Haltbarkeit von Hardware: CPUs nur knapp vor Grafikkarten

Ich hasse gerade die Situation, in der ich stecke:

Ich habe seit ca 7 Jahren einen 2600k. Mit dem fulltime Job relativ wenig Zeit zum spielen. Meist einfache, eher anspruchslose Titel.
Geld ist egal, irgendwie möchte ich einfach direkt das bestmögliche a la Ryzen 2700X mit einem fetten Board einbauen, aber immer kurz davor frage ich mich: warum sollte ich das eigentlich tun?
Dann geht die Sache wieder von vorne los, ahhhh ich werde noch verrückt echt.
Ich habe Bock mit Hemmungen - ich bin alt.
Lade einen Freund ein trinkt was habt Spass und stellt deinen neuen PC zusammen. Bevor du wieder alles verwirfst sag deinem Freund er soll auf bestätigen drücken wärend du ein paar Bierchen entsorgst :daumen:.
Und durch meine Tochter die letztes Jahr dazu kam, habe ich ein neues Hobby!
zwinker4.gif
Hier ist aber nix mit umrüsten/Neukauf wenn sie ins Alter kommt wo sie mal rumzicken :motz:. Eins kannst du mir aber glauben Jahrelang das Rosa Case bei Töchtern fängt irgendwann an langweilig zu werden und du sehnst dir den Tag des Farbwechsel herbei :daumen:. Leider steht dann meist in nicht allzuferner Zukunft ein erster Hauptuserinterfacewechsel im männlichen Bereich an
nicken.gif
. Wenn dieser Tag kommt mußt du zum Budda werden
76.gif
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hasse gerade die Situation, in der ich stecke:

Ich habe seit ca 7 Jahren einen 2600k. Mit dem fulltime Job relativ wenig Zeit zum spielen. Meist einfache, eher anspruchslose Titel.
Geld ist egal, irgendwie möchte ich einfach direkt das bestmögliche a la Ryzen 2700X mit einem fetten Board einbauen, aber immer kurz davor frage ich mich: warum sollte ich das eigentlich tun?
Ich habe Bock mit Hemmungen - ich bin alt.

Warum nicht?
bzw. warum: Weil Du's kannst :P
 
CPU:
Richtig begonnen hatte ich mit einem AMD 486-DX4 100Mhz, vor dem 486-er waren es ganz klar der Commodore C64, Amstrad CPC mit Basic und diverse 286-er und 386-er.
Im Zeitraum von 1999 - 2003 hatte ich dann: Intel P2-400Mhz -> Celeron 533 Mhz -> Celeron 800Mhz -> Celeron 1000Mhz -> Celeron 1400 Mhz -> AMD Athlon XP-2400+ -> AMD Athlon XP-2600+.
Am längsten hatte ich meinen Athlon XP 3200+ (von ~2003 bis 2010), danach hatte ich einen AMD PhenomII 960T, dann einen AMD FX6300, einen AMD FX8370e und seit Mai 2017 einen Ryzen 5 1600 (der mir wohl noch die nächsten 2-3 Jahre hält :D).
GPU:
PCI: S3 Virge DX -> Matrox G200
AGP: -> nvidia TNT2 -> nvidia Geforce 2 GTS -> nvidia Geforce 3 TI 200 -> nvidia Geforce 4 Ti 4200 -> Ati 9600XT -> Ati 9800SE@PRO -> Ati X800 PRO@XT -> Ati X1950 pro -> Ati HD 3850 -> Ati HD 4670
PCIe: -> AMD HD 6850 -> AMD HD 7870 -> nvidia GTX 970 -> nvidia GTX 1060 6GB -> nvidia GTX 1070 -> nvidia GTX 1070ti -> nvidia GTX 1080ti

Die GTX 970 und die GTX 1060 gingen an FoPaSa für Folding@Home, Die GTX 1070 faltet zwischenzeitlich in meinem Folding-Rechner für F@H, dazu gesellt sich jetzt die 1070ti als zweite Faltkarte.

