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High-End Gaming als Umweltfaktor - Youtuber prangert Stromverbrauch aktueller PC-Hardware an

PCGH-Redaktion

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Ein Thema, dass zweifelsohne die Gemüter bewegen wird - in welcher Hinsicht auch immer. Der Youtuber LowSpecGamer hat sich in einem Video mit dem Stromverbrauch aktueller PC-Hardware beschäftigt, auch im Bezug auf die Steigerungen in den vergangenen Jahren. Sein Fazit fällt negativ für den heimischen Rechner und deutlich positiver für Konsolen aus.

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Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Wer sich um den Stromverbrauch sorgt, der solleinfach entsprechende CPUs und GPUs verwenden. GTX 1650 plus R5 3600 und fertig ist die Ökokiste. Alternativ kann man das ganze auch noch runtertakten und undervolten, eine GTX 1660Ti läßt sich so wohl auch zu unter 75W Verbrauch überreden, der R5 3600 eventuell zu unter 30W.

Wie schlecht das ganze für die Umwelt ist, kommt immer auf die Spielzeit an. Wen im Jahr nur ein paar hundert Stunden zockt, der hat wenig Probleme, wer sich hingegen tausende Stunden um die Ohren schlägt, der fällt schon deutlich mehr ins Gewicht.

Am Ende hat das Vergnügen natürlich ein Preis (der es mMn wert ist) und ich hoffe mal, dass die Poltik das ganze, wie bisher, ignoriert.

Als Befürworter der Kernkraft habe ich das sowieso einen Freifahrtschein :D
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Die Diskussion ist hinfällig, weil Hardware die meiste Zeit im Idle verbringt.

Hängt eben ganz davon ab, wie lange die Karten genutzt werden. Wenn man von 500h im Jahr ausgeht, dann ist das nicht ganz soviel. Wenn wir deine Karte zu Grunde legen, dann wären das 175 kwh im Jahr. Bei 1000h schon 350 kWh. Der ehemalige Familien-PC wurde damals (lang ist es her) von mir, meinem Bruder und dem Cousin genutzt. der kam da durchaus auf 3500h Betriebszeit im Jahr, wovon locker 2500h Gaming waren (damals noch großteils 2D), das wären dann 875kWh.

Wenn wir jetzt 6 Jahre Lebensdauer ansetzen und das ganze einer 75W Karte gegenüberstellen, dann sind es bei 500h/pa 1050 kWh zu 225 kWh (Differenz 825 kWh), bei 1000h/pa 2100 kWh zu 450kWh (Differenz 1650 kWh) und bei 2500h/pa 5250 kWh zu 1125kWh (Differenz 4125 kWh).

Es macht also durchaus etwas aus.

Natürlich muß man das immer mit anderen Hobbys vergleichen. Wenn man den Gaming PC ausläßt und 100km zum Wandern in die Berge fährt, dann ist das alles andere als extrem umweltfreundlich. Wer Wert auf seinen Ökologischen Fußabdruck legt, der sollte Radio hören (2-3W) oder mit dem Tablet im Internet Surfen (ca. 4W plus nachgelagerte Infrastruktur).
 

hanfi104

Volt-Modder(in)
Wenn ich zb nach München fahre um zb in den Tierpark gehe, fahre ich etwa 150km hin und zurück. ~1,5h je fahrt und bleibe vielleicht 3-4h. Und hast recht, auf der Autobahn liege ich eher bei 8L/100km.
Verbrauche etwa 15L Sprit und belaste damit die Umwelt über 10x mehr, als wenn ich daheim den ganzen Tag zocken würde.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Ich kann 10h am Tag zocken und verbrauche 3500Wh
Oder ich fahre 100km irgendwo hin und verbrauche 6L Benzin.
Jetzt kann man leicht abschätzen was mehr braucht ;)

Wenn du von deinem Tagesausflug nichtmehr zurückkehrst, dann spart das pro Jahr 9 Tonnen CO2 ein. Empfehlenswert ist Freeclimbing, besonders, wenn du es noch nie gemacht hast.
 

