Jimini
PCGH-Community-Veteran(in)
Hinweis zum Betreiben größerer Festplattenverbünde mit ext4
Aloha,
wie ich vorhin feststellen musste, ist mein ext4-RAID5 an die 32bittige Grenze von circa 16 Terabyte gestoßen - ein Vergrößern von 15 auf 18 TB ist somit nicht möglich.
Zwar unterstützen die e2fsprogs seit geraumer Zeit den Betrieb in 64 Bit, allerdings werden entsprechende Dateisysteme per default mit dem Parameter "auto_64-bit_support = 1" formatiert. Dieser führt dazu, dass das Dateisystem nur im Bedarfsfall mit 64 Bit angelegt wird.
Im Klartext: bei weniger als 16TB bleibt alles in 32 Bit, bei mehr als 16TB wird es in 64 Bit formatiert.
Das ist insofern ärgerlich, als dass ein einfacher Vergrößern nun nicht möglich ist. Es ist demnach dringend anzuraten, von Anfang an auf 64 Bit zu setzen, wenn absehbar ist, dass irgendwann in der Zukunft mehr als 16TB genutzt werden sollen.
Ansonsten bleibt nur das Sichern der Daten, eine Neuformatierung und das Zurückspielen des Backups.
MfG Jimini
Aloha,
wie ich vorhin feststellen musste, ist mein ext4-RAID5 an die 32bittige Grenze von circa 16 Terabyte gestoßen - ein Vergrößern von 15 auf 18 TB ist somit nicht möglich.
Zwar unterstützen die e2fsprogs seit geraumer Zeit den Betrieb in 64 Bit, allerdings werden entsprechende Dateisysteme per default mit dem Parameter "auto_64-bit_support = 1" formatiert. Dieser führt dazu, dass das Dateisystem nur im Bedarfsfall mit 64 Bit angelegt wird.
Im Klartext: bei weniger als 16TB bleibt alles in 32 Bit, bei mehr als 16TB wird es in 64 Bit formatiert.
Das ist insofern ärgerlich, als dass ein einfacher Vergrößern nun nicht möglich ist. Es ist demnach dringend anzuraten, von Anfang an auf 64 Bit zu setzen, wenn absehbar ist, dass irgendwann in der Zukunft mehr als 16TB genutzt werden sollen.
Ansonsten bleibt nur das Sichern der Daten, eine Neuformatierung und das Zurückspielen des Backups.
MfG Jimini
Beaufsichtigung sollte das ja nicht brauchen.

