Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Wirklich interessant wäre nur die Haltung der einzelnen regulär organisierten Einheiten wie Militär, Nationalgarde, Polizei etc. Abseits davon haben die Reps alle Karten in der Hand, um zu siegen.
Wer will einen Bürgerkrieg auslösen? Trump? Wieso? Wie viele Bundesstaaten würden denn Trump folgen? Oder denkst du, dass die Bundesstaaten gegen die Armee kämpfen?
 
Wenn man einen Funken Wissen über die USA hätte, wüsste man das sich beide Sätze ausschließen!
Sanders war noch nie und ist noch nie in den USA mehrheitsfähig gewesen, er gilt dort als eine Mischung aus Kommunist und Sozialist! Nur in den Ostküstenhochburgen der Demolraten hätte Sanders eine Chance, im ganzen Land nicht mal ansatzweise!
Das mag ja eine lange Zeit so gewesen sein. Allerdings meine ich, dass es das Risiko wert gewesen wäre. Viele US-Amerikaner fangen zumindest an, ein Klassenbewusstsein zu entwickeln und genau für die Leute dürfte Bernie die beste Wahl sein. Zumindest aber sieht man an den Wahlergebnissen von 2016 und 2024, dass die US-Amerikaner sowohl den etablierten Parteibetrieb als auch mit Tugendsignalisierung einhergehende Klientelpolitik hassen.
 
Viele US-Amerikaner fangen zumindest an, ein Klassenbewusstsein zu entwickeln und genau für die Leute dürfte Bernie die beste Wahl sein.
Mag sein, dass es mehr als vor 20 Jahren sind, aber eben nicht die Mehrheit. Sanders kann sich als Kandidat ja nicht durchsetzen. Und was bei den Republikaner Präsident werden wollte, haben wir ja dieses Jahr gesehen.
Zumindest aber sieht man an den Wahlergebnissen von 2016 und 2024, dass die US-Amerikaner sowohl den etablierten Parteibetrieb als auch mit Tugendsignalisierung einhergehende Klientelpolitik hassen.
Trump steht für Klientelpolitik.
 
Sanders kann sich als Kandidat ja nicht durchsetzen.
Sanders kann sich hauptsächlich nicht gegen das mehr und mehr verhasste Establishment durchsetzen.
Trump steht für Klientelpolitik.
Trump steht für eine Klientelpolitik, die medial aber wenig Aufmerksamkeit erfährt, weil sie von der Klientelpolitik, die die Demokraten betreiben, völlig übertönt wird. Die Demokraten müssen endlich von ihrem identitätspolitischen Unsinn, der sich zudem direkt gegen den Durchschnittsamerikaner richtet, ablassen und endlich den fortschreitenden Klassismus thematisieren. Es gibt nicht umsonst schon genug Leute, die der Ansicht sind, dass identitätspolitische Themen so hart gepusht werden, um die mediale Aufmerksamkeit vom fortschreitenden Klassismus abzulenken.
 
Was eben quatsch ist, da die USA weder Kanada oder Dänemark angreifen werden und ebenso wenig gibt es einen Bürgerkrieg, denn den müsste ja jemand beginnen.
Na ja,
du argumentierst doch schon selber!

Angenommen Trump würde eine gewaltsame (militärische) Annexion des Panama Kanals und/oder Grönlands durchsetzen wollen, oder wollte Kanada sich gewaltsam einverleiben (darauf hatte ich angespielt), glaubt doch kein Mensch, dass das so einfach machbar wäre. Es würde erheblichen politischen oder auch militärischen (Pentagon) Widerstand geben, genauso auf der Straße durch die Bevölkerung.
Bei seiner Amtszeit 2016-2020 gab es mehrfach Drohungen von Kalifornien und anderen demokratischen Staaten, sich von der Zentralregierung loszusagen. (Die USA sind wesentlich föderaler aufgebaut als z.B. DE)
Und genau das würde im Raum stehen und würde mit ziemlicher Sicherheit etwas auslösen, am wahrscheinlichsten einen Bürgerkrieg!
 
