Hamburg befürwortet Street-View-Gesetz

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Hat man die Rechte nicht eh schon, warum wollen die also Steuergelder verschwenden um dafuer ein Gesetz zu machen? Oder zahlen die das aus ihrer eigenen Kasse, dann wärs mir egal.
 
AW: Hamburg befürwortet Street-View-Gesetz

nein diese Rechte hat man im moment nicht

du drafst ja auch überall auf offener Straße Bilder machen und die ins Internet stellen solange andere Personen nicht der Hauptinhalt des Bilds ist.

und genau das macht google auch nur mit mehr Kameras und Systematisch

ich verstehe die ganze aufregung nicht die werden es sowieso nicht aufhalten können

wenn Streetview nicht jetzt kommt dann kommt es halt in 5 Jahren

aber eins ist sicher: Es wird kommen egal ob von Google oder von Irgend wem anders
 
AW: Hamburg befürwortet Street-View-Gesetz

Ich finde es ehrlich gesagt etwas albern, sich so dagegen zu stellen. Ich meine es ist ja nicht so, dass da nen Livestream aufgemacht wird :schief: - da kommt vllt. alle paar Jahre nen Auto vorbei und fotografiert die Gegend, mehr nicht. Privatsphäre ist eine Sache aber soetwas halte ich für übertrieben.
 
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Offensichtlich haben meine beiden Vorredner keine Problem damit, daß die Privatsphäre entgültigt abgeschafft wird. Natürlich nicht sofort, sondern Schritt für Schritt.
Wundert euch aber nicht, wenn auf Grund der vielen von euch gesammelten, bzw. freiwillig herausgegebenen Daten, irgendwann ein Strick gedreht wird.
Das Gegenteil beweisen könnt ihr dann allerdings auch nicht mehr, denn jedes Foto und jede Datei kann gefälscht werden.

Die Google-Spionen habe ich schon an mir vorbei fahren sehen (italienisches Kennzeichen). Wenn ich bin drauf...!
 
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Ich finde es ehrlich gesagt etwas albern, sich so dagegen zu stellen. Ich meine es ist ja nicht so, dass da nen Livestream aufgemacht wird :schief: - da kommt vllt. alle paar Jahre nen Auto vorbei und fotografiert die Gegend, mehr nicht. Privatsphäre ist eine Sache aber soetwas halte ich für übertrieben.

Es gibt reichlich Beispiele aus den USA, die verdeutlichen, wie blöd es jemandem unter Umständen durch Streetview ergehen kann. Leute die grad beim Hineingehen in ein Bordell (schön für die Ehefrau) oder besoffen am Staßenrand liegend (schön für den Arbeitgeber) abgebildet wurden. Viele dieser Personen wissen nichtmal, dass sie gerade unfreiwillig zur Belustigung im Internet beitragen.

Dir kann nix passieren, da du nicht trinkst, in den Puff gehst oder ähnliches? Na ich hoffe das trifft auch zeitlebens auf alle dir nahestehenden Personen, wie deine Freunde oder Familie zu.
 
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Ich finde es ehrlich gesagt etwas albern, sich so dagegen zu stellen. Ich meine es ist ja nicht so, dass da nen Livestream aufgemacht wird :schief: - da kommt vllt. alle paar Jahre nen Auto vorbei und fotografiert die Gegend, mehr nicht. Privatsphäre ist eine Sache aber soetwas halte ich für übertrieben.

ich hab irgendwo gelesen das goolge nichtmal die absicht hat diese aktion zu wiederholen, von daher versteh ich noch weniger warum da so ein aufstand gemacht wird.
microsoft macht es doch auch nich ander mit streetside view!
 
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ich verstehe die ganze aufregung nicht die werden es sowieso nicht aufhalten können

wenn Streetview nicht jetzt kommt dann kommt es halt in 5 Jahren

aber eins ist sicher: Es wird kommen egal ob von Google oder von Irgend wem anders

Auch der Weltuntergang wird kommen, spätestens wenn die Sonne explodiert/ausschlöscht, was weiss ich.

Ist es also nicht sinnvoll unserer Erde Sorge zu tragen da sie ja so oder so enden wird?
 
