In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

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Gast1725095402

Guest
In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Meine lieben Freunde des gediegenen Festplatten-Wissens,

soviel ich weiß, soll man Daten in bestimmten Zeitabständen hin und her kopieren, damit die Datenintegrität erhalten bleibt, sonst werden die Daten irgendwann
unlesbar. Ich glaube das hat was mit dem Erdmagnetfeld zu tun ?
In welchen Zeitabständen sollte man das tun ?

MfG
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Ich glaube das hat was mit dem Erdmagnetfeld zu tun ?
Die Abweichung des Elektronenstrahls in einer alten Bildröhre hat etwas mit dem Erdmagnetfeld (um die 45Mikrotesla in Mitteleuropa - horizontal und vertikal) zu tun.
Festplatten merken davon fast gar nichts.

In welchen Zeitabständen sollte man das tun ?
Ein mal im Jahr oder in zwei Jahren.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Man sollte Daten nicht "hin und her kopieren" sondern auf einem anderen Medium SICHERN - also ein Backup erstellen.

Das Daten auf einer Festplatte durch "Entmagnetisierung" Ihre Integrität verlieren ist im Vergleich zu anderen Hardwaredefekten unglaublich unwahrscheinlich ;)
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Ich nutze seit gefühlt dreihunderttausend Jahren die gleiche HDD und habe da noch nie was hin und her kopieren müssen :ka:
Wie Eol_Ruin schon sagte, ist ein Backup die deutlich bessere Variante, wenn man seine Daten sichern möchte.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Backup hab ich auch.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Und wieso willst du dann irgendwas sinnlos hin und her kopieren?
Wo hast du diesen Blödsinn denn überhaupt her?
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Ich glaube er will wissen, ab wann es sein könnte, dass sein einmalig erstelltes Backup kaputt gehen könnte, weil er es schon lange nicht mehr angefasst hat.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Bei SSDs kann es nicht schaden, dass wenn man sie als externes Datengrab verwendet, sie hin und wieder mal an den Strom anschließt und eine Weile wartet.

Bei HDDs würde ich mir keinen großen Kopf darum machen. Einfach regelmäßig Daten sichern, dann hat man automatisch frisch beschriebene Platten, falls dies einem wichtig ist.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Bei Raid configs (RAID1 oder 5 oder 6 sind die gebräuchlichsten) kann man data scrubbing aktivieren (ist bei besseren configs Standard).
Dann werden die HDD zyklisch (oder kontinuierlich) gelesen und Lesefehler korrigiert.
Da das der Controller/ die Managementsoftware automatisch machen (in Lastpausen oder geplanten Jobs), hat man damit die Datenauffrischung erledigt.
Hier werden auch vom Dateisystem nicht genutzte Bereiche überprüft.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

ich weiß nicht mehr wo ich das herhabe, aber es klang plausibel für mich, daß Daten neu magnetisiert werden müssen.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?


Äh - ja!

So ein Tool ist natürlich viel besser als eine gute Backup-Strategie!

Was macht das Tool eigentlich genau?
Da steht nur "Lagerschaden-Vorsorge" - aber was das genau ist - k. A!

Ps:
Das solche Entmagnetisierungen auftreten können bestreitet ja keiner - aber deswegen Daten irgend wie hin und her kopieren ist recht sinnfrei.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Da steht nur "Lagerschaden-Vorsorge" - aber was das genau ist - k. A!
Auch ohne den ganzen Blog durchgelesen zu haben, dürfte es wohl darum gehen,, alle Dateien auf der HDD einmal zu lesen. HDDs wurde nachgesagt (keine Ahnung, ob das stimmt), dass sie dabei u.U. Blöcke, die nur per (interner) Fehlerkorrektur wieder zu lesen sind, entweder neu geschrieben oder direkt auf Reservesektoren ausgelagert werden.

Wobei ich auch schon irgendwo gelesen hatte (Quele unbekannt), dass HDDs solche Prüfungen auch gerne mal automatisch machen, wenn sie lange genug ohne Zugriff angeschaltet sind.

Bei Backups unveränderter Daten muss man schon eine sehr gute Strategie nutzen, sonst sichert man mit Pech defekte Daten ohne es zu merken. Das gilt insb. für solche halbherzigen Kopieaktionen, bei denen max. die Kopie mit dem gelesenen Original verglichen wird.

Die einzig m.M.n. sinnvolle Stratiegie (ohne RAID 5/6 oder passende Dateisysteme) zur Integritätsprüfung von Langzeitarchiven ist (neben dem redundanten Backup) das Anlegen von Prüfsummen für die Dateien. Inkl. regelmäßiger Prüfung der Datenintegrität. Damit hat man dann auch gleich obige "Lagerschaden-Vorsorge" durchgeführt (falls es sie dann auf Seiten der HDD-Firmware geben sollte). Und man weiss, dass die Daten nicht nur lesbar sind sondern auch garantierz dem Original entsprechen. Einzig die Korrektur defekter Daten ist nicht möglich (sonst müsste man Tools wie SoftRAID nutzen und den entsprechenden Speicherplatz zur Verfügung stellen). Dafür gibt es dann ja mind. ein weiteres Backup.

Die reine Überprüfung kann man auch (ohne Transport der Daten zum ext. Lagerort des Backups) mit dem Backup durchführen.

Auf diese Weise bin ich jedenfalls sicher, dass nicht nur mein lokales Bildarchiv (auf dem NAS, aber ohne RAID) korrekt ist, sondern auch das Backup davon auf dem bis zu 10 Jahre alte USB2-HDDs, die ext. gelagert sind. Die Prüfung läuft bei mir ca. einmal Jährlich.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

HDDs wurde nachgesagt (keine Ahnung, ob das stimmt), dass sie dabei u.U. Blöcke, die nur per (interner) Fehlerkorrektur wieder zu lesen sind, entweder neu geschrieben oder direkt auf Reservesektoren ausgelagert werden

Die interne Fehlerkorrektur arbeitet immer, bei eventuell auftretenden Lesefehlern wird wiederhohlt Versucht zu lesen, erst wenn solche wiederhohlte Versuche scheitern gibts einen Lesefehler in den SMART Werten.

Sektoren werden durch die Plattenlogik nur dann ausgelagert (durch Reservesektoren ersetzt) wenn sie a) nicht mehr gelesen werden können (durch mehrfache Leseversuche), b) diese Sektoren neu beschrieben werden sollen und c) sie auch dann nicht gelesen werden können.

Es gibt auch Backup-Software die nach dem Schreiben die Datenintegrität prüft, das kostet halt Etwas und braucht Zeit.
 
AW: In welchem Turnus sollte man Daten hin und her kopieren, um Datenintegrität zu gewährleisten ?

Äh - ja!

So ein Tool ist natürlich viel besser als eine gute Backup-Strategie!

Was macht das Tool eigentlich genau?
Da steht nur "Lagerschaden-Vorsorge" - aber was das genau ist - k. A!

Ps:
Das solche Entmagnetisierungen auftreten können bestreitet ja keiner - aber deswegen Daten irgend wie hin und her kopieren ist recht sinnfrei.

Doch, hat bisher fast jeder hier bestritten, deswegen ja der Link.
Deswegen ja deine Frage.

Wie kann man Festplattendaten auffrischen › Sicherheit › Fortgeschrittene Themen › Forum › ubuntuusers.de
 
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