Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

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Das Ausbau von Glasfaser-Verbindungen ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht sehr weit fortgeschritten und oft werden dafür auch die hohen Kosten bei noch zu geringer Nachfrage genannt. Eine Studie im Auftrag des Breitbandverbands BREKO zeigt nun aber, dass sich der Ausbau für die Anbieter durchaus lohnen kann.

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AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Da müsste man nur die Förderung mal anpassen und kein Vektoring oder LTE (als DSL-Ersatz) mehr fördern.
 
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LTE gibt es ja schon, nur das es eben viel zu wenig Datenvolumen gibt. Standard sind 15 GB. Der Durchschnittsverbrauch lag bei DSL-Verbindungen 2015 bei 32 GB. So viel zum Thema "Poweruser".

Vectoring geht ja auch nur, wenn überhaupt schon (V)DSL liegt.

Hab letztens erst gehört, das bei einem in der Gemeinde die Förderung für Internetausbau abgelehnt wurde, weil es ja schon "Highspeed-Internet" über LTE gäbe.

Selbst können den Glasfaserausbau höchstens Gemeinden in Bayern oder BW bezahlen, alle schönen Beispielgemeinden liegen dort.
Schwarzwaldgemeinde nimmt eigenes Glasfasernetz in Betrieb | heise online
Und es geht doch - Breitband per Glasfaser auf dem Land: Gemeinde baut schnelles Internet selbst - computerwoche.de
Breitbandausbau: Glasfaser mit 1 Gbit/s auf dem Land | heise online
 
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Wenn bereits durch einen drittanbieter glasfaserausbau durchgeführt wird, sollte der Telekom verboten werden noch nachträglich mit vectoring und fttc anzufangen......sauladen ist das.

Kommen angeblich selbst nicht hinterher, und legen dann denn Mitbewerbern steine in den weg.
 
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LTE gibt es ja schon, nur das es eben viel zu wenig Datenvolumen gibt. Standard sind 15 GB. Der Durchschnittsverbrauch lag bei DSL-Verbindungen 2015 bei 32 GB. So viel zum Thema "Poweruser".

ich hab im letzten monat 650gb verbraucht. so viel zur definition "poweruser"...und das ist mir auch erst seit letztem monat möglich, 6000 RDSL -> 100000 VDSL
 
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Ich hab selbst bei mir im Studentenwohnheim noch nicht geschafft, die 3 GB/Tag, also ~90 GB/Monat aufzubrauchen. Wobei man da auch bis 63 GB ansparen kann, sonst wäre ein neuer BF-DLC nicht drin.

50 GB würden also zu Hause sicher locker reichen.
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Ich hab selbst bei mir im Studentenwohnheim noch nicht geschafft, die 3 GB/Tag, also ~90 GB/Monat aufzubrauchen. Wobei man da auch bis 63 GB ansparen kann, sonst wäre ein neuer BF-DLC nicht drin.

50 GB würden also zu Hause sicher locker reichen.

Naja...... ich habe diesen Monat in PS+ auf der ps4 wieder 3 spiele erhalten..... eines davon war NBA2k16 und das hatte satte 47gb :ugly:

Wie soll man da mit 50gb Volumen im Monat hinkommen?

Ich habe auch keinen tv und schaue nur Amazon prime, YouTube und ZDF Mediathek.....alles online..... und Patches am pc und ps4 sowie Steak Games machen dann den Rest :ugly:
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Guckt man einige Videos oder Streams in guter Qualität, gehen am Tag dann auch ohne Spieledownloads deutlich mehr als 3GB weg. ;)
Ich versenke im Monat ohne Spieledownloads sicher irgendwas um die 200 GB. Windows zeigt mir für eine zwei Wochen alte Installation aktuell 224 GB an, wovon aber etwa 170 GB auf Steam, Origin und GTA 5 entfallen. Und da ich die letzten zwei Wochen von der Schule aus viel zu tun hatte, habe ich zumindest auf dem PC auch kaum Videos geguckt.
 
