Herr der Ringe Serie wird teurer als gesamte Film-Trilogie

Amazon kauft jetzt also große Fantasy-Romane. Hier HDR dann noch die Scheibenwelt von Terry Pratchett (wovon ich mir ehrlich gesagt mehr erwarte, als von neuen Geschichten im HDR-Universum). Mit der Witcher-Reihe auf Netflix muss ich mir in dem Bereich also die nächsten Jahre keine Sorgen machen...
 
So hoch ist die Messlatte gar nicht mehr seit es die Hobbit-Filme gibt. Scheitern wird die Serie nicht, dafür wird das Marketing schon sorgen, aber ich erwarte nix was auch nur annähernd an der Qualität der alten Filme kratzt.
Sehe ich ganz ähnlich. Ich und mein Buddy sind damals nach der HDR-Trilogie aus dem Kino raus, haben uns angeschaut und gefragt: was soll eigentlich jetzt noch kommen? Und so wahr es dann auch, wir gehen immer noch gern ins Kino, allerdings kam danach (leider) nichts mehr was uns auch nur annähernd so begeistert hat...

Gruß
 
Mit Marketing & Co. muss das gesamte Projekt also mindestens 1,5 bis 2 Milliarden USD einspielen, um rentabel zu sein. Wann merkt die Contentindustrie wie krank sie eigentlich ist? Die Produktions- und Marketingkosten stehen doch in keinerlei Verhältnis mehr.
 
Sehe ich ganz ähnlich. Ich und mein Buddy sind damals nach der HDR-Trilogie aus dem Kino raus, haben uns angeschaut und gefragt: was soll eigentlich jetzt noch kommen? Und so wahr es dann auch, wir gehen immer noch gern ins Kino, allerdings kam danach (leider) nichts mehr was uns auch nur annähernd so begeistert hat...

Gruß

Das Gefühl kenn ich. Herr der Ringe galt als unverfilmbar, und ich war nach dem ersten Kinobesuch tagelang geschockt. Nicht nur das sie es geschafft haben, sondern auch in welche Sphären sie das Medium katapultiert haben. Das sind nahezu perfekte Filme und bis heute unerreicht. Avatar z.B. war auch bahnbrechend, aber nur aus rein technischer Sicht. Weta Digital = :hail:
 
Manche scheinen abseits von HdR ala Hollywood, nichts von Tolkien zu wissen... "es gibt kein Material" :stupid:

Für all diese Ungebildeten - es gibt sehr wohl ne Menge Material: Das Silmarillion :P

Alleine eine Umsetzung der Vorgeschichte der Elben wie Galadriel, oder auch die Geschichte über Númenor... :sabber:
Das Silmarillion ist doch nur eine Aufzählung von Ereignissen, die jeweils mit ein paar wenigen Sätzen beschrieben werden. Das ist viel zu dünnes Material für irgendeine Verfilmung. Erwartet hier eher etwas in Richtung der Spiele Middle-earth: Shadow of Mordor/War oder Geschichten parallel zur Zeit von Herr der Ringe - ähnlich dem MMORPG Lord of the Rings Online (die Geschichte rund um den Hexenkönig fand ich hier auch sehr schön).
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal wieder ein Versuch, nochmals Geld aus HDR zu quetschen. Das ist beim Hobbit doch schon recht deutlich in die Hose gegangen. Die Originaltrilogie war ein absolutes Meisterwerk und ich hab sie bestimmt 100 mal geguckt, aber der Hobbit reiht sich nur in den üblichen Filmbrei ein und ist nur dank der Vorlage noch ganz gut anzusehen. Egal wie hoch das Budget für die Serie ist, mir kommts vor als hätten die produzenten von heute das Filme- und Serienmachen verlernt.
 
Man kann ein 17 Jahre altes Budget nicht mit einem aktuellen gleichsetzen, ohne dieses an heutige Preise anzupassen. Bei Annahme von 5% Preissteigerung pro Jahr lägen die 300 Millionen heute bei rund 688 Millionen. Da ist der Sprung zu 1 Milliarde gar nicht mehr so "Click-Bait"-mäßig.
 
Sehe ich ganz ähnlich. Ich und mein Buddy sind damals nach der HDR-Trilogie aus dem Kino raus, haben uns angeschaut und gefragt: was soll eigentlich jetzt noch kommen? Und so wahr es dann auch, wir gehen immer noch gern ins Kino, allerdings kam danach (leider) nichts mehr was uns auch nur annähernd so begeistert hat...

