Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Ohne finanzstarke Lobby die den ganzen Wahlzirkus finanziert wird niemand Präsidentschaftskandidat in den USA, geschweige denn Präsident.
In Deutschland ist es doch ähnlich. Welcher Politiker mit Amt hat denn keine Nebentätigkeit? Und selbst wenn aktuell keine Nebentätigkeit vorhanden ist, bei manchen gibts die "Zuwendungen" erst nach der Amtszeit. In Brüssel läuft das genauso.
Wer keine Lobby hat findet nur schwer Gehör.
In den USA ist das aber noch viel heftiger. Dagegen kostet der Wahlkampf bei uns nur einen kleinen Bruchteil davon.

Das Politiker auch Lobbyvertreter sind ist mir bekannt . ;)
 
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"Identity politics" sind reine Nebensache und locken noch vergraulen Wähler, wenn man ansonsten ein vernünftiges Angebot macht. Dieser "Kulturkampf" wird nur von einer Seite skandalisiert - gib den Menschen eine Perspektive, soziale und ökonomischee Sicherheit für die Wählerschaft und deren Kindern, dann wirst du gewählt. Da hatten die Demokraten kein glaubwürdiges Angebot.
Ich stimme dir vollumfänglich in dem Sanders-Zitat zu. Allerdings glaube ich, dass du das Thema identity politics unterschätzt - vielleicht, weil wir in Deutschland mit dem Thema noch am Anfang stehen. Wenn du das erst einmal in den Schulen deiner Kinder hast und deinen Töchtern (Karriere-) Changen im Schulsport von biologischen Männern genommen werden oder biologische Männer die Damentoilette nutzen, würdest du das ggf. auch weniger lustig finden. Auf der anderen Seite lassen sich ethnische Minderheiten nicht gern durch Neologismen marginalisieren. Hispanics hassen bspw. den Begriff Latinx. Dass du für viele Demokraten dann direkt der Böse bist, wenn du gegen diesen identitätspolitischen Unsinn bist, hat sicherlich nicht wenig Leute in die Hände der Republikaner getrieben.

Radikalisierung.jpg
 
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Spätestens ab einem Ministerposten dürfte eine Nebentätigkeit so gut wie nicht mehr möglich sein. Ebenso bei höheren Ämtern in Partei und Fraktion wie Generalsekretär oder Fraktionsführer.
Jein. Was soll dieser Personenkreis denn machen, wenn sie TeilhaberIn oder BesitzerIn bei einer Firma/Kanzlei/Bauernhof sind?
Klar, werden sie die Arbeit dort pausieren und es in andere Hände legen, aber selbst wenn sie stille Teilhaber oder so sind, werden sie bei grundsätzlichen Entscheidungen bestimmt noch gefragt.

Trump durfte ja während seiner Amtszeit auch keine geschäftlichen Entscheidungen in seiner Firma fällen, das hat ja seine Familie übernommen, aber mir kann doch keiner erzählen, das sie ihn bei wichtigen Grundsatzentscheidungen nicht einbezogen haben.
 
Da weiß ich gar nicht was ich dazu sagen soll. Da wurde bereits vor der verlorenen Wahl 2020 alles daran gesetzt, Lügen zur Wahlmanipulation vorzubereiten um diese dann zu verbreiten.
Mit jeder Minute der Doku klappt die Kinnladen weiter runter.


Die letzten 30 Minuten muss ich mein Kinn mal festhalten.
 
Die Demokraten haben sich nur für die wohlhabenden interessiert. Das war der Fehler.
Das stimmt so schlicht und ergreifend nicht. Ein Beispiel dafür ist, dass unter Biden sowohl in der FTC wie auch in der Antitrust Division vom Justizministerium Leute in Positionen gekommen sind, welche Begriffe wie Wettbewerbsrecht, Antitrust, etc. wieder mit Inhalt gefüllt und angefangen haben durchzusetzen. Problem ist nur, das ist Zeitintensiv und geht nicht von heute morgen.
 

Aus finanzieller Sicht hat er wohl alles richtig gemacht.
Das ist nur ne Momentaufnahme. Erst wenn er seine Aktien verkaufen würde, würde er diese Gewinne realisieren. Wenn der Kurs um einige Prozent fällt ist er wieder um x Mrd "ärmer".
 
Interessant, dass Gen X wohl stark zu Trump übergelaufen ist.


Wenn sich der Trend in Europa auch zeigt, verschieben sich die Verhältnisse erheblich.
Na, versucht da mal wieder wer einen Sündenbock in der älteren Generation zu finden?
Die jüngeren mögen zwar 9% weniger Wähler stellen, da schwächerer Geburtenjahrgang, aber davon haben gerade mal 4% weniger Trump gewählt, als bei den älteren.

Overall hat Trump also beide Altersgruppen (mit 42% und 46%) im Grunde etwa nahezu gleich stark angesprochen und erreicht.
Nur haben die Älteren halt nur auf Grund der Geburtenstärke etwas mehr Gewicht auf das Wahlergebnis.

Letztlich aber hätten die Jüngeren bei dem Ergebnis grundsätzlich genauso den Ausschlag geben können (hätte Trump da nicht diese Reichweite gehabt), wie die Älteren.
Am Ende war aber ist Trumps Reichweite in beiden Altersgruppen ein Problem und kann man die Schuld an seinem Sieg nicht nur einer Generation in die Schuhe schieben.
 
