Home Server mit vielen Aufgaben, welches BS?

Achso is das, Naja, ich hänge auch nicht gerade an Ubuntu. Habe mich jetzt bei Debian ein bisschen reingelesen, klingt erstmal ganz gut, denke ich werde es die Tage mal auf einen USB stick machen und darüber laufen lassen um es zu probieren, hab da allerdings nix explizites bezüglich einer server Version gefunden. Bei mint werde ich mich die Tage nochmal reinlesen. Auf den ersten Blick haben mich die vielen Versionen verwirrt aber wenn ich mich da erstmal reingelesen habe, sollte da mehr Klarheit herrschen.
Vielen Dank für das antivirenprogramm, das hilft schonmal sehr weiter, eine sorge weniger.
 
Ich nutze FreeNAS 9.1.1 x64 mit der Erweiterung ownCloud.
Filme und Musik usw. stehen für TV und Co. per DLNA bereit.

Alles OpenSource und kostet nix!!

Das die Kurzfassung
 
Sativ Du brauchst imho keine Server Version bei Linux. Korrigiert mich bitte, wenn ich was falsches sage. Aber soviel ich weiss, hat die Ubuntu Server Version und ich vermute auch die meisten anderen Linux Server Versionen, erst mal keine graphische Oberfläche nach der Installation, sondern nur die Konsole. Du musst Dich dann also erst mal schlau machen, wie Du zu einem Desktop kommst. Weiterhin denke ich, dass man bei Linux aus jedem Desktop auch einen Server et vice versa machen kann. Das ist nicht wie bei Windows. Die Server Installation installiert nur andere Komponenten vor, als die Desktop Variante. Du kannst in jedem Fall alles nachinstallieren.
Ich würde Dir auch empfehlen nach einer LTS (Long Term Support) Version Ausschau zu halten, damit Du auch lange Freude an Deinem Server hast. Ich habe den Schritt zu Ubuntu nicht bereit und auf jeden Fall gibt es dazu massenhaft Foren und gute Unterstützung. Gerade für Neueinsteiger halte ich Ubuntu für gut. In der LTS Version von Ubuntu ist der Amazon Krempel auch noch nicht drin und die wird noch bis April 2017 supportet und gewartet.
 
Gut zu wissen, dass ich keine server Version brauche. So ist es mir auf jeden Fall am liebsten. Ich habe gestern versucht Debian auf meinen Rechner zu machen, war nicht so erfolgreich. Wollte die Testversion nutzen, ohne es wirklich zu installieren. Hat nicht so geklappt, dann hab ich die normale versucht. Um einen bootbaren USB stick zu erstellen, soll man den USB stick an einen Rechner anschließen auf dem schon Linux drauf ist.... Top. Also einfach mal die ISO unmounted und auf installieren geklickt. Da ich ja keine Ahnung habe lieber die einfache Installation gewählt. Dann fängt er an zu entpacken. In welches Laufwerk kann ich nicht wählen. Weder bei der einfachen noch bei der fortgeschrittenen Installation. Und natürlich installiert er die Daten immer in meine Ram-disk. Nach eine Neustart soll die installation dann weiter gehen. Aber "komischerweise" kann er nach dem Neustart die Daten in der Ram-disk nicht finden. Ohh Wunder, diese ist ja auch ein flüchtiger Speicher. Bin ein bisschen genervt von der Installation, zumal ich extra eine neue Partition dafür eingerichtet habe. Schade, dass ich diese nicht auswählen kann. Werde bei Gelegenheit nochmal die Ram-disk entfernen und dann nochmal probieren. Vielleicht wäre es auch mit Ubuntu einfacher. Habe auch gelesen, dass man Ubuntu wahlweise mit gnome oder anderer Oberfläche betreiben kann, also wäre das Amazongesülz kein Problem. Eigentlich fand ich Debian jetzt aber sehr sympathisch. Naja, ich Versuchs bei Gelegenheit nochmal.

Ein Nas bs ist keine Option, da ja auch Programme wie steam darauf laufen sollen. Es soll schließlich ein homeserver werden und damit auch die Aufgaben eines htpcs übernehmen.
 
Ich erstell meine Linux Sticks immer unter Windows. :fresse:
Einfach damit: Universal USB Installer
Hat bisher immer 1A gefunzt. :daumen: Auch wenn nicht alle solche Tools mögen.

