Geschichte wiederholt sich?

Die Frage nach einem Wirtschaftssystem (wenn ja, welches ?) ist in diesem Kontext insofern interessant, weil es ja neben anderen Gründen auch eine wirtschaftliche Ursache gab,
die Rotkeappchen veranlasste, diesen Thread zu starten.

Ich interpretiere die Intention dieses Threads so, das gewisse Mechanismen auch heute wieder erkennbar sind, welche "das Volk" dazu verleitet, sich "Trost" im ganz Rechtsaußen zu suchen.

Letztlich lässt es sich aus meiner subjektiven Sicht in diesem Punkt insofern verdichten, als das das vorherrschende Wirtschaftsystem dafür Sorge tragen sollte,
dass sich Menschen allgemein, aber vor allem aus dem niedrigen Lohnsektor nicht als abgehängt empfinden dürfen.

Ist natürlich zunächst eine theoretische Herangehensweise weil funktionierende Wirtschaftssysteme genau aus dem Grund funktionieren,
dass jemand Gewinn aus dem Verkauf von irgendwas macht, das begehrt ist und dadurch mehr Vermögen aufbaut, als jener der nur Konsument ist.

Letztlich bekommt der "Erzeuger" eine gewisse Machtposition die overall dafür sorgt, dass der Konsument nicht nur bezahlt, sondern u. U. sogar mit seinem eigenen Arbeitsplatz von ihm abhängig ist
und schlimmstenfalls auch noch "unter Wert" malochen gehen muss (Abhängigkeitstheorie).

Wie stellt man also sicher, dass der Konsument würdevoll leben kann, der Unternehmer es aber trotzdem noch lukrativ empfindet, sein Geschäft zu betreiben und irgendwie eine win-win-Situation entsteht?

Wenn ich die Antwort wüsste, wäre ich schlauer als alle Wirtschaftsweisen, hätte das Elend besiegt und evtl. gäbe es keine Kriege mehr.

Nur - ich bin nicht schlauer, als der Rest der Welt...^^
 
Die Welt ist aus den Fugen geraten, die Gier der Menschen und der Staaten ist nicht mehr zu stoppen und wozu das ganze führt und noch führen wird ist klar.
Um es kurz zu machen, uns erwartet keine rosige Zukunft aus vielerlei Hinsicht. Meiner Meinung nach sind wir dazu verdammt zu scheitern in dieser modernen Sklaventreiberei,
 
Die Welt ist aus den Fugen geraten,
Das ist doch etwas zu dick aufgetragen. Seit der Mensch vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern übergetreten ist und begonnen hat, Besitz, Land, Vorräte und Werkzeuge anzuhäufen, gibt es, wie in der Bibel mit Kain beschrieben, die Räuber, Diebe und Mörder. Seit dieser Zeit sind große Kriege dokumentiert.

Wir haben das seit zehntauschend Jahren durchpraktiziert, immer wieder mit schlimmen Rückfällen, gerade wenn man an neuzeitliche Genozide der Spanier in Amerika, der Briten in Australien, der gesammelten Euroamerikaner in Nordamerika, der Türken in Armenien, der Deutschen in ganz Europa denkt oder an die letzten industriellen Kriege seit dem Unabhängigkrieg in den USA mit Einführung des Maschinengewehrs, Nur in Europa Nordamerika haben wir mit Ausnahme von Jugoslavien und Nordirland seit 75 Jahren Frieden. Noch sehe ich den nicht beendet, aber ja, das, was von der NSAfD an Rhethorik kommt, ist schlimmste Barbarei, fern jedes Humanismus und noch ferner jeder Nächstenliebe.

die Gier der Menschen und der Staaten ist nicht mehr zu stoppen,
Das sind die Gründe, warum streng sozialistische Systeme an den Menschen scheitern. In kleinen selbstgewählten Gruppen geht das, in großen gibt es immer zu viele hemmungslose Egoisten. Irgendwann wird es einen Homo Superior geben, wie er in Perry Rhoden so schön genannt wurde, und mit dem geht das dann vielleicht, wenn er seine niederen Triebe überwunden haben sollte.

Wir alle müssen jungen Leuten die Augen öffnen. Wir dürfen Lehrer nicht alleine lassen und jeder von uns hat die Zeit, um sich ein wenig um Kinder zu kümmern. Eltern und Lehrer sind immer "verdächtig", von denen nehmen Kinder weniger an. Als Außenstehender neutraler Erzähler hat man ganz andere Möglichkeiten, neutral zu erklären, was bisher passierte und wie man sich selber entwicklen kann. Alleine schon das Diskutieren über die beiden Antipoden Egoismus und kooperatives Vorgehen reicht, damit Kinder für sich den erfolgreichen Weg finden. Und der liegt in Regel nicht im Egoismus, nicht im Nationalen und nicht im Krieg.
 