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Also wird nur der Bundeskanzler, der die me8isten Nebentätigkeiten hat?
Das ist Unsinn. Nenne mir doch mal die Nebentätigkeiten von Scholz oder Merkel während der Kanzlerzeit.
Jeder Politiker mit Amt wird durch irgendwelchen Lobbyisten (auch Berater genannt) beeinflusst. Nicht jeder hat die Zeit einer direkten Nebentätigkeit nachzugehen bzw. macht es so offensichtlich. Es reicht oft das man sich "Freunde" macht, die einen dann nicht vergessen wenn man schon lange aus allen Ämtern ausgeschieden ist.
 
Na, versucht da mal wieder wer einen Sündenbock in der älteren Generation zu finden?
Die jüngeren mögen zwar 9% weniger Wähler stellen, da schwächerer Geburtenjahrgang, aber davon haben gerade mal 4% weniger Trump gewählt, als bei den älteren.

Overall hat Trump also beide Altersgruppen (mit 42% und 46%) im Grunde etwa nahezu gleich stark angesprochen und erreicht.
Nur haben die Älteren halt nur auf Grund der Geburtenstärke etwas mehr Gewicht auf das Wahlergebnis.

Letztlich aber hätten die Jüngeren bei dem Ergebnis grundsätzlich genauso den Ausschlag geben können (hätte Trump da nicht diese Reichweite gehabt), wie die Älteren.
Am Ende war aber ist Trumps Reichweite in beiden Altersgruppen ein Problem und kann man die Schuld an seinem Sieg nicht nur einer Generation in die Schuhe schieben.
Gen X hat aber bisher eher Anti Trump gewählt. Gen Z auch, das sind Bewegungen, die Sorge bereiten müssen.
 
Nein, das ist völlig normal, wenn man Ideologien verbreitet und Verhaltensweisen gutheißt, die dem klassischen System Familie-Nationalstaat entgegenstehen. Erst recht, wenn dazu noch wirtschaftliche Probleme dazukommen.
Interessanter wird es, wenn man sich die Unterschiede der Geschlechter beim Wahlverhalten betrachtet. Hängt alles zusammen.
 
Der Techmilliardär Elon Musk soll in den USA künftig die Abteilung für effizientes Regieren leiten. Das hat der künftige US-Präsident Donald Trump angekündigt. Außerdem soll der Fox-News-Moderator und Militärveteran Pete Hegseth US-Verteidigungsminister werden.
Quelle: Donald Trump beruft Elon Musk als Berater für Regierungsausgaben

Unter Freunden hilft man sich natürlich. Er hat auch schon gleich angekündigt Beamte zu entlassen um Kosten zu sparen. Und man müsse sich auf "Hardcore-Management" einstellen.
 
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Die letzten Tage waren wie ein politischer Fiebertraum, erst gewinnt der ideotische Trump die US Wahl, und kurz danach implodiert die Ampel, eine selbst ernannte Fortschrittkoalition.

Was wurde ich hier angefeindet vor Monaten, als ich hier schrieb, dass Harris blas ist, und Trump durchaus Chancen hat zu gewinnen.

Aber nein, die Umfragen haben angeblich deutlich gezeigt, dass Harris gewinnen wird.

Gewonnen hat aber Trump, mit deutlichen Vorsprung, weil unter Biden die ärmere Hälfte der US Amerikaner nach wie vor unter hohen Lebensmittel,- und Energiepreisen leidet, die Löhne zwar deutlich gestiegen sind, aber für gut gebildete Arbeitnehmer in den USA.

Die BRD hat genau das gleiche Problem, Lohnsteigerungen die prozentual gut aussehen, aber wo große Bereiche der Gesellschaft nicht von betroffenen sind.

Tarifbindung ist bei uns im Osten ein Fremdwort, und auch Gewerkschaften.

Vor 3 Stunden war ich noch bei mir im Supermarkt, habe hinten an der Lagertür geraucht, und ein Transporter der Tafel kam angefahren. Fast die Hälfte der Tafeln hat einen Aufnahmestopp, seit Jahren. Und die wenigen Lebensmittel aus unserem Markt, sind wie ein Tropfen auf einen heißen Stein.

Jeder 5. Kunde bei mir an der Kasse bezahlt mit Pfandflaschenbons, nicht mit Geld, weil viele Kunden dass gar nicht haben für Lebensmittel.

Die AFD wird sehr stark abschneiden bei der nächsten Bundestagswahl. Dafür brauche ich auch keine Glaskugel. Die Bevölkerung bei uns im Osten ist wütend, zurecht.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber nein, die Umfragen haben angeblich deutlich gezeigt, dass Harris gewinnen wird.
Nur die in den Medien, die es gerne so gehabt hätten (und ja, da zählen auch unsere ÖRs dazu). Die Nachrichtenlage wurde ja auch "angepasst" - fast nur gute Newws von Harris, fast nur schlechte von Trump auf den öfgfentlichen Kanälen.
Dabei war schon lange klar dass die Realität anders aussieht (hab ich ja hier schon gezeigt: https://extreme.pcgameshardware.de/...diesmal-die-usa.591722/page-115#post-11730916)

Gewonnen hat aber Trump, mit deutlichen Vorsprung, weil unter Biden die ärmere Hälfte der US Amerikaner nach wie vor unter hohen Lebensmittel,- und Energiepreisen leidet, die Löhne zwar deutlich gestiegen sind, aber für gut gebildete Arbeitnehmer in den USA.
Gewonnen hat Trump weil er denen die unter dem von dir genannten leiden versprochen hat alles wird gut wenn ihr mich wählt. Das kann er selbstverständlich nicht halten (mit dem was er vorhat wirds eher noch schlimmer werden) - aber um sowas gehts in der heutigen Politikwelt nicht mehr.
 
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