Hallo,
doch es wird funktionieren.
Ein PWM-Lüfter hat ja einen 4-Pin-Anschluss und die vier Leitungen sind 12V, Masse, Sensor/Tacho und PWM. Spannung und Masse stellen sicher, dass der Lüfter läuft, das Sensor-Signal gibt die Drehzahl weiter und über das PWM-Signal erhält der Lüfter die benötigten Daten für die Pulsweitenmodulation. Ein Lüfter im PWM-Betrieb wird nicht auf eine fixe Spannung geregelt, sondern schaltet in einer bestimmten Frequenz an/aus, um die Drehzahl zu halten.
Ein 3-Pin-Lüfter hat kein PWM-Signal und wird entweder über eine 12-Volt-regelbare-Lüftersteuerung oder gleich per Vorwiderstand auf eine gewisse Spannung eingestellt. Das Tachosignal gibt die genaue Drehzahl weiter. (Als dritte Variation gibt es wohl auch Mainbord-Steuerungen, die den 3-Pin-Lüfter wie einen PWM-Lüfter behandeln und ihn ebenfalls mit Spannung an/aus traktieren).
Wenn du nun einen Molex-Adapter verwendest, dann handelt es sich grob um einen 2-Pin Anschluss, denn es wird nur Spannung und Masse an den Lüfter gegeben, da sowohl Tacho als auch PWM nicht über Molex ausgeführt werden können. Zudem ist in normaler Belegung die Spannung auf 12 Volt festgesetzt. Der Lüfter bekommt also kein PWM-Signal und eine fixe 12 Volt-Spannung -> er dreht auf maximaler Drehzahl. Der Molex-Stecker seinerseits besitzt vier Leitungen, 12V, Masse, Masse, 5V. Und je nachdem, wie der Lüfter an diese Leitungen angeschlossen wird (12V+Masse=12V, 12V+5V=7V, 5V+Masse=5V), verändert sich die Spannung und Drehzahl.
Und um zu schauen, dass ich hier nicht nur Quark erzählte, habe ich gerade meinen PWM-CPU-Lüfter an einen Molex-5Volt-Adapter angeschlossen und er drehte sich wie erwartet und ohne Murren mit verringerter Spannung.
Grüße!