Gruß

Der Vorteil bei einer Serie ist eben, dass du da tiefer in die Geschichte und der Charaktere eintauchen kannst. Du kannst auch Nebengeschichten erzählen oder eben das, was Peter Jackson nicht beachtet hat.
Die Welt von Mittelerde bietet eine Menge zu erzählen. Ich freue mich sehr drauf.
 
Man kann ein 17 Jahre altes Budget nicht mit einem aktuellen gleichsetzen, ohne dieses an heutige Preise anzupassen. Bei Annahme von 5% Preissteigerung pro Jahr lägen die 300 Millionen heute bei rund 688 Millionen. Da ist der Sprung zu 1 Milliarde gar nicht mehr so "Click-Bait"-mäßig.

5% ist aber hochgegriffen, realistisch ist vermutlich irgendwas zwischen 2% u. 3%
 
...und ich dachte mit einer dreiteiligen (!) Hobbit-Verfilmung wäre die Marke endgültig genug gemolken worden.:schief:
naja Melken kann man dieselbe Geschichte auch auf 9 und mehr Episoden, musst du nur Disney fragen
Sehe ich ganz ähnlich. Ich und mein Buddy sind damals nach der HDR-Trilogie aus dem Kino raus, haben uns angeschaut und gefragt: was soll eigentlich jetzt noch kommen? Und so wahr es dann auch, wir gehen immer noch gern ins Kino, allerdings kam danach (leider) nichts mehr was uns auch nur annähernd so begeistert hat...

Gruß
Es gab wohl kein so großes Fantasy Epos mehr, durchaus aber schon noch andere, mindestens gleichwertige Filme.
 
Wenn die Medien inclusive der PCGH mal diesen Clickbait Mist von wegen "Herr der Ringe" Serie oder "Hobbit" Serie weglassen würden.

Es wird ne Mittelerde Serie. Denn so heißt das Franchise. Herr der Ringe ist erzählt, das müssen wir nimmer als Serie sehen, der Hobbit auch (halt in schlecht).

Es wird so wie bei den Marvel Serien von Netflix. Kleinere Nebenstränge und Geschichten aus dem Universum, es wird kurz Bezug zu den Büchern\Filmen genommen, aber sonst halt eigenständige Story. Alles andere wäre saudummer Schwachsinn im Disneystil.

Guckt euch Krieg im Norden, Mordors Schatten oder das dritte Zeitalter an. So wirds. Oder sie erzählen das Silmarillion, was als serie besser ging als als Film.

Solange Legolas nicht wieder überall den Avenger spielt und es keine dumme Elfen\Zwerge Lovestory gibt, ist mir alles recht.
 
Das Silmarillion ist doch nur eine Aufzählung von Ereignissen, die jeweils mit ein paar wenigen Sätzen beschrieben werden. Das ist viel zu dünnes Material für irgendeine Verfilmung. Erwartet hier eher etwas in Richtung der Spiele Middle-earth: Shadow of Mordor/War oder Geschichten parallel zur Zeit von Herr der Ringe - ähnlich dem MMORPG Lord of the Rings Online (die Geschichte rund um den Hexenkönig fand ich hier auch sehr schön).

Das Silmarillion ist eine Zusammenfassung vieler Geschichten die wiederrum in anderen Büchern (z.B. Kinder von Hurin, Beren und Luthien) detailliert erzählt werden. Shadows of War und dessen "Vergewaltigung" von Tolkiens Lore ist dem Fakt geschuldet dass Warner Brothers wie auch Amazon nur die Rechte an Der Herr der Ringe und Der Hobbit haben und dadurch sehr beschränkt sind was Geschichten in Mittelerde anbelangt. Und leider wird sich daran auch in näherer Zukunft nichts ändern und wir weiterhin Geschichten im gleichen Zeitraum vorgesetzt bekommen.
 
Das Gefühl kenn ich. Herr der Ringe galt als unverfilmbar, und ich war nach dem ersten Kinobesuch tagelang geschockt. Nicht nur das sie es geschafft haben, sondern auch in welche Sphären sie das Medium katapultiert haben. Das sind nahezu perfekte Filme und bis heute unerreicht. Avatar z.B. war auch bahnbrechend, aber nur aus rein technischer Sicht. Weta Digital = :hail:

Die an Herr der Ringe gelobten Qualitäten wurden primär vom Weta Workshop geschaffen, den Stempel vom Schwesterunternehmen Weta Digital findet man eher auf der Hobbit-Triologie.
 
Was HdR definitiv besser gemacht hat als die Hobbit-Reihe? Es waren einfach verdammt viele Laiendarsteller dabei und CGI wurde nicht übermäßig verwendet sodass es nahezu immer realistisch gewirkt hat.
CGI in der Hobbit ist zwar gut, aber es wirkte irgendwie steril und leblos.
 
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