Ob du Ubuntu, Mint oder Debian nimmst, ist eigentlich Bumms. Ubuntu baut auf Debian auf und Mint ebenso. Alles was du außerhalb der grafischen Oberfläche machst (die unterscheiden sich stark) ist daher praktisch gleich.
Eine Server Version brauchst du wie gesagt nicht. Da ist nicht viel anders, ein paar andere Pakete vorinstalliert und afaik fehlt ne grafische Oberfläche oder sie wird zumindest nicht automatisch gestartet.


Du möchtest doch nur 1 OS, oder?
Irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, wie du da Probleme bei der Installation bekommen kannst. :ka: Und wie schaffst du es eine Ramdisk zu haben, wenn gar kein OS installiert ist?
Ich kenn den Installer von Debian jetzt nicht, aber bei Ubuntu kann man entweder automatisch die ganze Platte belegen lassen, automatisch neben ein vorhandenes OS intallieren lassen oder eine Partition selbst auswählen.

EDIT:
Oder hast du ein OS drauf und wärend des Betriebs mountest du die ISO und versuchst dann so eine keine-Ahnung-wie-es-heißt Installation in einem anderen OS durchzuführen?
 
Da ich den Server noch nicht habe und ich mir bei dem OS noch nicht sicher war, wollte ich es zusätzlich zum testen auf meinen Desktop installieren. Also ist bereits ein OS vorhanden und zwar win7.
Vielleicht sollte ich es dann wirklich mal mit Ubuntu versuchen. Da aber Debian so das grundlegende für die meisten anderen Linux Systeme zu sein scheint, unter anderem für steam OS, dachte ich, dass es auch das günstigste wäre. Dachte, das wäre ähnlich wie bei Android, wo touchwize, sense und wie sie alle heißen ja auch auf Android basieren, jedoch zusätzliche Ressourcen fressen.

Und danke für das Programm, ich werde es damit nochmal versuchen.
 
Debian hat zwar den Ruf am stabilsten zu sein, wenn du moderne Hardware hast, kann es aber schlecht um den Treibersupport aussehen.
Das ist deswegen so Stabil weil nur langzeiterpropte Software zum Einsatz kommt und da kann die auch mal älter sein. (wenns funktioniert, warum was ändern?)
Bei mir läuft Mint Mate/Cinnamon 24h am Tag ohne ECC-RAM auf 8 RAM-Modulen und es läuft spitze.
Wenn du Mate nimmst, fehlt dir ein großteil der Fensteranimationen und Transparenteffekte, das ist sicher genügsam genug für deine Zwecke.
Wobei Cinnamon mit den ganzen "hübschen" Effekten kein Hardwarefresser ist.
Vergleich es einfach mit dem Aero-Desktop unter Windows.
 
Debian hat zwar den Ruf am stabilsten zu sein, wenn du moderne Hardware hast, kann es aber schlecht um den Treibersupport aussehen.
Das habe ich auf meinen Notebook mit einer störrischen WLAN-Karte zu spüren bekommen, das selbe unter Arch.

Bei mir läuft Mint Mate/Cinnamon 24h am Tag ohne ECC-RAM auf 8 RAM-Modulen und es läuft spitze.
Kann ich bestätigen, habe mein Notebook seit 12+h nicht mehr heruntergefahren.
 
Ich möchte jetzt keinesfalls was gegen Linux sagen, ich habe selber einen Debian-Server für Teamspeak + Minecraft + Webserver laufen...

Aber Debian ist mit Sicherheit nichts, was man als Einsteiger einfach benutzen kann ohne sich erst tagelang in dies und jenes einzulesen.

Und spätestens beim Punkt "spielen" Frage ich mich dann: Wieso nicht einfach ein stinknormales Windows 7 auf den Server hauen ? Windows 7 bietet dir alles was du haben willst, für jede Funktion die du dir erträumen kannst gibt es 10 verschiedene Programme zur Auswahl, die integrierte Backup-Funktion ist erstklassig, du musst dich nicht umgewöhnen, du musst keine Angst haben etwas kaputtzumachen, keine Treiberprobleme...

Du musst ja wohl kaum um jedes Fünkchen Performance und jeden Megabyte Ram kämpfen bei deinen Anforderungen.


In dem Moment wo man sich sagt "Ich installiere ein Linux, und für dies und jenes benutze ich Wine..." sollte man sich fragen, wieso man nicht gleich Windows benutzt. Klar, es gibt hier und da Fälle wo es wirklich Sinn macht, aber hier ? Ich sehe einfach nicht den Vorteil darin, ein Linux auf einem PC zu installieren, mit dem ab und an auf der Couch gezockt und ein Film geguckt werden soll.