Das ist doch etwas zu vdick aufgetragen. Seit der Mensch vom Jäger zum Sammler übergetreten ist zum Ackerbauern und begonnen hat, Besitz, Land, Voräte und Werkzeuge anzuhäufen, gibt es, wie in der Bible mit Lain beschrieben , die Räuber, diebe und Mörder. Seit dieser Zeit sind große Kriege dokumentiert,
Das gab es schon als Jäger und Sammler. Wenn man hunger hat klaut man auch mal vom anderen was, wenn man irgendwie drankommt.
Das ist auch in der Tierwelt so und nicht gesellschaftlich entstanden, sondern durch die Natur noch in den Genen.
 
Interessant wie du den Frieden in Europa durch die AfD bedroht siehst. Eine reichlich übertriebene Ansicht und wenn du so gerne in die Vergangenheit guckst kannst du auch etwas weiter in die Vergangenheit gucken und dann wirst du sehen, dass wir nach Napoleon eine relativ lange friedliche Zeit in Europa hatten weil man als Monarchisten gegen die Demokraten zusammen gehalten hat. Warum soll eine Herrschaft der Rechten in Europa unbedingt zu Krieg führen? Das ist nichtmal ansatzweise eine Zwangsläufigkeit.

Die innere Freiheit Europas ist bedroht, nicht der Friede und das nicht nur durch die Rechten unsere lieben Parteien der Mitte leisten bei Überwachung und Co ein starkes Stück.
 
Interessant wie du den Frieden in Europa durch die AfD bedroht siehst. Eine reichlich übertriebene Ansicht und wenn du so gerne in die Vergangenheit guckst kannst du auch etwas weiter in die Vergangenheit gucken und dann wirst du sehen, dass wir nach Napoleon eine relativ lange friedliche Zeit in Europa hatten weil man als Monarchisten gegen die Demokraten zusammen gehalten hat. Warum soll eine Herrschaft der Rechten in Europa unbedingt zu Krieg führen? Das ist nichtmal ansatzweise eine Zwangsläufigkeit.

Nun ja, die historische Datenbasis ist nicht allzu groß, aber bisher kam beim Erstarken rechtsextremer Parteien nichts Gutes heraus.

Napoleon Bonaparte war übrigens kein Demokrat, gegen den Monarchen hätten zusammenhalten können. Er wollte König unter Königinnen, also Kaiser sein. Kaiser von Frankreich wurde er, indem er die Reste der Französischen Revolution beerbte. Kaiser vom Rest der Welt wollte er durch Eroberung werden.

Und was soll das für eine friedliche Zeit danach gewesen sein?
Bonaparte starb 1821, sechs Jahre nach seiner zweiten und endgültigen Abdankung 1815. Zwischen dieser und dem 1. Weltkrieg liegen 99 Jahre, in denen in Europa über 20 Kriege ausgefochten wurden. Die meisten davon zwischen Monarchien, eine Handvoll aufgrund bürgerlicher Revolutionen; nicht mitgezählt Kriege außerhalb Europas unter Beteiligung europäischer Mächte.

Die innere Freiheit Europas ist bedroht, nicht der Friede und das nicht nur durch die Rechten unsere lieben Parteien der Mitte leisten bei Überwachung und Co ein starkes Stück.

Sicherlich gibt es Entwicklungen, gegen die man sich stellen muss, die gibt es immer und zu jedem Zeitpunkt. Dennoch leben wir hier in einem Zeitalter der Freiheit und unser größtes Problem besteht darin herauszufinden, wie viel Freiheit sich der Einzelne herausnehmen kann, ohne die Freiheit seiner Mitbürger einzuschränken.
 
Die Frage nach einem Wirtschaftssystem (wenn ja, welches ?) ist in diesem Kontext insofern interessant, weil es ja neben anderen Gründen auch eine wirtschaftliche Ursache gab,
die Rotkeappchen veranlasste, diesen Thread zu starten.

Ich interpretiere die Intention dieses Threads so, das gewisse Mechanismen auch heute wieder erkennbar sind, welche "das Volk" dazu verleitet, sich "Trost" im ganz Rechtsaußen zu suchen.

