i7 7700K vs AMD r7 1700

Ich denke, dass das keinen Unterschied machst, ob du nun einen 6800k oder 1700X nimmst.
Das kannst du vom budget abhängig machen.
 
Ein 7700k reicht zum Streaming in besseren Einstellungen nicht aus. Ob ein Unterschied von 6800k zum X1700 besteht kann man anzweifeln. Als Gegenpart wurde immer ein 6900k gezeigt.
 
Mir hat man hier im Forum vor einiger Zeit schon geraten, eine CPU mit viel Ghz pro Kern zu kaufen, weil da die Spiele am meisten von profitieren, und wenn ich mir die Benchmarks jetzt so ansehe, habe ich mit dem i7 7700K alles richtig gemacht. Habe vor einem Monat den neuen PC zusammengestellt und nicht bereut, alles läuft bestens. Brauchte nur ein BIOS Update, damit die i7 7700K CPU mit meinem Board läuft. Kann auch schnellen RAM sofort einsetzen. Ich wußte, das RYZEN kommt, aber das war mir egal, ich setze lieber auf etwas, was sich bei mir bewährt hat.
 
die Spieleleistung ist ziemlich schlecht vom 1700 und das Argument, dass doch bald alle neuen Spiele mehr als 4 Kerne auslasten kann ich langsam nicht mehr hören. In Full HD kann es dir mit einer guten GPU gut und gern in vielen Spielen passieren, dass du ins CPU Limit läufst, mit OC auf 4ghz solltest du allerdings nicht mehr ins Limit laufen, allerdings solltest du dafür ein sehr gutes Mainboard nehmen, was dann auch seinen Preis mit 200+ Euro hat und man bringt die CPU auch nicht sicher auf 4ghz, eine CPU die schon jetzt limitiert, naja ich weiß nicht ist deine Entscheidung, wenn du in 4k spielst, ist es natürlich so, dass keine von beiden limitiert, aber stand jetzt wird dir der 7700k länger halten als der 1700.

Du meintes wohl " jetzt noch limitiert" ja, bei älteren Spielen die nicht mehr als 4 Kerne nutzen...:schief:

In 1-2 Jahren sieht es aber anders aus, da wird der 7700k mit 4 Kernen limitieren und der 1700 auch in Games mehr FPS abliefern.
 
In 1-2 Jahren sieht es aber anders aus, da wird der 7700k mit 4 Kernen limitieren und der 1700 auch in Games mehr FPS abliefern.

Unter Garantie nicht, da er sogar in Battlefield 1 hinter dem 7700k in Directx11 zurückliegt, in Directx12 erheblich.
Das 3D Center hat die Gamingperformance aufgeschlüsselt. Das sagt in etwa Ryzen 1800x auf i5 7600k NIveau, der Ryzen 1700 entsprechend 10/15% drunter. Definitiv keine Gaming CPU, sondern ein Arbeitstier.
Im Endeffekt 1:1 wie damals bei Bulldozer, vielleicht ein bisserle besser.
 
Schau Dir einfach mal dieses Video von Battlefield 1 an und betrachte die CPU-Last. Mit einer GTX 1060 3GB wohlbemerkt, welche nicht wirklich die schnellste Karte ist.

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Und jetzt stellt man mal den R7 1700 dagegen mit einer RX 480. Es gibt leider bisher kaum Videos, die vergleichbare Hardware zeigen, aber die RX 480 kommt der 1060 dann doch am nächsten. Was man sieht ist, dass BF1 einfach noch noch nicht mit den Ryzen-Prozzies harmoniert. Aber eine CPU -Last von 30-40 gegenüber durchgehend 100% lässt ahnen, was in Zukunft mit einem i5 passieren wird. Und die normalen i7er sind dann auch schon in Schlagreichweite. Nutzt man eine GTX 1070 mit einem i7 6700k@4,4Ghz steigt die CPU-Last unter 1080p streckenweise auf 70-90%.

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Auf CB wurde ein Test gemacht mit Battlefield 1. Dabei kam heraus das DX11 der deutlich bessere Modus aktuell für die Ryzen CPU´s sind, vorallem die Frametimes können sich sehen lassen (und die finde ich persönlich am wichtigsten)

BF1_FrametimesDX11.PNG

In DX12 sieht es wiederrum für den 4-Kerner 7700k besser aus.

BF1_FrametimesDX12.PNG
 
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Dir ist aber schon bewusst das bei CPU Last nicht 100% dort stehen muss wenn die CPU limitiert?
 
Es muss auch nicht zwingend ein Limit durch die CPU existieren. Es kann genauso RAM oder Festplatte limitieren, je nachdem, wie aktiv das Spiel Streaming nutzt. So kann die CPU auf 100% laufen, weil der RAM voll ist, sie kann aber auch bei 20% rumdümpeln, weil die Engine viel von der Festplatte lädt und die zu langsam ist. Bei Ryzen ist z.B. noch etwas mit der RAM-Config im Argen und wir wissen ja, wie Skylake und Kabylake von schnelleren RAM profitieren.
Lasst uns in einigen Wochen noch einmal schauen. Ich bin auch gespannt, was Mass Effect Andromeda für ein Leistungsbild zeigt. Da waren die CPU-Anforderungen ja ähnlich zu BF1, wenn ich mich richtig erinnere.
 