Klar, man verschenkt je nach Anwendungsfall 5-10% der zur Verfügung stehenden Leistung, aber in diesem Fall ist das doch wirklich nebensächlich. Deswegen bin ich wirklich verblüfft, dass hier ein Windows Server 2012 diskutiert wird (welches nicht im entferntesten für Heimserver gedacht ist), aber nach 3 Seiten noch niemand ein stinknormales Windows genannt hat. Klar, Windows ist langweilig, jeder hat Windows...
 
Kann ich bestätigen, habe mein Notebook seit 12+h nicht mehr heruntergefahren.
Auf meinem Raspberry läuft auch eine angepasste Debian Version. Das fahr nich monatelang nicht runter.
Bei stabilen Distris rechnet man die Laufzeit in Jahren, wir sind ja nicht bei Windows. :ugly: :ugly: :ugly: :D


Wegen dem Tagelang einlesen: Also das musste ich nicht machen. :ka:
Aber ich hatte auch bevor ich Windows hatte als Kind jahrelang nur Linux. Und dann immer Ubuntu/Mint parallel zu Windows.
Wenn ich irgendwo nicht weitergekommen bin, kurz googlen und weiter gehts. War nie ein größerer Act als bei Windows irgendwas mit Updates oder Registry usw.
 
Hallochen, ich belebe mal diesen Thread wieder, da mein Server nun schon in der Testphase ist.
Konstellation hat sich dank AMDs AM1 Platform noch etwas geändert und entspricht nun ziemlich genau der folgenden Hardware: Preisvergleich | Geizhals EU
Genau da ist aber auch das Problem. Von den Festplatten habe ich im Moment nur eine Red 3TB und die alte Kingston SSD. Auf der SSD läuft derzeit auch Debian und ich bin mit der Distribution auch recht zufrieden. Mein Problem ist nun aber noch folgendes: bei der SSD ist die Halterung des SATA Steckers leicht weggebrochen. Das is an sich nicht weiter schlimm, da ich einen Adapter habe, der sowohl SATA als auch Stromanschluss abdeckt. (0.50m SATA 3Gb/s Anschlusskabel All-in-One SATA Stecker auf) Somit wird alles zusammen immernoch gut festgehalten. Da ich jedoch ein externes 19V Netzteil verwende, habe ich keine üblichen Stromanschlüsse für Festplatten, wie man es von seinem Netzteil gewohnt ist. Bei dem Mainboard lag lediglich eine SATA Buchse bei, die auf 2 SATA Stecker überträgt. Folglich kann ich nur 2 Festplatten anschließen. Ich wollte jedoch 2x 3TB im Raid laufen lassen, die 4TB einzeln und die SSD als Sysplatte. Also habe ich aktuell 2 Stromanschlüsse für Laufwerke zu wenig. Hat da jemand eine Idee, wie ich da drum herum komme?
Klar könnte ich einfach ein normales Netzteil nehme. Wer jedoch gelesen hat, wie sich die Verbräuche verhalten, wenn man ein normales gegen ein externes Netzteil verwendet, wird verstehen, dass ich lieber bei dem externen bleiben würde. In sämtlichen shops habe ich auch nur die Variante mit einer Buchse und 2 Stromanschlüssen gefunden, sprich die Variante die ich schon habe. Optimal wäre für mich eine Buchse mit 3 flachen SATA Stromanschlüssen und einem klassischen 4-pol Stromstecker für den oben gezeigten Adapter.

Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe.
 
Besorg dir einfach ein Impactics Pico Netzteil. Verwende ich selber für meinen Server.
Betreibt eine AMD E350 APU und 2 HDDs ohne Probleme. Die eine habe ich per Molex Adapter angeschlossen. Da es nur 130 Watt liefern kann ist es auch super effizient im Gegenastz zu einem 300 Watt PC Netzteil.

LG: eXquisite
 
Da ich nur das externe NB Netzteil sehe, weiß ich nicht was du intern für eine Platine verwendest (Pico?)

Schau mal hier:

4-Pin Molex Y-Splitter doppelt: Amazon.de: Elektronik
http://www.amazon.de/gp/product/B000WKLC1O/ref=wms_ohs_product_img?ie=UTF8&psc=1


Die verwende ich auch, wo man aber tierisch aufpassen muss ist, dass man das ganze nicht mit Gewalt macht sondern so lange dran rum wackelt, bis es sitzt.

Habs einmal mit Gewalt zusammengesteckt und mir eine 4TB Festplatte kaputt gemacht, ganz großes Kino!

Wir groß ist denn der Unterschied beim Stromverbrauch?

Als ich ein BQ 350W mit einem Pico PSU verglichen habe war der Unterschied bei Vollast (90W) marginal.
 