In stabilen Gesellschaften mit gut verteilten Wohlstand haben Rechte oder allgemein Extreme wenig Aussicht auf Erfolg. Ich bin halt der Typ der auch in die andere Richtung tritt.
Auch ein Herr Stein und Konsorten die jeden nur wegen einer unliebsamen Meinung in die Rechte Ecke stellen sind ein Problem. Gerade bei Nuhr absolut lächerlich dazu.
Noch dazu deswegen gefährlich weil es dann niemand mehr wirklich Ernst nimmt.

Mein Standpunkt war ja das man sich auch mal die Ursachen anschauen müsste und was ich in den letzten Jahrzehnten mitbekommen habe bzw. wir alle war eine dermaßen perverse Wirtschaftspolitik nur zum Vorteil einiger weniger das es auf gut bayrisch gesagt der Sau graust. Gerade bei den Bevölkerungsgruppen die sich schlecht oder gar nicht wehren können wurde der Rotstift angesetzt...

Nur da gibt es leider wenig Kritik und einer AfD würde man ganz schnell die Grundlage entziehen wenn anstatt immer und immer weiter offen Klientelpolitik zu betreiben wirklich soziale Politik im Sinne des Bürgers gemacht werden würde. Und es ist natürlich willkommen jetzt mit der Gefahr für unsere Demokratie von den eigenen Schandtaten aus der Vergangenheit abzulenken.

Und ehrlich gesagt krieg ich das kotzen wenn das jetzt auf einmal "die Guten" sein sollen und sich alles nur noch um die böse AfD dreht.
Wer kann sich noch an 2008 erinnern? Da hat sich unsere Politik mit den Banken ins Bett gelegt, ein Josef Ackermann wurde als "Retter" mit ins Boot geholt und später auch zu Feiern im Kanzleramt eingeladen. Was da passiert ist war Irrsinn. Bitte nur mal diesen Artikel in Ruhe durchlesen:
Bankrotte Hypo Real Estate zahlt Millionen-Boni - World Socialist Web Site

Zitat:
Nachdem die Regierung in den letzten Wochen mehrmals Wirtschaftslobbyisten große Zugeständnisse gemacht hatte – besonders der Atomindustrie und den Pharmaherstellern -, bestätigen die hohen Zahlungen an Angestellte der krisengeschüttelten HRE bei gleichzeitiger Vergabe von weiteren Bailout-Geldern in den Augen der Öffentlichkeit, dass die Regierung Merkel das Schoßhündchen der Bankiers und Wirtschaftsmagnaten ist.

Da war 3 Jahre bevor die AfD überhaupt gegründet wurde.

Es geht aber lustig weiter

Zitat:
Erst vor wenigen Wochen hat die Regierung einen Sparhaushalt mit Kürzungen von achtzig Milliarden Euro vorgelegt, und tagtäglich muss sich die Bevölkerung Predigten über die Notwendigkeit anhören, den Gürtel enger zu schnallen. Vor diesem Hintergrund macht das Geld, das der HRE und ihren Beschäftigten in den Rachen geworfen wird, die Klassenprioritäten der Regierung klar. Ihre Sprecher haben die größte Mühe, der Öffentlichkeit ihre Großzügigkeit gegenüber den Banken zu rechtfertigen, während die Regierung gleichzeitig die Sozialleistungen für die Schwächsten der Gesellschaft zusammenstreicht.


Konsequenzen gab es damals natürlich KEINE. Nene ein Funke hat noch seine Millionenboni eingeklagt

In Wirklichkeit ging der ehemalige Vorstandsvorsitzende Georg Funke nach seiner Entlassung aus dem Vorstand im März 2009 sogar noch vor Gericht und forderte die Weiterzahlung seiner Bezüge bis 2013 und eine jährliche Pension von einer halben Million Euro. Auch vor der Bewilligung der jüngsten Boni für leitende Angestellte der HRE drohten Angestellte mit Klagen vor Gericht, falls keine Sonderzahlungen geleistet würden. Nach Unstimmigkeiten über die Frage der Entlohnung für Beschäftigte verließ Axel Wieandt, der den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Funke übernommen hatte, die Bank und übernahm einen lukrativen Posten bei der Deutschen Bank.

Schauen wir doch mal ins rot grüne Lager:
Die rot-grüne Koalition von 1998 bis 2005 “befreite” die deutschen Banken von einer ganzen Anzahl Regulierungen und ermöglichte ihnen in spekulative Portfolios und Hedgefonds in aller Welt zu investieren. Und im Mai 2003 gründete Finanzminister Hans Eichel (SPD) in Zusammenarbeit mit den führenden deutschen Banken die Lobbygruppe Initiative Finanzstandort Deutschland als permanentes Forum, wo die deutsche Regierung die Befehle der Finanzgemeinde entgegennehmen konnte.

