Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Der Wahnsinn da ist auch hausgemacht. Die Medien dürfen ja alles da.

“The Fairness Doctrine was abolished by the Federal Communications Commission (FCC) in 1987 during the presidency of Ronald Reagan.”

Die Fairness Doctrine war ein amerikanisches Prinzip, das von der Federal Communications Commission (FCC) erstellt wurde. Es besagte, dass Rundfunk- und Fernsehsender immer eine ausgeglichene Darstellung der Standpunkte zu wichtigen lokalen und nationalen Themen liefern mussten.
Und nun wird alles von den Medien kontrolliert und Stimmung gemacht. Wenn man sich dann noch anschaut, wem die meisten Medienkonzerne und Sender gehören, wird einem einiges klar.

So lächerlich, wie alle auf Biden rumkloppen, aber keiner Trump für seine non-stop und offensichtlichen Lügen und Behauptungen zerreißt.
 
Wenn Trump gewinnt, dann sehe ich einen Bürgerkrieg und das Zerbrechen der USA in absehbarer Zeit. So furchtbar da und welche Ängste erst Minderheiten da haben müssen, die da leben.
Letzlich steht und fällt es mit dem Pentagon oder besser gesagt mit den Armeekommandeuren vor Ort und wie sich die einzelnen Nationalgarden verhalten werden. Auch kommt es darauf an wie die Republikaner vorgehen werden, weil alleine mit den MAGA Trumpisten können sie "das" (autokratische Umwandlung) nicht gewinnen, das sind vielleicht 25-30% und das würde nicht reichen.
Und Texas als einzig sicherer großer Republikanischer (Wirtschaftsstaat), kann halt nicht auf Augenhöhe mit Kalifornien und New York mitspielen. Da hängt sehr viel in der Schwebe und kann in die eine oder andere Richtung schlagen.
Jap, das ist echt schlimm, weil so keine wirkliche Veränderung möglich ist. Alles festgefahren. Da hast du eine Extremistenpartei und einen Kult wie die REPs und die können dann alles blocken quasi. Darauf läuft es ja hinaus.
Das wird sich auf Teufel komm raus nicht ändern.
Die Repüublikaner und ihre Think Tanks sind ja nicht dumm auch dort gibt es Eliteabsolventen die rechnen können.
Stelle dir in den USA ein Verhältniswahlrecht landesweit vor und mehrere Parteien, die Republikaner wären für immer weg von der Macht. Es würde schon völlig ausreichen, wenn jede einzelne Stimme landesweit zählen würde, auch dann hätten sie schon keine Chance mehr.
 
Ist auch interessant wie die ganze Medienwelt kontrolliert wird.
The infographic from WebFX highlights the significant concentration of media ownership in the hands of six major conglomerates, often referred to as “The Big 6.” Here’s a detailed overview of these companies and their extensive media holdings:
  1. National Amusements:
    • Owner: The Redstone family, primarily Sumner Redstone and his daughter Shari Redstone.
    • Major Assets: CBS, Viacom, Paramount Pictures, and Simon & Schuster.
    • Reach: This conglomerate controls a vast array of television networks, film studios, and publishing houses, making it a dominant force in both entertainment and news media.
  1. Disney:
    • Owner: Publicly traded, with significant influence from the Disney family and CEO Bob Iger.
    • Major Assets: ABC, ESPN, Pixar, Marvel Studios, Lucasfilm, and 20th Century Studios.
    • Reach: Disney’s holdings span television, film, theme parks, and merchandise, making it one of the most recognizable brands globally.
  1. Time Warner(now Warner Bros. Discovery):
    • Owner: Publicly traded, with significant influence from CEO David Zaslav.
    • Major Assets: HBO, CNN, Warner Bros., and DC Entertainment.
    • Reach: This conglomerate has a strong presence in both news and entertainment, with a wide array of television networks and film studios.
  1. Comcast:
    • Owner: Publicly traded, with significant influence from CEO Brian L. Roberts.
    • Major Assets: NBCUniversal, Sky Group, and Xfinity.
    • Reach: Comcast’s holdings include major television networks, film studios, and cable services, making it a key player in both content creation and distribution.
  1. News Corp:
    • Owner: The Murdoch family, primarily Rupert Murdoch.
    • Major Assets: Fox News, The Wall Street Journal, The Times, and HarperCollins.
    • Reach: News Corp’s influence extends across television, newspapers, and book publishing, with a strong presence in conservative media.
  1. Sony:
    • Owner: Publicly traded, with significant influence from CEO Kenichiro Yoshida.
    • Major Assets: Sony Pictures, Sony Music, and PlayStation.
    • Reach: Sony’s holdings include film studios, music labels, and gaming, making it a diverse entertainment conglomerate.