Bright0001

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Die Diskussion ist hinfällig, weil Hardware die meiste Zeit im Idle verbringt.
"Die Diskussion um den Verbrauch von PKWs ist hinfällig, weil diese die meiste Zeit im Idle auf dem Parkplatz verbringen." Passt nicht so richtig, oder?

Ich finde aber ebenfalls, dass hier verschiedene Zielgruppen zu Unrecht in den gleichen Topf geworfen werden: Das "Brot und Butter"-Geschäft wird immer noch mit Karten der Mittelklasse und drunter erzielt, und diese haben keinerlei Effizienzprobleme. Sich über die Leistungsaufnahme einer 3080 zu echauffieren ist so viel wert, wie den hohen Verbrauch eines 911ers anzuprangern - kann man zwar machen, löst aber nicht mehr als ein Schulterzucken aus.

In der Preisklasse zahlt man eben nicht für Effizienz, sondern für Leistung.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Wenn ich zb nach München fahre um zb in den Tierpark gehe, fahre ich etwa 150km hin und zurück. ~1,5h je fahrt und bleibe vielleicht 3-4h. Und hast recht, auf der Autobahn liege ich eher bei 8L/100km.
Verbrauche etwa 15L Sprit und belaste damit die Umwelt über 10x mehr, als wenn ich daheim den ganzen Tag zocken würde.
Ich nehme an daß man selten jede Woche oder täglich 150 km so einfach irgendwo hinfährt.
Hoffentlich sieht Robert Habeck das Video nicht. Sonst verbieten die Grünen noch PC-Gaming.
Das wird man wohl über eine Steigerung der CO2 Steuer angehen.
 

MaxthonFan

Komplett-PC-Aufrüster(in)
So ein Schwachsinn. Die 3080 verbraucht 84% mehr als die 1080, hat laut der Grafikkarten-Rangliste aber 127% mehr Leistung. Also ist die 3080 effizienter auf die Gaming-Leistung bezogen. Zusätzliche Feature gar nicht mit beachtet.

Wenn's einen Punkt gibt, wo man vielleicht ansatzweise so mit dem Verbrauch argumentieren könnte, dann sind es Intel-CPUs. Die sind nämlich ineffizienter als AMDs. Also los, lasst uns Intel-CPUs verbieten und damit die Welt retten! :ugly:
 

Cosmas

BIOS-Overclocker(in)
Der Witz dabei ist, das der Verbrauch unerheblich ist in Relation zur Leistung, denn daraus ergibt sich die Effizienz und da sind selbst die 3000er Karten nochmal ein klein wenig besser als die 2000er und die 1000er...lol...

Klar wäre weniger mehr, aber wenn man sich eben nur auf den Verbrauch konzentriert und alles andere aussen vorlässt...verurschen können wir uns alleine...alles plumpe Stimmungsmache..weil wegen "Klima" und so...pfft.

Ausserdem würde ich gerne mal wissen wollen, wie der bei der GTX1080 auf 184Watt unter Stress kommt...
Das Teil hat ne TDP von 180Watt auf dem Chip alleine und das auch nur, wenn der in den Specs läuft.
Jedes bissel Boost, jedes bissel (Werks)OC dazu der RAM und das Gedöns und die Karte ist ebenfalls bei deutlich über 200Watt, meine 1080Aorus kommt in Superposition 8k optimized auf bis zu 273Watt (Werkssettings!)!
(Und leistet dabei teils nur 1/3 der 3080 und kann von DLSS und RTX nur träumen...)
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
So ein Schwachsinn. Die 3080 verbraucht 84% mehr als die 1080, hat laut der Grafikkarten-Rangliste aber 127% mehr Leistung. Also ist die 3080 effizienter auf die Gaming-Leistung bezogen. Zusätzliche Feature gar nicht mit beachtet.

Wenn's einen Punkt gibt, wo man vielleicht ansatzweise so mit dem Verbrauch argumentieren könnte, dann sind es Intel-CPUs. Die sind nämlich ineffizienter als AMDs. Also los, lasst uns Intel-CPUs verbieten und damit die Welt retten! :ugly:
Kleiner Fehler. es geht nicht um Effizienz. 10 Milliarden PKW mehr wären auch ein Problen, selbst wenn sie 30% effizienter wären.
Es zählt rein die Verbrauchssteigerung. Es sitzt schließlich nach wie vor nur 1 Person vor dem Rechner. Und diese hat eben den Verbrauch gesteigert.
Richtig wäre dies bei Nicht- oder Wenig- Spielern. Da spielt es nicht groß die Rolle, wenn Leistung zwar abrufbar wäre, die meiste Zeit dies aber nicht getan wird.
 

