Glasfaser über alte Telefonleitung

kinimod_e

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Servus,
wir haben ein Zweifamilienhaus, 1.OG wird Glasfaser nutzen und das EG weiterhin DSL. Ich wollte die Glasfaser vom Keller hoch ins OG legen. Nun habe ich ein Video von heise gesehen, in welchem sie die alten Telefonleitungen nehmen. Nun stellt sich mir die Frage ob dies bei uns auch möglich ist, weil wir ja einmal Glasfaser legen und einmal weiterhin DSL nutzen wollen?

Wenn ja, muss ich die FRITZ!Box unten vor dem Patchpanel schalten oder kann ich auch vom Glasfaser Modem (Telekom) auf das Patchpanel und in der Wohnung dann an die FRITZ!Box da wir nur eine Leitung mit Glasfaser belegen wollen? Ich habe oben in der Wohnung bereits ein Patchpanel für die einzelnen Räume, kann es da zu Problemen kommen?

Bisher:
DSL Telefondose -> FRITZ!Box -> LAN Switch -> Patchpanel -> CAT6 in den Räumen

EG:
Alles wie bisher

OG:
Hausanschluss -> Modem -> Patchpanel auf die Telefonleitung OG -> Telefondose -> FRITZ!Box -> LAN an Switch -> Patchpanel

Geht das?

Grüße
 

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Ich vermute mal, dass du das Video meinst, indem sie 2,5GBit Netzwerk über die alten Telephonleitungen realisieren. Da hilft nur ausprobieren. Rein vom Prinzip benötigt man (für die volle Länge von 100m) CAT5 Kabel. Alles darunter kann funktionieren, muß aber nicht. Das hängt von einer Vielzahl von Dingen ab.

Deshalb: einfach ausprobieren. Längen möglichst kurz halten, von Switch zu Switch und dann schauen, wie es mit dem Paketverlust so ist.

Das dürfte das Video sein:
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Richtig, es geht um genau dieses Video.

Kannst du etwas zu meinem Aufbau sagen? Im Video haben sie
Hausanschluss -> Modem -> FRITZ!Box -> Switch -> Patchpanel

Ich würde jedoch gerne die FRITZ!Box nicht im Keller aufbauen sondern eher bei mir oben im OG lassen, daher

Hausanschluss -> Modem -> Switch -> (Keystone) Patchpanel -> FRITZ!Box.
 
Das was im Video gezeigt wurde funktioniert bei mir zuhause ebenfalls. Allerdings komme ich nicht auf 2,5 GB/s sondern lande eher bei 1 GB/s. Empfinde ich aber nicht als Beinbruch.
Der Aufbau, den Du vorgeschlagen hast funktioniert meiner Ansicht nach aber nur, wenn das Modem auch als Router fungiert und die Fritzbox nur als WLan Access-Point genutzt wird. Sonst bringt dir der Switch und das Patchpanel nichts weil kein Router zwischen dem Endgerät und dem Modem ist.
Oder ich habe etwas falsch verstanden?

Ich habe zum Beispiel ein Glasfasermodem im Keller. Daran ist direkt die Fritzbox als Router angeschlossen. Von der Fritzbox geht das Signal dann über die zusammengelegten ISDN-Leitungen in jede Etage zu je einem WLan-Repeater, die wiederum als Mesh mit Ethernet Backbone konfiguriert sind.
 
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Das was im Video gezeigt wurde funktioniert bei mir zuhause ebenfalls. Allerdings komme ich nicht auf 2,5 GB/s sondern lande eher bei 1 GB/s. Empfinde ich aber nicht als Beinbruch.
Der Aufbau, den Du vorgeschlagen hast funktioniert meiner Ansicht nach aber nur, wenn das Modem auch als Router fungiert und die Fritzbox nur als WLan Access-Point genutzt wird. Sonst bringt dir der Switch und das Patchpanel nichts weil kein Router zwischen dem Endgerät und dem Modem ist.
Oder ich habe etwas falsch verstanden?