These six companies collectively control a significant portion of the media landscape, influencing what content is produced and how it is distributed. Their extensive reach across various media platforms allows them to shape public opinion and cultural trends on a global scale1.
 
Ist auch interessant wie die ganze Medienwelt kontrolliert wird.
Ich habe da mal fast 3 Jahre gelebt und gearbeitet, ist zwar fast 15 Jahre her, aber das eigentliche Problem ist nicht diese Aufteilung, weil die sich eher politisch die Waage hält mit kleinen Vorteilen für die Progressiven, deshalb sind die Republikaner auch so sauer.
Das Problem ist eher keine öffentliche Kontrolle, jeder eher einseitigf berichtet, selbst ich als bekennender CNN Fan, musste sehen das teilweise zu einseitig berichtet wurde, und mit dem neuen Chef seit ~2 Jahren plötzlich ein Rechtsschwenk erfolgte, der wohl wieder eingefangen wurde.
Man sieht es auch bei uns teilweise, ich habe noch Ende der 1990er Jahren ein Praktikum beim ZDF gemacht und habe 3 Monate in der Redaktion des Heute Journals gearbeitet und habe auf den Öffentlich Rechtlichen geschworen.
Allerdings habe ich mittlerweile auch das Gefühl das sich da einige Redaktionen ziemlich verselbständigt (z.B. Monitor oder die Anstalt) haben und die Skandale bei den einzelnen ARD Anstalten führen nicht gerade zu vertrauen.
Obwohl ich glaube das unsere Presse und Medien Landschaft in DE noch einigermaßen Gold ist im Vergleich zu den USA ist.
 
Es war Trump der die Botschaft nach Jerusalem verlegte
Das stimmt so nicht ganz. Trump hatte in dem Fall die Umsetzung des Jerusalem Embassy Act von 1995, nur einmal um 6 Monate aufgeschoben. Dadurch dass er es, im Gegensatz zu seinen Vorgängern die es über ihre gesamte Amtszeit immer wieder um 6 Monate aufgeschoben hatten, kein weiteres mal aufgeschoben hat, ist dieser in Kraft getreten.
Siehe auch: https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ATAG/2017/614636/EPRS_ATA(2017)614636_EN.pdf
 
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Das stimmt so nicht ganz. Trump hatte in dem Fall die Umsetzung des Jerusalem Embassy Act von 1995, nur einmal um 6 Monate aufgeschoben. Dadurch dass er es, im Gegensatz zu seinen Vorgängern die es über ihre gesamte Amtszeit immer wieder um 6 Monate aufgeschoben hatten, kein weiteres mal aufgeschoben hat, ist dieser in Kraft getreten.
Wo ist jetzt der wirkliche Unterschied?
1995 ist nun nicht 2018 gewesen und die anderen Präsidenten haben es ja eben nicht exekutiert!
 
In GB zeigt sich ja gerade, dass eine rechtsgerichtete Partei so weit abwirtschaftet, dass sie bei den nächsten Wahlen quasi ausradiert wird. Man muss nur darauf hoffen, dass es eine weitere Wahl gibt, dann regelt sich vieles schon von ganz alleine.
 