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Ich hab selbst bei mir im Studentenwohnheim noch nicht geschafft, die 3 GB/Tag, also ~90 GB/Monat aufzubrauchen. Wobei man da auch bis 63 GB ansparen kann, sonst wäre ein neuer BF-DLC nicht drin.

50 GB würden also zu Hause sicher locker reichen.

mit anderen worten du guckst nicht viele Videos aus dem netz bzw. netflix und co. weil damit baller ich dir in kurzer zeit die 3gb weg am tag. :ugly:
 
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Ich hab nen DVB-T Stick. Da ist das tägliche Hintergrundprogramm damit abgefangen.

Bei den Videoseiten ist es wie mit den Spielen, da muss man eben die Regler bedienen.
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Ich gucke mir doch nicht die Videos in schlechterer Qualität an als nötig. :fresse:

Und DVBT... Habe ich zwar auch nen Stick für, aber bis auf den ein oder anderen Film, Galileo, Mein Revier, Abenteuer Leben und K1 Magazin kommt eh nur Schrott im Fern. :ugly:
Ich gucke locker 3-4x so viel YouTube oder Streams wie normales Fernsehen. Da kommen halt einige GB zusammen.
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Ich hab nen DVB-T Stick. Da ist das tägliche Hintergrundprogramm damit abgefangen.

Bei den Videoseiten ist es wie mit den Spielen, da muss man eben die Regler bedienen.

Hab ich beim fire tv von Amazon nicht unbedingt die wahl.

Die Bildqualität wird bei vielen Playern der Bandbreite angepasst..... und das sind schon ab 6mbit eben meistens fullhd.

Mit Reglern is da nicht viel.
 
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Wenn bereits durch einen drittanbieter glasfaserausbau durchgeführt wird, sollte der Telekom verboten werden noch nachträglich mit vectoring und fttc anzufangen......sauladen ist das.

Du meinst also die Telekom-Konkurrenten bauen nur deswegen nicht ihr supa-dupa-tolles flächendeckendes Glasfasernetz, weil sie Angst haben, dass die Telekom dann ein paar Monate bis Jahre später an der gleichen Stelle total minderwertiges Vectoring anbietet und dann alle ihre wunderbaren Gbit Anschlüsse, auf die sie Jahrzehnte gewartet haben und die ihnen der Staat mit Milliarden fördern sollte, sofort kündigen und sich auf lahmes DSL stürzen? :schief:

Dafür, dass FTTH so extrem viel besser und so extrem leicht und schnell ausbau sein soll, sind nicht-Telekom-Ausbauten irgendwie verdammt selten. Haben Vodafone und Telefonica eine Allergie dagegen, dass sie immer nur über die Breko lobyieren, anstatt mal etwas zu machen?
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Du meinst also die Telekom-Konkurrenten bauen nur deswegen nicht ihr supa-dupa-tolles flächendeckendes Glasfasernetz, weil sie Angst haben, dass die Telekom dann ein paar Monate bis Jahre später an der gleichen Stelle total minderwertiges Vectoring anbietet und dann alle ihre wunderbaren Gbit Anschlüsse, auf die sie Jahrzehnte gewartet haben und die ihnen der Staat mit Milliarden fördern sollte, sofort kündigen und sich auf lahmes DSL stürzen? :schief:

Dafür, dass FTTH so extrem viel besser und so extrem leicht und schnell ausbau sein soll, sind nicht-Telekom-Ausbauten irgendwie verdammt selten. Haben Vodafone und Telefonica eine Allergie dagegen, dass sie immer nur über die Breko lobyieren, anstatt mal etwas zu machen?

