Aber die Spielzeit künstlich aufzublähen wie bei Far Cry 2, in dem man ewig rumlatschen/rumfahren und ständig die alten Nester neu ausheben muss, weil man von dort wieder beschossen wird, ist auch nicht das Wahre.
Ja eben, das hab Ich ja auch gesagt. Es kommt nicht nur auf die Dauer an, sondern auch auf die Storydichte und die Spannung. Natürlich ist das keine Lösung das Spiel künstlich mit Belanglosem in die Länge zu ziehen. Aber wenn ein Spiel eine Spieldauer von unter 5 Stunden hat, kann man schon von einer Unverschämtheit sprechen, wenn der Publisher dann eine UVP von 50€ für die PC-Version angibt.
Daher spiele Ich kaum noch Ego-Shooter und wenn, dann nur solche wo Ich weis dass die Spieldauer recht hoch ist. Ich bevorzuge lieber Rollenspiele oder Genre-Mixe wie z.B. Borderlands, welches Ich auch sehr gut fand. Man muss zudem auch sagen, dass die Entwickler in letzer Zeit sehr einfallslos waren. Immer gleiche Szenarien, immer geht es um Krieg, immer die USA gegen China oder gegen Russland oder gegen Aliens. Was Ich mir wünschen würde, wäre ein Unreal 3 oder ein Star Trek: Elite Force 3.
Seit dem die USA den Afghanistan - und Irakkrieg begonnen haben, stelle Ich fest dass sich auch die Spieleentwickler sehr auf diese Szenarien eingefahren haben, alles rund um realitätsnahe Kriegsszenarien herum. Dass man da als Spieler langsam genug hat von X-ten Call of Duty und Kriegsshooter, ist doch auch mehr als Verständlich.
Crysis 2 ist ebenfalls nicht sehr innovativ was das Szenario angeht. Aliens in New York, schön und gut, aber wirklich innovativ ist das nicht! Und was den Nanosuit angeht, da gibt es andere Spiele die ähnliche Funktionen besitzen.
Aber was will man auch erwarten. Irgendwann ist alles das Selbe. Man stelle sich vor, man wolle eine große Romansaga als Buch schreiben. Ich behaupte mal, es ist fast unmöglich nicht absichtlich oder viel mehr unterbewusst bei Herr der Ringe oder bei Star Wars abzukupfern. Da wundert es auch nicht, dass es kaum neue Szenarien in Spielen gibt.