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Es würde mich freuen wenn dem ganzen Spuk ein komplettes Ende gemacht würde. Es ist mir herzlich egal wenn jemand ein Bild von meinem Grundstück macht und das dann ins Netzt stellt. Aber wenn er damit primär Gewinne erwirtschaften will (und warum sollte Goggle das sonst machen ?) ist es wohl das Mindeste VORHER um Erlaubniss zu bitten.
 
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ich hab irgendwo gelesen das goolge nichtmal die absicht hat diese aktion zu wiederholen, von daher versteh ich noch weniger warum da so ein aufstand gemacht wird.
microsoft macht es doch auch nich ander mit streetside view!
ja die gesichter unkenntlich machen ist ok, aber ein Haus zu verdecken(unkenntlich machen), wo theoretisch jeder hinfahren kann um es zu fotographieren/zu filmen/anzugucken ist lächerlich es ist ein Haus das steht dort einfach, dat guckt man von aussen an. Esist eine Fassade, und Fassade ist für mich keine Privatsphäre es ist quasi die Grenze zur Privatsphäre, die läuft hinter der Fassade ab..
 
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Ob die Franzosen das gleiche über Hitler gedacht haben?

:rollen:
Dafür gibts nen Godwin-Punkt. Viel Spaß damit:


Code:
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Hitler und Google Streetview auf eine Stufe zu stellen zeugt schon von - naja lassen wir das. Was ich aber sagen will ist, dass ich den Trubel auch nicht verstehe. Die Kennzeichen und Gesichter werden ohnehin schon unkenntlich gemacht - warum man die Häuse auch entfernen sollte kapier ich nicht. Macht ein potentieller Einbrecher nen Spaziergang durch die Straße, dann sieht er auch nicht weniger und somit ist die Angst vor Einbrechern kaum begründet.
 
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DHitler und Google Streetview auf eine Stufe zu stellen zeugt schon von - naja lassen wir das.

Es ging einfach um die Einstellung
"Etwas ist schlecht. Aber man kann es (vermeintlich) eh nicht aufhalten. Also sollte man es uneingeschränkt zulassen". Da könnte ich ehrlich gesagt kotzen. Es mag Dinge geben, die zu ändern zu aufwendig wäre oder die gerade untergeordnete Priorität haben. Aber nichts zu unternehmen, weil man der Meinung ist, langfristig zu scheitern, ist genau die Einstellung, gegen die sich über kurz oder lang alles schlechte durchsetzen wird.

Was ich aber sagen will ist, dass ich den Trubel auch nicht verstehe. Die Kennzeichen und Gesichter werden ohnehin schon unkenntlich gemacht - warum man die Häuse auch entfernen sollte kapier ich nicht. Macht ein potentieller Einbrecher nen Spaziergang durch die Straße, dann sieht er auch nicht weniger und somit ist die Angst vor Einbrechern kaum begründet.

Die extrem Angst vor Einbrechern kann ich (vielleicht mangels Haus) auch nicht nachvollziehen, aber der Grundgedanke ist, dass Street View eben den Spaziergang erspart. Das mag sich lächerlich anhören, aber bei mehreren Millionen Häusern deutschlandweit, die man-vielleicht-mal-ausrauben-könnte, macht es sicherlich einen großen Unterschied, ob man spazieren gehen muss, oder ob man zu Hause ein optimales Suchwerkzeug zur Opferfindung hat.
(es ist ja auch kein Geheimniss, dass Google Inhalte gerne Verknüpft und durchsuchbar macht. Was gebe es für organisierte Einbrecher schöneres, als eine vollautomatische Rasterfahndung nach Anwesen, die die gewünschten äußeren Merkmale präsentieren?)

Aber der Ärger mit erkennbaren Personen (oder deren Besitztümern - es reicht für viele Gerüchte oder/und Ärger, wenn ein anhand von z.B. Aufklebern identifizierbares Auto an einem Ort und zu einer Zeit fotografiert wird, wo es einfach nicht hätte sein dürfen/sollen) wiegt imho auch ungleich schwerer.
 
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Aber der Ärger mit erkennbaren Personen (oder deren Besitztümern - es reicht für viele Gerüchte oder/und Ärger, wenn ein anhand von z.B. Aufklebern identifizierbares Auto an einem Ort und zu einer Zeit fotografiert wird, wo es einfach nicht hätte sein dürfen/sollen) wiegt imho auch ungleich schwerer.