Nein, so funktioniert es nicht. Gemeinde/Stadt ist es leid, auf Telekom zu warten und sucht sich einen Partner für Breitbandbausbau. Dann auch oft direkt FTH, also viel besseres Angebot als Telekom. Und magisch, wie von Geisterhand, bewegt sich die Telekom auf einmal ganz schnell und schwupp, ist das örtliche Netz ausgebaut. Nicht irgendwie richtig modern, aber immerhin so, dass es für den Durchschnittsuser reicht. Und für alternative Anbieter der Markt zu klein geworden ist. Und das hat dann gar nichts mit den Ausbauplänen von Telekom-Konkurrenten zu tun, das war schon gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz lange genauso geplant.
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Ich hab selbst bei mir im Studentenwohnheim noch nicht geschafft, die 3 GB/Tag, also ~90 GB/Monat aufzubrauchen. Wobei man da auch bis 63 GB ansparen kann, sonst wäre ein neuer BF-DLC nicht drin.

50 GB würden also zu Hause sicher locker reichen.

Wenn ich so was lese, laufe ich immer Gefahr, eine gelbe Karte zu kassieren. Also, was willst Du uns sagen? DU brauchst nicht mehr als 3GB am Tag? FÜR DICH reichen 50GB locker? Sehr schön. FÜR DICH. Gibt es Deine Vorstellungskraft nicht her, dass andere Menschen andere Bedürfnisse und ein anderes Nutzungverhalten haben? Oder wolltest Du gar kein Argument bringen, sondern nur Dein Nutzungsverhalten kurz präsentieren? Das hat für mich so was von "Übrigens, ich bin Veganer" in einer Diskussion über Glaserfaserausbau.
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Nein, so funktioniert es nicht. Gemeinde/Stadt ist es leid, auf Telekom zu warten und sucht sich einen Partner für Breitbandbausbau. Dann auch oft direkt FTH, also viel besseres Angebot als Telekom. Und magisch, wie von Geisterhand, bewegt sich die Telekom auf einmal ganz schnell und schwupp, ist das örtliche Netz ausgebaut. Nicht irgendwie richtig modern, aber immerhin so, dass es für den Durchschnittsuser reicht. Und für alternative Anbieter der Markt zu klein geworden ist. Und das hat dann gar nichts mit den Ausbauplänen von Telekom-Konkurrenten zu tun, das war schon gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz lange genauso geplant.

Wenn es so einfach wäre, würde schon längst jede Gemeinde Sondierungsgespräche führen, einfach nur um die Telekom zu triggern. Aber die plant eben tatsächlich längerfristig und kann nicht binnen Monaten auf eine fertig fertig beschlossenen Ausbauplan der Konkurrenz reagieren. Was sie (logischerweise) genauso wie jeder andere macht: Da Ausbauen, wo eine ausreichend hohe Nachfrage vorhanden ist - das ist aber kein überraschendes Geheimnis.

Und mal die Frage am Rand: Wenn der Ausbau der Telekom "für den Durchschnittsuser reicht", wieso bitte schön soll der Staat dann der den Breko-Mitgliedern Milliarden schenken, damit sie etwas machen, "was dringend benötigt wird"?
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Und DVBT... Habe ich zwar auch nen Stick für, aber bis auf den ein oder anderen Film, Galileo, Mein Revier, Abenteuer Leben und K1 Magazin kommt eh nur Schrott im Fern. :ugly:

Der ganze private Schrott bleibt mir erspart. Hier werden nur die ÖR übertragen.

Wenn ich so was lese, laufe ich immer Gefahr, eine gelbe Karte zu kassieren. Also, was willst Du uns sagen? DU brauchst nicht mehr als 3GB am Tag? FÜR DICH reichen 50GB locker? Sehr schön. FÜR DICH. Gibt es Deine Vorstellungskraft nicht her, dass andere Menschen andere Bedürfnisse und ein anderes Nutzungverhalten haben?

Es wären ja schon super, wenn sich überhaupt bei LTE mehr als 30 GB Datenvolumen buchen lassen würde. Aber das lässt die Vorstellungskraft der Typen bei Telekom und Vodafone nicht zu, das man mehr als 10 GB im Monat braucht. ;)
Da ist 50 schon ein guter Kompromiss, wenn man bisher mit 15 GB über den Monat kommen musste.

