Indie-Entwickler: "Zügellose (Steam) Sales sind schlecht für Spieler"

AW: Indie-Entwickler: "Zügellose (Steam) Sales sind schlecht für Spieler"

was ich mir aufm weg zur arbeit im halbschlaf so gedacht hab ..... warum gibts kaum noch DEMOs für games?
ich weiß nich früher zu PS zeiten gabs in jeder spiele zeitschrift CDs mit haufen Demos drauf, wo man easy ein Game anzocken konnte und dann entscheiden Ja oder Bloß nich würd ich bloß bereuen....

wahrscheinlich haben die aber dann Angst noch weniger absatz zu machen ^^ manche Demos dürften ja bloß auf ne Floppy gepresst werden da sonst die Kampagne schon durch is :D
bei BF4 die Beta, hat mir gezeigt dass das Gameplay an sich nciht falsch ist und ich habs mir dann auch geholt hab so meine 60 - 70 Spielstunden runtergerockt und das is ok :) (habs für 35€ bei ner Rabattaktion gekriegt die glücklicherweise genau zu der zeit kam wo ich nix mehr zu zocken hatte :) entspricht eigentlich ja dem WAHREN wert von BF4 Standalone :schief: )

- wie wärs mit ner Petition für mehr demos? selbst wenns bloß 10 min. gameplay sind ... is doch viel reizender das mal kurz anzuzocken :) lets plays sind ja eig. nich dafür gedacht für die Kaufentscheidung herzuhalten....
 
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Ich hätte einen Vorschlag damit Spieler sich zum Release wieder Spiele kaufen !!!!!

Und das zum Vollpreis !!!

1. Programmiert Bug freie Spiele
2. seit Innovativ
3. gebt dem User eine Demo zum anfixen

Ich habe früher weitaus mehr Vollpreis Spiele gekauft als heute hab damals aber auch fast zu jedem Spiel eine Demo bekommen....

Und was ist heute ?
 
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Leider wahr - die Spiele werden immer schlechter, halbfertiger, ... und die Preise bleiben oder steigen...

Bestes Beispiel BF4...(ich hab's trotzdem, vorbestellt ;) ).

Dann darfst du dich aber nicht wundern wenn sich nichts ändert.

Ich kann ihn als Indie-Entwickler einerseits schon verstehen, aber es ist "seine" Branche, die durch verbuggte Releases den Trend zu Sale-Bevorratung ausgelöst hat. Und so leid es mir tut, auch ich muss für mein Geld arbeiten und möchte es nicht verschenken. Bei mir besonders sympathischen Spielen mit fairen Preisen greife ich allerdings auch mal zu, wenn der Sale vorbei ist. Race the Sun, Speedball 2 HD oder Legend of Grimrock habe ich so zum Vollpreis bei Gog.com gekauft - im Retail-Bereich habe ich die Demonicon CE als Entwicklersupport erworben.

So sieht es aus.

Die oftmals sehr guten Indie-Titel leiden unter den verbuggten AAA Titeln.

"How to Survive" z. B. hat sich für mich absolut gelohnt, reguläre 13,99€ für viel Spaß und wenig bugs.

Interessant, wie viele sich hier persönlich angegriffen fühlen:
Im Endeffekt rügt dieser ja nur die exzessive Nutzung von Sales.

Er bemängelt etwas das "seine" Branche verschuldet hat.
Uns Konsumenten trifft da weitaus weniger Schuld.
Wir machen die Gesetze des Marktes nicht, ich kann die Reaktionen also durchaus verstehen.

Eine frechheit sowas von sich zu geben... die sollen mal wieder Spiele machen die sich lohnen.

Ich wage mal zu behaupten das er und die anderen Indie-Entwickler Spiele machen, wo man für sein Geld mehr bekommt.
 
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Ja, ja, wir sind immer schuldig ... :schief:

Wie oft habe ich damals im Schulhof Disketten für ein paar Wochen getauscht? Weiß ich nicht mehr... :P Da hat sich jeder ein anderes Spiel gekauft, oder geschenkt bekommen, und später ... :D

Damals hat der Entwickler an uns KEIN Cent verdient, heute Dank Steam & Co., gönnen sich Schülern Spiele, die früher (wegen kleines Taschengeld) Ladenhüter würden, und das ist Geld, dass nach Steuern & Co. in die Entwickler Tasche landet. :schief:

Und wie PCGH_Carsten geschrieben hat, wir müssen auch fürs Geld hart arbeiten, und möchte es nicht verschenken.
 