Das Problem mit der AfD wird sich mit einem Kampf a la Rottkäppchen nicht lösen lassen. Ist meine Meinung dazu.
Es wird nur die Konflikte weiter verschärfen und mehr Menschen zur AfD treiben. Irgendwann krachts dann und wenns wirklich auf der Straße kracht dann gute Nacht.
Wie ich schon gesagt habe auch eine AfD wirds nicht richten, gehört mit zur ******** die mit oben schwimmt. Ansich brauchen wir uns auch nicht weiter über Wirtschaftssysteme zu unterhalten. Denn die besten Regulierungen helfen nichts wenn in Hinterzimmern in Geheimverhandlungen unsere Politiker mit Wirtschaftslobbyisten ständig neue dreckige Deals aushandeln.

Lösung? Ja was weis denn ich? Ich schliess mich da compisucher an...ich hab mich nur dazu entschieden das keiner mehr meine Stimme mehr bekommt.
Kann ich mit meinem Gewissen nach all den Jahren was ich so mitbekommen habe nicht mehr vereinbaren. Einzig Die Linke hätte meine Stimme bekommen aber nach Wegfall von Gysi/Wagenknecht schwimmen die auch ganz oben mit, s.o. Das ist sicher nicht optimal aber was ist die Alternative?
Es hat sich zu damals NICHTS geändert und es gibt keine Partei und keinen Politiker dem ich noch vertraue.
Ursache/Wirkung, war auch bei mir nicht immer so ich bin früher brav wählen gegenagen. Ja und ich schäme mich noch heute damals rot/grün meine Stimme gegeben zu haben weil mir auchwas anderes versprochen wurde. Und wehe es kommt mir einer mit dem ausgelutschtem Thema Kompromiss. Das war kein Kompromiss sondern damit wurden sich die Taschen vollgestopft.
Heute muss ich immer lachen wenn Korruption in anderen Ländern angeprangert wird...

Die rot-grüne Koalition von 1998 bis 2005 “befreite” die deutschen Banken von einer ganzen Anzahl Regulierungen und ermöglichte ihnen in spekulative Portfolios und Hedgefonds in aller Welt zu investieren. Und im Mai 2003 gründete Finanzminister Hans Eichel (SPD) in Zusammenarbeit mit den führenden deutschen Banken die Lobbygruppe Initiative Finanzstandort Deutschland als permanentes Forum, wo die deutsche Regierung die Befehle der Finanzgemeinde entgegennehmen konnte.

So ich geh jetzt Destiny zocken zum runterkommen^^

Kleiner Nachtrag: Heute sieht es sogar noch schlimmer aus als 2008.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja wenn man jetzt noch herausgelsen hätte, dass die Metternich Zeit gemeint war ;)

Das hast du mit der Zeitangabe "nach Napoleon" nicht nur gut verschleiert, es ändert auch nichts. :D

Auch während der Französischen Republik war Bonaparte kein Demokrat, sondern der militärische Arm einer Bürgerdiktatur. Und die sogenannte "friedliche Zeit" würde sich damit zwar um rund 20 Jahre verlängern, in der vier bis fünf zusätzliche Kriege in Europa ausgefochten wurden.

Man kann ja noch nicht einmal sagen, dass die Zeit zwar nicht friedlich war, aber wenigstens friedlicher als vorher. Da gab es nämlich in Europa im Durchschnitt auch alle fünf Jahre einen Krieg. Oder anders ausgedrückt: Die Ereignisse während der Französischen Revolution und Republik haben den gekrönten Häuptern Europas zwar anfänglich ein merkwürdiges Halsjucken beschert, aber dass es dann auch ruckzuck wieder in Richtung Monarchie ging, hat sie ungemein beruhigt. Sie sahen auch wenig Anlass, friedfertiger zu werden - ganz im Gegenteil: Die Vorstellung, dass es ein korsischer Junker zum Kaiser bringen kann, hat da ganz neue Ambitionen geweckt, die zum 1. Weltkrieg kulminierten.