Hm... Nochmal ein neues Pico Netzteil kaufen is eher nicht in meinem Interesse. Hinzu kommt, dass das Pico NT teurer als mein Mobo is und das für einen günstigen Server... Eher nicht.
Ich glaube ich werde dann an das bereits vorhandene Kabel noch eine SATA und ein molex anlöten. Hoffe nur, dass vom Mainboard dann auch genug Saft kommt. Das sollte doch aber reichen, oder? Ich meine 3 HDDs und eine SSD, sind doch nur ca. 20 Watt.
Der Unterschied bei den Verbräuchen liegt bei einem 600 Watt NT im idle bei 17 Wartung bei einem 65 Watt 19V NT bei 8 Watt. Bei einem Server schon fatal wie ich finde. Da ich ja 90 Watt habe, bin ich zuversichtlich, dass das passt.
Was haltet ihr von der Idee mit dem anlöten?
 
Okay, ich scheine mich etwas undeutlich ausgedrückt zu haben. Darum versuche ich das nochmal und diesmal mit Bildern:

Also, ich habe ein Mainboard das nicht via ATX Netzteil bestromt wird, sondern via 19V extern.
https://lh4.googleusercontent.com/-...7T3D8lYo/w617-h822-no/IMG_20140507_172950.jpg

Folglich habe ich im PC keine weiteren Stomanschlüsse abgesehen von einem SATA Stomanschluss auf dem Mainboard, dieser ist 1 zu 1 der gleich wie an jeder SATA Festplatte oder BluRay Laufwerk.
https://lh5.googleusercontent.com/-...J6vT5c/w1096-h822-no/IMG_20140507_1728552.jpg

Dafür lag auch gleich ein SATA Kabel bei dem Mainboard dabei um zusätzlich 2 Laufwerke an zu schließen. Ich möchte jedoch gleich 4 Laufwerke anschließen. Die Frage ist nun also entweder, ob es das beiliegende Kabel auch mit 4x SATA (1x für das MOBO und 3x für Laufwerke) und 1x Molex irgendwo zu kaufen gibt, oder falls nicht, ob es möglich wäre ein zusätzlichen SATA und einen Molex anzulöten, ohne das mir anschließend bei zu großer Leistungsaufnahme das Mobo abraucht. Wie bereits erwähnt sollte die Leistung vom NT mit 90W ausreichen.
Hier das beiliegende Kabel:
https://lh5.googleusercontent.com/-...SkE9ixg/w1096-h822-no/IMG_20140507_173018.jpg

und hier das das ich zusätzlich ranlöten würde:
https://lh5.googleusercontent.com/-...2PfyZII/w1096-h822-no/IMG_20140507_172842.jpg
 
Ich danke dir, werde aber dennoch eher zum löten greifen, da a) die Widerstände an den Anschlüssen geringer sind und b) es irgendwie kein Sata auf Sata und Molex gibt.
Iwie gibt's nur Molex auf 2x Sata, ich brauche aber einen Molex.
Ich habe mir vorhin mal so einen Sata Anschluss angesehen. Die klemmen die Kabel einfach nur an die Anschlüsse. Folglich kann gar nicht über den gesamten Kabelumfang übertragen werden. Aber bei den Strömen wahrscheinlich auch gar nicht nötig.

Weißt du wie das aussieht wenn man einen raid controller verbaut? Der hat doch auch 2 Sata Buchsen oder? Bei Geizhals konnte ich das nicht richtig erkennen. Brauch ich sowas überhaupt oder reicht software raid? (2 Platten im raid 1), ach blödsinn, das sind ja nur die Datenanschlüsse und kein Strom
 
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Wofür brauchst du denn ein Raid 1?
Du hast damit kein Backup und es frisst unnötig Strom.
Damit realisierst du nur eine Ausfallsicherheit von Festplatten, sind die Daten virenverseucht oder korrupt, spiegelt das Raid 1:1 die Daten.
 
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naja, ich dachte falls eine Platte abschmirt habe ich ja noch alle daten sicher auf der 2.
wie realisiert man sowas denn sonst?
 
Zweite HDD in einem externen Gehäuse und dann einmal die Woche/Monat eine normale Kopie der wichtigen Dateien machen.
Das kann man auch automatisieren das er beim Anstecken selber einen bestimmten Ordner kopiert.
So bist du auch vor einem Virenbefall oder versehentliches löschen geschützt.
Du kannst so auch zu einem früheren Speicherpunkt deiner Dokumente zugreifen.
Eine plumpe Spiegelung schützt nur vor einem plötzlichem Festplattentot.
 
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