Geschichte wiederholt sich?

Was würden wir machen wenn es tatsächlich eine Ethnie gäbe deren IQ im Schnitt einfach mal 20 Punkte unter unserem liegt
Dann gibt es zwei Gruppen von Menschen.

- Wissenschaftlich Denkende sehen den Zusammenhang zur Sichelzellenanämie und erkennen eine Krankheit als Ursache
- Rassisten machen das, was Rassisten besonders gut können

Und immer dann, wenn Menschen dieses Beispiel hervorkramen, weiß man, was sie sind, gelle
 
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Wir können nur sagen zum Glück gibt es keinen Faktor der die verschiedenen Ethnien großartig unterscheidet.
Was würden wir machen wenn es tatsächlich eine Ethnie gäbe deren IQ im Schnitt einfach mal 20 Punkte unter unserem liegt und das rein auf biologische Gründe zurück zu führen wäre?
Die Durchschnitts-IQ der Länder offenbaren große Unterschiede. Der IQ unterliegt allerdings auch dem Umfeld, nicht nur den Erbanlagen.
 
Bei d muss man aber entschieden widersprechen

Was soll es denn sein, die Sprache? Ansonsten würde ich da von einem europäischen Kulturkanon sprechen oder eben von regionalen Kulturen, das große übergreifende kulturelle Element außerhalb der Sprache gibt es einfach nicht. Ein Bayer hat mehr gemeinsam mit einem Österreicher oder Norditaliener als mit einem Niedersachsen.
 
Und was kommt dabei raus außer Vorurteilen?
 
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Wer auch nur einen Hauch um so etwas gibt, denkt einfach zu eng oder lebte nie in unterschiedlichen Ländern.
 
Wir können nur sagen zum Glück gibt es keinen Faktor der die verschiedenen Ethnien großartig unterscheidet.
Was würden wir machen wenn es tatsächlich eine Ethnie gäbe deren IQ im Schnitt einfach mal 20 Punkte unter unserem liegt und das rein auf biologische Gründe zurück zu führen wäre?

Dann muss man zuerst hinterfragen, ob da Verfahren zur Feststellung des IQ nicht zufällig von einer Ethnie erstellt und auf sich selbst zugeschnitten ist.
Dann gilt noch festzustellen, wie sehr Faktoren hineinspielen, die nicht genetisch bedingt, sondern durch Lebensraum und -umstände definiert werden, in denen sich Vertreter der jeweiligen Ethnien bevorzugt aufhalten. Bestimmte Probleme werden logischerweise besser von Probanden gelöst, in deren Umwelt und Erziehung die Lösung solcher Probleme besonders relevant ist. Wenn man Vertreter unterschiedlicher Ethnien bei Geburt umtopft und Jahre später testet, werden die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen.

Kurz gesagt: Wenn beispielsweise Bewohner des Polarkreises einen Intelligenztest entwerfen, der die möglichst fehlerfreie Unterscheidung von drölfzig Unterarten von Schnee umfasst, werden Bewohner des Polarkreises immer ein wenig besser darin abschneiden.
Und das erstreckt sich auch auf Merkmale, die erst einmal überhaupt nichts mit Befähigung und Fertigkeiten zu tun haben: Wenn der Test - ich überspitze mal gnadenlos - beispielsweise umfasst, wie gut sich die Probanden vor einer weißen Wand verstecken können, wären Ethnien mit stärkere Hautpigmentierung logischerweise benachteiligt; umgekehrt natürlich ebenso.

Derzeit haben wir beispielsweise den Effekt, dass vor einigen Jahren in international durchgeführten Studien Farbige schlechter in mathematischen Tests abschnitten, was für gewisse Leute wieder ein Grund war, das Klischee des "begrenzt bildungsfähigen N3gers" wieder auszugraben. Bezeichnenderweise ergab der selbe Test mit Personen unterschiedlicher Hautfarbe unter selben Lebensbedingungen und vergleichbaren Bildungspfad keinerlei Unterschiede.

Um das eurozentrische Klischee zu vollenden: Unsereins würde sich als Pygmäe auch erschreckend dämlich anstellen. Daraus könnte der Pygmäe problemlos eine grundsätzliche genetische Überlegenheit des dunkelhäutigen, kurzwüchsigen Typus ableiten, der viel besser durchs Unterholz kommt, in diesem besser getarnt ist und außerdem zig Tierarten anhand ihrer Bewegungsgeräusche unterscheiden kann. Unsere gleichermaßen erworbene (!) Überlegenheit beim Lösen abstrakter mathematischer Probleme können wir dann beim Mückenzählen zum Einsatz bringen.
 
