Höhere Wärmeleitfähigkeit als Diamant: Bessere Kühlung dank BAs?

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50 mg Arsen würden die meisten Menschen sogar noch überleben. Und wären geschätzt ein Sechstel des Gewichts eines Haswell DIEs. Wenn du eine Schicht von vielleicht 5% der Waferdicke aufbringst, um Hotspots zu vermeiden, dann wirst du insgesamt vielleicht 20, maximal 10 mg AsB verbaut und davon ist nur die Hälfte Arsen - also 5 mg. Die nur bei schwerster Beschädigung überhaupt freigesetzt werden können und dann vermutlich zu <<1% inkorporiert werden. Da bewegen wir uns langsam in Gesamtmengen, die man auch innerhalb von 2-3 Tagen zu sich nimmt, wenn man die empfohlene tägliche Flüssigkeitszufuhr mit deutschem Leitungswasser (z.T. >10 µg pro Liter) bestreitet.

@Hänschen:
Keine Bücher, Physik nach der 11 abgegben, bislang keinen Bezug zu höherer Chemie festgestellt. Wenn man Mittelstufen-Schulstoff tatsächlich kapiert (und nicht nur gemerkt) hat, dann sollte man das Niveau der hiesigen Diskussion mit ein bißchen Wikipedia meistern können.
 
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@Ruyven es ist schon etwas mehr nötig um aus den Strukturen die Eigenschaften abzuleiten :D Dafür gibts ganze Studiengänge (Festkörperchemie, Festkörper/Materialphysik) zum Beispiel bei den Werkstoffwissenschaftlern oder als Vertiefungsrichtung bei Physikern oder Chemikern. Wobei ich aber zugeben muss, dass die Oberflächliche Diskusion hier auch mit Abi oder gutem Naturwissenschaftlichen Verständnis nachvollziehbar ist :)
 
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50 mg Arsen würden die meisten Menschen sogar noch überleben. Und wären geschätzt ein Sechstel des Gewichts eines Haswell DIEs. Wenn du eine Schicht von vielleicht 5% der Waferdicke aufbringst, um Hotspots zu vermeiden, dann wirst du insgesamt vielleicht 20, maximal 10 mg AsB verbaut und davon ist nur die Hälfte Arsen - also 5 mg. Die nur bei schwerster Beschädigung überhaupt freigesetzt werden können und dann vermutlich zu <<1% inkorporiert werden. Da bewegen wir uns langsam in Gesamtmengen, die man auch innerhalb von 2-3 Tagen zu sich nimmt, wenn man die empfohlene tägliche Flüssigkeitszufuhr mit deutschem Leitungswasser (z.T. >10 µg pro Liter) bestreitet.

ja aber arsen hat halt auch langzeitfolgen, das im trinkwasser muss nicht sein das ist von ort zu ort verschieden. zumindest in dem punkt kann ich dir recht geben das arsen in den mengen und bei dem verwendungszweck kein generelles todesurteil ist. unproblematisch ist es aber auch nicht. meiner meinung nach geht das in die falsche richtung, weniger green-it mehr umweltbelastung, und bei der durchschnittlichen lebens-, ok, verwendungsdauer von cpu´s ist das nicht unproblematisch. aber wenn intel es sich sogar leisten kann wärmeleitpaste zu nehmen anstatt zu verlöten dann muss der dreck momentan doch nicht unbedingt sein, mag sein das du das anders siehst.
 
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Irgendwann kann es zum Bumerang werden wenn mal das Recycling der Komponenten ansteht
 
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Irgendwann kann es zum Bumerang werden wenn mal das Recycling der Komponenten ansteht

ach wieso denn, die schicken wir dann nach afrika, da wird alles vebrannt und die metall klumpen verkauft, nach deutschland geschickt, dort getrennt, wir verkaufen dann wieder rohstoffe an die industrie und der ganze kreislauf fängt von vorne an. dann müssen sich auch weniger afrikaner die (a)sozialhilfe ehh entwicklungshilfe teilen...
ironie off
 
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Ist es nicht eine Arsen Verbindung ?

Also Arsen gebunden an nochwas anderes ?
 
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Es ist eine kubische Borstrukturmatrix mit 2 Arsenatomen (Substituenten).

Gruß Black
 
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Essen würd ichs nicht! Und wenn dann vorher pusten:ugly:

aber nette Sache wenns funktioniert, so in 30 Jahren...
 