Angenommen Trump würde eine gewaltsame (militärische) Annexion des Panama Kanals und/oder Grönlands durchsetzen wollen, oder wollte Kanada sich gewaltsam einverleiben (darauf hatte ich angespielt), glaubt doch kein Mensch, dass das so einfach machbar wäre.
Dazu müsste er erst aus der Nato austreten und dafür gibt es in den USA keine Mehrheit.
Es würde erheblichen politischen oder auch militärischen (Pentagon) Widerstand geben, genauso auf der Straße durch die Bevölkerung.
Da das nicht pasiert, passiert das auch nicht.
Bei seiner Amtszeit 2016-2020 gab es mehrfach Drohungen von Kalifornien und anderen demokratischen Staaten, sich von der Zentralregierung loszusagen. (Die USA sind wesentlich föderaler aufgebaut als z.B. DE)
Und genau das würde im Raum stehen und würde mit ziemlicher Sicherheit etwas auslösen, am wahrscheinlichsten einen Bürgerkrieg!
Trump will aber keinen Bürgerkrieg. Er strebt eher einen Umbau des Staates an und das fängt man bei den Medien und den Gerichten an. Da ist er ja schon bei.
Keine Ahnung, was er in 4 Jahren schaffen kann, aber die USA sind eine alte Demokratie. Die gleitet nicht so einfach in ein autoritäres Regime ab. Dazu bräuchte er das Militär, aber wie wahrscheinlich ist das? Genauso könnte man fragen, ob in Deutschland das Militär einen Putsch anfangen könnte. Das wird nicht passieren und wenn Trump als Oberbefehlshaber die Streitkräfte im Inland einsetzen will, um z.B. Widerstand zu brechen, werden die Streitkräfte den Befehl verweigern, egal ob er jetzt Generäle noch austauscht oder nicht.
Deswegen sehe ich einen möglichen Bürgerkrieg genauso unwahrscheinlich an wie eine Besetzung Kanadas, Grönlands oder Panama.
Trump will Deals machen und es wird ein Deal mit Panama geben, genauso wie ein Deal mit Kanada und Dänemark, wie auch immer die aussehen werden.
Ob seine Deals was taugen, werden wir nächstes Jahr in der Ukraine sehen.
 
Trump will Deals machen und es wird ein Deal mit Panama geben, genauso wie ein Deal mit Kanada und Dänemark, wie auch immer die aussehen werden.
Sorry aber wie naiv bist du?
Es wird weder ein Deal mit Panama noch mit Dänemark geben!

1. Panama kann sich das gar nicht leisten, weil wenn US Schiffe Sonderkonditionen kriegen, wird jede andere Macht, vor allen dingen Chinesen aber auch EU nachgfragen was das soll, und sie wollen die gleichen Bedingungen.

2. Dänemark ist in der EU und in der Nato, die Dänen werden einen Teufel tun und Trump irgenwie bei Forderungen nachgeben, Handel und Außenwirtschaft liegt sowieso in EU Hand!