Mittlerweile weiss jeder politisch oder einigermaßen interessierte, das die Trump Republikaner die US Demokratie schleifen wollen und schon seit Jahren an einem Plan arbeiten. Diesmal wollen sie vorbereitet sein.
Soweit ich das mitbekommen habe wollen 60 oder 100000 Stellen im Staatsapparat mit ihren Leuten neu bestzen und rekrutieren dafür schon geraume Zeit.
Trump hat ja auch Richterstellen neu besetzt gehabt in seiner letzten Amtszeit.
Nein Spaß ist das ganz sicher keiner, aber die USA sind sehr föderal aufgebaut, insoweit kann es dann auch leicht zu Abspaltungen von Staaten kommen, was dann zum Bürgerkrieg führen kann.
Davor hatte ich auch schon Sorge als sie das Capitol gestürmt haben.
Die Republikaner planen damit, das ihr sicherer Versuch eine Autokratie zu errichten, wohl einfach von den großen und einflussreichen Staaten der West und Ostküste einfach geschluckt wird, diese Annahme könnte nach hinten losgehen!
Man kann nur hoffen dass es dort nicht noch richtig knallt.
 
Es wird noch schlimmer. Chevron is overtruned. Der Supreme court rollt mal eben 40 Jahre zurück.


Eine absolute Shitshow. Korrupt bis hintengegen.


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Ich hatte gestern Abend in den Nachrichten eine kurze Zusammenfassung von Bidens Fernsehduell mit Trump gesehen. Das war wohl wirklich ein Fehltritt. Er wirkte alt und gebrechlich. Das hatte Trump für sich ausgenutzt.
Selbst aus der demokratischen Partei hat man das so wahrgenommen.
Biden müsste eigentlich zurücktreten und jemand anderen Platz machen.
 
Interessant weil ich das so noch gar nicht gesehen hab oder nicht wusste.

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Transcript und übersetzt:

24 Stunden später, wenn Sie bereit sind für eine ruhige Analyse dessen, was wir alle gestern Abend gesehen haben, dann sind Sie hier für die nächste Stunde genau richtig. Das allererste, was Sie über das Geschehen von letzter Nacht wissen müssen, ist, dass die meisten Wähler es nicht gesehen haben. Es war die am wenigsten gesehene Präsidentschaftsdebatte seit langem, mit dem kleinsten Publikum einer ersten Präsidentschaftsdebatte im 21. Jahrhundert. Nur etwa ein Drittel der Menschen, die bei der letzten Präsidentschaftswahl gewählt haben, haben die Debatte gesehen – 51 Millionen Zuschauer von 155 Millionen Wählern, die das letzte Mal gewählt haben. Zwei Drittel der Wähler haben also keine einzige Sekunde von dem gesehen, was gestern Abend passiert ist. Das ist eine wichtige Zahl, die man im Kopf behalten sollte, wenn man den Einfluss von Präsidentschaftsdebatten betrachtet.

Jeder, der glaubt, dass letzte Nacht ein großes Problem für Joe Biden war, glaubt ohne Beweise, dass die Debatte die Meinung der unentschlossenen Wähler geändert hat. Diese sind die wahrscheinlichsten Menschen, die Debatten wie die von gestern Abend nicht ansehen. Im Jahr 1980, als wir etwa die Hälfte der heutigen Wählerschaft hatten, sahen 80 Millionen Menschen die Präsidentschaftsdebatte. Fast jeder Wähler hat diese Debatte 1980 gesehen. 85 Millionen Stimmen wurden bei der Präsidentschaftswahl abgegeben, und 80 Millionen Menschen sahen die Debatte. Das ist ein großer Unterschied.

