AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?
Da steht nur "Lagerschaden-Vorsorge" - aber was das genau ist - k. A!
Auch ohne den ganzen Blog durchgelesen zu haben, dürfte es wohl darum gehen,, alle Dateien auf der HDD einmal zu lesen. HDDs wurde nachgesagt (keine Ahnung, ob das stimmt), dass sie dabei u.U. Blöcke, die nur per (interner) Fehlerkorrektur wieder zu lesen sind, entweder neu geschrieben oder direkt auf Reservesektoren ausgelagert werden.
Wobei ich auch schon irgendwo gelesen hatte (Quele unbekannt), dass HDDs solche Prüfungen auch gerne mal automatisch machen, wenn sie lange genug ohne Zugriff angeschaltet sind.
Bei Backups unveränderter Daten muss man schon eine sehr gute Strategie nutzen, sonst sichert man mit Pech defekte Daten ohne es zu merken. Das gilt insb. für solche halbherzigen Kopieaktionen, bei denen max. die Kopie mit dem gelesenen Original verglichen wird.
Die einzig m.M.n. sinnvolle Stratiegie (ohne RAID 5/6 oder passende Dateisysteme) zur Integritätsprüfung von Langzeitarchiven ist (neben dem redundanten Backup) das Anlegen von Prüfsummen für die Dateien. Inkl. regelmäßiger Prüfung der Datenintegrität. Damit hat man dann auch gleich obige "Lagerschaden-Vorsorge" durchgeführt (falls es sie dann auf Seiten der HDD-Firmware geben sollte). Und man weiss, dass die Daten nicht nur lesbar sind sondern auch garantierz dem Original entsprechen. Einzig die Korrektur defekter Daten ist nicht möglich (sonst müsste man Tools wie SoftRAID nutzen und den entsprechenden Speicherplatz zur Verfügung stellen). Dafür gibt es dann ja mind. ein weiteres Backup.
Die reine Überprüfung kann man auch (ohne Transport der Daten zum ext. Lagerort des Backups) mit dem Backup durchführen.
Auf diese Weise bin ich jedenfalls sicher, dass nicht nur mein lokales Bildarchiv (auf dem NAS, aber ohne RAID) korrekt ist, sondern auch das Backup davon auf dem bis zu 10 Jahre alte USB2-HDDs, die ext. gelagert sind. Die Prüfung läuft bei mir ca. einmal Jährlich.