Ich muss "-XeOn-" zustimmen (zumindest in meinem Fall): ich hatte schon immer Laune und Lust, meinen PC nachzurüsten - es lag nie an der mangelnden Leistung :D
Viele Sachen hab ich aber auch wieder verkauft, von daher hielt sich der Verlust immer in Grenzen.
 
Ich habe seit ca 7 Jahren einen 2600k. Mit dem fulltime Job relativ wenig Zeit zum spielen. Meist einfache, eher anspruchslose Titel.
Geld ist egal, irgendwie möchte ich einfach direkt das bestmögliche a la Ryzen 2700X mit einem fetten Board einbauen, aber immer kurz davor frage ich mich: warum sollte ich das eigentlich tun?

Ganz einfach, einfach zusammenstellen und kaufen, was du haben willst.
Zu den Zeiten, an denen du Freizeit und Lust hast, spielst du dann einfach und fertig.
Die (wenige) Zeit dann auch noch mit Hardware verbringen, die einem mehr Spass macht, ist besser.

Ich habe meine Wunschliste bei Geizhals mit dem Ryzen 2700X jetzt bestellt.
Scheiß drauf, ganz ehrlich!
Vielleicht habe ich einfach ein bisschen Zustimmung gebraucht. Ist manchmal so ;)

Danke für euren input.

Na dann, GG!
 
2007 C2D E6750, 2009 i7 920, 2012 i5 3570K, 2017 auf R7 1700 (dringend notwendig, der i5 war so häufig viel zu schwach)
2008 8800GT, 2010 GTX 275 (von 12x10 auf FHD), 2013 GTX 770 4GB(von FHD auf UHD), 2016 RX 480 8GB und 2017 GTX 1080TI
 
Ab Ende 2013:

CPUs: Core 2 Duo E6600 - Xeon E3-1230 v3 - i5 4670K - i7 920 - Xeon X5650 - i7 3820 - i7 4702MQ - AMD FX-8320 - i5 2500K - Core 2 Quad Q9450 - i3 4170 - i7 2600K - i7 3630QM - i5 6500 - i7 3820 - i7 3930K - G4560 - i5 6400 - i7 3770K - i7 5820K - i3 8100 - i7 8700K
GPUs: GTX 280 1GB - R9 270 - GTX 580 3GB - GTX 970 - GTX 760M - HD7950 - HD7970M - GTX 760 - GTX 770 - R9 290X - 1070Ti.

Bei den GPUs habe ich die AMD-Karten aber insgesamt deutlich länger genutzt... Die HD7950 nen knappes Jahr und die R9 290X zwei Jahre.
Alles bis auf fett markierte waren Gebrauchtkäufe... Sonst wäre das etwas teuer geworden. ;)

Wären mir der 2500K und die HD7970GE nicht Ende 2013 - Neujahr 2014 verreckt, hätte ich den Kram sicherlich noch mindestens bis ins letzte Jahr gehabt - hat sich ja bis dahin kaum gelohnt aufzurüsten, bis dann mal Ryzen und Coffee Lake kamen.
Die extrem vielen Auf-, Ab- und Umrüstungen kamen eher vom Bastelwillen als vom Nutzen her.

Jetzt mit dem 8700K und der 1070Ti habe ich überhaupt keinen Grund, zeitnah nochmal was zu tauschen. Die 1070Ti wird mit Turing ersetzt und der 8700K ist gerade mit dem 5GHz-OC für alles was ich mache weit mehr wie ausreichend.
Allerhöchstens spiele ich mit dem Gedanken eines Sidegrades zu Ryzen, wobei mir auch klar ist, dass sich das nicht lohnt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Diagramm spiegelt ganz gut wieder, wie ich mein Geld in den letzten Jahren ausgegeben habe: Je länger etwas hält, desto mehr kann man investieren. Bei Bildschirm, Tastatur und Sound habe ich kein Problem, verhältnismäßig viel zu zahlen, weil ich eben auch lange etwas davon habe. Deshalb habe ich für meine letzte Grafikkarte auch weniger als die Hälfte als für meinen Bildschirm ausgegeben.
 