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Eine frechheit sowas von sich zu geben... die sollen mal wieder Spiele machen die sich lohnen. Als Gamer der 100% Originaltitel hat fühl ich mich schon angepisst gerade.... wie heißt der kerl? Mal notieren und NIX kaufen von dem! Wenn er so viel verlust macht bei den Sales muss er halt sein Vertrag mit Steam ändern. Was gehts uns an... so ein *piiieeeep*

Und ja ich geb keine 50€ oder gar noch mehr aus für n Spiel das ich in 5 ich wiederhole in worten FÜNF Stunden durch habe....

Imo Spiel ich BF4, Minecraft und Super Hexagon (Steam Sale und dann nochmal im PlayStore für Unterwegs, also hat der Progger doch an mir sogar doppelt Verdient, soviel zu Steam Sale is kacke) LOL
Das ist mit großem Abstand der traurigste Post in diesem Thread.

Es geht hier ausschließlich um Indie Spiele, die meist mit einem Einstiegspreis von 25-7€ auf Steam kommen.
Da sind oft echte Perlen dabei, die den Preis 3mal wert sind und trotzdemw erden sie initial nicht so oft gekauft, weil man eben auf den Sale hofft.

Ich kann jedem nur empfehlen den Blogeintrag zu lesen und nicht die News. Der Entwickler hat zwar einige Sachen nicht bedacht, aber im Grundstock hat er schon viel wahres geschrieben.
Die meisten Indiespiele haben nicht genug Werbung und Hype bekommen und versinken deshalb bei Steam schon zum Release und nur die Die Hard Fans bekommen überhaupt etwas von Release mit. Gerade auf Steam ist es wichtig präsent einzusteigen um viel Umsatz am Anfang zu machen. Wenn niemand dein Produkt kennt kauft es auch niemand.
Beide Modelle haben ihren Vorteil, aber sie müssen auch beim richtigen Produkt angewendet werden. Early Access Spiele sollten immer mit einem Anfangsdiscount kommen, da man etwas unfertiges kauft und teilweise sogar als Betatester fungiert.
Dieser Entwickler wird mit seinem Feldversuch wahrscheinlich scheitern, weil keiner sein Spiel kennt und sich das Modell so auch nicht auswirken wird. Zudem ist der Preisanstieg bei ihm zu kurz gestaffelt und er bietet keinen Mehrwert im Gegensatz zu Minecraft Alpha zu Beta usw.
 
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Ja genau.. :kotz: Gamer sind nicht mehr dazu bereit einen Vollpreistitel zu erwerben, weil es sich zu 80% nicht mehr lohnt!!!
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist diese Aussage aber gar nicht so falsch, denn Steam hat durch das jetzt schon jahrelange, teilweise aggressive "Dumpen" der Preise das Preisverständnis der jüngeren Spieler-Generation massiv beeinflusst.;)
 
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Es geht hier ausschließlich um Indie Spiele, die meist mit einem Einstiegspreis von 25-7€ auf Steam kommen.
Da sind oft echte Perlen dabei, die den Preis 3mal wert sind und trotzdemw erden sie initial nicht so oft gekauft, weil man eben auf den Sale hofft.
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Ich finde es aber auch völlig übertrieben, wie Indie-Spiele derzeit überall romantisiert werden. Tatsache ist doch, dass ohne eine Plattform wie Steam solche Entwickler überhaupt keine Chance hätten ihr Produkt bekannt zu machen und über herkömmliche Vertriebswege gäbe es noch ein größeres Margen-Problem. Zudem mögen zwar "Perlen" dabei sein, aber Indie-Spiele sind auch nicht im Durchschnitt nennenswert besser, als solche die von Studios im herkömmlichen Sinn produziert werden.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist diese Aussage aber gar nicht so falsch, denn Steam hat durch das jetzt schon jahrelange, teilweise aggressive "Dumpen" der Preise das Preisverständnis der jüngeren Spieler-Generation massiv beeinflusst.;)

Man könnte auch sagen, dass Steam endlich dazu geführt hat, dass realistische Preise an den Endkunden weitergegeben werden, die dem digitalen Zeitalter entsprechen in dem Kosten für Datenträger, Handbücher und eine komplexe Vertriebskette bis zum Laden um die Ecke, in der jeder verdienen will, einfach wegfallen.

