News Instabile Core-CPUs: Nach Mikrocode 0x12B ist Schluss

Klar, Stabilität kannste nie beweisen. Aber eine CPU die je 20 Minuten durch BBP und VT3 kommt ist zumindest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Heimgebrauch nicht instabil. Wers übertreiben will kann die tests auch jeweils 6 Stunden rennen lassen aber wie gesagt, die allermeisten Instabilitäten findet der yCruncher sehr schnell - eine instabile Raptorlake-CPU kommt da nicht durch.
 
Ich wills mal so sagen, die meisten...
Ich würde sagen, das der Artikel keine Informationen zu meiner Frage liefert.
Es gab ein Diagramm das so beispielsweise zeigte,das ein 14700 ohne k zu 2% betroffen sein könnte. Oder ein 13600k irgendwas um 4-5% ( Beispiel )
Dagegen am stärksten betroffen 13900 KS, 14900k und KS.
 
Schön das man das Problem endlich gefunden und gelöst hat. Die Kunden beruhigt das aber nicht. Intel hat sich hier ein eigenes Grab geschaufelt. Denn viele Kunden machen nie ein Bios Update und kennen das Problem auch gar nicht. Werden sich aber in den nächsten Jahren vermehrt über ihren Rechner ärgern, weil er immer abschmiert. So generiert man viele unzufriedene Intel Kunden.

Der Satz, "willste was stabile, kauf Intel" dürfte wohl bald so lauten: "Willste was stabiles, kauf AMD".
 
Theoretisch so ziemlich alle ab 600er Serie aufwärts.
Nur ist das praktisch Null aussagekräftig da das nur bedeutet, dass diese CPUs theoretisch (!!) betroffen sein könnten. Das Ding ist nur, dass beispielsweise ein vernünftig betriebener 14600K (also nix mit ohnelimit multicore ultra enhanced 1337-Preset und so) generell niemals auch nur in die Nähe der Spannungen kommt die für den Defekt notwendig wären, auch mit vminshift nicht. Anders gesagt ja, auch einen 13600/14600 kann man so quälen dass er degradiert/stirbt, aber nur die Topmodelle sind ab Werk schon so hart am Limit dass so etwas zu erwarten wäre da 14900er im Normalbetrieb schon 1,5v anlegen - ein 14600er kommt da niemals hin wenn das Board keinen groben Unsinn macht.

Ich habe beispielsweise beim 13600K meiner Frau hier Null Bedenken dass da irgendwas passiert ist oder passiert, einfach weil der auf (leicht optimierten) Standardeinstellungen nie Spannungen über 1,2v (oder Temperaturen jenseits der 70) gesehen hat.
Das habe ich auch immer wieder gesehen, wie völlig irre Voreinstellungen der Boardhersteller Anliegen. Ich war selbst betroffen und hab im Februar mein Geld für meinen 13900K wieder bekommen. Den 14900K habe ich gleich limitiert, Spannung runter und auf 280 Ampere bei 180W gestellt. Würde behaupten, das hat meine CPU vor einem sicheren Tot bewart. Jetzt kam das Update und ich konnte meine Einstellung wieder etwas lockern aber die CPU läuft mit 0,090V weniger. Das läuft stabil und die Kiste bleibt Kühl bei meiner AIO.

Die Voreinstellungen liegen jetzt genau in den Intel-Vorgaben mit 307A und 253W Maximalverbrauch, aber da komme ich selten hin. Was sich Intel aber hier geleistet hat, wird noch ein Nachspiel haben und hat den Ruf geschädigt
 
Freut mich zu lesen. Hab mir darauf gleich einem 14900K für 500 gegönnt.

Zwei Wochen vor Arrow Lake sicher eine ganz tolle Idee. 🤦‍♂️

Mit die 5 Jahre Garantie sehe ich keine Gefahr, das ich bald keine funktionierende CPU mehr habe.

Soviel ist sicher. In welchem Zeitrahmen der Austausch erfolgen wird, steht auf einem anderen Blatt...


Uefi ist schon geupdatet.

Was sich bei einem neuen System ohnehin versteht.

Und wenn sie verrecken sollte verlange ich einfach von Intel den Ultra 285 :haha:

Viel Spaß.

Verlang gleich das LGA1851 Board dazu. 🤷‍♂️

Fool me once - shame on you. Fool me twice...
 
Schön das man das Problem endlich gefunden und gelöst hat. Die Kunden beruhigt das aber nicht. Intel hat sich hier ein eigenes Grab geschaufelt. Denn viele Kunden machen nie ein Bios Update und kennen das Problem auch gar nicht. Werden sich aber in den nächsten Jahren vermehrt über ihren Rechner ärgern, weil er immer abschmiert. So generiert man viele unzufriedene Intel Kunden.