OldNewUser

Kabelverknoter(in)
Joa, moderne Gaming-PCs sind halt eine ganz schöne Klimakatastrophe. Es ist aber eigentlich doppelt witzig nachdem alle so auf der Effizienz von Vega und Co rumgehackt haben aber das mit der 3080 jetzt einfach so schlucken.

Kann man nicht schönreden, PCs sind Umweltschädlich. Aber ander Hobbies sind das auch. Muss jeder mit sich selbst vereinbaren. Konsolen sind auch nicht so gut. Anders als PCs sind die Wegwerfelektronik. PC-Teile kann man wenigstens tauschen. Und die Herstellung ist auch recht umweltbelastend.
 

owned139

BIOS-Overclocker(in)
"Die Diskussion um den Verbrauch von PKWs ist hinfällig, weil diese die meiste Zeit im Idle auf dem Parkplatz verbringen." Passt nicht so richtig, oder?
Der Vergleich hinkt, deswegen geh ich gar nicht erst drauf ein.

Kann man nicht schönreden, PCs sind Umweltschädlich. Aber ander Hobbies sind das auch. Muss jeder mit sich selbst vereinbaren. Konsolen sind auch nicht so gut. Anders als PCs sind die Wegwerfelektronik. PC-Teile kann man wenigstens tauschen. Und die Herstellung ist auch recht umweltbelastend.
Alles ist umweltschädlich. Selbst die Tatsache, dass du Lebst und isst.
 

MaxthonFan

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Es zählt rein die Verbrauchssteigerung. Es sitzt schließlich nach wie vor nur 1 Person vor dem Rechner. Und diese hat eben den Verbrauch gesteigert.
Also wenn du mit der Begründung jeglichen Effizienzgewinn abwürgen willst, dann brauchst du dich nicht wundern, wenn wir gar keinen Fortschritt mehr bekommen.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Also wenn du mit der Begründung jeglichen Effizienzgewinn abwürgen willst, dann brauchst du dich nicht wundern, wenn wir gar keinen Fortschritt mehr bekommen.
Du meinst Fortschritt ist nur mit mehr Energie erreichbar?
Denn hier geht es nur um den gesteigerten Energieverbrauch und gleichzeitig der Schließung von Kraftwerken oder nicht immer mehr Windräder, Solar und "nochwas" für Energieflauten.
Richtig wäre, Energieverbrauch bleibt bei gesteigerter Leistung. Im übrigen, wieviel Fortschritt bei Spielen brauchen wir denn zu Lasten von Energie, Rohstoffen, Mülldeponien wirklich?
 

BenW

Komplett-PC-Käufer(in)
So ein Schwachsinn. Die 3080 verbraucht 84% mehr als die 1080, hat laut der Grafikkarten-Rangliste aber 127% mehr Leistung. Also ist die 3080 effizienter auf die Gaming-Leistung bezogen. Zusätzliche Feature gar nicht mit beachtet.

...
Das ist eine sehr einseitige Sichtweise auf das Thema. Denn man könnte (muss man nicht!) auch fragen, ob es wirklich 127% mehr Grafikleistung sein müssen oder ob es nicht auch meinetwegen 43% mehr Grafikleistung bei gleichem Verbrauch getan hätten. Klar, dann würden größere Steigerungen in der Grafikqualität mit Raytracing usw. nur langsamer erfolgen, aber ich glaube der Hauptreiber den auch gerade die Hardwarehersteller sehen ist, dass dann eben die Leute weniger häufig Upgrades vornehmen. Das hat man ja auch deutlich bei der Präsentation der 3000er-Serie seitens Jensen (Jen-Hsun) von NVIDIA vernommen, wie er darauf gedrängt hat, dass ja jetzt endlich wieder Zeit zum Upgrade für die wäre, welche die 2000er-Serie übersprungen haben. Und da darf man dann schon fragen, ob das so wirklich sein muss, weil das ja nicht nur mit höheren Energieverbrauch einher geht, sondern eben auch mit einem höheren Verbrauch an Materialien für immer häufiger neu gekaufte Geräte...
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
hmm...mal überlegen: ich fahr einen kleinwagen, flieg nie in den urlaub, kauf keine lebensmittel die einmal um den globus mussten und spare sonst strom wo ich kann...nö mein high end rechner bleibt.
Na wenigstens wäre das ein Ausgleich. Sicher ist es in der Gesamtrechnung nicht günstig und die Politik wird da Einschränkungen vornehmen, aber der Rechnerverbrauch käme immerhin nicht noch obendrauf. Da bist du aber eine Ausnahme.
 