Treue Zuschauer dieses Programms wissen, dass ich wiederholt betont habe, dass diese sogenannten Debatten, die von und für das Fernsehen erfunden wurden, nichts testen, was tatsächlich Teil der täglichen Arbeit des Präsidenten ist. Niemand läuft jemals ins Oval Office und sagt: "Herr Präsident, Sie haben zwei Minuten Zeit, um Ihre Position zu einem Thema zu erklären." Präsidenten besprechen ein Thema nach dem anderen im Oval Office. Sie tun dies ausführlich, so lange oder so kurz sie wollen. Sie lesen Briefings zu diesem Thema, bevor sie darüber diskutieren. Die meisten Präsidentschaften haben nie einen Notfall, bei dem jemand hereinstürzt und dem Präsidenten sofort ein Problem zur Lösung übergibt.

Genau das passierte einem der Kandidaten auf der Bühne letzte Nacht. Als er mit diesem Notfall konfrontiert war, entschied er sich, absolut nichts für 187 Minuten zu tun. Er erstarrte für 187 Minuten am 6. Januar, während seine Anhänger das Kapitol angriffen und versuchten, die Präsidentschaftswahl mit Gewalt zu kippen. Gestern Abend, bei Donald Trumps erstem Debattenauftritt seit dem 6. Januar, fragten die Moderatoren ihn nicht, was der 6. Januar-Ausschuss ihn unbedingt fragen wollte: "Was haben Sie in diesen 187 Minuten getan?" Stattdessen war die allererste Frage an Donald Trump: "Sie wollen einen 10% Zoll auf alle Waren einführen, die in die USA importiert werden. Wie wollen Sie sicherstellen, dass dies die Preise nicht weiter in die Höhe treibt?"

Trumps Antwort war: "Es wird sie nicht weiter in die Höhe treiben." Das war alles. Ein Zoll ist per Definition eine Preiserhöhung. Das ist der Sinn von Zöllen: den Verbraucherpreis von Importgütern zu erhöhen, von Kleidung bis Autos. Im Fall von Trump bedeutet ein 10% Zoll auf jedes einzelne importierte Gut in die Vereinigten Staaten eine Preiserhöhung. Ein neuer $4.000 Zoll auf ein $40.000 Auto macht dieses Auto zu einem $44.000 Auto aufgrund von Donald Trumps Zöllen. Diese Debatte tat so, als ob Zölle keine Zölle wären. Sie ließen das einfach durchgehen. Eine bessere Frage an Donald Trump wäre gewesen: "Was ist ein Zoll?", denn er bewies gestern Abend, dass er es nicht weiß, und er bewies, dass seine treuen Anhänger nicht wissen, was ein Zoll ist.

Donald Trump sagte, dass seine Zölle China "zwingen werden, uns viel Geld zu zahlen." Das war die erste von Trumps langen Liste von Lügen – über 50 in dieser sogenannten Debatte. Amerikanische Zölle können nur von amerikanischen Verbrauchern dieser Waren bezahlt werden. Ein 10% Zoll auf chinesische Waren kostet niemanden in China einen Cent. Dies ist die Art von Lüge, die kein Präsidentschaftskandidat jemals vor Donald Trump zu erzählen gewagt hätte. Es war die kleinste seiner Lügen.

Jetzt leben Sie in einem Land, in dem die meisten öffentlichen Kommentatoren mit Zugang zu Mikrofonen den Lügner zum Sieger der Debatte erklärt haben, und der Verlierer, ihrer Meinung nach, war der ältere Mann mit der schwächeren Stimme, der in einem lächerlichen Format, das nichts mit dem Amt des Präsidenten zu tun hat und in dem er nicht mehr gut ist, die Wahrheit zu sagen versuchte. Die meiste Berichterstattung über das Ereignis ermutigt die Wähler aktiv, es so oberflächlich wie möglich zu betrachten und sich nur auf das zu konzentrieren, was die Kommentatoren die "Performance" nennen, niemals die Politik. Das Wort "Panik" tauchte plötzlich auf den Bannern Ihrer Fernsehbildschirme auf. Dann kamen natürlich die unrealistischen Vorstellungen, dass ein magischer Kandidat auftauchen könnte, um als demokratischer Präsidentschaftskandidat das Banner zu übernehmen.