Bevor man über Ryzen urteilt, dass es ähnlich wie Bulldozer ein Arbeitstier, aber eine suboptimale Gaming-CPU sei, sollte man erstmal die Shedulerupdates von Windows abwarten.
Gleiches bezüglich SMT... Die Plattform ist wirklich vollkommen neu für AMD - komplett neue Architektur, erstmals DDR4...

Wenn sich Ryzen in einigen Monaten immernoch so schlecht steht, kann man DANN vielleicht zu solch einem Fazit kommen. Aber erstmal sollte man die Patches für Windows sowie die neuen UEFIs abwarten... Laut CB haben bisher schon neue UEFIs z.T. einen Leistungsgewinn von 25% und mehr gebracht. Gleichermaßen hat CB auch auf drei verschiedenen Boards getestet und dabei mehr oder weniger große Leistungsunterschiede festgestellt. Gleiches auch beim RAM...

Wenn dann eventuell noch die Probleme bezüglich SMT und der unnötigen Verteilung von Threads über die beiden CCX-Module behoben werden, dürfte Ryzen auch schon heute eine gute Spiele-CPU werden. Gerade bei der unnötigen Inter-CCX-Kommunikation und SMT bleibt aktuell viel Leistung liegen.

Und ja, ich glaube da durchaus noch an entsprechende Patches. Bulldozer hatte damals noch ein viel gravierenderes Problem als jetzt Ryzen - er lief mit den BIOS-/UEFI-Versionen der ersten Monate und ohne entsprechende Windows-Patches nicht "nur" langsamer, sondern ist beim Start vieler Spiele stumpf abgestürzt. ;)

Einen i7, welcher gegenüber einem i5, der schon heute in manchen Spielen an der Kotzgrenze läuft, bei perfekter SMT-Auslastung und Taktgleichstand vielleicht 30% mehr Leistung in Reserve hat, würde ich heute jedenfalls nicht mehr kaufen, wenn es einen ähnlich teuren Ryzen 7 1700 mit einer schon jetzt nicht wesentlich schlechteren Leistung gibt, welcher allerdings durch die vielen Threads bei vergleichbarer IPC die höhere Zukunftsfähigkeit hat (auch Intel setzt im Mainstream nicht freiwillig auf mehr Kerne - man kann einfach die IPC nicht mehr nennenswert steigern - nicht umsonst lässt Intel die Quad-Cores so hoch takten - und auch beim Takt geht nicht mehr viel...).

Intel hatte bei neuen Plattformen übrigens auch mal mehr, mal weniger schwerwiegende Probleme. Ich bekomme hier im Forum manchmal das Gefühl, dass dies gerne mal gepflegt übersehen oder als weniger schlimm angesehen wird/wurde und Ryzen auch nur so schlecht geredet wird, weil AMD drauf steht... Jahre schreien die Leute nach mehr Kernen/Threads im bezahlbaren Rahmen - kaum gibt es mal CPUs, wo dieser Wunsch erfüllt wird, wird Ryzen nicht mal eine Woche nach Release schon als Fail für Spielerechner abgestempelt und fröhlich weiter Quad-Cores empfohlen, weil die völlig neue Plattform noch Anpassungen seitens Windows und den UEFIs braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
In 2 Jahren gibt es wieder neue CPUs in neuen Sockeln. ;)


Aber nicht jeder kann oder will alle 2 Jahre aufrüsten :P

Unter Garantie nicht, da er sogar in Battlefield 1 hinter dem 7700k in Directx11 zurückliegt, in Directx12 erheblich.
Das 3D Center hat die Gamingperformance aufgeschlüsselt. Das sagt in etwa Ryzen 1800x auf i5 7600k NIveau, der Ryzen 1700 entsprechend 10/15% drunter. Definitiv keine Gaming CPU, sondern ein Arbeitstier.
Im Endeffekt 1:1 wie damals bei Bulldozer, vielleicht ein bisserle besser.


Liegt in Battlefield 1 vor dem 7700k, in FarCry 4 übrigens auch wenn man SMT deaktiviert ! Und würde mich nicht wundern, wenns beim Wicher 3 genauso ist...:schief:

Hat lange gedauert, aber ich hab es geschafft, erst war ich sehr enttäuscht, als ich im FC 4 und BO 3 gerade 70-80FPS hatte, nach dem ich SMT deaktiviert habe, hab ich meinen Augen nicht mehr geglaubt 120+.
Mein Ryzen 1700-er läuft mit 4,0GHz bei 1,45V, aber dank meiner Waku, im Prime 95 Custom bleibe ich unter 60 Grad . Speicher ist bei 3000Mhz auf dem Asus Crosshair. Jetzt bin ich glücklich. Die Lüftersteuerung überzeugt mich nicht, schade daß man nicht unter 60% gehen kann, zu laut für mich.
 