Bevier

Volt-Modder(in)
In Zeiten, in denen Spieler eh keine GPUs abbekommen, ist das eh vollkommen egal. 95% der Grafikkarten wanden in Miningrigs, in denen sie 24/7 auf Volllast laufen, da wären selbst die Milionen Hardcorespieler mit tausenden Spielstunden pro Jahr ein harmloser Lacher. Verbietet erst einmal das sinnlose Minen weltweit, bevor ihr euch auf unschludige Spieler stürtzt -.-
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
In Zeiten, in denen Spieler eh keine GPUs abbekommen, ist das eh vollkommen egal. 95% der Grafikkarten wanden in Miningrigs, in denen sie 24/7 auf Volllast laufen, da wären selbst die Milionen Hardcorespieler mit tausenden Spielstunden pro Jahr ein harmloser Lacher. Verbietet erst einmal das sinnlose Minen weltweit, bevor ihr euch auf unschludige Spieler stürtzt -.-
Einer Meinung. Aber wieso ist ein Spieler unschuldig am Spielen? Ich nehme doch an er ist beim Spielen anwesend.
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
Wenn der Typ Gaming bzw. highend-Gaming hinterfrägt, kann er gleich an andere Stelle weiter machen und würde vermutlich noch in fünf Jahren darüber sinnieren, wie verschwenderisch und sinnlos das alles doch ist. In unserer Wohlstandsgesellschaft ist fast alles überflüssig oder unnötig, je nach dem wie weit man da geht. Also ist die ganze Diskussion doch müßig, vor allem wenn das Thema Mining außen vor bleiben soll.
 

MaxthonFan

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Fortschritt muss sich lohnen. Wenn kein Mensch das neue Zeugs kauft, weil es kaum Mehrleistung bietet, dann bekommen die Hersteller weniger Geld und können folglich weniger in effizientere Technologien investieren. Dann landet man im Teufelskreis und allen geht's schlecht: dem Kunden, weil er keine besseren Produkte mehr bekommt, dem Hersteller, weil er den Umsatz nicht mehr steigern kann und der Umwelt, weil das Zeugs eben nicht mehr effizienter wird. @BenW @Albatros1
 

DragonX1979

PC-Selbstbauer(in)
Hmm... Na ja ganz abwegig ist die Sache nicht.

Zwar sind auch Gaming GPU's/Computer in den letzten Jahren in ihrer Effizienz stetig gestiegen, allerdings ist diese
vermeintlich positive Entwicklung für Gamer ohne positive Konsequenz im Hinblick auf den Umweltschutz.
Da hat vermutlich die gestiegene Effizienz der Netzteile noch den größten positiven Einfluss.

Ganz anders als zum Beispiel bei Wissenschaftlichen Berechnungen. Hier "kann" sich die Effizienz direkt auf den
Okölogischen Fußabdruck auswirken. Da hier durch die effizientere Berechnung Zeit "eingespart" wird.

Beim Gaming hingegen ist dieser Aspekt kaum relevant, da die gewonnene Effizienz idR. direkt in eine Qualitätssteigerung umgesetzt wird. Sei es nun um eine höhere Bildwiederholrate zu erzielen, eine höhere Auflösung zu berechnen oder schlicht den Detailgrad anzuheben.

Und obendrauf kommen natürlich noch Spielereien wie "LED Schnickschnack", Wasserkühlungen ect. die zusätzlich noch Strom verschwenden...