Kein einziger Mensch, der diesen Vorschlag macht, hat gesagt, wer dieser magische Kandidat sein soll und wie und durch welchen Prozess die Nominierung diesem magischen Kandidaten übertragen werden könnte. Der Leitartikel der New York Times, der heute Abend dazu ermutigt, dass Joe Biden aus dem Rennen aussteigt, gibt zumindest am Ende zu, vielleicht unbeabsichtigt, dass die New York Times keine Ahnung hat, wie das geschehen soll, weil der Leitartikel sagt, dass die Demokraten "einen Prozess schaffen müssen, um jemanden fähigeren auszuwählen, um Herrn Trump im November zu besiegen." Einen Prozess schaffen, weil dieser Prozess nicht existiert. Es gibt keine Umfragedaten, die auch nur ansatzweise darauf hindeuten, dass dieser Kandidat existiert.

Der einzige andere Demokrat bis heute, der jemals gut gegen Donald Trump abgeschnitten hat, ist Joe Biden. Der zweitbeste Kandidat der Demokraten gegen Donald Trump ist tatsächlich Vizepräsidentin Kamala Harris. Die magischen Traumkandidaten sind den meisten Menschen im Land völlig unbekannt – Gouverneure von Staaten wie Kalifornien, Michigan, Pennsylvania. Keiner dieser Gouverneure liegt in den Umfragen auch nur annähernd so gut wie Kamala Harris oder Joe Biden gegen Donald Trump. Keiner dieser Gouverneure hat jemals einen Dollar an Wahlkampfspenden gesammelt, die in einem föderalen Präsidentschaftswahlkampf verwendet werden können. Sie haben keinen einzigen Cent zum Kampagnieren.

Wahlkampfgeld ist kein geringfügiges technisches Detail. Ich habe diese Gespräche einmal zuvor auf der demokratischen Seite im Jahr 1992 zu genau diesem Zeitpunkt im Kalender gehört, im Juni, als Bill Clinton an dritter Stelle mit winzigen 25% der Stimmen gegen Ross Perot führte, der 39% hatte, und Präsident George H. W. Bushs 31%. Es gab Panik in den Hallen des Kongresses, wo ich damals arbeitete. Es wurde viel darüber gesprochen, Bill Clinton als Kandidaten zu ersetzen, obwohl er die Nominierung durch die Vorwahlen sicher hatte. Es wurde darüber gesprochen, irgendwie Mario Cuomo, den Gouverneur von New York, der sich bereits geweigert hatte, in diesem Jahr für das Präsidentenamt zu kandidieren, dazu zu bringen, die Nominierung irgendwie von Bill Clinton zu übernehmen, oder George Mitchell, den damaligen Mehrheitsführer des US-Senats.

Ich kannte George Mitchell und arbeitete damals mit ihm, und ich wusste, dass das Gerede über George Mitchell lächerlich war. George Mitchell wusste, dass es lächerlich war. Es wurde von anderen Kongressmitgliedern vorangetrieben, einschließlich Senatoren, die absolut nichts über die Komplexität der Durchführung eines Präsidentschaftswahlkampfes wussten. Sie träumten alle von etwas, von dem keiner wusste, wie man es macht. Am Ende war all diese Panik umsonst. Bill Clinton gewann mit 43% der Stimmen.

