Geschichte wiederholt sich?

Mein einziges Anliegen hier war, dass man Kemmerich unterstellt, man hätte mit Faschisten zusammengearbeitet und ist, dass man der AfD jetzt überhaupt erst die Möglichkeit gegeben hat, so richtig Chaos zu stiften. Wiegesagt... In meinen Augen hätte man auch einfach konstruktiv mit der FDP zusammenarbeiten können. Man hätte dann eine echte Mehrheit im Landtag gehabt (47/90 Sitze), die AfD wäre nicht an der Macht gewesen, die AfD hätte nicht die Möglichkeit bekommen Chaos zu stiften und am Ende hätte RRG trotzdem den wesentlichen Machtanteil gehabt.

Das ist politisch wirklich völlig naiv und vor allen dingen wie das ganze gelaufen ist!
Der einzig gangbare und für alle Seiten gesichtswahrende Weg wäre gewesen, Kemmerich hätte die Wahl nicht angenommen und das weiß auch jeder halbwegs intelligente Mensch. Wie immer im Leben ist es so, wer A sagt muss auch B sagen können und die Konsequenzen seines Handelns erstens einschätzen können und zweitens dafür auch Verantwortung übernehmen.
 
Das ist politisch wirklich völlig naiv und vor allen dingen wie das ganze gelaufen ist!
Der einzig gangbare und für alle Seiten gesichtswahrende Weg wäre gewesen, Kemmerich hätte die Wahl nicht angenommen und das weiß auch jeder halbwegs intelligente Mensch. Wie immer im Leben ist es so, wer A sagt muss auch B sagen können und die Konsequenzen seines Handelns erstens einschätzen können und zweitens dafür auch Verantwortung übernehmen.
Nochmal: Prinzipiell wäre das von vornherein der beste Weg gewesen, keine Frage. Von vornherein konnte man in meinen Augen aber damit rechnen, dass im Falle einer Neuwahl die AfD die Möglichkeit nutzt zusätzlich Chaos zu stiften, indem damit gedroht wird, die Linken zu wählen. Daher wäre für mich in meinen Augen eine konstruktive Zusammenarbeit mit der FDP sinnvoller gewesen, als Kemmerich mit der (in Hinsicht auf eine Zusammenarbeit zwischen FDP und AfD unbegründete) Nazikeule aus dem Amt zu jagen.

Die Sache ist jetzt eh erstmal gegessen, interessant wird es halt, wenn die AfD den Move abzieht und wirklich links wählt.
 
In meinen Augen hätte man auch einfach konstruktiv mit der FDP zusammenarbeiten können. Man hätte dann eine echte Mehrheit im Landtag gehabt (47/90 Sitze)(...)

Stellst Du Dich so doof oder ... ?

Der Friseur hat rot-rot-gruen K E I N E Zusammenarbeit angeboten; egal, wie oft Du den Quark hier noch aufruehrst. Er wollte mit CDU. Gruenen und SPD ueber eine Regierungsbildung sprechen, die beiden Wahlgewinner - Linke und NSAfD - dagegen ausklammern. Hat sich aber zuvor mit NSAfD-Stimmen waehlen lassen. Wollte also tatsaechlich nur den Wahlsieger ausklammern. Und dem Stimmvieh das dann als "Regierung der Mitte" kredenzen. Was Gruene und SPD abgelehnt haben - weil es anmassend ist, mit Ach und Krach in den Landtag zu kommen, dann aber Ministerpraesident sein zu wollen. Kemmerichs "echte Mehrheit" haette also ehrfurchtsgebietende 26 Stimmen (21 CDU, 5 FDP) betragen. Ist das wirklich so schwer zu begreifen? Selbst mit den Stimmen von Gruenen und SPD waeren es 39 gewesen. Womit Du Deine Mehrheitsergreifungsphantasien fuetterst, ist mir absolut schleierhaft.

