Gewährleistung: Forderung nach längerer Haltbarkeit für mehr Umweltschutz

Ich habe hier noch ne alte elektrische Bügelsäge von Klaeger, Baujahr irgendwas mit 197*
Letztes Jahr war ein Teil defekt, bei Klaeger angerufen und angefragt.
Man glaubt's kaum, für ne 50 Jahre alte Maschine gibt's noch alle Ersatzteile und das sogar zu humanen, völlig vernünftigen Preisen.

Jetzt wo's 3D Drucker wie Sand am Meer gibt, denke ich dass die Ersatzteilgeschichte auch wesentlich entspannter wird,
vor allem bei Kunststoffteilen (vorausgesetzt man kann sie materialtechnisch drucken)
Ähnlich schaut's mit Teilen aus, die der Hersteller allgemein selbst schnell fertigen kann, sei es per CNC oder Drehbank.

Da wird sich nicht das Lager vollgelegt, sondern kommt ne Ersatzteilanfrage, wird einfach direkt ne Kleinmenge gefertigt.
 
Man könnte davon ausgehen, es gab Geräte mit sehr langer Lebensdauer. Die Firmen sind damit reich geworden. Nun soll das nicht mehr gehen.
Ich wette, mit dem richtigen Druck ist das gar kein Problem.
Ein technisches sowieso nicht.
Ebenso wie ich häufig sehe, schwache Konstruktionen sind gerne an den belastetsten Stellen. Materialien für Draußen gerne UV empfindlich. Und jede Menge anderer Murks.
 
Schwierig...
Als Normalnutzer ohne dafür speziell gemachte Buckelpisten und Routinen (wie die Hersteller es nutzen) kannste so kaum echten Verschleiß simulieren, jedenfalls nicht an allen Bauteilen. Ein Motor der 200.000km in 1-2 Jahren fährt (also nur Ultralangstrecke sozusagen) wird sehr viel weniger Verschleiß aufzeigen als einer, der 200.000 km in 15 Jahren fährt. Einfach weil der Verschleiß von (Verbrennungs-)Motoren sehr nahe Null ist wenn sie durchgewärmt sind aber ziemlich hoch wenn sie kalt sind.

Das hat auch Parallelen zu den "verschlissenen" Mining-GPUs. Eine Grafikkarte die (innerhalb ihrer Specs betrieben natürlich) ein Jahr lang 24/7 durchmined kann ggf. deutlich weniger Verschleiß aufweisen als eine Karte mit nem Zehntel der Betriebsstunden aber ständigen Temperaturzyklen zu Hause.

Ich sage nicht, dass gute Tests im KFZ-Bereich einfach waren. Aber sie waren möglich. Die erhöhte (oder auch nicht) Belastung einer Mining-Karte durch 24/7-Betrieb im Vergleich zu einer Gaming- und Home-Office-Karte im 12/6-Betrieb zu testen würde dagegen, ausgehend von einer durchschnittlichen regulären Lebensdauer von deutlich über 5 Jahren, mindestens zwei Jahre dauern. Wenn sie tatsächlich weniger belastet wird (bei Undervolting und guter Lüftung anzunehmen) aber vielleicht auch 10 Jahre. Wen aber interessieren ab 2022 überhaupt noch Lebenserwartungsergebnisse einer RTX3080?


Wenn du nach ner halben Stunde fahrt auf die Autobahn fährst und da mit Halbgas deine Kilometer runterspulst bis zum Sankt Nimmerleinstag wird jeder moderne gut gewartete Motor das ne Million Kilometer und mehr machen.
Was Motoren verschleißt ist kalter Betriebszustand / kurze Fahrstrecken, ungünstige Betriebszustände (sehr untertourig, sehr hochtourig, dauerhaft sehr kleine oder sehr große Belastungen) und schlodderige Wartung (alte Betriebsmittel, verdreckte Filter usw.).

Man kanns auch als "gute/schlechte" Kilometer sehen - bei gut gewarteten Motoren sind sozusagen die ersten 10km einer Fahrt schlecht und die danach gut. Bei schlecht/nicht gewarteten sind alle Kilometer schlecht und Fahrer die technisch sehr "ungünstig" fahren produzieren auch "schlechte Kilometer".

