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Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Mir ist da so ne leicht paradoxe Sache aufgefallen. Die alten Haswells kann man noch mit nem Bios betreiben, welches keine CPUID-Begrenzung hat, die den Maximaltakt bei 4 Kernbetrieb um 200MHZ drosselt, im Maximalturbotakt. Die Neuen sind jedoch auf das neue Bios, mit der auch noch neuen CPUID-Beschränkung angewiesen, die glaube ich sogar nur einen Kern anstatt 2 mit Maximaltakt zulässt.

Das heißt also im Klartext, der Xeon E3-1240v3 ist jetzt im Endeffekt so schnell wie der E3-1271V3, und der E3-1280v3 ist schneller als der 1271 sowieso, aber auch als der 1281v3, weil der mit 4,1GHZ Maximaltakt ja dann nur mit maximal 4x3,9 anstatt 4x4GHZ läuft.


Jetzt weiß ich auch, weshalb Alternate und Mix so beharrlich den selben Maximalturbotakt angeben, wie beim Vorgänger, der strenggenommen ja eigentlich noch mit 100MHZ zu hoch angegeben ist.

Na ja besser als Intel die schreiben einfach gar nichts über den Sachverhalt. Im Grunde genommen ist das Entfernen der CPUID-Beschränkung ja auch nicht wirklich notwendig, bei mir wurde wohl ziemlich bald zum neuen Leistungsindextest gerufen, der sofort ne 7,8 für die CPU anstatt 7,7 anzeigte. Eigentlich finde ich den L-Index ja Quatsch, aber alles 7,9 mit einer 7,8 das hat schon irgendwie was;_)

Das erklärt auch weshalb die Alten teilweise genauso teuer sind, wie die Nachfolger, oder wenige Cents günstiger.

Also für die Xeons war das Refresh echt supertoll, die Alten sind teurer geworden, die Neuen auch, und letztendlich ist noch nicht mal der Xeon E3-1271V3 preislich attraktiv, obwohl der ja auf den ersten Blick für unter 300 so schnell ist oder scheint, wie der 1280 für fast 600. Ich hätte letztendlich mit nem Refresh-Xeon nur mit nem E3-1281v3 für 600€ 100MHZ mehr und damit ein kleines upgrade.

Toll gemacht Intel wirklich!!!!Wenn die alten dann ausverkauft sind, wars im Endeffekt ein Xeon-Downgrade. Nur das kann mir dann echt egal sein. mich hatte das so schon gewundert, das der E3-1240V3 im Benchmark genauso schnell war wie der I7 4790?!

Also ich denke die neuen K-Haswell besser übertaktbar zu machen, müsste Intel nun nicht besonders schwer fallen, wo quasi jeder User das könnte mit ner Garantie oder vielleicht 2-3 Chips.
 
Zuletzt bearbeitet:

SilentMan22

BIOS-Overclocker(in)
AW: Haswell Upgrade für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade

Ich versteh dein Problem nicht so ganz. die Standardstufen beim Turbo sind genau die gleichen beim refresh wie davor auch. Der "Maximalturbo" wird (standardmäßig) immer nur angelegt, wenn 1 Kern belastet wird, 100Mhz weniger vom Maximalturbo wenn 2 Kerne belastet sind und 200Mhz weniger, wenn 3 oder alle 4 Kerne belastet werden. Das ist bei fast allen Desktop-CPUs so (Stromsparende ausgenommen) und bei Haswell und deren Refresh genau gleich.
 
TE
B

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
AW: Haswell Upgrade für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade

Ja ja schon klar, für den Fall, dass man die kleine aber feine Übertaktungsmöglichkeit, durch das Deaktivieren der CPUID-Begrenzung, oder CPUID-Code -Einhaltung, nicht nutzen möchte. Bitte verbessert mich, wenn ich hier was falsches schreibe, denn ich bin mir nicht völlig sicher.

Also meiner Meinung nach kann man z.B. bei einem Xeon E3-1230V3 durch das draufladen einer anderem, älteren Bios-Version, die einen CPUID-CODE mit der maximal höchsten Endung 7 hat erreichen, dass alle 4 Kerne im enhanced turbo Modus, mit dem Maximalturbotakt von 3700MHZ laufen.

