Ihr Computer wurde von GVU gesperrt: GVU und BSI werden unfreiwillig Helfershelfer in Malware

So ein Backup-System habe ich auch, allerdings noch von Hand - nicht so professionell wie du.
Das wäre auch einmal eine Überlegung wert mir fürn paar Euro da ne ordentliche Backupsoftware zuzulegen...
 
Es geht auch noch einfacher ohne große Frickelei. Regelmässige Backups helfen. ...Aber viele, vor allem technisch unbedarfte Leute, machen sich um so etwas erst Gedanken wenn mal Daten verloren sind.
Da hast Du völlig recht. Da meine Familienmitglieder zu faul für Backups sind, habe ich seit Jahren den Windows Home Server im Einsatz. Das Wiedereinspielen eines Backups ist wirklich relativ einfach. Aber in diesem Fall hatte ich den Ehrgeiz, den Virus selber zur Strecke zu bringen - hat auch nur 10 Minuten gedauert ;)
 
Ich hatte den Spass mit dieser Malware vor ein paar Monaten mit einem uralten Laptop einer Kollegin. Keine Backups, keine Original-CD, keine Wiederherstellungs-CD oder -Punkte. Das war die assigste Frickelei seit langem. Virenscanner war up2date, hat aber auch nix geholfen. Mit den Boot-Cds hatte ich keinen Zugriff auf die Festplatte bekommen. Ich weiss schon nicht mehr wie ich es hinbekommen hatte, aber irgendwann lief die Kiste wieder. Gibt ja zum Glück google. Aber so eine hartnäckige Malware ist mir noch nicht untergekommen. Egal, Bekannte glücklich, 50 Euro verdient und ein gutes Gefühl :D
 
Ich weiß gerade nicht ob sie mittlerweile auch angegriffen werden können (wenn ich ehrlich bin weiß ich nichtmal ob es sie noch neu zu kaufen gibt^^), aber wer auf Nummer "ganz sicher" gehen will sollte einfach einen Festplatten-Wächter nutzen. Dieser wird in einen PCI (PCIe?) Steckplatz gesteckt, und nachdem man ihn aktiviert hat, sind - nach dem hochfahren - alle Änderungen lediglich temporär. Fährt man das System dann runter werden alle Änderungen verworfen. So hat man nach dem hochfahren immer ein sauberes System.

Wir haben solche Wächter vor ca. 10 Jahren mal haufenweise in quasi öffentlich zugängliche Rechner (I-Net-Cafe, Schulungsräume usw), welche wir gebaut+verkauft haben, verbaut. Zumindest damals haben die Dinger TOP funktioniert.
 
mac nutzen, windows auslachen.

Bei Mac Usern rendiert es nicht, die haben all ihr Geld ja schon für die überteuerte Hardware ausgegeben :lol::lol:

Ich weiß gerade nicht ob sie mittlerweile auch angegriffen werden können (wenn ich ehrlich bin weiß ich nichtmal ob es sie noch neu zu kaufen gibt^^), aber wer auf Nummer "ganz sicher" gehen will sollte einfach einen Festplatten-Wächter nutzen. Dieser wird in einen PCI (PCIe?) Steckplatz gesteckt, und nachdem man ihn aktiviert hat, sind - nach dem hochfahren - alle Änderungen lediglich temporär. Fährt man das System dann runter werden alle Änderungen verworfen. So hat man nach dem hochfahren immer ein sauberes System.

Wir haben solche Wächter vor ca. 10 Jahren mal haufenweise in quasi öffentlich zugängliche Rechner (I-Net-Cafe, Schulungsräume usw), welche wir gebaut+verkauft haben, verbaut. Zumindest damals haben die Dinger TOP funktioniert.

Kling interessant, doch trotzem könnte während einer Session jemand die Daten abspitzen, abhören was auch immer?

So ein Backup-System habe ich auch, allerdings noch von Hand - nicht so professionell wie du.
Das wäre auch einmal eine Überlegung wert mir fürn paar Euro da ne ordentliche Backupsoftware zuzulegen...

Kauf dir einfach Die Backupsoftware von Acronis. Dann machste mal ein Abbild und innert 5 Minuten ist das Abbild im Notfall auf dem PC und fertig.
 
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Kling interessant, doch trotzem könnte während einer Session jemand die Daten abspitzen, abhören was auch immer?
Natürlich, aber es kann sich keine Schadsoftware großartig im System "einnisten", da beim runterfahren alle seit dem hochfahren geänderten Dateien verworfen werden. Ergo egal was für einen Schädling man sich eingefangen hat, nach dem runterfahren ist er wieder Geschichte.

Ein weiterer Vorteil: Man kann so auch Software nach belieben installieren und ausprobieren, ohne das man sie wieder deinstallieren muß. Man hat also ständig (nach einem kuzen reboot) ein tadellos sauberes System.

Die einzige "Schwachstelle ist, will man dauerhaft ein Update aufspielen, oder eine Anwendung/Patch installieren, dann muß man den Schutz natürlich kurzzeitig deaktivieren (bis zum Abschluß der Installation/Aktualisierung). Würde man in dieser Zeit zb. auf dubiosen Seiten surfen und sich eine Schadsoftware einfangen, dann würde diese - nach erneuter Aktivierung des Schutzes - natürlich auch "geschützt" werden.
 
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So, gerade eben hat es mich erwischt...

Herstellungspunkt von gestern Abend geladen und fertig, aber dennoch: blöd isses trotzdem.

5 Jahre hatte ich nix, und jetz bei der Such nach Mods für das altehrwürdige Far Cry isses doch passiert. Der Witz an der Sache: der Wiederherstellungspunkt war die Installation von Far Cry :ugly:
 
So ein Backup-System habe ich auch, allerdings noch von Hand - nicht so professionell wie du.
Das wäre auch einmal eine Überlegung wert mir fürn paar Euro da ne ordentliche Backupsoftware zuzulegen...

Das muss nicht mal teuer sein.
Du kannst dir die aktuelle Demo Version von True Image Home runterladen und damit eine Boot CD erstellen auf der das Programm drauf ist -- natürlich nicht so komfortabel wie installiert aber.
Von der kannst du booten und deine Windows Partition komplett als Datei sichern und bei Bedarf einfach wieder einspielen.
 
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