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Ich finde es auch sehr problematisch, wie hier im Forum bei Spiele-CPUs weiterhin pauschal der 7700k als die eindeutig bessere Wahl empfohlen wird. Man sollte den Leuten doch mittlerweile die Wahl lassen und unter Erläuterung der Tatsachen sie selbst abwägen lassen was sie kaufen wollen. Denn Ryzen ist nunmal keine schlechte Spiele-GPU. Die Testberichte haben ja da auch ihr übriges dazu beigetragen, Ryzen als Spiele-GPU keine Empfehlung aussprechen zu wollen.
Auch wenn durchaus z.B. bei CB der Versuch unternommen wurde, mit CPU-Kernen skalierende Spiele einzubeziehen, so sind dies nur Zusatzbenchmarks, denn die eigentlichen alten Benchmark-Parcours legen immer noch das Ergebnis fest und damit auch die Ansichten vieler Menschen.
In diesen alten Benchmarks, die natürlich auch in einer Vergleichbarkeit über längere Zeit begründet liegen, finden sich Titel aus 2013,2014,2015, manchmal noch ganz wenig aus 2016. Schaut man sich dann den speziellen Multithread-Parcour an liegt der 1800 nur noch 1-4 % hinter dem 7700k, je nach Gewichtung älterer oder neuere Titel.
Da sehe ich keine Grundlage für die klare Bevorzugung des 7700k, wenn ich eine moderne zukunftsträchtige CPU kaufen möchte.

Hinzu kommt dann noch die schon viel angesprochene neue Architektur mit den Fehlern zu Anfang, die ja nicht neu bei neu eingeführten Architekturen sind. Die teilweise seltsamen Abweichungen in manchen Spielen deuten da ja eindeutig auf Probleme hin, deren Behebung durchaus möglich ist. Dazu sollte man der CPU zumindest die Zeit von 1-2 Monaten geben, Fehler ihrerseits zu beheben und auch viele Spiele dahin gehend zu optimieren. Der Start war vielleicht etwas zu schnell und man hätte im Vorfeld optimieren können schon, aber so ist es nunmal.
Des Weiteren werden die zukünftigen Spiele durchaus darauf reagieren und von Anfang an optimieren. Und wenn der Marktanteil solcher CPUs mit sovielen möglichen Threads steigt, dann werden auch viel mehr Spiele dahingehend besser laufen, weil eine Optimierung seitens der Entiwckler für die breite Masse auch lohnenswert wird.
Die Entwicklung hin zu wenigen großen Multithread-Engines hat ja schon längst begonnen. Es gibt immer mehr Titel mit der gleichen Engine als Basis und immer weniger Einzelengines. Und diese großen, viel genutzten Engines wie Frostbyte als Paraadebeispiel, werden die Threads voll ausnutzen können.

Wenn ich mir dann noch die aktuellen Konsolen anschaue mit ihren Mehrkernern und davon ausgehe, dass z.B. in der nächsten XBOX mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit wieder eine AMD CPU werkeln wird, dann sehe ich da noch weiteres großes Potential. Denn vieles wird schon im Rahmen der Konsolen dann auf die gleiche Architektur hin optimiert werden, der Sprung zum PC sollte relativ unkompliziert sein.

Zusätzlich ist die Am4 Plattform auch noch relativ langlebig bis 2020, sodass sogar noch 1-2 weitere AMD CPUs drauf Platz finden können ohne die ganze Plattform tauschen zu müssen.

Dies alles führt mich einfach zu dem Schluss, dass ich einfach bis auf wenige Ausnahmen (wie sehr singlecorelastige Spiele) kaum merkbare Unterschiede zum 7700k momentan wahrnehme werde, was meine Spieleleistung angeht, je neuer meine Spiele werden und dass ich zugleich ein ungeheures Potential mit 16 Threads habe, dass nach oben hin viel mehr Luft hat.

Dies sollte einfach mal etwas mehr Argumente für Ryzen vorbringen. Ich sage damit nicht, das man nur noch Ryzen als Gaming-CPU empfehlen soll. Man soll es nur nicht pauschal tun, sondern den Nutzern transparent verdeutlichen, was sie bei beidem bekommen und was nicht.

Sehr interessant wird dann auch Skylake-X werden und wie sich dieses dann gegen die optimierten Ryzens schlägt.
 
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Aber um die ganze Diskussion mal zu Beenden, es sollte einmal ein Test gemacht werden, wo Takt Gleichheit herrscht! Sagen wird einfach, man nimmt den 7600K, 7700K, 6800K, 6900K, 6950X und den Ryzen 7 1800X und lässt alle auf beispielsweise 3,5GHz laufen. Wie würde es dann aussehen? Wäre mal eine interessante frage!

Schau mal bei THW rein, da haben sie mit Taktgleichheit unter anderem 7700K, 6900K, Ryzen 7 1800X und FX-9590 @3,8 Ghz getestet.

Ergebnisse: Workstation - AMDs Ryzen 7 1800X im Test
 
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