Wenn die demokratischen Grundzüge der Französischen Revolution etwas bewirkt haben, dann die Entwicklung zu Monarchien mit etwas mehr Bürgerbeteiligung, in der die Blaublüter zwar nicht ernstlich Macht abgaben (dagegen halfen umfangreiche Einschränkungen und Veto-Rechte), aber dafür Verantwortung: Wenn der Pöbel noch einmal zur Revolution gerufen hätte, wäre man nicht allein Schuld gewesen und hatte bessere Chancen, den Kopf auf den Schultern zu behalten.
Aber deswegen friedlicher werden? Kein Stück. Man hat sich die Feldzüge einfach nur in den Parlamenten abnicken lassen.
 
@geisi2:
Inhaltlich volle Zustimmung, vor allem in dem Punkt, dass keinerlei Vertrauen da ist.

Klartext von mir:
Ganz Rechts außen geht gar nicht.
Jedoch, die operative Inhaltsleere aller anderen Parteien verführen mich nicht wirklich auch zu Jubelstürmen.

Jeder weiß, dass ein "weiter so" falsch ist, dennoch macht jeder weiter so weiter...

Ich mag die Dame nicht, aber AKK hat gerade heute interessanter Weise gesagt, dass der Hauptgrund eines "sozialen Pflichtjahres" für sie, dass die spürt, dass der gesellschaftliche Zusammenhang langsam bröckelt (oder schnell) und dass die Empathie füreinander ebenso immer mehr schwindet.

Die fehlende Empathie ist mein Aufhänger, da hat sie recht und ich bin froh, dass es ganz langsam auch in der "Politik" erkannt wird.

Die allgemeine Unzufriedenheit in der Gesellschaft stelle ich an der zunehmenden Kälte in Art und Ton (auch hier im Forum) fest.

Und immer wieder muss ich auch an meine eigene Nase fassen - erschreckend...
 
Durch ein soziales Pflichtjahr wird man das nicht ändern, eher im Gegenteil, bei mir würde die Wut ansteigen.
 
Das soziale Pflichtjahr will ich an dieser Stelle gar nicht diskutieren.

Vielmehr würde mich interessieren, was jeden Einzelnen bewegt, wenn er diese allgemeine Unzufriedenheit wahrnimmt, die ja förmlich in der Luft liegt.
Bei mir ist es das persönliche verhalten, umschreibe ich mal mit Rücksichtlosigkeit, Egoismus, Narzissmus..
 
Vielmehr würde mich interessieren, was jeden Einzelnen bewegt, wenn er diese allgemeine Unzufriedenheit wahrnimmt, die ja förmlich in der Luft liegt.
Die Frage ist, um welchen Grad der Unzufriedenheit es sich handelt.
Bei mir ist es so, dass ich alles im Alltag habe, was ich brauche, dennoch bin ich mit vielen Dingen unzufrieden.
 
Das hast du mit der Zeitangabe "nach Napoleon" nicht nur gut verschleiert, es ändert auch nichts. :D

Auch während der Französischen Republik war Bonaparte kein Demokrat, sondern der militärische Arm einer Bürgerdiktatur. Und die sogenannte "friedliche Zeit" würde sich damit zwar um rund 20 Jahre verlängern, in der vier bis fünf zusätzliche Kriege in Europa ausgefochten wurden.

Nach Napoleon! Nach Waterloo! Ich hab keine Ahnung warum du jetzt überhaupt die Zeit davor erwähnst.
Aber auch die wäre ein gutes Beispiel. Warum hat "halb" Europa Frankreich den Krieg erklärt? Ja um die Monarchie wieder einzuführen.
Auch bei den folgenden Revolutionen hat man in Europa gerne zusammen gehalten.
 
Was früher die NPD war, ist jetzt die AfD. Ich ein kurzanriss der Geschichte der NPD.
Aufstieg und Fall der NPD: Adolfs Rueckkehr - SPIEGEL ONLINE

- offtopic -

Du wiederholst z.T. Deine Textbausteine, das fällt auf

Ach Mäuserle, wenn du etwas mehr in Geschichte aufgepasst hättest dann würdest du auch drauf kommen das das unmittelbar mit dem Thema zu tun hat,
Und selbst wenn jetzt der letzte Nazi "ausgemerzt" wäre hätten wir dieselben Probleme die wir heute sehen. Hättest mal den Artikel lesen sollen und zwar komplett.
Ich weis das es dir nicht gefällt aber das was eine Merkel, ein Schröder, ein Fischer etc.. od um die Parteien zu nennen eine CDU, SPD, Grüne so die letzten Jahrzehnten verbrochen haben geht auf keine Kuhhaut. Und heute...das Gleiche in Grün. Aber passt schon ist ja alles supi hier in D und die AfD ist böse. Kämpf dann mal tapfer weiter
 
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