Selbst Gaming Monitore und TV's verbrauchen in den Letzten Jahren dank HDR & Co wieder mehr Strom, was sicherlich gerade bei den TV's, dank immer größeren Bilddiagonalen, noch einen weitaus größeren Einfluss auf die Umwelt hat...

Allerdings wird die durchschnittliche Effizienzsteigerung natürlich Trends wie Video- und Audiostreaming, Crypto-Mining, Gamestreaming, Onlinegaming, ect. ohnehin nicht ausgleichen können.

Positiv hingegen wirkt sich die Effiziens im Bereich der "alltäglichen" Computerarbeiten und Freizeitbeschäftigungen aus, da man hier eben bei Leibe keinen Desktop PC mehr braucht, sondern Deratiges gut am Laptop oder Handy erledigen kann... Auch wenn man erwähnen sollte, dass natürlich auch Desktops bei leichten Arbeiten deutlich effizienter geworden sind...

Denn was heute ein Mini ITX System bei moderater Last an Strom verbraucht, hat vor ein paar Jahren noch eine
High-End-GPU im Idle alleine verbraten...
 
Zuletzt bearbeitet:

GEChun

BIOS-Overclocker(in)
Ich beziehe meinen Strom fast ausschließlich aus Ökologischen Quellen...

Stromverbrauch darf in der heutigen Zeit nicht das Thema bzw. das Problem sein...

Es ist wie noch vor 2 Jahren die Strom Produktion!!

In einer Welt die immer digitaler wird den Verbrauch anzuprangern ist in meinen Augen der falsche Ansatz... würde der ganze Strom sauber produziert dann wäre das ganze auch kein großes Thema!
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Ich beziehe meinen Strom fast ausschließlich aus Ökologischen Quellen...

Stromverbrauch darf in der heutigen Zeit nicht das Thema bzw. das Problem sein...

Es ist wie noch vor 2 Jahren die Strom Produktion!!

In einer Welt die immer digitaler wird den Verbrauch anzuprangern ist in meinen Augen der falsche Ansatz... würde der ganze Strom sauber produziert dann wäre das ganze auch kein großes Thema!
Wie mans nimmt. Man braucht für die vielen Erzeugungsanlagen jede Menge Energie, Rohstoffe, Platz, Umweltschäden, dazu entstehender Müll.
Beispiel: Für ne große "Windmühle" braucht es ca 6000Tonnen Beton. Natürlich noch vieles andere plus eine Straße zu dieser Anlage.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ich nehme an daß man selten jede Woche oder täglich 150 km so einfach irgendwo hinfährt.
Es soll Leute geben, die das täglich machen anstatt sich im Zielort eine Unterkunft zu suchen und die gesparte Zeit mit einem hochgezüchteten Gaming-Laptop zu verbringen. Wenn man das so sieht müsste eigentlich Spielen am Zweitwohnsitz genauso steuerlich gefördert werden wie der sinnlose (weil viel zu weite) Weg zur Arbeit.

Sein Fazit fällt negativ für den heimischen Rechner und deutlich positiver für Konsolen aus.
Lustig, da werden anscheinend Gerät, die zu nichts außer zum Zeitvertreib genutzt werden können, besser von einem "LowSpecGamer" bewertet wie Geräte, die sich wenigstens noch für andere Dinge sinnvoll einsetzen lassen.

Verbietet erst einmal das sinnlose Minen weltweit, bevor ihr euch auf unschludige Spieler stürtzt -.-
Ich würde erst mal Spielekonsolen verbieten. Dann gäbe es auch wieder Produktrionskapzitäten für CPUs und GPUs.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Es soll Leute geben, die das täglich machen anstatt sich im Zielort eine Unterkunft zu suchen und die gesparte Zeit mit einem hochgezüchteten Gaming-Laptop zu verbringen. Wenn man das so sieht müsste eigentlich Spielen am Zweitwohnsitz genauso steuerlich gefördert werden wie der sinnlose (weil viel zu weite) Weg zur Arbeit.

