JePe
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Die Wählerinnen und Wähler haben den Ministerpräsidenten ja nicht zu wählen.
Ich hatte schon verschiedentlich ausgefuehrt, was der Unterschied zwischen legal und legitimiert ist. Final try - es ist ueblich, dass die staerkste Kraft auch das Oberhaupt einer zu ernennenden Regierung stellt und Umfragen belegen deutlich, dass das auch in Thueringen so gewuenscht war.
Die eigentliche Frage ist aber - was fuer eine Regierung haette der Barbier von Erfurt denn eigentlich bilden sollen? CDU und FDP hatten zusammen 26 Stimmen im Parlament, mit der NSAfD kooperieren wollte man angeblich nicht, alleine Die Linke hatte aber mehr Stimmen als CDU und FDP zusammen. Wie haette das funktionieren sollen?
Unter den Blinden ist der Einäugige wohl König?
Hast Du eine Lese- oder eine Denkschwaeche?
Ich habe Dir zu zeigen versucht, dass das Linke-gleich-SED-Geschwurbel an der Realitaet scheitert; ebenso, wie die FDP durch das Zusammengehen mit der LDPD ja auch nicht automatisch zur SED-Nachfolgerin wurde. Ramelow ist weder Mielke noch Hoecke und alle Versuche, es auf diese schlichte Formel zu reduzieren, sind einfach nur hochnotpeinlich. Erinnert ein bisschen an Peter Hintzes Rote-Socken-Kampagne. Das war 1994.
Durch die 5%-Hürde ist es für Kleinparteien extrem schwer, irgendwelche Mandate zu bekommen.
Unsinn. In Thueringen reichen 5 Prozent aus, um den Ministerpraesidenten zu stellen.