Hatred: Epic Games distanziert sich von "Amoklauf-Simulator"

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Derzeit erhitzt ein Spiel des polnischen Entwicklers Destructive Creations die Gemüter. Eine deutsche Boulevard-Zeitung hat Hatred bereits als "Amoklauf-Simulator" betitelt. Der Entwickler der Grafikengine Epic Games distanzierte sich bereits und forderte den Entwickler auf, das Epic Games-Logo aus den Trailern zu entfernen.

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AW: Hatred: Epic Games distanziert sich von "Amoklauf-Simulator"

Endlich mal ein unverbrauchtes setting, dass nenne ich Innovation. Ich sehe schon die Spielspaß Wertungen jenseits der 95 % Marke. Ist so gut wie gekauft! Hoffentlich uncut auf steam. Gibt ein tolles Geburtstagsgeschenk zum Giften.
 
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Verrückt!
Mal gespannt ob das kommt. Falls ja wird es sicher ganz Lustig :ugly:
 
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Ich finde mit dem Spiel gehen sie zu weit...

Im Trailer laufen die Menschen panisch um ihr Leben und werden niedergeballert.
In einer Szene bettelt eine Frau um Gnade und bekommt einen Kugel in den Mund.

Bei dem heutigen Realismusgrad finde ich das bedenklich, zumindest sollte da kein Spielspaß aufkommen.
 
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Sieht ganz interessant aus, je nach dem wie viel es kostet wird es eventuell gekauft.
Es mag sein, dass es einige Geschmacklos finden oder so etwas, aber man muss einfach immer bedenken: Es ist nur ein Spiel. Es kommt halt immer darauf an wie die Person vor'm Bildschirm tickt, solange man Realität und Virtualität unterscheiden kann und man sonst einen gesunden Menschenverstand hat, dem dürfte das Spiel nichts ausmachen.
 
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mMn geht das Spiel auch viel zu weit, ich sehe einfach keinen Sinn hinter dem Spielprinzip.

Ego Shooter haben ja meist noch eine Handlung etc., aber dieses Spiel ist ja nur auf das Töten von Unschuldigen ausgelegt und wird auch noch dementsprechend glorifiziert... Unreal tournament etc. sind zB Wettbewerbsspiele wofür man Skills braucht.

Wundert mich nicht, dass Epic da fein raus sein will :ugly:
 
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Wo ist da denn ein Sinn bzw. Handlung, so ein Game bräuchte ich nicht. Ein Game wo einfach nur alles abknallte hatten wir schon, nannte sich Moorhuhn:D
 
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Man ersetze Menschen durch Roboter und Blut durch Schrauben und Zahnreder und schon hat man eine mittelmäßige kurzweilige USK 12 beschäftigung
 
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Töten ist in Spielen, ja meist "nur" ein Mittel um ein sinnvolles, höheres Ziel zu erreichen.

Das Töten selbst als Ziel ist mMn nicht gut. Klar kann man dadurch nicht echtes Töten trainieren oder so, aber ich finde das Spiel braucht die Welt nicht unbedingt.

Aber gut jedem das Seine.
 
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Ich sehe schon die ganzen Gutmenschen und Zeitungen... :schief:
Ist und bleibt nur ein Spiel, ab und an kann sowas auch mal ganz unterhaltsam sein. Rockstars Menschenjagd-Reihe oder auch das gleichnamige Spiel zum Punisher haben auch richtig Bock gemacht. Oder Postal anyone?
 
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Sieht ganz interessant aus, je nach dem wie viel es kostet wird es eventuell gekauft.
Es mag sein, dass es einige Geschmacklos finden oder so etwas, aber man muss einfach immer bedenken: Es ist nur ein Spiel. Es kommt halt immer darauf an wie die Person vor'm Bildschirm tickt, solange man Realität und Virtualität unterscheiden kann und man sonst einen gesunden Menschenverstand hat, dem dürfte das Spiel nichts ausmachen.

So muss man das denken? Ich finde deine Ansicht zu dem Thema zu einem gewissen Grad... bedenklich.

Ich stimme ja zu das es viel gibt, auch bei Gewalt, wo Spiele nicht zu weit gehen. Aber auch ich finde mit diesem Spiel überschreitet man eine Grenze des Geschmacks der man nicht gerecht werden kann und wohl auch nicht will. Der Sinn in einem Spiel soll ja definieren ob etwas ok ist. Blutige, gewaltätige Horrorspiele, ok, Gewalt weil es zum Charakter einer Person im Spiel passt, ok, Gewalt weil es dadurch etwas mehr an Glaubwürdigkeit gewinnt, ok. Gewalt um der Gewalt willen, bzw. das Berauschen an Gewalt nur der Gewalt willen, alles andere als ok!

