Instagram will Nutzerfotos verkaufen

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Instagram will Nutzerfotos verkaufen

Schlechte Nachrichten für alle Nutzer von Instagram: Das Netzwerk hat seine Nutzungsbedingungen geändert und erlubt sich ab Janauar den Verkauf von Nutzerfotos. Außerdem übertragen Sie die Rechte von Bildern, die Sie hochladen. Wer nicht mitmachen will, dem bleibt nur das Löschen des Accounts bei Instagram.

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Interessant....


Da werden dann wohl ab dem 16. januar so einige Fotos im Internet die Runde machen.
ich frage mich nur immer wieder, wie sich Unternehmen mit einem Klick "Ich akzeptiere" solche weitreichenden Rechte einräumen lassen können.

Aber hauptsache die Verbraucherschutzverbände kämpfen gegen die Gestaltung der Milchschnitten-Verpackung! :ugly::ugly:
 
ich frage mich nur immer wieder, wie sich Unternehmen mit einem Klick "Ich akzeptiere" solche weitreichenden Rechte einräumen lassen können.
Warum? Sie fragen doch den Nutzer ob sie das machen dürfen. Der Nutzer klickt dann auf "Ich akzeptiere". Was ist daran falsch?
Wenn die Nutzer zu blöd sind AGBs durchzulesen bzw. zu kapieren dann sollten die lieber die Finger von der Technik lassen?
 
Wenn sie wenigstens den Nutzern noch anteilhaft erhaltene Zahlungen zugestehen würde, wäre das ja nicht mal ein schlechtes Feature. Aber unentgeltlich und nur sie kassieren, ist schon ziemlich asozial. Von den ganzen datenschutzrechtlichen Bedenken mal ganz abgesehen (Personen auf Bildern).

Konnte mit diesen Instagram Bildern zwar eh nie was anfangen, aber das ist schon sehr dreist, zumal sie doch mit dem Mrd-Deal ausgesorgt haben sollten.. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass Facebook eben doch nicht den erhofften wirtschaftlichen Erfolg gebracht hat und nun nach Wegen gesucht wird, doch noch irgendwie Kapital aus den Nutzern zu erlangen..
 
Warum? Sie fragen doch den Nutzer ob sie das machen dürfen. Der Nutzer klickt dann auf "Ich akzeptiere". Was ist daran falsch?
Wenn die Nutzer zu blöd sind AGBs durchzulesen bzw. zu kapieren dann sollten die lieber die Finger von der Technik lassen?

Naja, hier wird der Umstand ausgenutzt, das der Nutzer nicht wirklich in der Lage ist sich rechtlich mit den AGBs auseinanderzusetzten, da ihm einfach das Fachwissen fehlt, um die Konsequenzen einzuschätzen, die aus seiner Zustimmung resultieren.
Ich kenne das selbst, auch Bank-AGBs liest kein Schwein und obwohl sie rechtlich zum Größtenteil einwandfrei sind komme immer wieder Anfechtungen zustande, die dann auch gute Chance aufs durchkommen haben.
Nur weil etwa in 200 Seiten AGBs steht ist das kein Freifahrtsschein. Vor allem Klauseln die zum nachteil des Kunden sind oder die sein Unwissen ausnutzen werden regelmäßig zerpflückt.


zudem ist die ganze Sache auf extrem dünnem Eis. Rechte an Bildern kannst du glaube nicht einfach weitergeben, nur weil du drauf bist. Sofern mir bekannt ist, hat jeder Mitbestimmungsrechte der im Bildmittelpunkt steht, was bei Fotos die nicht nur dich zeigen wohl schon zu ersten Datenschutz-Problemen führen wird.
Und bei Fotos die nicht DICH zeigen, kannst du sowieso keine Rechte weitergeben. Also im Grunde wird hier wieder mal der Nutzer nach Strich und Faden verarscht, ausgenommen und hat am Ende sogar noch den Schaden...

Und nun erklär mir mal, wie sowas der einfache Bürger wissen soll, der nur mal ein Partybild mit Kumpels hochladen wollte?
Selbst wenn er die AGBs liest und grundsätzlich versteht, ist er idR IMMER im Hintertreffen, da er kein Fachwissen hat.
Und dieser Wissensvorsprung ist es eben, der Verbraucherschützer idR aufmerken lässt, da er von Unternehmen regelmäßig zur Ausnutzung und Ausbeutung ihrer Kunden genutzt wird.
 
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zudem ist die ganze Sache auf extrem dünnem Eis. Rechte an Bildern kannst du glaube nicht einfach weitergeben, nur weil du drauf bist. Sofern mir bekannt ist, hat jeder Mitbestimmungsrechte der im Bildmittelpunkt steht, was bei Fotos die nicht nur dich zeigen wohl schon zu ersten Datenschutz-Problemen führen wird.