Mahoy das war nicht das Thema. Die Annahme war ein Unterschied in der Intelligenz durch genetische Unterschiede und wie die Menschheit unter dieser Voraussetzung handeln würde.

Das ist eine rein theoretische Diskussion da die getroffene Annahme wissenschaftlich widerlegt ist.

(Ich höre sehr oft Deutschlandfunk Hörsaal und es die Frage kam auf ob Forschung unethisch sein kann)
 
Mahoy das war nicht das Thema. Die Annahme war ein Unterschied in der Intelligenz durch genetische Unterschiede und wie die Menschheit unter dieser Voraussetzung handeln würde.

Doch, das ist genau das Thema: Intelligenz ist keine absolute Größe, sondern wird anhand von Kriterien gemessen. Die Frage ist immer, wer diese Kriterien festlegt.
Selbst unsere überlegene Intelligenz gegenüber Tieren ist ein Konstrukt. Man könnte ebenso konstruieren, es wäre ein Zeichnen höherer Intelligenz, gar nicht erst zu versuchen, so etwas wie Intelligenz zu messen, sondern sich voll und ganz auf Fressen, Schlafen und Fortpflanzung zu konzentrieren, wie es intelligente Lebewesen nun einmal machen. ;)

Aber ich meine zu verstehen, was du eigentlich meinst: Wie würden wir ethisch und rechtlich mit Lebewesen umgehen, die - gemessen an unserem Verständnis von Intelligenz und/oder Bewusstsein - dicht an uns dran sind.

Die Frage ist gar nicht neu. Nehmen wir einmal Menschenaffen: Diese befinden sich auf dem Stand eines menschlichen Kleinkindes, haben aber nicht den gleichen ethischen und rechtlichen Status eines Kleinkindes. Und wenn jetzt sogar überlegt wird, explizit Kinderrechte per Charta festzuschreiben, landet man schnell an dem Punkt, an dem Menschenaffen aufgrund ihrer Art - es sind eben lediglich keine Homo Sapiens Sapiens - unzulässig entrechtet werden.

Wie geht man damit um?
 
Nein, wie würden wir rechtlich und ethisch mit Ethnien umgehen die genetisch bedingt weit unter unserem Intelligenzlevel sind und unseres nicht erreichen können?
Es ist ein Gedankenexperiment, da es schon kontrakfaktisch ist, aber es ist eine interessante Frage.
 
Rassen haben ja eigentlich was mit Züchtungen zu tun, das hat mit dem Mensch so überhaupt nix zu tun...

Inzwischen ja, wird Rasse fast nur noch für Kulturpflanzen und Zuchttiere benutzt und ist daher ein überholter Begriff im Zusammenhang mit jeder anderen Verwendung, wurde früher aber durchaus auch verwendet um zwischen verschiedenen Arten der selben Gattung zu unterscheiden, sowie um in der Biologie geografische und ökologische Zuordnungen zu schaffen (geografische und ökologische Rasse), sowie den verschiedenen Ethnien beim Menschen (weit länger als die Rassenlehre der Nationalsozialisten) benutzt.
 
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Nein, wie würden wir rechtlich und ethisch mit Ethnien umgehen die genetisch bedingt weit unter unserem Intelligenzlevel sind und unseres nicht erreichen können?

Genau so, wie wir mit Personen unserer eigenen Ethnie umgehen, die geistig unterdurchschnittlich bemittelt sind.

Natürlich immer vorausgesetzt, es gäbe keine sonstigen Vorbehalte gegenüber besagter Ethnie.
 
Genau so, wie wir mit Personen unserer eigenen Ethnie umgehen, die geistig unterdurchschnittlich bemittelt sind.

Natürlich immer vorausgesetzt, es gäbe keine sonstigen Vorbehalte gegenüber besagter Ethnie.

Das wäre wünschenswert ja, die Frage wäre nur ob das auch realistisch wäre.
 
Nein, wie würden wir rechtlich und ethisch mit Ethnien umgehen die genetisch bedingt weit unter unserem Intelligenzlevel sind und unseres nicht erreichen können?
Es ist ein Gedankenexperiment, da es schon kontrakfaktisch ist, aber es ist eine interessante Frage.

Das hat sich alles schon vor dem modernen Menschen geklärt...Der Neandertal konnte offensichtlich nicht mithalten und wurde ausgerottet.
Es gäbe niemals die Ethnie "Mensch" mit weniger Intelligenz, weil sich das weit vor dem Wort "Rechtlich" schon erledigt hätte...was es ja nun auch irgendwie hat.
 
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