Das dachte ich früher auch immer. Ein Blick auf den Taskmanager, CPU 30-50% ausgelastet, alles chic dachte ich. Trotzdem hat jeder CPU/Board Wechsel einen gefühlt Riesen Schub mit sich gebracht.
Da hast du natürlich vollkommen recht.
Ich richte beruflich hin und wieder neue Business Notebooks und Desktop Rechner ein und da fällt mir das natürlich auch auf.
Jedes Upgrade ist hinsichtlich der Prozessor/Speicherleistung und Übertragungsraten ein (großer) Gewinn an Performance.
Aber ich fühle mich an meinem i7 7700k durchaus nicht der Zeit hinterher. Für (Home)Office, Surfen und die alltäglichen Aufgaben ist die Leistung noch immer brachial.
Und beim zocken auf FHD kommt der auch nicht an seine Grenzen.
Natürlich könnte man aufrüsten, um noch schneller zu sein, jedoch empfinde ich die aktuelle Zeit bzw. die Preislage für Hardware dafür nicht optimal und der Mehrgewinn rechtfertig die aktuellen Preise dafür nicht.
Ich arbeite zwischenzeitlich an einem Intel NUC (i3 5010u) und auch das reicht mir vollkommen aus. Die 1/10 Sekunde beim Webseitenaufruf geht mir sonst wo lang.
Vielleicht sollten einige Gamer mal ernsthaft über ein Downgrade nachdenken. So ein 1440p/144hz Monitor kostet heute doch kaum noch was und sein UHD Monitor kann man immer noch zu ein wenig Geld machen. Ich möchte am TV natürlich auch nicht mehr auf 4kUltraHD verzichten, an meinem Monitor vermisse ich davon absolut nichts.
Ganz meiner Meinung. Ein Downgrade inkl. Verkauf von bereits bezahlter Hardware halte ich zwar für die falsche Richtung, aber sich selbst zu fragen, ob man sich die Upgradenot nicht zu sehr einredet, halte ich für komplett angemessen.
Wenn ich dann mitbekomme, dass Leute ihren Gamingrechner mit ner 1080Ti für 3000-4000€ geupgraded haben und jetzt eine 3090 inkl. Unterbau haben, stelle ich mir die Frage, ob die 20 FPS mehr, jetzt auch 4000€ wert waren.
Das sind 200€ für ein Bild pro Sekunde mehr.
Ich erinnere mich an die Zeit, wo man einen Gameboy Color inkl. Pokemon für 129 DM bekommen hat.
Das sind <70€. Und ich hatte den Spaß meines Lebens damit.
Und heute reden sich "Gamer" ein, man müsste den neusten Kram für 4000€ haben, um richtig Spielspaß zu haben.
Und ja, die technische Stand ist nach fast 25Jahren natürlich ein anderer. Aber auch damals war es der Stand der Zeit und in 25Jahren wird man darüber lachen, was wir heute als technischen Stand definieren.