Außerdem kann jeder seine eigene Meinung haben. Ich greife ja auch niemanden ausfallend an, der meint jeden Tag nen Terabyte durch seine Leitung zu jagen. Es wäre nur schön, wenn alle die Möglichkeit dazu hätten.
 
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AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

... Da Ausbauen, wo eine ausreichend hohe Nachfrage vorhanden ist - das ist aber kein überraschendes Geheimnis.

So etwas hinzunehmen ist schon mal grundsätzlich falsch. Da sind in Deutschland falsche Weichen durch die Politik gestellt worden. Es müsste knallhart so sein: wer am Markt als Netzanbieter auftreten will, darf sich nicht nur die Rosinen picken. Es geht darum, überall gutes Internet hinzulegen. Das ist inzwischen auch ein Wirtschaftsfaktor, ich kenne Firmen, die umgezogen sind, weil am alten Standort keine vernünftige Anbindung zu bekommen war. So gesehen betreibt die Telekom Wirtschafts- und Strukturpolitik, aber eine ganz schlechte.

Und mal die Frage am Rand: Wenn der Ausbau der Telekom "für den Durchschnittsuser reicht", wieso bitte schön soll der Staat dann der den Breko-Mitgliedern Milliarden schenken, damit sie etwas machen, "was dringend benötigt wird"?

So funktioniert Wirtschaft nicht. Was soll dass heute Geld zu versenken, damit es HEUTE dem Durchschnittsuser reicht? Da könnte man das Geld gleich verbrennen. Vor 20 Jahren war Deutschland weltweit führend, was den Netzausbau angeht. Das Telefonnetz komplett digitalisiert, schön skalierende Bandbreiten durch z.B. PMxAs, Datex J, Datex P usw. Und schon 1992 hatte Deutschland ein digital Mobilfunknetz. Danach kam nur noch Kacke.

Wenn man heute Geld in die Hand nimmt, kann das Ziel nur Fibre sein. Im Gegensatz zu Kupfer skaliert das auch noch im Terabit/s Bereich. Heute noch unfassbar teuer, aber 100/100 Mbit/s und 1000/1000 Mbit/s gibt es heute schon fast geschenkt. 10000/10000 wäre für den ambitionierten Heimanwender durchaus erschwinglich, darüber wird es teuer. Aber exakt diese Leitungen könnte man in 10 Jahren wohl mit 1000000/1000000 befeuern. Fortschritt der Technik und so, ich denke in 10 Jahren brauchen wir noch Leitungen, bei der Quanten-Verschränkung ist aus meiner Sicht noch das ein oder andere Detailproblem zu lösen.

Ein Beispiel, was ich schon einige Male angebracht habe: 1992 hatte ich meinen ersten Internetzugang (online war ich schon vorher). Meine Bandbreite ist heute etwas 6700x so hoch wie damals. Also Faktor 6700 in 24 Jahren. Projeziert auf 2040 (heute plus 24 Jahre) erwarte ich also mindestens 1 Tb/s. Wenn die Penner nicht langsam mal damit anfangen, wird das nichts.

50 Mbit sind keine Vision, gibt es schon ewig. 100, 200, 400 auch nicht. In zivilisierten Ländern gibt es längst schon 1/1 Gb/s für zu Hause. Als üblicher Kurs haben sich dafür in etwas 70 Euro/Monat etabliert. Anschlusskosten zwischen 300 und 1500 Euro einmalig. 300, wenn man gleich beim Ausbau mitgeht, 1500 wenn man sich später entscheidet. Und die Firmen verdienen Geld damit. **** dich Telekom.
 
AW: Glasfaser-Ausbau: Studie zeigt Möglichkeiten zur Beschleunigung

Grundsätzlich stimme ich dir ja zu, aber bei der 1&1-Mentalität hier in Deutschland bezweifle ich, dass jemand solch hohe Anschlussgebühren bezahlt.
"16 MBit/s reichen ja". :schief:
 
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