Ist bei mir ähnlich, die GPU (GTX 780) habe ich im Dezember nach 4,5 Jahren tauschen müssen, da sie abrauchte (Fehlercode 43), die CPU (4770K) läuft noch seit mittlerweile über 5 Jahren, sehe auch aktuell keinen Anlass sie zu wechseln, da meine 1080ti wieder ordentlich Leistung bringt. Versuche immer so das aktuelle Mainstream-Topmodell an GPU und CPU (z.B. vor 5 Jahren die 780 GTX und 4770k) zu holen und dann damit so lange wie möglich hinzukommen anstatt alle 2 Jahre etwas aus der Mittelklasse zu holen. So habe ich anfangs Top-Leistung die sich nach 4-5 Jahren auf Mittelklasse Niveau bewegt und am Ende genauso viel gezahlt wie als wenn ich mir zweimal Komponenten in der Zeit geholt hätte.
 
Ich habe dieses Jahr meinen über 6 Jahre alten 4c4t durch einen 8700k ersetzt, und denke der wird auch wieder 5-6 Jahre bleiben bis er ersetzt wird. Wenn natürlich der Krieg der Kerne mal auch auf Softwareseite (insbes. Spiele) richtige auswirkungen hat und es in 2-3 Jahren Sinnvoll ist auf einen 10-16 Kerner zu wechseln, würde ich das auch tun.
Gpus werden bei mir so alle 2-3 Jahre gewechselt, in den letzten Jahren immer von Ti zu Ti wenn die nach ein paar Monaten aus den höchsten Preisen raus waren.
Die alten Komponenten wandern dabei immer in den 2. Rechner der für Freundin, Freunde oder andere Aufgaben bereit steht, und verrichten da dann praktisch nochmal die gleiche Zeit ihre Arbeit, nur seltener :-)
Gehäuse und Netzteil halten bei mir eigentlich immer mindestens 2 CPU Generationen lang, da wird eigentlich nur Gewechselt wenn defekt oder sich bei den Anschlüssen soviel ändert dass es sich lohnt.

Insgesamt halten meine Systeme heute weit länger als zu Zeiten von 286 - Pentium 4 wo man gefühlt alle 3 Monate was neues geholt hat und die Leistung damit verdoppelt hat.
 
Ich bin im vergleich zu vielen hier richtig bescheiden. Verlauf der Neuanschaffungen in den letzten 10 Jahren:

CPU:
E6600
i7 950
i7 6700K

GPU:
7950 GX2
GTS 8800
GTX 260
HD 5870
GTX 680 4GB
GTX 980 Ti

Bei der CPU dachte ich immer "Der Sockel hält, die CPU kann ich dann mindestens noch einmal tauschen", nur Intel dachte immer anders :D

Nächstes Jahr werden sehr wahrscheinlich Threadripper auf Zen 2 Basis und die GTX 1180 Ti kommen, wenn AMD bis dato keine gescheite GraKa rausbringt.

PS: mit der CPU wird bei mir dann das ganze gewechselt. Von dem vorherigen Rechner haben in den heutigen nur die Soundkarte und eine SSD geschafft, alles andere wurde auf dem Gebrauchtmarkt verscherbelt. Ah, und das Netzteil habe ich für alle Fälle behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Kaby-Lake-S bleibt noch lange aktiv und war beim Kauf einfach viel zu teuer, der muss erstmal noch richtig schufften.
Ram wird aber noch aufgestockt, bloß nicht sicher ob noch dieses Jahr.
 