Kemmerich und Mohring wollten um jeden Preis, gerne auch den des politischen Anstandes, "links verhindern" und dafuer im Zweifel auch mit dem Faschisten Hoecke kooperieren. Die FDP war von dem Gedanken an einen Ministerpraesidentenposten nach neuester Erkenntnislage gar so berauscht, dass die Bundes-CDU Kemmerichs Ruecktritt* mit der Drohung erzwingen musste, alle Landesregierungen mit FDP-Beteiligung zu verlassen, sollte Kemmerich den Stuhl nicht raeumen.

*Liegt inzwischen eigentlich ein Ruecktrittsschreiben von Kemmerich vor? Denn so blitz(sic!)artig, wie er sich am 5. hat ins Amt waehlen lassen, so quaelend langsam tritt er nun von ihm zurueck. Seinen Ruecktritt muendlich erklaert hatte er gestern um 15 Uhr, bis zum Abend lag aber das erforderliche Schreiben noch nicht vor. Aber vielleicht sehe ich das auch zu verkrampft. Ein Fuehrer, ein Wort. Wird schon schiefgehen.
 
Stellst Du Dich so doof oder ... ?

Der Friseur hat rot-rot-gruen K E I N E Zusammenarbeit angeboten; egal, wie oft Du den Quark hier noch aufruehrst. Er wollte mit CDU. Gruenen und SPD ueber eine Regierungsbildung sprechen, die beiden Wahlgewinner - Linke und NSAfD - dagegen ausklammern.
Danke für das Update. Mein ich jetzt ernst. Mein Kenntnisstand war bisher, dass die Gespräche Gesamt-RRG angeboten wurden.

Hat sich aber zuvor mit NSAfD-Stimmen waehlen lassen.
Und was ist daran so schlimm? Die AfD hätte davon nix gehabt.

Kemmerich und Mohring wollten um jeden Preis, gerne auch den des politischen Anstandes, "links verhindern" und dafuer im Zweifel auch mit dem Faschisten Hoecke kooperieren.
Nochmals - CDU und FDP haben es von vornherein ausgeschlossen, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Das man Links sogar um jeden Preis (d.h. sogar durch eine Koalition mit der AfD) hätte verhindern wollen ist eine ähnliche FakeNews wie mein Unwissen, das ich hier verbreitet hab. Wäre das nämlich tatsächlich wahr, dass man mit der AfD hätte koalieren wollen, hätte ich diesen ganzen Aufschrei nachvollziehen können und garantiert nicht gegen das Verhalten von RRG gewettert.

Nur da habe ich tatsächlich sogar mal gegooglet gehabt. Es gab nach der Thüringen-Wahl durchaus einen Brief von Höcke an die FDP-Fraktion bzw. Kemmerich, dies hat Kemmerich auch bestätigt, im gleichen Atemzug aber jegliche Zusammenarbeit ausgeschlossen.

Und: Unser Demokratiesystem mit den Regierungskoalitionen bietet halt auch die Möglichkeit, einen Wahlsieger auszustechen.

In meinen Augen bleibt trotz der neuen Erkenntis dennoch der fade Beigeschmack dass, wäre es nur darum gegangen eine Einflussnahme der AfD zu verhindern, man durchaus auch hätte Schwarz-Rot-Grün-Gelb in Betracht ziehen müssen.
 
Ob einen das gefällt oder nicht, die AFD wurde von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt, somit gehören sie auch zur Demokratie von Deutschland/Thüringen...was auch immer. Was hier in der Politik gerade abgeht, ist keine Demokratie mehr. Die linken spielen Kindergarten, dem einen wird mit Mord und Totschlag + Familie gedroht und sein Haus beschmiert, Muddi Merkel feuert die Leute, weil niemandem das Ergebnis gefällt usw. Man sollte im Blick haben, das die AFD immer stärker wird und es definitiv ein Riesenfehler ist, diese Partei komplett auszugrenzen, das geht in ein paar Jahren richtig nach hinten los. Und momentan sind die linken ja eher die gewaltbereitere Gruppierung in Deutschland.
 
Man sollte im Blick haben, das die AFD immer stärker wird und es definitiv ein Riesenfehler ist, diese Partei komplett auszugrenzen, das geht in ein paar Jahren richtig nach hinten los.
Vor allem in Thüringen wird das mit Björn Höcke, der sich auch gerne auf NPD-Demos rumtreibt (NPD erfüllt Bedingungen für Parteiverbot), wird das ziemlich unschön enden können.
 
