News Gothic Remake versus Gothic 1: Absage an Mini-Map, Ausbau von Questlog, Crafting und mehr

PCGH_Thilo

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Gothic Remake nähert sich der Zielgeraden. Im Interview gehen die Entwickler von Alkimia Interactive auf die Unterschiede zum Original ein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gothic Remake versus Gothic 1: Absage an Mini-Map, Ausbau von Questlog, Crafting und mehr

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Wer braucht schon eine Minimap? Das war doch der Reiz des Originals, dass das HUD möglichst spartanisch gestaltet war, um die Immersion nicht zu brechen. Wer wissen will, wo er ist, muss eben die Karte im Inventar aufrufen – sofern er denn eine hat. Und Questorte muss man eben anhand von Beschreibungen finden. Das ist ja das Besondere des Minentals, dass es überall charakteristische Landmarks gibt, an denen man sich orientieren kann. Questmarker auf der Karte würden doch den ganzen Erkundungsaspekt zunichtemachen und Gothic zu einem Oblivion oder Skyrim degradieren.
Das Craftingsystem brauche ich auch nicht unbedingt. Außer Fleisch braten habe ich im Original auch nicht viel gemacht. Das Schwerterschmieden ist zweimal lustig, danach lässt man es sein.
 
Das Craftingsystem brauche ich auch nicht unbedingt. Außer Fleisch braten habe ich im Original auch nicht viel gemacht. Das Schwerterschmieden ist zweimal lustig, danach lässt man es sein.
Mehr ging ja auch nicht. Schwertschmieden war nach dem ersten Schwert auch nur eine Erzquelle.
Erst in G2 gabs dann mehr, und da hat es sich auch gelohnt, neben mehreren Waffen - die immer stärker wurden -, war vor allem die Alchemie empfehlenswert, durch die permanent Attributsteigernde Tränke.

Die Welt (im Original) ist auch so gestaltet, das man sich nach etwas Zeit ohne Karte darin orientieren kann.
Sie ist auch nicht so riesig, das es ewig dauern würde. Die Wegbeschreibungen waren auch immer Hilfreich, und ansonsten gabs auch immer noch NPCs die einen führen, bzw. das man Karten bekommt in denen die Zielpunkte eingetragen sind.
Kein Immersionsbrechendes GPS in einem Mittelalterlichem-Setting.

Man muss nicht ins Inventar, um die Karte aufzurufen, es gibt eine Tastenbelegung dafür - welche die letzte benutzte Karte aufruft, falls man mehr als eine hat.


Welche angedachte Charakteranpassung wurde denn verworfen? Da würde mich Interessieren was geplant war.


Am Tauchen wurde aber nicht viel geändert. Neu ist eigentlich nur - nach aktuellen Kenntnissen -, das man nun Unterwasser auch Schlösser knacken kann.
 
No Questmarkers (and minimaps) matter. Eine Welt, die komplett um Wegpunkte und Marker gebaut ist, mit der interagiert man gar nicht wirklich. Alles erledigt die eingebaute Touristenführung, siehe Witcher 3. Es ist immer ein bisschen: "Nur gucken, nicht anfassen!"

Zum Glück fällt das immer mehr Teams auf.



Gothic lebt von der Alltagsroutine der NPC's.
Ich würde mal behaupten, dass Gothic diesen richtigen Tagesablauf erst eingeführt hat.

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Von einer Karte als transparentem Overlay statt Inventar-Fummelei stirbt nun wirklich niemand. Das heißt ja nicht gleich, dass man sie mit Questmarkern oder anderem Gedöns zupflastern muss. QoL muss nicht automatisch das Gegenteil von Immersion sein. Ich verstehe auch diese Glaubenskriege nicht; optional und inklusiv habe ich dogmatisch und exklusiv schon immer vorgezogen.
 
Gothic lebt von der Alltagsroutine der NPC's.
Ich würde mal behaupten, dass Gothic diesen richtigen Tagesablauf erst eingeführt hat.

Alleine diese Nebensächlichkeiten wie Fleisch braten oder in der Suppe rühren :D Fand ich damals Megagenial.
Schon oft gehört, das Argument und es ist für mich der Aspekt der mich am Spiel am aller wenigsten juckt.

Die Charakter, die Story, der Wiederspielwert, die Progression, die verschiedenen Möglichkeiten Gegner zu erledigen oder manche Quests zu lösen, das Exploring, die düstere Atmosphäre, die Immersion, der Schwierigkeitsgrad, die Liebe zum Detail, jedes sammelbare Item ist endlich und nicht unendlich im Game vorhanden, selbst das Kampfsystem war für mich in Gothic 2 besser als in allen Risen oder Elex Teilen umgesetzt.
 
Bei Gothic 1 gab es nie eine Mini-Map, sondern eine Karte zum kaufen und das Minental ist auch nicht wirklich groß, als dass man dort ne Mini-Map bräuchte.


Siehe auch hier ab Minute 2:40. Ein paar Tugenden aus diesem Video stünden manch "modernem" Game übrigens generell nicht schlecht. Aber machen wir uns nichts vor: Ein Grund, warum gerade für AAAAA XXXL-Welten heute die Standardblaupause geworden sind: um die AAAA-Eintrittspreise vorm Publikum zu "rechtfertigen". Das ja immer noch Quantität mit Qualität verwechselt -- und meist bekommt, wie bestellt. :D Den Rest regelt, dass nichts "verführerischer" ist als der Superlativ: höher, weiter, schneller, größer. Aber auch besser? Egal. Hallo Starfield. Hallo fünfzig Galaxien voller dröger Paste&Copy-"Welten".

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Siehe auch hier ab Minute 2:40. Ein paar Tugenden aus diesem Video stünden manch "modernem" Game übrigens generell nicht schlecht. Aber machen wir uns nichts vor: Ein Grund, warum gerade für AAAAA XXXL-Welten heute die Standardblaupause geworden sind: um die AAAA-Eintrittspreise vorm Publikum zu "rechtfertigen". Das ja immer noch Quantität mit Qualität verwechselt -- und meist bekommt, wie bestellt. :D Den Rest regelt, dass nichts "verführerischer" ist als der Superlativ: höher, weiter, schneller, größer. Aber auch besser? Egal. Hallo Starfield. Hallo fünfzig Galaxien voller dröger Paste&Copy-"Welten".

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Ja ich bin auch überhaupt kein Freund davon, also Crimson Desert beispielsweise könnte für mich nur ein Drittel der Größe der Spielwelt haben und ich wäre trotzdem zufrieden. Bin da bei 120 Spielstunden und ich habe vllt wenn überhaupt die Hälfte der Spielwelt erkundet und davon bleibt auch nur ca. 10% vllt in meiner Erinnerung hängen, aber naja anderes Thema.
 
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