Geschichte wiederholt sich?

Falls du damit fragen möchtest, warum ich das an dieser Stelle erwähnte: z.B. weil du selbst heute Nachmittag in Beitrag #663 diese aberwitzige Behauptung nahegelegt hast.

Ich habe doch aufgezeigt, dass es da Gemeinsamkeiten gibt. Es ist nicht das Gleiche, aber es gibt Gemeinsamkeiten.
Das ist so wie ein Schwein und ein Rind nicht gleich sind, aber Gemeinsamkeiten haben.
 
Das siehst du nur falsch. Die Abschaffung der Börsenumsatzsteuer und Wechselsteuer sowie der Wohnungsgemeinnützigkeit oder die Neuregelung des §116 AFG, wodurch Ausgesperrte während der Dauer der Ausperrung kein Arbeitslosengeld bekommen sind doch Reformen wie sie im Buche stehen.
Was in deiner Liste zu Kohl aber noch fehlt: Mit Reagan in Bitburg versuchen die SS zu rehabilitieren. Ein echter Historiker.
 
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Linke Politik lebt vom Geld der anderen, das ist irgendwann aufgebraucht und dann ist man Pleite. Leider gibt es den Länderfinanzausgleich, gäbe e den nicht wäre Berlin schon Pleite und die linke Politik hätte ein Ende.

Das ist eine markige Aussage, nur leider spielen - wie so oft - die Fakten nicht mit.

Unter den Empfängerländern des Finanzausgleichs 2018 befinden sich nämlich auch genug Kandidaten, in denen die Schwarzen und die Gelben (mit-) regieren, während unter den Geberländern wiederum auch "Linksgrünversiffte" (mit-) regieren.

In drei von vier Geberländern regieren die Grünen mit, eins wird komplett rot-grün regiert.
In drei der vier Top-Empfängerländer regiert die CDU mit, eins wird komplett schwarz-gelb regiert.

Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder liegen du und diejenigen, von denen du deine Weisheit beziehst, grundsätzlich falsch, was die Wirtschaftstüchtigkeit bestimmter Parteien angeht, oder die Zusammensetzung der Landesregierung hat grundsätzlich keine nennenswerten Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung eines Bundeslandes.

Ach übrigens, bevor jetzt jemand auf den Gedanken kommt, die Ost-West-Karte ausspielen zu wollen, wie es bei solchen Diskussionen regelmäßig der Fall ist: Unter den 12 Empfängerländern des Länderfinanzausgleichs 2018 sind je sechs alte und sechs neue Bundesländer.
Unter den Top 5 der Empfängerländer sind gleich drei alte Bundesländer. Eigentlich sogar dreieinhalb, denn das heutige Berlin besteht bekanntlich aus einen Ost- und einem Westteil. wobei letzterer auch - oder gerade - vor der Wiedervereinigung ein Schwarzes Loch für Steuergelder war.

Wie sich Einige vielleicht erinnern, ist Berlin auch zufällig die Bundeshauptstadt, und diese kommt die Nation immer teuer. Als die Bundesregierung noch in Bonn saß, versumpfte die Kohle dort.
 
Der Parteitag der Jusos hat mir Mut gemacht. Es gibt noch Menschen in der Politik, die das Herz am linken Fleck tragen und Deutschland retten wollen. Schade dass die Mutterpartei nicht auch diesen Kurs fährt.
 
Der Parteitag der Jusos hat mir Mut gemacht. Es gibt noch Menschen in der Politik, die das Herz am linken Fleck tragen und Deutschland retten wollen. Schade dass die Mutterpartei nicht auch diesen Kurs fährt.

Wieso soll die SPD Deutschland retten?
Die macht doch nur mehr Probleme und mehr Schulden.
 