Bei den meisten hier im Forum wird eher aus langeweile die CPU getauscht und nicht wegen fehlender Rechenleistung
Das glaube ich nicht! Ich denke viele wechseln auf neue Hardware, aus Neugier auf das Neue und was dieses so Leistet und was so die neuen Features bringen. Denn meist ist es doch so, dass wenn man sich neue Hardware gekauft und diese dann auch bezüglich OC getestet hat, wie bei einer CPU und GPU, man nach einem halben Jahr schon recht gut weiß, wie man die Hardware in Sachen Leistung und OC Potenzial einschätzen kann.

Und wenn dann neue Hardware auf den Markt kommt und man sich für Technik interessiert, dann reizt einen schon, auch das Neuste wieder zu besitzen und zu testen. Und diese Neugier auf Neues, ist dann die Endlosschleife in der man gefangen ist und was die Existenz der Hersteller und Customer sichert! :daumen:
 
Das glaube ich nicht! Ich denke viele wechseln auf neue Hardware, aus Neugier auf das Neue und was dieses so Leistet und was so die neuen Features bringen. Denn meist ist es doch so, dass wenn man sich neue Hardware gekauft und diese dann auch bezüglich OC getestet hat, wie bei einer CPU und GPU, man nach einem halben Jahr schon recht gut weiß, wie man die Hardware in Sachen Leistung und OC Potenzial einschätzen kann.

Und wenn dann neue Hardware auf den Markt kommt und man sich für Technik interessiert, dann reizt einen schon, auch das Neuste wieder zu besitzen und zu testen. Und diese Neugier auf Neues, ist dann die Endlosschleife in der man gefangen ist und was die Existenz der Hersteller und Customer sichert! :daumen:

Nah, ich würde da schon Xe0n zustimmen, meist ist es langeweile, und weil Hardware nunmal nicht die Welt kostet und man alte auch echt schnell und sinnvoll loswird wird Hardware manchmal auch für Bastelspaß am Wochenende bestellt wenn mal wieder eine Flaute beim Zocken aufkommt.
Anders könnte ich es mir auch nicht erklären warum sich (nicht nur bei mir) aktuelle Notebooks & Systeme sammeln :ugly:
 
Man kann doch ohne Probleme den Begriff Haltbarkeit auf die Nutzungsdauer in diesem Forum hier umlegen.
Ich sehe da jetzt kein Problem.

Ich schon. Haltbarkeit= Dauer die eine Hardware ohne Defekt genutzt werden kann.
Nutzungsdauer=Die Zeit in die der abstimmende User die Hardware nutzt.

Ich gehe mal nicht davon aus, dass deine Hardware nachdem du sie nicht mehr nutzen willst im Müll landet? So dekadent wirst du wohl kaum sein.

Zur Nutzungsdauer: CPUs werden bei mir wesentlich älter als GPUs. Vor meiner i7-5820K hatte ich einen i7-2600 (ohne K). Diesen hatte ich von 2011 bis 2015 und er hat 5 GPUs betreiben dürfen (GTX570, GTX670, GTX680, GTX980 und ganz kurz eine GTX980Ti zwecks CPU-Vergleichsbenchmark). Seit 2015 betreibe ich meine i7-5820K und werde sie sicherlich noch einige Jahre betreiben. Diese hat bisher 2 GPUs gesehen. GTX980Ti und GTX1080 die wahrscheinlich auch bis zur übernächsten Grafikkartengeneration im Rechner verbleibt. Aktuell und in Zukunft sehe ich keinen großen Bedarf für eine neue, da kaum noch Spiele auf den Markt kommen die gleichzeitig mein Interesse wecken und hohe Anforderungen haben.

Zur Haltbarkeit: Der i7-2600 und die GTX980 sind 2015 in den Besitz meines Neffen übergegangen und laufen dort noch täglich in Games.

Wäre Haltbarkeit mit Nutzungsdauer gleichzusetzen wie du ja vorschlägst, dann hätten beide wohl nicht ein so langes Leben. Sie erfreuen sich beide noch bester Gesundheit und die GTX980 ist ja nur ein "mieses" Referenzmodell.