Die alles entscheidende Frage ist, ob Trump durchdreht oder nicht und bis jetzt ist er nicht mal im Amt und veranstaltet schon völlig idiotische Sachen und dazu wird jetzt noch von einem anderen völlig durchgeknallten Idioten angetrieben.
Diese Leute sind größenwahnsinig und entscheindend ist, ob sie in ihrem Größenwahn Sachen anstellen, die zwangsläufig Konsequenzen haben werden!
Irgendwann ist das nämlich kein Spiel mehr um markige Worte und Ankündigungen/Drohungen, ab einem gewissen Zeitpunkt wird es ernst!
Auch gerade weil man sich selber (z.B. Trump) in eine solche Lage in der Öffentlichkeit manövriert habem könnte, das man da ohne Gesichtswahrung nicht mehr herauskommt, was für Trump als auch Musk, der größte vorstellbare Gau für ihr Ego wäre!
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry aber wie naiv bist du?
Es wird weder ein Deal mit Panama noch mit Dänemark geben!
Trump kommt immer mit der Maximal Forderung angelaufen und am Ende kriegt er was vom Kuchen. Mit der Masche fährt Putin auch, weil er weiß, dass er so was von der Ukraine bekommen kann.
1. Panama kann sich das gar nicht leisten, weil wenn US Schiffe Sonderkonditionen kriegen, wird jede andere Macht, vor allen dingen Chinesen aber auch EU nachgfragen was das soll, und sie wollen die gleichen Bedingungen.
Klar macht Panama das, aber Panama ist abhängig von den USA.
2. Dänemark ist in der EU und in der Nato, die Dänen werden einen Teufel tun und Trump irgenwie bei Forderungen nachgeben, Handel und Außenwirtschaft liegt sowieso in EU Hand!
Ich finde es interessant, dass Dänemark die militärische Präsenz in Grönland verstärken wird.
Ich bin sehr neugierig, wie sich das entwickelt. Trump will ja nur die Rohstoffe, Dänemark will das nicht, Grönland ist ja eine Autonomie (genau weiß ich das nicht). Die entscheiden selbst.
Die alles entscheidende Frage ist, ob Trump durchdreht oder nicht und bis jetzt ist er nicht mal im Amt und veranstaltet schon völlig idiotische Sachen und dazu wird jetzt noch von einem anderen völlig durchgeknallten Idioten angetrieben.
Diese Leute sind größenwahnsinig und entscheindend ist, ob sie in ihrem Größenwahn Sachen anstellen, die zwangsläufig Konsequenzen haben werden!
Das sind alles komplette Spinner, die da jetzt an den Schalthebeln sitzen.
Irgendwann ist das nämlich kein Spiel mehr um markige Worte und Ankündigungen/Drohungen, ab einem gewissen Zeitpunkt wird es ernst!
Auch gerade weil man sich selber (z.B. Trump) in eine solche Lage in der Öffentlichkeit manövriert habem könnte, das man da ohne Gesichtswahrung nicht mehr herauskommt, was für Trump als auch Musk, der größte vorstellbare Gau für ihr Ego wäre!
Seit wann interessiert sich Trump für Gesichter?
 

Trump will auch das in den USA wieder mehr Hinrichtungen vollzogen werden. Zuvor hatte Präsident Biden 37 Todeskandidaten begnadigt.

Info (aus dem Artikel):

Die Todestrafe in den USA ist weiterhin auf Bundesebene, beim Militär und in 27 Bundesstaaten zulässig, wird jedoch nicht überall vollstreckt. Präsidenten können lediglich Bundesgefangene begnadigen; Todesurteile in den Bundesstaaten bleiben unberührt. Laut dem Death Penalty Information Center befinden sich derzeit mehr als 2.000 Menschen in den Todestrakten von US-Gefängnissen.
 
Trump nutzt den Anschlag von New Orleans und verbreitet Fake News.

In dem Pickup wurden auch Bomben und Waffen gefunden. Ich will mir gar nicht ausmalen was passiert wäre wenn der Terrorist noch dazu gekommen wäre die zu nutzen.
 
Und wieder einmal zeigt sich, dass es in bestimmten Regionen der Welt viel zu einfach ist an Waffen zu kommen.
Disclaimer: Das ist jetzt allgemein und nicht nur auf den Fall bezogen, weil in dem Fall die Waffen gar nicht zum Einsatz kamen.

Ich denke nicht dass Waffen das Problem sind, sondern eher fehlende Bildung und Perspektivlosigkeit. Es gibt schließlich auch andere Länder, wie z.B. Kanada, mit sehr laschen Waffengesetzen und dort gibt es nicht in der Frequenz Amokläufe.
 
Kanada lädt sich weltpolitisch auch nicht so ein großes "Erbe" auf.

