Ich würde PassMark auch nicht als Mist abtun, sondern einfach mal als das betrachten, was es ist, nämlich ein theoretischer Benchmark. Und dann klärt sich auch sowas hier:
Ja bei Passmark haut einiges nicht hin da ist ein FX-6300 auch fast so stark wie der Core i5.
Dieselbe Situation hat man auch bei x264. Moderne, ordentlich optimierte Software, die alle möglichen Befehlssätze nutzt und gut auf den FX und Haswell läuft. Aber daraus kann man nicht folgern, dass es sich auf
jeder Software so verhält.
Insofern finde ich die Werte von CPU-World auch nicht verkehrt. Man kann sich da zwar über die Benchmark-Auswahl streiten (SuperPi

) und die Daten zu den einzelnen CPUs sind da des Öfteren schlichtweg falsch, aber man kann eben mal zwei CPUs gezielt miteinander vergleichen. Und falls sich da jemand nur darüber aufregt, weil der alte FX sich im Gesamtindex (merke: Relativ wenig Aussagekraft) mal ganz wenige Prozentpunkte (auf deutsch: Ein Benchmark mehr oder weniger und die Reihenfolge könne eine andere sein) vor den noch älteren DualCore-i5 schiebt und dadurch sein Weltbild verletzt sieht: Keine Sorge, ein Haswell-i5 ordnet sich da durchaus vor einem FX-8350 ein.
Sieht ganz gut, wenn man AMD Kisten mit Linux betreibt, da sieht man sehr gut dass es Auffäligkeiten gibt.
Einmal das, und da sieht man auch, dass Haswell sich stellenweise sehr deutlich von Ivy Bridge durchaus absetzen kann, wenn Software dafür compiliert wird.
Außerdem gibts da auch haufenweise Tools, die auf OpenMP setzen und damit gut multi-threaded sind. Unter Linux hat man von nem FX deutlich mehr als unter Windows.
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass Clang und GCC bzw. besonders deren C++-Counterparts noch immer meilenweit von der Performance des Intel-Compilers und selbst MSVC++ entfernt sind. Ersterer erzeugt selbst für AMD-Chips in der Regel deutlich besseren Code,
obwohl praktisch keine Rücksicht auf die Architektur genommen wird.