Das nächste Mal, dass wir eine solche Panik sahen, war auf der republikanischen Seite im Jahr 2016, als das Access Hollywood-Video herauskam. Prominente Republikaner begannen noch am selben Tag, ihre Unterstützungen für Donald Trump zurückzuziehen und darüber zu sprechen, wie man ihn als Kandidaten ersetzen könnte. Der republikanische Kongressabgeordnete Jason Chaffetz machte an dem Abend, als das Access Hollywood-Band herauskam, seinen einzigen Auftritt in diesem Programm und sagte: "Ich kann – wissen Sie, meine Frau und ich – wir haben eine 15-jährige Tochter. Wie in aller Welt könnte ich meiner 15-jährigen Tochter in die Augen sehen und sagen: 'Schatz, weißt du was, dein Vater unterstützt Donald Trump als Präsidenten?' Das kann ich nicht tun. Ich kann es nicht tun, und ich werde es nicht tun. Deshalb ziehe ich meine Unterstützung zurück."

Er war nicht der Einzige; eine Reihe von Unterstützungen wurden an diesem Tag zurückgezogen. Keine Unterstützung wurde von Joe Biden zurückgezogen. Jason Chaffetz' Tochter ist jetzt 23 Jahre alt, und sie hat gesehen, wie ihr Vater Donald Trump dreimal in Folge vollständig für das Präsidentenamt unterstützt hat.
 
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Unbedingt auch das Video schauen.

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Das is halt einfach nur wirklich krass und beängstigend. Project 2025 und alles wird zurückgedreht und vorbereitet..


I want to make it clear. This is real. This is a real ruling they handed down. They have dismantled the federal government's ability to regulate ANYTHING. Tell your representatives but also get out and PROTEST this. RIOT IN THE STREETS. You think people were lying when they said we were on the verge of calamity? You think it was nonsense? THIS WAS THEIR PLAN. The *only* thing the federal government can do is ignore the Supreme Court completely now. Constitutionally they have no actual powers. The SC, as dictated by the so-vaunted Constitution, is *just* "the highest court in the land". Judicial Review, which is their ability to label laws 'unconstitutional' and change national policy is an ability they GAVE THEMSELVES. FIGHT this. Write your Representatives and then PROTEST ANYWAYS. Because right now? Every right you have is gone and up in the air. The EPA? FDA? ANY Regulatory agency AT ALL? Has NO POWERS now, if the government takes this ruling at face value. Quite LITERALLY.
 
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Welche Doppermoral meinst du genau? Wo haben die gelogen?
Sorry, ich habe wirklich keine Lust mehr, mir die Debatte noch einmal anzusehen. Dass Leute aber denken, dass Biden ein Kind von Unschuld sei, halte ich wirklich abenteuerlich. Klar lügen die Demokraten nicht in dem Umfang und der Intensität wie die Republikaner das tun, die Demokraten sind allerdings nicht unschuldig. Die beste Zusammenfassung des "Duells", die ich gesehen habe, war wohl:
  • Biden: less lies, more old.
  • Trump: more lies, less old.
Die Leute leiden jetzt nur schon wieder am Trump Derangement Syndrom (auch hier im Forum), das in 2016 schon maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Trump Präsident geworden ist. Ein Großteil der Leute haben weder Lust auf die radikale Linke noch auf die radikale Rechte. Man sollte daher (sowohl) Trump (als auch Biden) eher an seinen politischen Taten beurteilen. Hier kommt man zu dem Ergebnis, dass er vieles, was er versprochen hat, eben nicht gemacht hat, er aber auch seine Erfolge hatte - Trump ist halt nicht der Antichrist.

Wenn Biden mit den Anfeindungen weitermacht und nicht auf politische Themen zurückkommt, hat er m.E. keine Hoffnung auf eine zweite Amtszeit. Dadurch gewinnt er einfach keine weiteren Wähler - erst recht nicht bei seinem Gesundheits- und v.A. Geisteszustand. Es gibt nicht umsonst diverse Demokraten, die hoffen, dass er umfällt, damit man noch einen Ersatzkandidaten aufstellen kann.

