Genau genommen ist es normaler Weise den Meisten von uns eigentlich egal, wie es den Amis ergeht.
In meiner Wahrnehmung waren sie die letzten 50 Jahre eher der ungeliebte Buhmann und für nahezu alles verantwortlich, was uns Europäer und noch speziell uns Deutsche auf der Welt nicht gepasst hat.
Weiß nicht!
Ich kann die Analyse nicht so teilen, ich bin allerdings auch Jahrgang 1971.
Der Anfang der "USA Kritik" war ja Vietnam, allerdings war das eher eine große Gesellschaftskritik im gesamten Westen.
Reagan war natürlich gerade für die Friedenbewegung und Friedenspolitiker (Abrüstung) ein Hassobjekt, dann kam Bush Senior, wobei die Deutschen schon seine pro Deutschland Haltung (Wiedervereinigung) zur Kenntnis genommen haben. Clinton war beliebt in Deutschland und eine sehr sehr große Mehrheit der Deutschen stand hinter dem "Jugoslawienkrieg". Der große Bruch kam mit Bush Junior (auch der Wahl an sich -> Al Gore) und seit dem hat sich das auch nicht mehr normalisiert, auch nicht unter Obama.
Ich bin noch mit vielen Bildern der Luftbrücke Berlin aufgewachsen und das die USA eben Westdeutschland verteidigen. Ich denke als "Westdeutscher" zumindestens in meinem Alter hatte man da eine andere Grundeinstellung und war schon interessiert wer in den USA regiert und wie die Politik machen.
Gerade bei der Wiedervereinigung haben sich glaube ich sehr viele Interessierte sehr erschreckt, wie viel Gegenwind und wirkliche Sabbotage Versuche es aus GB und Frankreich gegen die Wiedervereinigung, unseren vielbeschworenen europäischen Freunden, gegeben hat!
Ohne Bush Senior und die glasklare Haltung seiner gesamten Administration auf deutscher Seite, wäre die Wiedervereinigung niemals so glatt gelaufen, wie gesagt Thatcher und Mitterand waren explizit Gegner der Wiedervereinigung.
Viele haben heute wirklich vergessen, das DE den USA auch in einigen Dingen wirklich dankbar sein "müssen".