Hast du dir mal die Street View Bilder angeguckt, die es derzeit von google schong gibt?
Ich erkenne da keine Aufkleber oder Leute, auch keine Nummerschilder, weil die Qualität der Bilder einfach zu schlecht ist. ;)
Mich stört das nicht, auch wenn ich Hausbesitzer bin.
Aber die deutschen Bilder sind doch schon veraltet, wenn Google sie irgendwann man einsetzen darf, dann müssen sie wieder rumfahren.
 
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Es ging einfach um die Einstellung
"Etwas ist schlecht. Aber man kann es (vermeintlich) eh nicht aufhalten. Also sollte man es uneingeschränkt zulassen". Da könnte ich ehrlich gesagt kotzen. Es mag Dinge geben, die zu ändern zu aufwendig wäre oder die gerade untergeordnete Priorität haben. Aber nichts zu unternehmen, weil man der Meinung ist, langfristig zu scheitern, ist genau die Einstellung, gegen die sich über kurz oder lang alles schlechte durchsetzen wird.
Diese Einstellung finde ich auch nicht gut aber man muss nicht immer gleich Hitler dafür bemühen. ;)
Die extrem Angst vor Einbrechern kann ich (vielleicht mangels Haus) auch nicht nachvollziehen, aber der Grundgedanke ist, dass Street View eben den Spaziergang erspart. Das mag sich lächerlich anhören, aber bei mehreren Millionen Häusern deutschlandweit, die man-vielleicht-mal-ausrauben-könnte, macht es sicherlich einen großen Unterschied, ob man spazieren gehen muss, oder ob man zu Hause ein optimales Suchwerkzeug zur Opferfindung hat.
(es ist ja auch kein Geheimniss, dass Google Inhalte gerne Verknüpft und durchsuchbar macht. Was gebe es für organisierte Einbrecher schöneres, als eine vollautomatische Rasterfahndung nach Anwesen, die die gewünschten äußeren Merkmale präsentieren?)

Aber der Ärger mit erkennbaren Personen (oder deren Besitztümern - es reicht für viele Gerüchte oder/und Ärger, wenn ein anhand von z.B. Aufklebern identifizierbares Auto an einem Ort und zu einer Zeit fotografiert wird, wo es einfach nicht hätte sein dürfen/sollen) wiegt imho auch ungleich schwerer.
Naja eine Rasterfahnung ist nur möglich, wenn neben dem Bild bei Streetview auch andere Daten zum Anwesen im Netz sind. Von einer derart ausgefeilten Informationsextraktion aus Bildern heraus sind wir noch weit entfernt.

Wird das Datum der Aufnahmen denn überhaupt angegeben?
Aber den möglichen Einspruch sich komplett wegretuschieren zu lassen ist soweit ok. Ich hab zwar in der Öffentlichkeit nichts zuverbergen (nach dem Motto, wenn es nicht schlimm ist, dass mit Passanten sehen, dann darf das auch die Google-Karre) aber manche wollen vielleicht nicht aufgenommen werden, wenn sie aus dem Haus der angeblich ehemaligen Liebschaft herausspazieren. ^^
Andererseits wäre ich gegen ein entfernen ganzer Häuser. Ich finde Streetview nämlich ziemlich cool, weil es quasi eine Digitalisierung der aktuellen Umwelt ist. So könnte man später Zeitreisen ist die Vergangenheit der eigenen Stadt machen was für den zukünftigen Geschichtsunterricht u.Ä. schon ziemlich cool wäre.
 
AW: Hamburg befürwortet Street-View-Gesetz

Hast du dir mal die Street View Bilder angeguckt, die es derzeit von google schong gibt?
Ich erkenne da keine Aufkleber oder Leute, auch keine Nummerschilder, weil die Qualität der Bilder einfach zu schlecht ist. ;)

Ich weiß nicht, was du dir für Bilder anguckst, aber ich habe da null Probleme.
(Randnotiz: Um nochmal zu überprüfen, wie die Qualität in Europa ist, habe ich willkürlich ein einziges Bild geöffnet - St. Margaret St / Bridge St in London. Darauf zu finden: Ein lesbares Nummernschild und mehrere nicht unkenntlich gemachte Personen in Fahrzeugen.)