BTW: Die von mir bisher am längsten eingesetzte CPU ist eine Motorola 68030. Sie befand sich von 1992 (als Erweiterungskarte zusammen mit dem Rechner gekauft) bis 2000 (also 8 Jahre) im meinem Amiga 1200 und wurde danach noch 6 weiter Jahre von meinem Vater täglich genutzt.
 
Ich schon. Haltbarkeit= Dauer die eine Hardware ohne Defekt genutzt werden kann.
Nutzungsdauer=Die Zeit in die der abstimmende User die Hardware nutzt.[..]
Ja, soviel Zeit muss sein. Wenn jeder spricht wie er meint brauchen wir auch keinen Duden mehr.

Allerdings.. gemeint is wohl bevor die Hardware schlecht wird. Funzen kann sie ja dann noch, nur nach unseren begriffen ist das MHD dann abgelaufen. Und wenn man nur danach fragt, wann die Hardware ersetzt wurde, sind auch die individuellen Ansprüche außen vor. Also wenn es darum geht wie lange die letzte CPU bzw. GPU gehalten hat, und nicht um ein spezielles Modell oder eine Mindestleistung.
 
Zuletzt bearbeitet:
CPU I7 4930k OC @ 4,5 GHz seit ende 2014 / ohne Probleme

GPU GTX 980 TI amp extrem seit ende 2015 / auch ohne Probleme.

am meisten ärgere ich mich über den ASUS Support für mein teures Mainboard Rampage IV Black Edition sockel 2011

CPU und Mainbord sockel 2011 gekauft. Nach ganz kurzer Zeit war dann sockel 2011-3 Hardware erhältlich.
Danach waren keine frischen updates mehr von ASUS für mein 500€ Mainboard verfügbar.
AI Suite 3 ... keine updates.
Bios... keine neuen updates.

Ich weiß noch nicht von welchem Hersteller ich mein nächstes Mainboard kaufe..... MSI ? / Asrock ?... oder doch wieder ASUS ?
 
Ja, soviel Zeit muss sein. Wenn jeder spricht wie er meint brauchen wir auch keinen Duden mehr.

Allerdings.. gemeint is wohl bevor die Hardware schlecht wird. Funzen kann sie ja dann noch, nur nach unseren begriffen ist das MHD dann abgelaufen. Und wenn man nur danach fragt, wann die Hardware ersetzt wurde, sind auch die individuellen Ansprüche außen vor. Also wenn es darum geht wie lange die letzte CPU bzw. GPU gehalten hat, und nicht um ein spezielles Modell oder eine Mindestleistung.

Meine GTX980Ti ist in dem Sinne nicht "schlecht" geworden, als ich sie nach 11 Monaten ausgetauscht habe. Sie hat noch mehr als gute Leistung gebracht, da ich mit ihr noch in 1080P unterwegs war. Das einzige Problem das ich mit dieser Karte hatte, war die Hitze und damit verbunden die Lautstärke dieses spezifischen Modells. Erst nachdem ich diese gegen die GTX1080 ausgetauscht haben, bin ich auf WQHD umgestiegen, weil mir die GTX1080 für 1080P zu schnell erschien.
Ich habe also die Grafik um 77% mehr Pixels hochgeschraubt, die Grafikleistung (ca. 40-50%) ist aber nicht um diesen Prozentsatz gestiegen. Damit könnte man die GTX1080 rein von der Leistung her als "Abstieg" bezeichnen.

Genauso ist es auch mit der Auflistung einiger User hier. Viele hier haben ihre leistungsfähigen Karten doch während des Miningbooms verkloppt, nicht weil diese schlecht geworden sind (MHD abgelaufen), sondern weil das Geld gelockt hat. Man hat einen Downgrade in Kauf genommen nur um Kohle zu scheffeln.