Da ein Xeon E3-1231 V3 jedoch nicht mit einer älteren Biosversion läuft, warum auch immer, ist sein Maximalturbotakt im 4-Kernbetreib 3600 MHZ.

Das ist alles. Klar sind 100 MHZ pro Kern nicht besonders viel, aber ich fände das trotzdem ärgerlich, wenn ich das im Nachhinein, beim einstellen des Bios erfahren würde.
 

True Monkey

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: Haswell Upgrade für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade

Ich Benche gerade einen 4360er mit dem neusten Bios für mein Board und da kann ich immer noch den max Takt auf alle kerne legen bei non K

Ist dieses Board ..
CPU-Z Validator 4.0

Und der WR beim Xeon 1230 V3 ;)

Und ob der neue ebenso geht beantworte ich in zwei Wochen :D

Und hier als beweis das auch beim Haswell Refresh mit dem passendem Bios alles bei non K so geblieben ist wie es war
CPU-Z Validator 4.0

 
Zuletzt bearbeitet:
TE
B

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
AW: Haswell Upgrade für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade

Hat wahrscheinlich auch was damit zu tun, welches Board man hat, und mit den dafür zur Verfügung stehenden Biosversionen. Mein Interesse bezog sich eigentlich auch mehr auf die neuen Xeons.

Trotzdem vielen Dank für die aufklärenden Informationen.
 

cvzone

PC-Selbstbauer(in)
AW: Haswell Upgrade für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade

Ich versteh dein Problem nicht so ganz. die Standardstufen beim Turbo sind genau die gleichen beim refresh wie davor auch. Der "Maximalturbo" wird (standardmäßig) immer nur angelegt, wenn 1 Kern belastet wird, 100Mhz weniger vom Maximalturbo wenn 2 Kerne belastet sind und 200Mhz weniger, wenn 3 oder alle 4 Kerne belastet werden. Das ist bei fast allen Desktop-CPUs so (Stromsparende ausgenommen) und bei Haswell und deren Refresh genau gleich.

Ab Werk schon, aber über das BIOS kann man hier dezent eingreifen und den max. Turbo selbst bei Belastung aller Kerne abrufen.
 

somn

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Gibts es hier news? Der Refresh ist doch bloß ein normaler Haswell mit 100mhz mehr, sowohl normal als auch im turbo?
Kostet mittlerweile auch das gleiche (mas o menas)

Grüße
 
TE
B

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Ja ja, ist ja alles schön und gut, ich dachte nur gehört oder gesehen zu haben, ich meine in nem pcgh-trailer/Beitrag, dass die Refresh Haswells, wie z.B. der i7 4790, z.B bei nem msi Gd 43, auf ein biosupdate angewiesen war, um ihn überhaupt ans laufen zu bekommen, welches eine CPUID-CODE Beschränkungen, die Intel allen Haswells nachträglich aufgedrückt hatte, beinhaltete.

Halt so, dass der i7 4790 im 4-Kern-Betrieb dann nur noch mit 3,800MHz lief. In dem Test war die besagte CPU dann auch nur marginal schneller als ein Xeon E3-1240v3, der mit 4x 3,800MHZ lief, und das auch nur weil die da noch was am BLCK angehoben hatten.

Sind die neuen Xeons jetzt auf ein Biosupdate, bzw. ein ganz neues Bios angewiesen oder nicht????

Oder kann man auch mit einem ganz aktuellen Bios, die besagte CPUiD-CODE-Beschränkung deaktivieren, so dass sie dann auch wirklich deaktiviert ist, und nicht nur unter den CPU-Funktionen, das CPUID-Maximum als deaktiviert angezeigt wird?????

Wäre ja wunderbar, wenn es so wäre, was ich jetzt schon fast glaube.
 
TE
B

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Ist es also Quatsch, dass die Refresh-Haswells, für ihren Betrieb ein Biosupdate brauchen, welches mit den nachträglich auferlegten CPUID-CODE-Begrenzungen, unweigerlich verbunden ist ????

Dann würde ich den Thread nämlich, quasi als wiederrufen, liebendgerne rausnehmen, oder halt als gelöst, oder wiederlegt kennzeichnen.

Oder ist es so, dass nur bestimmte 87er-Boards, für die Refresh-Haswells so ein Biosupdate brauchen???

Bin nämlich kein Freund von Falschaussagen, besonders nicht wenn sie von mir kommen.
 

