Wir können nur sagen zum Glück gibt es keinen Faktor der die verschiedenen Ethnien großartig unterscheidet.
Was würden wir machen wenn es tatsächlich eine Ethnie gäbe deren IQ im Schnitt einfach mal 20 Punkte unter unserem liegt und das rein auf biologische Gründe zurück zu führen wäre?
Dann muss man zuerst hinterfragen, ob da Verfahren zur Feststellung des IQ nicht zufällig von einer Ethnie erstellt und auf sich selbst zugeschnitten ist.
Dann gilt noch festzustellen, wie sehr Faktoren hineinspielen, die nicht genetisch bedingt, sondern durch Lebensraum und -umstände definiert werden, in denen sich Vertreter der jeweiligen Ethnien bevorzugt aufhalten. Bestimmte Probleme werden logischerweise besser von Probanden gelöst, in deren Umwelt und Erziehung die Lösung solcher Probleme besonders relevant ist. Wenn man Vertreter unterschiedlicher Ethnien bei Geburt umtopft und Jahre später testet, werden die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen.
Kurz gesagt: Wenn beispielsweise Bewohner des Polarkreises einen Intelligenztest entwerfen, der die möglichst fehlerfreie Unterscheidung von drölfzig Unterarten von Schnee umfasst, werden Bewohner des Polarkreises immer ein wenig besser darin abschneiden.
Und das erstreckt sich auch auf Merkmale, die erst einmal überhaupt nichts mit Befähigung und Fertigkeiten zu tun haben: Wenn der Test - ich überspitze mal gnadenlos - beispielsweise umfasst, wie gut sich die Probanden vor einer weißen Wand verstecken können, wären Ethnien mit stärkere Hautpigmentierung logischerweise benachteiligt; umgekehrt natürlich ebenso.
Derzeit haben wir beispielsweise den Effekt, dass vor einigen Jahren in international durchgeführten Studien Farbige schlechter in mathematischen Tests abschnitten, was für gewisse Leute wieder ein Grund war, das Klischee des "begrenzt bildungsfähigen N3gers" wieder auszugraben. Bezeichnenderweise ergab der selbe Test mit Personen unterschiedlicher Hautfarbe unter selben Lebensbedingungen und vergleichbaren Bildungspfad keinerlei Unterschiede.
Um das eurozentrische Klischee zu vollenden: Unsereins würde sich als Pygmäe auch erschreckend dämlich anstellen. Daraus könnte der Pygmäe problemlos eine grundsätzliche genetische Überlegenheit des dunkelhäutigen, kurzwüchsigen Typus ableiten, der viel besser durchs Unterholz kommt, in diesem besser getarnt ist und außerdem zig Tierarten anhand ihrer Bewegungsgeräusche unterscheiden kann. Unsere gleichermaßen erworbene (!) Überlegenheit beim Lösen abstrakter mathematischer Probleme können wir dann beim Mückenzählen zum Einsatz bringen.