Ich bin mal gespannt wie unsere tollen Datenschützer darauf reagieren... dagegen ist Facebook ja wie das gute alte Freundebuch...
Allerdings müsste die Person die das Foto macht die anderen Personen um Erlaubnis fragen ob er das Bild bei Instagram, Facebook oder was auch immer hochladen/bearbeiten darf und nicht Instagram.
 
Allerdings müsste die Person die das Foto macht die anderen Personen um Erlaubnis fragen ob er das Bild bei Instagram, Facebook oder was auch immer hochladen/bearbeiten darf und nicht Instagram.

Die Situation ähnelt ja ein wenig Youtube und dem Hochladen von Videos mit Inhalt, an denen der Uploader keine Rechte hat. Wohl mit dem Unterschied, dass die Rechteinhaber dort ne andere Größe haben.

So oder so, die Meldung überrascht mich jedenfalls nicht sonderlich. Dreiste Änderungen an AGB sind ohenhin üblich geworden (nach dem Motto: Einfach mal machen, die meisten merken es eh nicht). Zudem muss Instagram, nicht zuletzt nun wegen der Zugehörigkeit zu Facebook, ja möglichst hohe Gewinne erzielen. Ist halt ein gewinnorientiertes Unternehmen, wie so ziemlich jede Social-Seite.
 
Ähnlich wie bei der tollen FB-Abstimmung über das Abstimmungs-Recht wird über diese AGB-Änderung aber sehr wahrscheinlich der durchschnittliche Instagram-Nutzer nicht bescheid wissen. D.h. die benutzen die "coole" App einfach weiter, ohne sich Gedanken zu machen. Und Instagram/FB kann sich ne goldene Nase daran verdienen.

Ich mein klar sind die Nutzer selbst schuld, wenn sie zu allem "Ja" und "Amen" sagen, aber ich finde bei gewissen Sachen sollte dann doch mal eine höhere Stelle intervenieren, um die Nutzer vor ihrer eigenen Gutgläubigkeit zu schützen. Gerade bei Bildern, die Persönlichkeitsrechte verletzen könnten, sofern sie denn einfach ungefragt irgendwo veröffentlicht werden, und dann auch noch mit dem Ziel, damit Kohle zu machen, kann man das doch nicht einfach durchgehen lassen. Ich denke bei einem deutschen Unternehmen wäre so eine AGB nicht ohne weiteres durchzusetzen..
 
:lol: schlimm sowas. würd mich freuen wenn 80% der nutzer jetzt weglaufen und die mal sehen was die davon haben.

Dafür habe ich meinen kleinen V-server, die 4 euro ists mir das wert, dass keiner meine Sachen verkauft :D
 
Allerdings müsste die Person die das Foto macht die anderen Personen um Erlaubnis fragen ob er das Bild bei Instagram, Facebook oder was auch immer hochladen/bearbeiten darf und nicht Instagram.

Da wäre ich vorsichtig. Solange der "Mitrechteinhaber" in demGlauben ist, das der andere das Bild eben in FB oder so hochlädt ist das eine Sache, da kann man u.a. von Stillschweigen ausgehen, aber wenn es dann um Rechte-Weitergabe geht wäre ich mir nicht mehr so sicher.
Ich hab grundsätzlich nichts dagegen das Bilder mit mir auf Facebook landen, aber das Bilder mit mit weiterkauft werden ohn das ich es weiß und ohne das ich daran beteiligt wird ist, dagegen habe ich was.
 
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Man kann es sich doch ganz einfach machen, legt ein Wasserzeichen drauf mit den Copyright Informationen, das kann auch ganz gut versteckt sein. Schon wollen die das Bild nicht mehr verkaufen, da man ja dann denken könnte es ist geklaut. mache ich bei meinen Bildern bei Facebook schon seit Jahren. ein kleines Wasserzeichen schön versteckt im Bild und schon ist gut.
Zudem kann man doch auch bei Facebook in die Bilderbeschreibung rein schreiben das die Fotos nur für die Betrachtung bei Facebook hoch geladen wurden und keiner die weiter verwenden darf, ebenso kann man das bei den META Daten der Bilddatei machen, man haut ein Copyrightinfo rein und schon hat man sogar was in der Hand. Den sollten mal die Server durchsucht werden und man findet da was, was da nicht hin gehört, ist Feierabend mit weiterverkaufen.
 
Ich fande das mit Instagramm ehrlich gesagt eh unnötig.
Ich meine, wir haben immerhin schon Zugriff auf mehr als 12MP und dann "verhipstert" man sie wieder, als wenn sie aus den 60ern(wenn nicht, sogar noch früher) kämen.
 
Mal so am Rande, AGBs die in DE Bestand haben wollen müssen einfach und verständlich sein.

200 Seiten, und dann meist nicht auf Deutsch sind hier ungültig. Feine Sache.
 
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