Was die Jusos beschlossen haben, ist doch toll - ein klares Ja zum demokratischen Sozialismus. :hail::hail:
 
Bitte nicht von irgendwelchen markigen Parteitagsreden, flotten Sprüchen und Juso-Beschlüssen sich blenden lassen. Man schaue sich dazu an, was z.B. "Ja, ich bin Marxist"-Schröder, "Überwindung der kapitalistischen Ökonomie"-Scholz, "CDU = Klassenfeind"-Benneter oder auch "Wer nicht ausbildet, wird umgelegt"-Nahles bei den Jusos veranstalteten, als sie dort noch Vorsitzende waren, und was sie später wirklich in der Politik betrieben haben.
 
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Findet mal einen Schatz. Da darf ohne Entschädigung enteignet werden. Und das seit Jahrzehnten. Auch wenn die Sachen auf deinen Grundstück lagen.

Das sind die Missstände, die wir hier haben.

und nicht so einen sozialromantischen Unfug wie ein bezahlbares Dach ueber dem Kopf.
Das wird auch durch die SPD nicht besser. Jetzt investiert in Berlin keiner mehr, der bei klarem Verstand ist. Bedeutet Stillstand und Vergammelung.
 
In welchem Dir spontan einfallenden Ballungsgebiet ist die Situation denn nennenswert anders?

Der Punkt ist nicht, dass nicht investiert wird, sondern von wem, was und warum. Und da sollte die oeffentliche Hand durchaus Einfluss darauf nehmen, was mit oeffentlichem Raum passiert. Ob Enteignungen da ein am Ende sinnvolles Mittel sind, weiss ich nicht. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Dinge laufen zu lassen kein sinnvolles Mittel ist. Denn das hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind.
 
Die Lösung ist nicht, dass alle in die Großstadt ziehen. Das Problem ist, dass man ländliche Regionen ignoriert und dort bestimmte Dinge nur ungenügend verfügbar sind. In den Großstädten ist einfach zu wenig Platz.
 
Kühnert könnte aus der DDR kommen. Enteignung als Punkt unterstützt er schon.

So ein Unfug. In der Bundesrepublik war man auch schon immer schnell mit Enteignungen zur Hand, wenn der Privatbesitz Bauvorhaben im Weg stand oder sich darunter durch eine Laune der Natur Bodenschätze befanden.

Heute denkt die SPD über Enteignungen nach, um den überhitzten Wohnungsmarkt zu entlasten, während die CDU eher über Enteignungen zur Erschließung von weiteren Fördergebieten für Braunkohle nachdenkt, von der man doch eigentlich weg will.

Die SPD hat sich ihren Absturz durchaus verdient, aber in Sachen Enteignungen haben ganz Andere nicht alle Latten am Zaun ...
 
So ein Unfug. In der Bundesrepublik war man auch schon immer schnell mit Enteignungen zur Hand, wenn der Privatbesitz Bauvorhaben im Weg stand oder sich darunter durch eine Laune der Natur Bodenschätze befanden. Heute denkt die SPD über Enteignungen nach, um den überhitzten Wohnungsmarkt zu entlasten, während die CDU eher über Enteignungen zur Erschließung von weiteren Fördergebieten für Braunkohle nachdenkt, von der man doch eigentlich weg will. Die SPD hat sich ihren Absturz durchaus verdient, aber in Sachen Enteignungen haben ganz Andere nicht alle Latten am Zaun ...
Auch diese Enteignungen sehe ich als großes Problem an. Die SPD wird aber das Problem mit Enteignung nicht lösen. Es ist einfach zu wenig Platz für die Massen an Menschen. Macht man es noch billiger wollen noch mehr Leute nach Berlin.
 
Nun um Berlin herum ist ja durchaus noch Platz. Ja Berlin wächst, aber im Gegensatz zu fast allen anderen deutschen Großstädten lebten in Berlin schon einmal deutlich mehr Menschen als heute (ja nicht annehmbare Wohnsituationen damals etc)

Es ist ja auch kein Problem von denen die zuziehen etwas höhere Preise zu verlangen, aber wenn man schon Berliner ist und was neues braucht sind die Preise ein ganz großes Problem.
 
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