US-Behörden warnen vor russischer Desinformation in Swing-States
In den besonders umkämpften Bundesstaaten fürchten die US-Sicherheitsbehörden Gewalt durch die Verbreitung von Falschinformationen. "Solche Aktionen bergen die Gefahr, zu Gewalt anzustiften, unter anderem gegen Wahlhelfer", teilten die Bundespolizei FBI, die nationale Geheimdienstdirektion und die Behörde für Cybersicherheit mit. Die größte Bedrohung gehe in diesem Zusammenhang von Russland aus.
Die Geheimdienstdirektion hatte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach vor Desinformation zur Wahl durch ausländische Akteure gewarnt – insbesondere durch Russland und den Iran. Sowohl die Regierung in Moskau als auch das Regime in Teheran wiesen die Vorwürfe zurück. Ende Oktober hatten die drei Sicherheitsbehörden auf ein millionenfach geklicktes Video verwiesen, das angeblich einen Mann zeigte, der in Bucks County im Swing-State Pennsylvania Briefwahlzettel sortiert und die für Trump abgegebenen Stimmzettel zerreißt. Der Wahlvorstand von Bucks County stellte klar, dass das Video eine Fälschung sei. Laut den US-Behörden wurde das Video von russischen Akteuren produziert und verbreitet.