Lustig, da werden anscheinend Gerät, die zu nichts außer zum Zeitvertreib genutzt werden können, besser von einem "LowSpecGamer" bewertet wie Geräte, die sich wenigstens noch für andere Dinge sinnvoll einsetzen lassen.

Ich würde erst mal Spielekonsolen verbieten. Dann gäbe es auch wieder Produktrionskapzitäten für CPUs und GPUs.
Auf die Energiebilanz bezogen ist das wohl richtig.
 

GEChun

BIOS-Overclocker(in)
Wie mans nimmt. Man braucht für die vielen Erzeugungsanlagen jede Menge Energie, Rohstoffe, Platz, Umweltschäden, dazu entstehender Müll.
Beispiel: Für ne große "Windmühle" braucht es ca 6000Tonnen Beton. Natürlich noch vieles andere plus eine Straße zu dieser Anlage.
Die Windanlagen bei mir haben keine Straße und stehen auf dem Feld...
Rohstoffe brauchst du für jede Produktion, jedes gut und jedes Gerät... wenn du das schon als schlimm empfindest dann solltest generell gar kein Gerät mit Strom mehr nutzen... dass macht keinen Sinn..

Das die Hersteller auch hier an Komponenten sparen oder wieder verwertbarer bauen sehe ich ein und unterstütze ich auch wenn ich kann!
Darüber hinaus was ist an Beton im Boden so schlimm?
 

DragonX1979

PC-Selbstbauer(in)
Genau.
High End PC sind unser Problem bei Strom.

Was ist den wenn halb Hamburg nach der Arbeit die EAutos einsteckt?
Also für 11KW pro EAuto kann ich einen ganzen Wohnblock mit High PC laufen lasssen
Na das kommt dann wohl ehr darauf an ob der ökologische Fußabdruck eines durchschnittlichen E-Autos geringer ist als der eines Benziners oder Diesels... Kannst ja nicht mit dem PC zur Arbeit reiten oder?
 

Jobsti84

Software-Overclocker(in)
Ich finde bei dem ganzen Thema muss man auch immer beachten, ob die neue Hardware auch Effizienter wurde (was ja oft der Fall ist).
Das heißt, wenn ich da ne (auf Vollgas) hungrige GPU verwende, aber sie wie die Vorige dann auf 60 fps limitiere, bei gleichen Settings, dann frisst sie idR. weniger.

Das Problem besteht eher darin, dass der Nutzer dazu geneigt ist, mit mehr Reserven auch die Grafik oder FPS weiter raufzuschrauben und zwar so weit, wie es die Hardware zulässt.


Das Problem liegt meines Erachtens also (oft) nicht an der Hardware selbst, sondern am Nutzer.
Dagegen kann man garnix tun, außer manche User aufklären, dass es sinnvoll ist ein FPS Limit zu setzen,
gerade der 0815 Gamer, außerhalb von Foren, hat davon garkeinen Plan, der wirft das Game an und los geht's.

Ist doch gut, wenn die Hardware nicht nur Effizienter wird, sondern wenn sie zugleich
bei Bedarf auch mehr Power fressen darf, ergo noch größerer Leistungsschub.
Ob man das nun ausnutzt oder nicht, ist dem Nutzer überlassen.

Da der Trend aber zu 4K samt 144fps geht, ist klar wo die Leistung hingeht, in Bildqualität und höhere FPS.
Früher war das noch anders, da war man froh von 480p auf 600p (+56%) hochzukommen und hat dazu noch nen neuen Texturfilter bekommen,
heute will man beim Graka-Tausch direkt von 1080p60 auf 2160p60 (+300%) und dabei am besten noch von 60fps auf 120 fps (+600%) bei vollem Rechtsanschlag.

Dank Geschichten wie Adaptive-Sync nutzt man dann natürlich auch die hohen FPS aus,
wer limitiert auf 60, wenn er auch sauber auf 100 spielen kann? (ich würd's limitieren, wenn ich keinen mega Vorteil drin spüre, das System muss ja net immer am Anschlag laufen)
Ähnlich schaut's mit Rechtsanschlag-Settings aus, ich persönlich knalle net einfach alles auf "Ultra-Albtraum",
sofern ich da keinen großen, sichtbaren Unterschied erkenne und spare mir einfach die Leistung.
 
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