Und wieder lernen wir aus der Geschichte dass wir aus der Geschichte nicht lernen.
Menschliche Geschichte ist halt ein Kreis, die Technik und Kleidung mögen sich ändern, aber der Hang Fehler zu wiederholen bleibt bestehen.
Der Grund dafür reicht von kein Bock auf langweilige Gesichte, über mir egal, bis Dunning Kruger.
Dabei hat es der spanische Philosoph George Santayana schon gemahnt, "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."
Nun, in den USA erleben wir evt. gerade einmal mehr das wiederholen...
Den Typ ein zweites Mal zu wählen zementiert endgültig wie dämlich die Amis mehrheitlich (zumindest was ihr Wahlsystem dafür hält) sind. Schade für die Leute da die noch normal sind und vom dummen Mob überstimmt werden. (Nicht dass Harris toll gewesen wäre aber weniger irre...).
Es ist nicht so als unser Wahlsystem die Ergebnisse wirklich besser machen, bzw. die Menschen es besser nutzen.
Zum einen führt es dazu das wir trotz Mehrparteiensystem trotzdem seit Jahrzehnten nur zwei Parteien haben die den größeren Anteil der Stimmen bekommen und zum anderen behaupten die Wähler dann trotzdem, die mit deren Politik angeblich so unzufrieden sind, es gäbe auf dem Stimmzettel gar keine Alternative zu Schwurblern und extremistischen Spinnern, wie bei BSW und AfD.
Jetzt wirds interessant uns vorsichtig auszudrücken. Putin lacht sich schlapp weil die Ukraine und die EU ohne die Amis ein leichtes Ziel werden...
Europa ist wie das Dritte Reich 1941, beim Überfall auf die Sowjetunion.
Lieber dadrauf hoffen das Plan A schon funktioniert und der Donald nicht wiederkommen wird, nachdem es beim ersten mal fast ein böses erwachen gab, als rechtzeitig einen Plan B machen und vorbereitet sein, wenn Dinge anders kommen als in Plan A gedacht.
Europa hätte schon 2014 aufwachen müssen und erkennen das wir eben nicht auf einem Kontinent leben auf dem es nie wieder Krieg geben kann und evt. auch wird. Das es in Europa immer noch Autokraten gibt die Einfluss und Landesgrenzen auch bereit sind mit der Waffe auszuweiten und das die USA zunehmend innerlich so stark zerrissen und gespalten sind wie vielleicht zuletzt um 1860.
Es hätte Europa ein Weckruf sein sollen, das künftig Europa und die EU und ihre Mitgleider die Freiheit in Europa verteidigen müssen, ganz egal ob die USA da sind oder nicht.
Stattdessen haben die europäischen Friedenstauben sich lieber weiter dadrauf verlassen das "Billi Yank" schon immer da sein wird, um die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Dabei erkannte auch schon Platon in der Nomoi VIII:
„Die vornehmste Grundlage eines glückseligen Lebens aber ist dies, dass man weder Unrecht tut noch von anderen Unrecht erleidet. Hiervon ist nun das Erstere nicht so gar schwer zu erreichen, wohl aber so viel Macht zu erwerben, dass man sich gegen jedes Unrecht zu sichern vermag, und es ist unmöglich auf eine andere Weise vollkommen zu derselben zu gelangen als dadurch, dass man selber vollkommen tüchtig dasteht. Und ebenso ergeht es auch einem Staate, ist er tüchtig, so wird ihm ein friedliches Leben zuteil, ist er es nicht, so bedrängt ihn Fehde von innen und außen.
...
Steht es aber so damit, so muss sich jeder nicht erst im Kriege, sondern schon in Friedenszeiten auf den Krieg einüben, und darum muss eine verständige Bürgerschaft in jedem Monat nicht weniger als einen Tag Kriegsdienste tun, wohl aber noch mehrere, wenn es den Behörden nötig erscheint, und dabei weder Frost noch Hitze scheuen.“
Wir haben uns aber die letzten Jahrzehnte in Staat wie Bevölkerung nicht für Krieg gerüstet, sondern gedacht es wird immer nur noch Frieden geben. Also vielleicht wird es dann zumindest jetzt Zeit endlich mal in Europa die Realitäten anzuerkennen und aufzuwachen (nur leider habe ich da weiterhin Zweifel).