Der Satz, "willste was stabile, kauf Intel" dürfte wohl bald so lauten: "Willste was stabiles, kauf AMD".
also ich bin mit meinem 13600k betroffen, die cpu ist aber bisher nicht instabil. natürlich habe ich das nciht direkt herausgefordert, werde ich aber irgendwann noch machen. mein plan ist den rechner einige jahre zu verwenden und dann das mainboard, cpu und ram zu verkaufen und mir diese komponenten dann neu zu kaufen. die frage wäre dann natürlich was ich kaufe und ehrlich gesagt kann es sehr wohl sein das ich dann wieder einen intel kaufe, was jetzt nicht bedeutet das ich amd ausschliesse. insofern muss es nicht sein das die jetzt weg sind. man wird sehen was die nächsten generationen so bringen werden.
 
Freut mich zu lesen. Hab mir darauf gleich einem 14900K für 500 gegönnt.
Mit die 5 Jahre Garantie sehe ich keine Gefahr, das ich bald keine funktionierende CPU mehr habe.
Uefi ist schon geupdatet.
Und wenn sie verrecken sollte verlange ich einfach von Intel den Ultra 285 :haha:

Die Idee war aber alles andere als schlau.

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Ich kaufe grundsätzlich zum Anfang einer neuen Generation (Sockel) etwas neues und dann auch etwas teurer. Mein nächstes Board hat den Sockel AM6.
 
Sehe ich auch so. Für alle "kenner" dürften sich gebrauchtkäufe dieser CPUs erledigt haben.

Also wäre ich nicht noch mit meinem 9900K zufrieden und wäre mir die höhere Performance = längere Spanne bis zum nächsten Upgrade eines 7800X3D nicht einen Aufpreis wert, dann würde ich gerade jetzt gebraucht kaufen. Und zwar ganz gezielt als "defekt" oder "lief meistens stabil" gekennzeichnete Gammelware von Leuten, welche die Garantieausweitung verpennt haben: Billig anschaffen, bei Intel einschicken, Neuware zum Gebrauchtpreis nutzen. :-)

@increddas kann gut sein, will ich garnicht in Abrede stellen. Es ist aber eben so und obs nun an den Settings vom Mobo liegt oder am microcode hilft den Betroffenen eben nicht weiter.
Naja nun ist es geklärt. Schade das Intel erst hinten raus so vorbildlich agiert. Anfangs war das ja eine Seifenoper hoch 10...

"nach hinten raus"? Intel hat zwar einige Zeit gebraucht, um sämtliche Ursachen zu finden und abschließend zu adressieren. Aber der kulante Austausch startete wenige Wochen, nachdem das Problem als flächendeckend erkannt wurde und er wurde durch die Garantieverlängerung verstetigt, ehe die normale Garantie für irgend einen gefährdeten Prozesser ausgelaufen wäre. Es wäre natürlich besser gewesen, den Fehler noch früher selbst zu bemerken. Aber wie? Die Ursachen sind, soweit man weiß, drei Sonderfälle, die nur in exotischen Anwendungsszenarien auftreten und die einige Zeit einwirken müssen, sowie als viertes Spezifikationsverletzungen durch die Mainboard-Hersteller. Deren Ausmaß ändert sich teilweise mit jeder UEFI-Revision und bei Intels eigenen Mainboards (die entwickeln weiterhin selbst, fertigen Refernzplatinen und dürften wohl auch hausintern für ihre Tests nutzen) gibt es diesen Asus-/Gigabyte-/MSI-Fehler schlichtweg nicht, also konnte man ihn da auch nicht finden.

Zu allem Überfluss entspricht das Schadensbild 1:1 dem einer zu Tode übertakteten CPU, da in beiden Fällen über längere Zeit zu hohe Spannung anliegt. Die ersten als fehlerhaft beim Support gemeldeten Samples werden also schlichtweg in der Masse an OC-Wannabee-Garantie-Betrügern untergegangen sein. Erst als sich herausgestellt hat, dass es ein weit verbreitetes Problem ist, konnte es als solches erkannt werden und dann hat Intel auch reagiert. (Für Intel-Verhältnisse sogar ungewohnt schnell, gemessen am Rest der Branche normal.)
 
"nach hinten raus"? ....
Zwischen den ersten Berichten und den folgenden Erkenntnissen, bis über die Schuldzuweisungen von Intel ggü. den Mobo Setting der Hersteller und den ersten Verlautbarungen von Intel gingen Monate ins Land, in denen Intel erstmal wenig bis nix nach außen Verlautbarte.
Das wurde auch von eurer Redaktion, sowie anderer deutsch und englischsprachigen kritisiert.
Und nun ist das alles vergessen?

Mir ist bewusst dass es nicht eben analysiert ist, aber die Kommunikation war nicht da!
 
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