Das ist - um zum Thema zurückzukommen, auch so ne Sache: Bei vielen Produkten ist die Lebensdauer extrem davon abhängig wie der Besitzer mit dem Produkt umgeht. Und Fehlverhalten dahingehend ist meist nicht mal böser Wille sondern schlicht Unkenntnis/Desinteresse.

Bei Motoren kommt schon wortwörtlich das Getriebe dazwischen: Fährt man die Strecke im Stadtverkehr im Schnitt im 3. Gang, hat der Motor bereits doppelt so viele Umdrehungen wie bei Autobahnfahrten gleicher Länge im 6. hinter sich. Und trotz der kürzeren Übersetzung ist wegen der vielen Beschleunigungsvorgänge auch die Last auf den Kolben nicht zwingend geringer. Also eigentlich müsste man beim Motor die Zahl der Umdrehungen zu Grunde legen. Viele andere Teile interessieren sich dagegen nur für die Nutzungszeit, Sitze und Scheinwerfer verschleißen bei 0 km/h genauso wie bei 200 km/h (außer der Beifahrer macht sich in die Hose). Selbst das Fahrwerk interessiert sich mehr für die Qualität der Straßen als für die Zahl der gefahrenen Kilometer – aber nur für diese gibt es halt eine Anzeige.


Höhere Preise ja, aber der gleiche Schrott für mehr Geld.
Wie gesagt es werden nicht die produkte besser, die Hersteller schlagen nur den Teil auf den Preis drauf den sie für die Versicherung gegen Gewährleistungsansprüche mehr bezahlen müssen.

Je nach Branche machen solche Regelungen/Auflagen wirklich viel kaputt wenn sie nicht sehr gut durchdacht sind uns vor allem das große Ganze sehen - das ist leider seltenst der Fall, selbst auf EU-Ebene. Beispiel: Super Idee, CO2-Ausstöße zu bepreisen mit Zertifikaten um die Umwelt zu schützen. Die großen deutschen Stahlwerke (die die saubersten der Welt sind bzw. am physikalischen Maximum laufen) müssen jetzt aber derart viel Zertifikate kaufen dass sie nicht mal kostendeckend produzieren können und auf dem Weltmarkt (der solche Restriktionen freilich nicht hat) untergehen. Die Folge: Thyssen wollte nach Brasilien ziehen. Mach hier zu wo man nix verdienen kann und in Brasilien wieder auf wos egal ist was du in die Luft bläst. Ergebnis: In Summe mehr CO2 für die Umwelt und Massenarbeitslosigkeit in NRW. Und den Stahl importiert die EU dann aus China. Is eh billiger (und CO2 interessiert da auch fast keinen). Super Sache mit "einfachen" Gesetzen.

Da muss man scharf unterscheiden zwischen Gesetzen, die einzelnen Branchen etwas auferlegen und Regelungen, die einen Markt als ganzes regulieren. Erstere lassen praktisch immer Schlupföcher und fördern somit eher Missbrauch denn Änderungen. Bei der meiner Meinung nach zum wiederholten Mal vermurksten CO2-Verteuerung fehlen zum Beispiel CO2-Importzölle. Anstatt den Verkauf CO2-verschwenderisch produzierter Waren zu verteuern, was das eigentliche Ziel wäre, wird die Produktion CO2-verschwenderischer Waren in der EU erschwert. Das hat, wie du ganz richtig erkennst, die Folge, dass sich nicht die Warenstruktur ändert, sondern die Herstellungsorte. Da hätte man parallel Importabgaben auf bereits produzierte Güter in vergleichbarer Höhe erheben.
(Vielleicht ist das Ganze aber auch Konzept: Wenn die hiesigen CO2-Emissionen sinken und woanders steigen ist zwar das Klima nicht gerettet, aber die politische Bilanz lässt sich als positiv verkaufen. "Wir sind Vorreiter". Das wird manch Politiker reichen und die Zahl Arbeitsplätze in der Stahlindustrie sind, aufgrund der asiatischen Konkurrenz, sowieso gefährdet und in wenigen Wahlkreisen mit recht einseitiger Parteienpräferenz konzentriert.)


