Glasfaserausbau: Staatliche Bürokratie behindere den Fortschritt

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Bei der "VATM Virtuell Spezial", einer Veranstaltung über die Guidelines der künftigen Telekommunikationspolitik, wurde mit Vertretern der Deutschen Glasfaser und Vodafone darüber gesprochen, dass u. a. staatliche Bürokratie ein Hindernis beim Glasfaser- und Mobilfunkausbau darstelle und weitere Förderung nicht nötig sei.

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Wenn es nach der Wirtschaft ginge, würde es so aussehen bei uns:

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Keine Invest, maximaler Gewinn.

Gut das der Staat Auflagen macht!
 
Es ist einfach nur traurig. Seit Jahren wird nur davon geredet aber wirklich vorangekommen ist man nicht.
Ausser in vereinzelten größeren Städten gibt es kein Glasfaser.
Und anderen Länder, welche eigentlich wirtschaftlich schwächer sind, die sind uns da voraus.
Da sollte sich Deutschland für schämen.
 
Sollte nicht verwundern.
Es gibt in Deutschland eine Antibürokratie Behörde welche Vorschläge unterbreitet um Bürokratie abzubauen, mit Bürokratie. Das nenne ich mal Feuer mit Feuer bekämpfen.
:lol:
 
Bürokratie ist halt Fluch und Segen zugleich. Ich frage mich, ob es auf diesem schönen blauen Planeten überhaupt einen Staat gibt, der mit einer effizienten, und für den Bürger eher erleichternden Bürokratie, schnell agiert??
 
Zuletzt bearbeitet:
Bürokratie ist halt zugleich Fluch und Segen.
Wo ist der Segen? Wie geht das? Meinst du den Bürokraten, der Bürokrat sein darf und dafür Geld kassiert und sich gesegnet fühlt, weil er andere behindert?

Die einzig wahren Worte in der News sind: "Bürokratie" und "behindert". In genau dieser Reihenfolge. Das gehört zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wo ist der Segen? Wie geht das? Meinst du den Bürokraten, der Bürokrat sein darf und dafür Geld kassiert und sich gesegnet fühlt, weil er andere behindert?

Die einzig wahren Worte in der News sind: "Bürokratie" und "behindert". In genau dieser Reihenfolge. Das gehört zusammen.
Ich verbinde mit Bürokratie aber auch die Erfassung, Zuordnung und Koordination von Bürgeranliegen?

Das Bürokratie so in dem Sinne, wie sie gerade, insbesondere seit der Pandemie, zunehmend abläuft ist natürlich verkehrt, weil sie erschwert. Im Idealfall sollte das so nicht laufen.
 
Gab da nicht ein Fall etwas außerhalb von Berlin wo eine Baufirma Glasfaser legen wollte und als es zum Amt ging, um das abzusegnen, fing der Kack erst richtig an. Da wurde denen dann was von Wurzeln und Würmer in der Erde erzählt.
Ende der Geschichte, es wurde nie Glasfaser gelegt. Wurde der Baufirma wohl zu blöde und das zurecht.
 
Ja, ja alles Sch.... Deine Emma! Und wie immer gibt es auch positive Beispiele -> unser Flecken, Teilort einer Kleinststadt im Baden-Württembergischen Mittelgebirge, wird aktuell an das Glasfasernetz angeschlossen.
Alles was unsere Ortsvorsteherin sagte, war, dass es wichtig sei, sich rechtzeitig zu bewerben...

Da dieses nur eins von 2500 seither geförderten kommunalen Breitbandprojekten in BW ist, kann es ganz sooo schlecht nicht laufen. Aber natürlich steht es Vodafone; Telekom und Co. frei sich zu beschweren - ich bin sicher manche Kunden könnten über diese Unternehmen auch ein Liedchen singen.

Grüße

phila
 
Schuld am nicht vorhandenem FTTH Ausbau ist die Privatisierung! Privatunternehmen bauen nur dort aus, wo es sich "finanziell" lohnt. Der Staat gibt aber seit Jahren Geld als Subventionen dazu.
Das Spiel treibt soweit Blüten, dass die privaten Firmen, ohne Subventionen, gar nicht mehr ausbauen!

Das Netz gehört wieder in Staatshand!
 
"Man müsse genau hinschauen, an welchen Stellen explizit Förderung auf lange Sicht benötigt wird. Ansonsten würde jeder unnötige Ausbau in zwei bis drei Jahren Verzögerung und in einer Verschwendung von Steuergeld resultieren."
Was für ein Unsinn!
Ich Wohne in BW recht ländlich und bei uns haben die Großen Netzbetreiber trotz Förderung nicht mal ein Angebot zum Ausbau gemacht, daher hat die Kommune sogar selbst die "Eigenbetrieb Breitband Landkreis Calw" gegründet um überhaupt an Breitband Anschlüssen zu kommen.
Was den großen Unternehmen nicht passt ist das dadurch auch kleine Unternehmen gefördert werden, die mit der Zeit groß genug werden um auch ihnen irgendwann das Wasser abzugraben und das abgreifen erschweren.
 
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