Btw. Die GTX980Ti liegt hier noch gut verpackt für den Fall das ich eine Ersatzkarte benötige, denn meine CPU verfügt nicht über einen iGPU. Ihre Vorläufer (GTX680, HD5850, 8800GTX) leisten ihr voll funktionsfähig Gesellschaft und die GTX570 erlebt ihren 2. Frühling in meinem Zombie-Rechner, der noch mit einem Core 2 Duo E8400 läuft und an einem 1280x1024 19 Zöller angeschlossen ist den ich speziell für diesen Zweck neu angeschafft habe, um alte Games in ihrer Nativen Aspect Ratio genießen zu können ohne Cineastischen Balken links und rechts.
Sie ist für diese Zwecke hoffnungslos overpowered, aber die einzige Karte die in das Gehäuse passt. Die HD5850 die eigentlich verbaut werden sollte ist um einiges zu lang dafür.

Außerdem ist die GTX980 meines Neffen keineswegs "schlecht" geworden, genauso wenig die CPU. Mit beiden war ich zum Zeitpunkt des Austausch noch sehr zufrieden. Diese meinen Neffen zum Geburtstag zu schenken war eher dem "Basteltrieb" geschuldet. Ich hatte einfach mal wieder Bock drauf einen Rechner von Grund auf Neu zu bauen.
Der Release der GTX980Ti war eine gute Gelegenheit dies in die Tat umzusetzen. Hätte ich statt der EVGA SC+ GTX980Ti eine Palit Jetstream gekauft, wäre ich noch heute in 1080P unterwegs und keinesfalls unglücklich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Haltbarkeit im Aufmacher und dann nur Nutzungszeit, bzw. Hardwarewechsel als Thema offerieren?
Was für eine Irreführung.

Haltbarkeit meiner ersten CPU AMD K6-450 3D Now lebt zeitweilig noch im technisch uralten System mit einer Riva zusammen, welches ab und zu die alten Games auf einen Vga-Monitor zaubern darf.
Das Windows 98 funktioniert dabei auch noch.
Was nicht lange genug gehalten hat, war die HDD.
Noch zeitiger ging beim CD-Brenner nichts mehr.
Da wollte der Laser nach zwei Jahren nicht mehr leuchten.
Nur gut das ich noch einige Laufwerke und HDD davon habe, denn neue Hardware kooperiert nicht mit dem Mainboard.
Das dieses noch lebt ist schon sehr verwunderlich, zumal noch fast alle originalen Elkos drauf sind.
Gigabyte hat erfreulicherweise damals nicht den Elko-Schrott, so wie bei Asus, verbaut.
Trotzdem wird auch da wohl bald ein endgültiges Ende kommen!
Die MB zum Sockel 462 haben da deutlich mehr Probleme mitgebracht, wobei ebenfalls die Elkos die Haltbarkeit teils dramatisch verkürzten.
Hardware zum Sockel 939 ist dagegen immernoch regelmäßig im Einsatz, wobei hier hauptsächlich die HDD's mit zu kurzer Lebensdauer, im negativen Sinne, glänzten.
Das größte Problem für Hardware zur Nutzbarkeit mit sich ändernden Standards, wie z.B. Anschlußstandards (ISA zu PCI, ATA zu SATA, Seriell/Parallel-Anschluß zu USB für Zubehör unnd externe Geräte), wird es weiterhin geben und leutet mit dem Wechseln in einen neuen Standard nach relativ kurzer Übergangsphase einen Nutzungverzicht ein.
Das noch wesentlich mehr sich geänderte Rahmenbedingungen entsprechend zur weiterentwickelten Technik einen Nutzungsverzicht erzwingen, sollte jedem klar sein.

Wer sich trotzdem der uralten Technik zuwendet, kann zumindest einige nostalgische Erlebniße genießen, oder sich mit, "Oh man, wie ging das nochmal?" beschäftigen.
Ein solches System am Leben zu erhalten, ist manchmal sogar eine sehr große Herausforderung, anders, als bei den heutigen "Plug and Play"-Systemen!

Die CPU's und GPU's sind ohne OC auch noch nach Jahrzehnten noch nicht kaputt, jedoch sehr viel eher das auf den Platinen, was diese drummherum benötigen!
 
Zurück