Weil's oben um Waschmaschinen ging:

Also ich komme ja vom Kaff und hier ist es seit ich denken kann, Gang und Gebe,
sogenannte Elektrogroßgeräte vom örtlichen E-Mensch so lange wie möglich reparieren zu lassen.
(Wobei mir Bosch 3 Jahre auf Maschine, 6 Jahre auf den Motor gegeben hat und auf Undichtigkeit sogar lebenslang)

So eine hatte ich auch mal. Als nach 5 Jahren das Trommellager kaputt war, also ein typisches Verschleißteil im Wert von 20-50 Euro, wurde mir auch klar, wieso sich Bosch bei der Dichtheit so sicher ist: Weil der komplette Bottich um die Trommel verschweißt wird. 0 Schwachstellen aber auch 0 Reparaturmöglichkeiten und somit auch eine sehr überschaubare Lebensdauer. Denn eine Reparatur ist nur als kompletter Austausch möglich und das komplette Innenleben der Maschine hätte als Ersatzteil schon über zwei Drittel des Neupreises gekostet, mit Monteuer entsprechend mehr. Klassisches Wegwerfdesign. Habe dann als Konsequenz die gleiche Summe in einen anderen Hersteller investiert.
 
So eine hatte ich auch mal. Als nach 5 Jahren das Trommellager kaputt war, also ein typisches Verschleißteil im Wert von 20-50 Euro, wurde mir auch klar, wieso sich Bosch bei der Dichtheit so sicher ist: Weil der komplette Bottich um die Trommel verschweißt wird. 0 Schwachstellen aber auch 0 Reparaturmöglichkeiten und somit auch eine sehr überschaubare Lebensdauer. Denn eine Reparatur ist nur als kompletter Austausch möglich und das komplette Innenleben der Maschine hätte als Ersatzteil schon über zwei Drittel des Neupreises gekostet, mit Monteuer entsprechend mehr. Klassisches Wegwerfdesign. Habe dann als Konsequenz die gleiche Summe in einen anderen Hersteller investiert.
Mal sehen wie lange meine hält, die dürfte jetzt so 6 Jahre am Buckel haben und wird inkl. mir von 3 Leuten benutzt (also vermutlich mehr Einsatz als üblich)
Bin schon gespannt wenn ich sie öffnen darf, sofern Gewährleistungen rum sind,
habe ja zur Not einen größeren Plasmaschneider hier, dann geht das hinterher auch wieder sauber verschweißen. ;)


Ich habe übrigens noch ne Story: Eiswürfelmaschine

Fehler: Endschalter vom Motor funkt netmehr, somit dreht dieser durch und die Kunststoffschale bricht.
Aufgescharaubt, nachgeschaut... Tolle Sache, ganz oldschool, Motor L/R per Phase geregelt, sprich alles AC statt DC
und ein Board mit haufenweise ICs.

Das große Problem an der Geschichte ist, dass die Kiste nicht wie vermutet in CHina gebaut wurde,
sondern die ganzen Bauteile aus Russland kommen.
Da ich Kyrillisch leider nicht kann und kein Zugriff auf die Bauteile habe, bringen mir die ganzen
nicht lesbaren Datenblätter nix :D
Einzige Möglichkeit: Ab an Schrott, Neue her. Aber 4-5 Jahre 24/7 Betrieb, dafür war das schon ok preislich gesehen.
Kompressor habe ich aufgehoben, evtl. gehe ich mal nen Chiller-Projekt an ;)

2te Maschine:
Völlig anderer Hersteller, andere Preisklasse und optisch auch ganz anders. Innen aber völlig identisch.
Diesmal anderer Fehler, aber wieder Defekt (jetzt mit Rauch....).
Diesmal aber innerhalb der Gewährleistung (ging genau nach 1 Jahr 10 Monate Kaputt).
Umtausch stressfrei, Fehlerbeschreibung geschickt, Neugerät derzeit net lieferbar, vollen Betrag rückerstattet bekommen :daumen:
Um Reparatur habe ich mich nicht gekümmert, zwecks Gewährleistungsansprüchen.

Was ich dumm finde, dass ich sie zurückschicken musste, ich habe noch gemeint "Ich soll euch jetzt den Elektroschrott zurückschicken, das is doch Bullshit"....
Bei anderen Firmen/Lieferanten kam schon öfters "Wenn du willst entsorgs selbst oder bastel dran rum, Neugerät kommt trotzdem".
Kommt aber eher, wenn man sich beim Hersteller direkt meldet und nicht beim Lieferant/Shop.