Ich denke eher, da schaukelt sich etwas auf, was durch zu laxem Zugang zu Waffen zu einem schmerzhaften Problem wird. Dass man Bekloppten nicht ansieht, dass sie bekloppt sind, bis sie was Beklopptes machen, das ist halt ein Problem in sich. Den Bekloppten dann auch noch den Zugang zu Waffen leicht zu machen, ist in meinen Augen fahrlässig.
 
Ich denke eher, da schaukelt sich etwas auf, was durch zu laxem Zugang zu Waffen zu einem schmerzhaften Problem wird. Dass man Bekloppten nicht ansieht, dass sie bekloppt sind, bis sie was Beklopptes machen, das ist halt ein Problem in sich. Den Bekloppten dann auch noch den Zugang zu Waffen leicht zu machen, ist in meinen Augen fahrlässig.
Sehe ich auch so. Nur Gegner fangen dann wieder an zu relativieren. Man könne ja alles als Waffe missbrauchen usw.
 
Der zweite Zusatzartikel ist essentiell für die USA. Sicher hat er auch negative Folgen - so wie jedes Gesetz - aber es ist unter anderem dieser Zusatzartikel, der die Bewahrung der Demokratie sicherstellt.
Selten so gelacht!
Willst du es eventuell nicht noch größer aufhänegen?

Im Umkehrschluss müssten ja alle Länder die Waffenbesitz einschränken inklusive DE undemokratisch sein!

Der zweite Zusatzartikel ist nichts anderes als Folklore, der in den USA mit Innbrunst "gepflegt" wird.
Einst enstanden, das Land "zu erobern" und zu zivilisieren, ist er seit 100-150 Jahren völlig überflüssig.
Man könnte höchstens für die nördlichen Bundesstaaten Argumente basierend auf Jagd finden, alles andere ist völlig scheinheilig und so wirkt sich das auch in den USA aus.

In Kanada und Finnland wo die laxen Waffengesetze sehr klar an die Jagd und den Eigenschutz in der "Wildnis" gekoppelt sind und dort immer noch traditionell gelebt und weitergegeben wird, sieht man halt auch die riesen Unterschiede zu den USA und deren "Folklore".

Haben Kanada und Finnland sehr wenig Probleme mit Waffenmissbrauch, nimmt er in den USA seit Jahrzehnten völlig überhand.
In den USA sind sind in den letzten 75 Jahren mehr Menschen durch Waffen umgekommen, als die USA Soldaten in all ihren Kriegen verloren haben inklusive dem Amerikanischen Bürgerkrieg!
 
Im Umkehrschluss müssten ja alle Länder die Waffenbesitz einschränken inklusive DE undemokratisch sein!
Ich schrieb, er stellt die Bewahrung sicher. Warum? Weil Waffen Macht sind und dadurch die Macht auf jeden einzelnen Bürger aufgeteilt wird, nicht auf zentrale Organisationen. Außerdem...
Der zweite Zusatzartikel ist nichts anderes als Folklore, der in den USA mit Innbrunst "gepflegt" wird.
... hat es Gründe, warum manche Länder in der Geschichte regelmäßig erobert wurden, andere wiederum nicht bzw. im Gegenzug auch erobern konnten. Diese Folklore, wie du sie nennst, ist ein essenzieller Bestandteil einer Kultur, die den Erhalt der USA sicherstellt.
Solange der zweite Zusatzartikel bestand hat (und die Masse der Amerikaner ein Bewusstsein für ihre Demokratie und ihren Staat haben), kann sich eine übergriffige Regierung nicht durchsetzen.
Haben Kanada und Finnland sehr wenig Probleme mit Waffenmissbrauch, nimmt er in den USA seit Jahrzehnten völlig überhand.
In den USA sind sind in den letzten 75 Jahren mehr Menschen durch Waffen umgekommen, als die USA Soldaten in all ihren Kriegen verloren haben inklusive dem Amerikanischen Bürgerkrieg!
Und natürlich hat es auch seine Nachteile.
 
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