Ich habe zum Beispiel ein Glasfasermodem im Keller. Daran ist direkt die Fritzbox als Router angeschlossen. Von der Fritzbox geht das Signal dann über die zusammengelegten ISDN-Leitungen in jede Etage zu je einem WLan-Repeater, die wiederum als Mesh mit Ethernet Backbone konfiguriert sind.
Ports, die maximal 1 Gbps unterstützen und/oder (sogar sehr wahrscheinlich) Du hast einen Privatkundenvertrag. Da ist eigentlich bei 1 Gbps Schluss. Selbst bei Geschäftskunden der Telekom seh ich maximal 2 Gbps als größtes Paket - und das sind natürlich die. Wenn Du nicht gerade selbst ISP sein willst oder eine Standleitung mietest, bekommst Du idR auch keinen so großzügigen Durchsatz.
 
Ports, die maximal 1 Gbps unterstützen und/oder (sogar sehr wahrscheinlich) Du hast einen Privatkundenvertrag. Da ist eigentlich bei 1 Gbps Schluss. Selbst bei Geschäftskunden der Telekom seh ich maximal 2 Gbps als größtes Paket - und das sind natürlich die. Wenn Du nicht gerade selbst ISP sein willst oder eine Standleitung mietest, bekommst Du idR auch keinen so großzügigen Durchsatz.
Ich glaube, du hast mich missverstanden. Die 1GB/s beziehen sich auf die Geschwindigkeit innerhalb meines LAN über die umgenutzten ISDN Leitungen, nicht auf meine Internetanbindung.
Das spielt für den TE aber auch keine Rolle. Grundsätzlich funktioniert es.
 
Als Modem hätte ich das Glasfaser Modem 2 der Telekom genutzt.
Kurze Verständnisfrage, was macht der Router vor dem Switch mit dem Signal damit dieser das Signal verteilen kann?

Für mich wandelt das Modem das optische Signal in ein elektrisches Signal um, welches dann vom Router / Switch weiterverarbeitet werden kann. Kann ich somit das Signal nicht einfach vom Modem über die Telefonleitung zur FB ins OG weiterleiten?

Und wie müsste ich es aufbauen das wenn meine Schwiegereltern ihren eigenen Glasfaservertrag abschließen über deren Telefonleitung alles funktioniert? Reicht es ein zweites Modem zu installieren und von dort auf die Telefonleitung zu gehen? Das zweite Glasfaser liegt bereit.
 
Ich glaube, du hast mich missverstanden. Die 1GB/s beziehen sich auf die Geschwindigkeit innerhalb meines LAN über die umgenutzten ISDN Leitungen, nicht auf meine Internetanbindung.
Das spielt für den TE aber auch keine Rolle. Grundsätzlich funktioniert es.
Verstehe. Dann liegts evtl. am Kabel oder einem RJ45-Port, welcher nur 1 Gbps unterstützt.
Mein Juniper-Switch unterstützt z.B. "nur" 1 Gbps pro Port, es sei denn ich kauf mir ein SFP+Transceiver (RJ45 oder LWL) mit entsprechend höheren Spezifikationen.

Es wäre sogar möglich 10 Gbps via Kupfer zu erreichen.
Die Frage ist wohl nur, ob das jemand braucht.
Im Video hat er maximal 2,5 Gbps an seinem Port. Könnte mir vorstellen, dass er auch 10 Gbps hätte erreichen können, hätte er die entsprechenden Ports, Kabel und NIC(s) gehabt.
 
umgenutzten ISDN Leitungen
Wenn man einfach nur Ethernet auf ISDN Leitungen auflegen möchte braucht man allerdings schon zwei davon für 1 bzw. 2,5 Gbit/s. Für weniger Leitungen braucht man Wandler die nicht gerade billig sind.
Bei mir liegt nur eine.
Hatte ich dem entsprechenden auch mal mit 100Mbit/s betrieben, aber mittlerweile durch WLAN ersetzt weil schneller.
 
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