Knogle

Volt-Modder(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Nicht am BCLK sondern am Multi wurde da was geaendert undzwar wurde er um 1 angehoben
 

Suebafux

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

IOder ist es so, dass nur bestimmte 87er-Boards, für die Refresh-Haswells so ein Biosupdate brauchen???
Eigentlich wollte ich einen E3-1231 v3 auf einen Gigabyte H97M D3H, da aber mein bevorzugter lokaler Händler (bei dem ich über einen Bekannten gute Preise bekomme) beides nicht lagernd hatte, bekam ich den 1241er und ein H87er Board zu unschlagbar günstigen Preis.
Hab mir noch vorher das aktuelle Bios auf einen Stick gelegt.

Zusammengebaut, Bios meldete (Version F7) einen 4Kerner @3,5GHz dabei sollte es laut Gigabyte ein F9-Bios für Haswell-Refresh sein.
Egal, neues Bios drauf (gehört sich ohnehin), denke aber das es eher ein 'kosmetisches' Update ist in Bezug auf die Refresh.
 
TE
B

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
Eigentlich wollte ich einen E3-1231 v3 auf einen Gigabyte H97M D3H, da aber mein bevorzugter lokaler Händler (bei dem ich über einen Bekannten gute Preise bekomme) beides nicht lagernd hatte, bekam ich den 1241er und ein H87er Board zu unschlagbar günstigen Preis.
Hab mir noch vorher das aktuelle Bios auf einen Stick gelegt.

Zusammengebaut, Bios meldete (Version F7) einen 4Kerner @3,5GHz dabei sollte es laut Gigabyte ein F9-Bios für Haswell-Refresh sein.
Egal, neues Bios drauf (gehört sich ohnehin), denke aber das es eher ein 'kosmetisches' Update ist in Bezug auf die Refresh.

Wenn Du es jetzt noch hinbekommst, dass der E3-1241V3 im 4-Kernbetrieb mit 3,9GHZ und nicht mit 3,7GHZ läuft, dann schreib mir bitte was genau Du gemacht hast, bitte.
 

Suebafux

Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Habe es nicht hin bekommen, trotz Suche im Netz. Bin da nicht alleine, dieses Problem liegt offenbar auch nicht an den Refresh sondern betrifft alle Xeon. Eventuell würde es mit einen altem 'F4e' Bios funktionieren oder mit einen anderen Board, dazu aber ist mein Forscherdrang zu gering ;)
 
TE
B

biosat-lost

PC-Selbstbauer(in)
AW: Haswell Refresh für Xeons und nicht-K CPUS eher ein downgrade?

Also ich habe es bei meinem System( Xeon E3-1240V3 mit MSI Z87 GD65 Gaming) erreicht, dass alle Kerne im enhanced turbo modus mit 3800MHZ takten, indem ich das UEFI bis zu der Version hin downgegradet habe, ab der Intel ein CPUID-CODE-Update nachgedrückt hat.

Das Bios ist in sonst allen Belangen das Gleiche, der CPUID-CODE endet mit 7, und beim coreratio wird sogar unlocked angegben, was aber nicht bedeutet, dass der nun frei einstellbar ist. Aber das system ist 100% stabil mit der UEFI-bios-version.

Ob mit dem Intel Prozessor-Diagnostic-Tool, oder dem intel burn Test, es wird immer "passed" nach dem Test bescheinigt, auch nach den Extremtests. Wenn man dann das Protokoll des Tests liest, wird der Wert von 3800MHZ für alle 4 Kerne zwar als bedenklich gewertet, aber weil meine Temps immer überdurchschnitlich kühl sind, sind die Tests halt immer bestanden!

Ich hatte sogar schon, dass der Kerntakt im Test auf 4200MHZ ging, über Minuten. Aber ich glaube das war eine Ausnahme oder ein Auslesefehler, vor allem weil die Temperaturen nicht viel höher gingen, als bei 3800MHZ .

Irgendwelche anderen Nachteile durch das ältere Bios kann ich nicht erkennen.

Weil ich dachte, denke, oder mitlerweile wissen will, ob die neuen Refresh-Xeons auf ein neueres Bios angewiesen sind, hab ich diesen Thread überhaupt gestartet. Das wäre nämlich meiner Meinung nach, eine ziemlich bescheidene Aktion von Intel.
 
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