Wo ist der Sinn einen Amokläufer zu spielen der unschuldige Menschen tötet? Einen Amokläufer dessen Motive im Spiel wohl gen 0 behandelt und dargelegt werden? Verhöhnt man damit nicht einen schrecklichen Umstand in der eine Person eine äußerst heftige Reaktion vollführt und Menschen mit in den Tot reißt die er nicht kennt und die nicht einmal zwingend an seinem Elend Schuld haben, oder beteiligt sind? Eine Situation in der die Gesellschaft und Angehörige bei den Problemen des Amokläufers oft versagt haben, oder die Augen verschlossen haben?

Wo ist der Sinn dabei ein ganzes Spiel einfach nur darauf auszurichten unschuldige Personen niederzuschießen und so die persöhnlichen Probleme die ein Amokläufer hat und das Leiden der Opfer bei so einer Tat in dieser Weise herab zu würdigen?

Nein, dieses Spiel ist weit davon entfernt noch irgendetwas mit Unterhaltung, oder gar Kunst zu tun zu haben. Dort scheint keine glaubwürdige Behandlung des Themas vollzogen zu werden, oder will man gar dem Spieler vermitteln was in so einer Person annähernd vor geht. Es geht einfach nur darum mit einem kontroversen Thema möglichst viel Aufmerksamkeit erregen zu wollen und ein schwieriges und trauriges Thema, Amoklauf, in eine simple und perversierte Form von Shooter verpacken zu wollen.

Dieses Spiel hat keine Aufmerksamkeit verdient, zumindest nicht mehr als das man die Entwickler für diese Art von Spiel nur bedauern kann. Nein es ist nicht nur ein Spiel, es ist der Versuch ein psychologisch, physisch und geistig komplexes Thema völlig verhamlost darstellen zu wollen, ein Thema was weder für Täter, noch für die Opfer, oder Angehörigen einfach ist.
Darüber sollten alle die die das Thema nur als weiteres Spiel zum durchzocken ansehen nachdenken!

Für mich jedenfalls hört bei diesem Spiel der gute Geschmack auf. Das hat nichts mehr mit "Unterhaltungsmedien" zu tun! :daumen2:

Ich sehe schon die ganzen Gutmenschen und Zeitungen... :schief:
Ist und bleibt nur ein Spiel, ab und an kann sowas auch mal ganz unterhaltsam sein. Rockstars Menschenjagd-Reihe oder auch das gleichnamige Spiel zum Punisher haben auch richtig Bock gemacht. Oder Postal anyone?

Nein da ist noch ein gewaltiger Unterschied. In Manhunt hat man keine Unschuldigen Passanten und Personen über den Haufen geschossen und ermordet. Es waren andere Verbrecher vor inzinierter Kulisse für die Medien. Das alles war Teil einer düsteren, perfiden Story. Das ist ein Unterschied.
In Amoklauf geht es nur darum unschuldige Personen in verschiedensten Arten von Amokläufen umzubringen. Motive dafür, Hintergründe der Person die das macht, all das spielt augenscheinlich keine Rolle.
Manch einer sollte wirklich mal seine Einstellung zu gewissen Formen der Videospielgewalt überdenken...
 
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Gewalt hin oder her, das Game sieht einfach nur total billig und langweilig aus. :daumen2:
 
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Es ist immer auch eine Frage wie die Gewalt dargestellt wird. Völlig skuril und überzogen wie in Bulletstorm oder auch Wolfenstein: New Order... Oder eben wie in Hatred - quasi als Schulhausmassaker.

Mich persönlich widert Hatred an. Nicht nur die Gewalt gegen absolut wehr- und hilflose NPCs an, sondern auch mit welcher Freude und Detailverliebtheit die "Finishing Moves" in Großaufnahme zelebriert werden.

Sicher - wie manche sagen - es ist und bleibt ein Spiel.

Ich sage: "Was Du spielst, sagt immer auch ein Stück weit etwas über Dich aus."

Grüße

phila
 
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Ich sehe schon die ganzen Gutmenschen und Zeitungen... :schief:
Ist und bleibt nur ein Spiel, ab und an kann sowas auch mal ganz unterhaltsam sein. Rockstars Menschenjagd-Reihe oder auch das gleichnamige Spiel zum Punisher haben auch richtig Bock gemacht. Oder Postal anyone?


Dachte ich mir auch direkt. Einige jammern, haben aber sicher auch mit Postal Spaß gehabt.
Dafür sind die virtuellen Welten doch da, um zu tun, was man in der realen Welt nicht tun möchte. Wer weiß, vlt. befriedigt es sogar potentielle Amokläufer und bringt sie von ihrem Vorhaben ab.
 