Nu werkelt hier Maschine Nummer 3, wieder ne andere. Bin gespannt wie lange diese nun durchhält.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal weiter oben zum Lot:

Das Wichtigste ist einfach das richtige Lot + Flussmittel zu haben.
Oft wird nur grob nach dem Lot, teils Legierung geschaut und nach den hunderten verschiedenen Flussmitteln guckt kein Mensch.
Das macht gerade beim Kriechen vom Lot extrem viel aus.


Hier mal ein Vergleich einer identischen Legierung, erst das Felder, danach das Almit was ich durchweg nur noch nutze, von SMD bis 10mm² Kupferkabel, primär aber PCB mit Steckbauteilen löte.


Lot05_klein.jpg

Dies ist das Felder Lot, unten direkt nach dem Löten, darüber gesäubert.
Die Lötstelle ist gute 10 Jahre alt, deswegen die nachträgliche Säuberung um zu schauen, ob Kupfer angegriffen wurde (Wurde es nicht).
Die Löststelle schaut nach dem Löten aber identisch aus, sprich egal ob frisch oder alt.



Lot08.jpg

Zum Vergleich hier mein Almit Lot, was ich aus Vergleichsgründen mit vollen 450°C gelötet habe
und dennoch so gut wie keine Schlacke bildet, als auch nicht spritzt oder verbrennt.

Lot10.png

Das ist eine Macroaufnahme mit Fokus auf den Übergang Lot-Kupfer. Absolut sauber.
Größenvergleich: Der Punks links hat 0,7mm Durchmesser.


Im Vergleich sieht man auch, wie viel besser und feiner das Almit verläuft,
beachtet man den Übergang von Lot zu Kupfer, ist das Almit wesentlich dünner.


Kurzum:
Auch wenn auf den ersten Blick das gleiche draufsteht, kauf euch für eure Anwendungen
verschiedenes Lot in kleinen Rollen, teils gibt's sogar Muster mit nur 2-4m drauf (10-20g), nennt sich Handyreel.
Probiert verschiedene durch und vom Geeigneten kauft man dann einfach große Reels.

Vor allem scheut euch nicht zum Telefon zu greifen und den Hersteller direkt anzurufen und euch beraten zu lassen
(Gerade zwecks dem Flussmittel ist das sehr sinnvoll!)
Ich behaupte dass viele nicht mal wissen, für was die Speziellen anderen "Stoffe" im Lot überhaupt gut sind, wie z.B. Gallium, Eisen, CU oder SI.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich dumm finde, dass ich sie zurückschicken musste, ich habe noch gemeint "Ich soll euch jetzt den Elektroschrott zurückschicken, das is doch Bullshit"....
Bei anderen Firmen/Lieferanten kam schon öfters "Wenn du willst entsorgs selbst oder bastel dran rum, Neugerät kommt trotzdem".
Kommt aber eher, wenn man sich beim Hersteller direkt meldet und nicht beim Lieferant/Shop.

Nu werkelt hier Maschine Nummer 3, wieder ne andere. Bin gespannt wie lange diese nun durchhält.

Ich mag Hersteller, die sich nur einzelne Teile als Verifikation der Entwertung zuschicken lassen. Ich hatte (und habe) z.B. ein Logitech-iPod-Dock, bei dem die Tasten funktionslos waren. Ging also nur per Fernbedienung. Ersatz kein Problem, zurückschicken musste ich nur den Batteriedeckel der Fernbedienung und den Stecker vom Gerät zum Netzteil. Als wäre das eine Herausforderung, DC-Kabel direkt an Kontakte zu löten, wenn man Belegungsmuster noch daneben liegen hat. ^^
 
Es gibt eine Initiative, fang bei dir selbst an wenn du Veränderung willst: https://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_Euthanasia :ugly:

Du hast einen sehr menschenverachtenden Blick auf das Leben. Denn durch so ein Handeln würde über kurz oder lang die Frage aufkommen, wer sich weiter vermehren darf und wer generell überleben darf. Den Mist hatten wir schon mehrmals in der Geschichte. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich dazu noch sagen soll, ohne ausfällig zu werden, deshalb schreibe ich jetzt lieber nichts mehr. Das hier schießt echt den Vogel ab!
Ich bin weder menschenverachtend noch sonst irgendwas, was du nicht schreiben möchtest. Auch habe ich nie was von Fortpflanzungs- oder Lebensverbot geschrieben. Es geht hier um maßlosen Konsum und vorhandene Rohstoffe. Aber ich mache auch nicht die Augen zu, kann 1 und 1 zusammenzählen und kann leider nicht verdrängen, dass wir eben viel mehr konsumieren und viel, viel mehr Müll produzieren, als langfristig möglich ist. Tut mir leid, wenn ich dir damit in deiner kuscheligen Wohlfühlblase in der alle Probleme weit, weit weg sind, solange es neue Hardware zu kaufen gibt, Unbehagen bereite. Aber das Problem ist nun mal real, da und geht nicht von alleine wieder weg wenn man es nur lang genug ignoriert.
Ich weiß nicht, ob du in den letzten Jahren mal an einem Strand warst, der morgens nicht für die Touristen gereinigt und hübsch gemacht wird. Da liegt mehr Plastik als Sand.

So traurig, unangenehm und weit weg von schönen Idealen es leider ist, aber ohne klare Regeln kriegen wir Menschen das nun mal nicht auf die Kette.
 
Ich bin weder menschenverachtend noch sonst irgendwas, was du nicht schreiben möchtest. Auch habe ich nie was von Fortpflanzungs- oder Lebensverbot geschrieben. Es geht hier um maßlosen Konsum und vorhandene Rohstoffe. Aber ich mache auch nicht die Augen zu, kann 1 und 1 zusammenzählen und kann leider nicht verdrängen, dass wir eben viel mehr konsumieren und viel, viel mehr Müll produzieren, als langfristig möglich ist. Tut mir leid, wenn ich dir damit in deiner kuscheligen Wohlfühlblase in der alle Probleme weit, weit weg sind, solange es neue Hardware zu kaufen gibt, Unbehagen bereite. Aber das Problem ist nun mal real, da und geht nicht von alleine wieder weg wenn man es nur lang genug ignoriert.
Ich weiß nicht, ob du in den letzten Jahren mal an einem Strand warst, der morgens nicht für die Touristen gereinigt und hübsch gemacht wird. Da liegt mehr Plastik als Sand.

So traurig, unangenehm und weit weg von schönen Idealen es leider ist, aber ohne klare Regeln kriegen wir Menschen das nun mal nicht auf die Kette.
Nee alles gut, ich bin mir durchaus über die Realität bewusst, auch wenn ich einen anderen Blick als viele andere Menschen oder User hier darauf habe. Generell werden solche Umstände immer von den Machthabern ausgenutzt werden und unsere gesamte globale Gesellschaft könnte sich, weil man diese Gegebenheiten, wie Ressourcenverknappung, Überbevölkerung, Klimawandel, Krankheiten etc. angibt, zu einem stark überwachten Polizeistaat hin entwickeln, nach chinesischem Vorbild oder noch schlimmer. Den Trend sieht man ja aktuell, ohne das böse C-Wort in den Mund zu nehmen :D
 
Nee alles gut, ich bin mir durchaus über die Realität bewusst, auch wenn ich einen anderen Blick als viele andere Menschen oder User hier darauf habe. Generell werden solche Umstände immer von den Machthabern ausgenutzt werden und unsere gesamte globale Gesellschaft könnte sich, weil man diese Gegebenheiten, wie Ressourcenverknappung, Überbevölkerung, Klimawandel, Krankheiten etc. angibt, zu einem stark überwachten Polizeistaat hin entwickeln, nach chinesischem Vorbild oder noch schlimmer. Den Trend sieht man ja aktuell, ohne das böse C-Wort in den Mund zu nehmen :D
Man muss ja nicht gleich von einem Extrem ins andere Springen. Persönliche Freiheit ist ein extrem hohes Gut. Aber sie bedeutet nicht, aus Bequemlichkeit soviel Müll und Zerstörung zu produzieren wie es einem gerade passt.

So einen sinnlosen Mist wie Einwegbatterien oder 3 Lagen Mischplastik um die Eisteeflasche kann man ruhig wegregulieren, ohne dass ein autoritärer Polizeistaat entsteht.

Ich hör jetzt auch auf, bevor ich hier als Ökoterrorist verschrien bin ;)
 
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