Übrigens hier noch drei vielleicht erhellende, auf jeden Fall aber informative Videos eines "sensible centrists":

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Das Problem an den USA ist auch deren Voting-System. Dieses dämliche “First-past-the-post”-System und das Electoral College.

Wahlkollegium:
Es wird in den USA verwendet, um den Präsidenten und den Vizepräsidenten zu wählen. Jeder Staat erhält eine bestimmte Anzahl von Stimmen basierend auf seiner Vertretung im Kongress.Probleme:
  • Winner-takes-all: Die meisten Staaten geben alle ihre Stimmen dem Kandidaten, der die meisten Stimmen in diesem Staat erhält. Dies kann die Präferenzen eines erheblichen Teils der Wähler ignorieren.
  • Vorteil kleiner Staaten: Das System gibt kleineren Staaten mehr Gewicht, was einige als unfair empfinden.
  • Keine direkte Wahl: Die Bürger wählen nicht direkt ihren Präsidenten. Stattdessen wählen sie Wahlmänner, die dann den Präsidenten wählen.
First-Past-The-Post (FPTP):
Es ist eine einfache Wahlmethode, bei der der Kandidat mit den meisten Stimmen in einem Bezirk gewinnt, auch wenn er keine Mehrheit hat.Probleme:
  • Unverhältnismäßige Repräsentation: Eine Partei kann viele Sitze gewinnen, ohne einen ähnlichen Anteil der Gesamtstimmen zu erhalten.
  • Verlorene Stimmen: Stimmen für unterlegene Kandidaten tragen nicht zum Wahlergebnis bei, was die Wahlbeteiligung entmutigen kann.
  • Nachteil für Minderheiten: Kleinere Parteien und Minderheitengruppen haben oft Schwierigkeiten, Repräsentation zu erlangen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Systeme zwar ihre Vorteile haben, aber auch erhebliche Probleme aufweisen, die zu unfairen Ergebnissen führen können.

Darum hat man dieses dämliche Zwei-Parteien-System dort und diese extremen Unterschiede bei den politischen Parteien. Furchtbar. Repräsentativ ist das nicht.
Herzlichen Glückwunsch. Du hast beschrieben, wie Föderalismus funktioniert. Das ist für Bundesstaaten und Staatenbunde völlig normal und es hat auch seine Gründe, warum man das so macht. Das gibt's - in anderer Form - auch bei uns in Deutschland und in der EU.
 
Sorry, ich habe wirklich keine Lust mehr, mir die Debatte noch einmal anzusehen. Dass Leute aber denken, dass Biden ein Kind von Unschuld sei, halte ich wirklich abenteuerlich. Klar lügen die Demokraten nicht in dem Umfang und der Intensität wie die Republikaner das tun, die Demokraten sind allerdings nicht unschuldig.
Dann nenne doch mal Beispiele.
 
Man sollte daher (sowohl) Trump (als auch Biden) eher an seinen politischen Taten beurteilen. Hier kommt man zu dem Ergebnis, dass er vieles, was er versprochen hat, eben nicht gemacht hat, er aber auch seine Erfolge hatte - Trump ist halt nicht der Antichrist.
Was hat er denn versprochen und nicht gemacht?
Herzlichen Glückwunsch. Du hast beschrieben, wie Föderalismus funktioniert. Das ist für Bundesstaaten und Staatenbunde völlig normal und es hat auch seine Gründe, warum man das so macht. Das gibt's - in anderer Form - auch bei uns in Deutschland und in der EU.
Gerade das mit den Wahlmännern finde ich nicht so gut.
 
Was hat er denn versprochen und nicht gemacht?
Mir fällt da nur die Migration ein. die wollte er besser machen als Trump.
Im Dezember kamen so viele Einwanderer wie noch nie. Biden hat daraufhin per Dekret das Asylrecht verändert. Das wird als Scheitern seiner Migrationspolitik gewertet.

 
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