Naja eine Rasterfahnung ist nur möglich, wenn neben dem Bild bei Streetview auch andere Daten zum Anwesen im Netz sind.

Z.B. Adresse, verknüpfbar mit Telefonbüchern,...?

Von einer derart ausgefeilten Informationsextraktion aus Bildern heraus sind wir noch weit entfernt.

Wie weit denn? 6 Monate? 2 Jahre?
Glaubst du, man kann Google nach weiteren 5 Jahren Fortschritt in der IT-Branche dazu zwingen, das ganze wieder einzustellen?
 
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Z.B. Adresse, verknüpfbar mit Telefonbüchern,...?
Wenn man sich ins Telefonbuch eintragen lässt, dann hat man auf Datenschutz wohl keine Lust, denn über den Namen und Stadt oder die Nummer kommst du an die genaue Adresse.

Wie weit denn? 6 Monate? 2 Jahre?
Glaubst du, man kann Google nach weiteren 5 Jahren Fortschritt in der IT-Branche dazu zwingen, das ganze wieder einzustellen?
Ich rechne eher mit mehreren Dekaden. Wäre die Bilderkennung so einfach, dann würde die DARPA nicht seit Jahren autonome Jeeps durch die Pampa jagen. -> DARPA Grand Challenge ? Wikipedia

Und ich halte es auch nicht für verkehrt gewissen Einspruchsmöglichkeiten zu bieten aber derzeit gibt es beim Datenschutz größere Verfehlungen als die bei StreetView - über Vorratsdatenspeicherung hätte sich Frau Aigner auch nicht so aufgespielt und die Mautbrücken sind auch so ein Unding.
 
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Ich rechne eher mit mehreren Dekaden. Wäre die Bilderkennung so einfach, d...

Es soll da so ein Unternehmen geben, dass behauptet, Gesichter und Nummernschilder voll automatisch erkennen zu können...

Und ich halte es auch nicht für verkehrt gewissen Einspruchsmöglichkeiten zu bieten aber derzeit gibt es beim Datenschutz größere Verfehlungen als die bei StreetView - über Vorratsdatenspeicherung hätte sich Frau Aigner auch nicht so aufgespielt und die Mautbrücken sind auch so ein Unding.

Street View ist sicherlich nicht das einzige Problem, aber deutlich riskanter, als deine anderen Beispiele. Denn was einmal Online ist, wird man ggf. nie wieder los. Die Daten der Mautbrücken sind vergleichsweise wenigen zugänglich.
(und selbst wenn der Handlungsbedarf vergleichbar wäre, wäre die Inaktivität der vonwemauchimmer gewählten Volksvertreter in einem Punkt kein Grund, weitere Passivität an anderer Stelle zu unterstützen)
 
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Es soll da so ein Unternehmen geben, dass behauptet, Gesichter und Nummernschilder voll automatisch erkennen zu können...
Sowas ist auch verhältnismäßig einfach. (Die Schriftart auf dt. Nummernschildern ist genormt, sie sind rechtecktig mit schwarzer Schrift auf weißem Grund, etc.) Aber ein Haus zu "erkennen" ist unglaublich schwer, weil die meisten Häuser halt keine Ostblock-Einheitsbauten sind. Und auch bestimmte Features diesem Haus zuzuordnen ist nicht trivial.

Mit deiner Rasterfahndung verband ich halt einen Einbrecher, der ein Haus ohne Hunde-Warnschild, ohne sichtbare Kameras und mit Benz vor der Tür sucht - sowas in der Art halt. Und das ist ne ganze andere Hausnummer also Gesichterkennung (das kann jede gute Digicam).

Street View ist sicherlich nicht das einzige Problem, aber deutlich riskanter, als deine anderen Beispiele. Denn was einmal Online ist, wird man ggf. nie wieder los. Die Daten der Mautbrücken sind vergleichsweise wenigen zugänglich.
(und selbst wenn der Handlungsbedarf vergleichbar wäre, wäre die Inaktivität der vonwemauchimmer gewählten Volksvertreter in einem Punkt kein Grund, weitere Passivität an anderer Stelle zu unterstützen)
Ich wollte darauf hinaus, dass das ein gefundenes Fressen ist, weil man so von den hausgemachten Problemen, die man ja wesentlich einfacher korrigieren kann, ablenken kann.
 
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