Wie viele Menschen wurden denn in den letzten Jahren von gewaltbereiten Linken ermordet?

Ermordet meines Wissens keine, aber angegriffen, bedroht, Fahrzeuge und Häuser demoliert usw.
Man sieht ja wie die mittlerweile auf Polizisten losgehen, weil ihnen die Randale nicht erlaubt wird.
 
Ob einen das gefällt oder nicht, die AFD wurde von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt,
Das ist das Problem, nicht die Lösung.

Es sind Faschisten, die unsere Verfassung aushebeln wollen. Genau wie vor 90 Jahren. Und Du meinst ganzt naiv, die AfD und insbesondere die NSAfD in Thüringen ist eine ganz normale demokratische Padtei. Ja hakt es noch?
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Ist Bernd Höcke ein Faschist?


"... Zweitens stellten die Richter fest, dass die Bezeichnung „Faschist“ für Bernd Höcke keine „Schmähkritik“ ist, weil es um eine „Auseinandersetzung in der Sache“ gehe, nicht nur um die Abwertung der Person. ...

... Sie verweisen vielmehr auf eine Vielzahl von Indizien, die die Kläger vorgebracht hatten. Damit hätten sie „in ausreichendem Umfang glaubhaft gemacht, dass ihr Werturteil nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern auf einer überprüfbaren Tatsachengrundlage beruht“. ...

... Konkret hatten die Eisenacher Kläger auf die Einschätzung von Sozialwissenschaftlern verwiesen, auf Höckes Dresdener Rede (in der er eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert hatte) sowie auf Presseberichte über andere Höcke-Äußerungen im „faschistischen Sprachduktus“. ...

... Vor allem aber argumentierten die Kläger mit Höckes Interview-Buch „Nie zweimal in denselben Fluss“ von 2018. Dort habe er die Notwendigkeit eines neuen Führers propagiert, vor dem „Volkstod durch Bevölkerungsaustausch“ gewarnt und Andersdenkende als „brandige Glieder“ bezeichnet. Mit Blick auf die von ihm angestrebte Umwälzung stelle er fest, dass „wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind“ mitzumachen. ..."

Ist Bjoern Hoecke ein Faschist?: Ein zulaessiges Werturteil - taz.de
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ach so. Es ist also schlimmer, wenn Eigentum zerstört wird als wenn Menschen getötet werden?

Selbstverständlich sind Morde schlimmer, ich will aber auch keinerlei Unterstützung des Linksextremismus, der definitiv vorhanden ist und in der Vergangenheit (RAF, schon etliche Jahre her) ähnlich brutal wie Rechtsextremismus war.
 
Selbstverständlich sind Morde schlimmer, ich will aber auch keinerlei Unterstützung des Linksextremismus, der definitiv vorhanden ist und in der Vergangenheit (RAF, schon etliche Jahre her) ähnlich brutal wie Rechtsextremismus war.

Welche Unterstützung für Linksextremismus?
Wer Polizisten mit Steinen bewirft, begeht eine Straftat und wird dafür angeklagt und verurteilt. Ganz einfach.
Genauso wer ein Flüchtlingsheim anzündet. Straftat -- Anklage -- Verurteilung.
Der NSU hat aber mehrere Menschen ermordet und der Verfassungsschutz hat sie mindestens gedeckt.
Der Mord an Lübcke ist bis heute nicht aufgeklärt.
Dazu kommen die Anfeindungen gegenüber Kommunalpolitiker oder Journalisten.
 
Du willst uns jetzt also erklären, dass der CDU Politiker Walter Lübke von Linkenermordet wurde?

Ja hakt es noch?

Bei dir hakt es.
Dass FDP-Politiker angegriffen werden ist klar, ist erst vor wenigen Tagen passiert.
Und ich habe nicht geschrieben, dass Lübcke von Linken ermordet wurde, zitiere doch mal, wo ich das behauptet haben soll.
 
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