Wenn an Steam etwas 'unverständlich' ist, dann nicht die Sales, sondern die Tatsache, dass die ganze restliche Zeit Spiele fröhlich zum guten alten Vollpreis angeboten werden.
 
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Man könnte auch sagen, dass Steam endlich dazu geführt hat, dass realistische Preise an den Endkunden weitergegeben werden, die dem digitalen Zeitalter entsprechen in dem Kosten für Datenträger, Handbücher und eine komplexe Vertriebskette bis zum Laden um die Ecke, in der jeder verdienen will, einfach wegfallen.

Kann ich nur zustimmen. im Allgemeinen (wenn nicht gerade während des Sales) sind die preise bei Steam sehr fair und vorallem angemessen.
 
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Mir fällt es seit einer ganzen Weile sehr schwer, ein Vollpreisspiel zu kaufen, und das hat mehrere Gründe:

Mir fiel öfter auf dass die Spielentwickler vorsätzlich schlechte Spiele (zB. mit fiesen Stellen, komischen Bugs etc.) machten obwohl es offensichtlich war.
Ich bildete mir auch ein gewissse manipulierte Stellen in Schlüsselstellen der Spiele auszumachen, zB. getürkte Würfelzahlen oder gewisse Muster im Verhalten von Gegnern usw. möglicherweise mit Ziel Spielerbindung durch starke Emotionsschwankungen.
Auch die Storyline von Spielen wird gern so hingebogen dass man scharf auf Nachfolger wird und man wird dann gnadenlos über den Tisch gezogen.
Auch die heftige Gewalt mit der die Spieler traumatisiert werden führt auch zu nix ausser evtl. Vereinsamung (und noch mehr Spielkonsum hehe).

Ehrlich gesagt, ich traue den Spieleherstellern einfach nicht mehr.
Aber konnte man ihnen überhaupt jemals trauen ?
Waren schon die alten SSI-/DnD-Games manipuliert ?

Fragen über Fragen die niemand mir jemals beantworten wird ... leider :(
 
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Mittlerweile machen mich diese "dummen" Forenbeiträge einfach nur noch traurig. Dumm, weil der Großteil der Poster sich nicht einmal den Blog durchgelesen hat, inklusive PCGH_Carsten, was mich besonders entäuscht. Beweis: Nirgendwo stellt Jason Rohrer eine Milchmädchenrechnung auf...

Der Autor spricht reale Probleme an. Wieso dies den Spielern (auch bei AAA!) schadet? Early Access, DLC-Wahn etc, ganz zu schweigen vom EA-Syndrome, d.h. wir patchen unsere Spiele nicht (oder kaum) und bringen statt dessen jedes Jahr eine neue Version zum Vollpreis raus - solange Spieler so blöd sind und das kaufen, kann man denen ja noch nicht mal einen Vorwurf machen. Viele jammern zwar, aber solange sie z.B. Messi spielen können ist es ihnen völlig egal, ob das Spiel etwas taugt...
Warum zum Beispiel wurde der PC-Markt solange vernachlässigt? Klar, auch weil auf Konsolen Raubkopien schwieriger sind. Aber in erster Linie fressen Konsoleros einfach alles und sind bereit dafür horrende Summen auszugeben...

"Rumjammern" tut der Autor überhaupt nicht, stattdessen scheint er bemüht, eine längst überrfällige Diskussion anzustoßen. Unter anderem spricht er den psychologischen Gesichtspunkt derartiger Vermarktung an...

Und übrigens: Steam nimmt keinen Einfluss auf die Preisgestaltung, auch nicht während der Sales - das ist die Entscheidung des Publishers, oder falls nicht vorhanden des Entwicklers.

Last but not least: Die Aussage "Die sollen erst mal bugfreie Spiele auf den Markt bringen!" - so eine Aussage kann nur von Leuten kommen, die absolut oder fast kein Wissen/Erfahrung über Programmierung haben. Und gerade darum geht es u.a. auch: durch den Marktdruck erzwungene Schleuderpreise berauben insbesondere die kleinen Entwickler ihrer finanziellen Mittel, um ihre Software weiter zu verbessern/supporten. Und wie er auch sagt, ist dies ein selbstgemachtes Problem, weshalb er selber eben einen anderen Weg geht!
 
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