AW: Hatred: Epic Games distanziert sich von "Amoklauf-Simulator"

Nein da ist noch ein gewaltiger Unterschied. In Manhunt hat man keine Unschuldigen Passanten und Personen über den Haufen geschossen und ermordet. Es waren andere Verbrecher vor inzinierter Kulisse für die Medien. Das alles war Teil einer düsteren, perfiden Story. Das ist ein Unterschied.
In Amoklauf geht es nur darum unschuldige Personen in verschiedensten Arten von Amokläufen umzubringen. Motive dafür, Hintergründe der Person die das macht, all das spielt augenscheinlich keine Rolle.
Manch einer sollte wirklich mal seine Einstellung zu gewissen Formen der Videospielgewalt überdenken...

Ist das so? Dann nehmen wir GTA. Wie viele Unschuldige hast du da erschossen, abgestochen, überfahren, Abhänge runtergeschubst, ihnen die Kehlen durchgeschnitten, mit Kettensägen massakriert, gefoltert, Zähne rausgezogen, angezündet? Hunderte, Tausende, Zehntausende? Aber das ist dann "best game evah, GOTY111!!" Und in dem Spiel gibt es Amokläufe als Nebenmissionen mit Kommentaren wie "Die Motherf...ers".

Diese Doppelmoral, zum Kotzen. Und die Gewalt in GTA ist verdammt real, deren hauseigene Physikengine tut da ihr übriges. In GTA3 gabs sogar noch komplettes Dismemberment.
 
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Ich würde den Entwicklern von "Hatred" dringend raten, einen Psychiater aufzusuchen. :ugly:

Denn das, was die als Spiel veröffentlichen wollen, sprengt ja sämtliche Rahmen dessen, was noch erträglich ist.

Wenn die Gewaltdarstellung wenigstens bewusst grotesk wäre, so wie in Robocop 1 oder Natural Born Killers etc., dann wäre es eine andere Sache, aber SO, ohne spielerischen Wert, ohne Humor ? Das ist einfach nur ein jämmerlicher Versuch, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mit Erfolg, wie man sieht...
 
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Ist das so? Dann nehmen wir GTA. Wie viele Unschuldige hast du da erschossen, abgestochen, überfahren, Abhänge runtergeschubst, ihnen die Kehlen durchgeschnitten, mit Kettensägen massakriert, gefoltert, Zähne rausgezogen, angezündet? Hunderte, Tausende, Zehntausende? Aber das ist dann "best game evah, GOTY111!!" Und in dem Spiel gibt es Amokläufe als Nebenmissionen mit Kommentaren wie "Die Motherf...ers".

Diese Doppelmoral, zum Kotzen. Und die Gewalt in GTA ist verdammt real, deren hauseigene Physikengine tut da ihr übriges. In GTA3 gabs sogar noch komplettes Dismemberment.

Aha, und es war Ziel von GTA, ich zitiere mal: "Unschuldige zu erschießen, ab zu stechen, zu überfahren, Abhängige runter zu schubsen, ihnen die Kehlen durch zu schneiden, Sie mit Kettensägen zu masakrieren, Sie zu foltern, ect.."?

Nein? Wurde dazu vom Spiel dauerhaft angehalten? Nein?

Du vergleichst Äpfel mit Birnen und willst es dann als Doppelmoral verkaufen.
Das ist ehr zum Kotzen.
Es ist ein Unterschied wenn etwas im Rahmen einer Handlung passiert, in GTA auch oft von irgend wem kritisiert wird, oder ob man einfach sagt, heh der Typ ist halt da ich knall ihn ab und bekomm dafür Punkte für einen möglichst hohen Highscore!
Das ist fadenscheinig und vor allem einseitig betrachtet. Da wird etwas völlig aus dem Kontext gerissen und als "normal" verkauft, nemlich der Amoklauf.
Es würde mich nicht wundern wenn dieses Spiel zu Trittbrettfahrern führen würde die mal ausprobieren wollen ob das wie im Spiel funktioniert.
 
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Leute, Leute ihr denkt alle viel zu unpragmatisch. Warum ist töten schlecht? Klingt wie ne blöde Frage und die Antwort darauf ist noch blöder, aber sie ist so einfach: Weil Menschen dabei sterben, womöglich unter Qualen. Eine Tat selbst jeglicher Art ist nicht gut oder böse, moralisch oder unmoralisch die Auwirkungen entscheiden was es ist.
In einem Videospiel stirbt niemand und es leidet niemand. Attribute ändern sich, Texturen und Polygone werden geladen und entladen, Animationen und KI's ausgeführt, aber es stirbt und leidet niemad. Deswegen kann das Spielen jegliches Spiels welches auch immer nicht böse oder unmoralisch sein (gut manche haben halt pervertierte Vorstellungen von Moral die kaum mehr von der Realität entfernt sind).
Ob es im guten Geschmack ist, ist eine komplett andere Geschichte und muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber eine für alle geltende Grundaussage zu treffen wie "Dieses Spiel ist böse/unmoralisch (und ihre Spieler auch)" ist einfach falsch.

Ich halte es einfach mit der Moral. Schadet es einem Mitmenschen/Lebewesen? Nein? Dann ist es nicht unmoralisch.
 
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