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Mh, Bor-Arsen ... landet bei uns direkt auf'm Index der Öko-Nazis. ^^



Wobei da die Mengen halt interessant werden, und wofür genau es eingesetzt würde, als "wärmeleitender Kern" in versiegelter Umgebung bzw. atmosphärisch isolierter Schicht eigentlich eine feine Sache.
 
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Bor-Arsen klingt ja noch giftiger wie Arsen :D

Kommt das vielleicht nur am DIE zum Einsatz, also genau unter den Transistorschaltungen ?

Als Wärmeleitpaste kann ich mir das nicht vorstellen.
 
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Arsen ist halb so schlimm, solange man höheren Dosen nicht längere Zeit ausgesetzt ist (hat zumindest unser Analytik Prof gesagt :D ). Hab schon einige Experimente mit Arsen hinter mir, solange man es nur nicht zu Arsenwasserstoff reduziert, passiert nichts (essen oder atmen ist trotzdem böse). Insgesamt würde ich Borarseniden aufgrund seiner Nähe zu Borphosphiden (Phosphat steht nicht umsonst direkt über Arsen) eine geringe Reaktionsfähigkeit zuweisen, wie bei allen Bor-Verbindungen, die reagieren sehr ungerne.
Für die Menschen würde ich also tendenziell eher keine Gefahr vermuten (gibt aber gerne mal irgendwas, was man nicht bedacht hat), anders siehts dann bei der Umwelt aus, aber durch geeignete Entsorgung kann man das Problem auch umgehen, Batterien sind da nicht viel besser.

(Falls sich jemand fragt, woher ich das weiß: quasi fertig mit meinem Chemieingeneur-Studium)
 
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Wenn ich das Bild im Artikel richtig interpretiere, dann wird es einfach nur eine Wärmeleitschicht im Transistor sein bzw im Die als Ganzes. Als Wärmeleitpaste kann ich es mir (noch) nicht vorstellen.

gruß Black
 
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Arsen ist halb so schlimm, solange man höheren Dosen nicht längere Zeit ausgesetzt ist (hat zumindest unser Analytik Prof gesagt :D ). Hab schon einige Experimente mit Arsen hinter mir, solange man es nur nicht zu Arsenwasserstoff reduziert, passiert nichts (essen oder atmen ist trotzdem böse). Insgesamt würde ich Borarseniden aufgrund seiner Nähe zu Borphosphiden (Phosphat steht nicht umsonst direkt über Arsen) eine geringe Reaktionsfähigkeit zuweisen, wie bei allen Bor-Verbindungen, die reagieren sehr ungerne.
Für die Menschen würde ich also tendenziell eher keine Gefahr vermuten (gibt aber gerne mal irgendwas, was man nicht bedacht hat), anders siehts dann bei der Umwelt aus, aber durch geeignete Entsorgung kann man das Problem auch umgehen, Batterien sind da nicht viel besser.

(Falls sich jemand fragt, woher ich das weiß: quasi fertig mit meinem Chemieingeneur-Studium)

Ich weiss ungefähr was du meinst :D
Ich habe ein paar Folgen Telekolleg Chemie auf YouTube angeguckt, da ist es super erklärt (für Dumme und Kinder *hust*) - ich habe auch einen Schmöker aber da kommt man nicht weit ist sehr viel Info pro Session :ugly:
 
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Für alle die sich Gedanken um die Gesundheit und Umweltverträglichkeit machen:
As ist in der Halbleitertechnik ein wichtiger und afaik ziemlich verbreiteter Stoff zum Dotieren. Wenn dieses Wärmeleitmittel nur kleinräumig genutzt wird und keine besonders kritischen Eigenschaften hat, dann sollte es eigentlich nicht viel schlimmer sein als etwas größere Chips, die auch mehr As enthalten.
Vielleicht entstehen so auch ganz neue Möglichkeiten das Wärmeleitmittel durch die Dotierung direkt einzubauen. :ka:
 
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Ich weiss ungefähr was du meinst :D
Ich habe ein paar Folgen Telekolleg Chemie auf YouTube angeguckt, da ist es super erklärt (für Dumme und Kinder *hust*) - ich habe auch einen Schmöker aber da kommt man nicht weit ist sehr viel Info pro Session :ugly:


:D Gucke mir auch immer die Telekolleg Folgen an - super easy erklärt und man bleibt echt gut am Ball! *daumen hoch*
 
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