Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Äh... kann man... wenn man unbedingt will auch irgendwie (nicht) nachvollziehen :confused:

Wahnsinnige 12 Jahre, während (später) ein weltweiter Krieg tobte... Ja, da muss man unbedingt einschreiten.
Crazy Americans :devil:
 
Ich bin da etwas zwiegespalten mit den sehr langen Amtszeiten, aber die Argumente sind schon überzeugend.
Bis jetzt sind wir in Deutschland damit ja auch nicht ganz schlecht gefahren, obwohl ich denke, wenn die SPD nicht selber Schmidt gestürzt hätte, wäre der auch noch 1-2 mal wiedergewählt worden, wenn er angetreten wäre.
Kohl hatte halt das einmalige Glück der Wiedervereinigung, die er auch zumindestens Aussenpolitisch hervorragend gemanaget hat, innenpolitisch kann man sich darüber streiten, aber alle standen unter Zeitdruck, weil sie wussten, das sich das Fenster wieder schließen kann in der damaligen UdSSR.
Merkel ist aber ziemlich unangefochten, ich glaube sogar, das sie eine Wahl 2021 wieder gewinnen würde, aber das findet ja nun nicht statt.
 
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Bis jetzt sind wir in Deutschland damit ja auch nicht ganz schlecht gefahren, obwohl ich denke, wenn die SPD nicht selber Schmidt gestürzt hätte, wäre der auch noch 1-2 mal wiedergewählt worden, wenn er angetreten wäre.
Ich sehe das etwas anders. Die Kohl Jahre von 1994 bis 1998 hätte man sich sparen können, wenn er damals schon abgedankt hätte.
 
Kohl hatte halt das einmalige Glück der Wiedervereinigung, die er auch zumindestens Aussenpolitisch hervorragend gemanaget hat, innenpolitisch kann man sich darüber streiten, aber alle standen unter Zeitdruck, weil sie wussten, das sich das Fenster wieder schließen kann in der damaligen UdSSR.
Ohne Genscher und Gorbatschow wäre da gar nicht gelaufen.
Merkel ist aber ziemlich unangefochten, ich glaube sogar, das sie eine Wahl 2021 wieder gewinnen würde, aber das findet ja nun nicht statt.
Die hätte von mir aus auch schon längst aufhören können.
 
Da stimme ich zu, keine Frage, die letzten vier Jahre waren eine Qual und seine Kandidatur 1998 nahe an der geistigen Demenz.
Ich hab damals Schröder gewählt, weil ich einfach keine Lust mehr auf die Birne hatte.
Hätte die Union einen anderen Kandidaten aufgestellt, hätte es auch anderes aussehen können.
Immerhin hat Merkel erkannt, dass ihre Zeit gekommen ist und tritt nicht mehr an.
 
Ohne Genscher und Gorbatschow wäre da gar nicht gelaufen.

Die hätte von mir aus auch schon längst aufhören können.
Ohne Busch wäre es genauso wenig gelaufen, denn der hat Thatcher und Mitterand die Pistole auf die Brust gesetzt und die deutsche Regierung von Anfang an unterstützt. Gorbatschow war natürlich ausschlaggebend auf Seiten der UdSSR, aber man sollte Busch nicht vergessen, ich bin ihm jedenfalls für seine Unterstüzung dankbar.
Kohl hatte das besondere Verhältnis mit Gorbatschow, aber natürlich war Genscher elimentar wichtig, aber Kohl hat das alles in allem gut gemacht und sein 10 Punkteplan nach dem Mauerfall, war ganz alleine von Ihm und nicht abgesprochen und die Eier musste man zu der Zeit erstmal haben.

Bei Merkel sehen das halt sehr viele anders als du, man muss sich nur ihre Umfragewerte anschauen.
 
Was man beim US-Amerikanischen Wahlsystem, bzw. deren Verfassung, zumindest hinterfragen könnte, ist die Begrenzung von 2 Legislaturperioden hintereinander.
Ich finde das schon sinnvoll, sehen wir ja hier. Merkel brachte uns sehr viel Stillstand.
Das gibt es ja erst seit den 50er Jahren.
Als Gesetz ja, als Sitte war das schon immer so.
Ich glaube, das lag an Roosevelt. Der war ja von 1933 bis 1945 Präsident und man wollte nicht mehr, dass ein Präsident so lange im Amt bleibt.
Das wollte man nie, aber Roosevelt hatte ja gute Gründe 4 Amtszeiten (3,x) zu machen.
 
Sooo schlecht is jetzt "Muttis" Amtszeit generell auch nicht, oder? :ka:
Es ging halt langsam, irgendwie voran, ohne große Ausreißer nach oben oder unten...

Die anderen Parteien, allen voran die SPD, haben es halt nicht geschafft einen ernsthaften Gegenkandidaten auf zu stellen. Und damit irgendwie eine Regierung zustande kommt, mussten wir halt immer wieder den Kompromiss "GroKo" eingehen... War aber ja auch durch die Stimmenverteilung irgendwie so vorgegeben gewesen...

Dabei bitte nicht vergessen, dass unser System prinzipiell anders Funktioniert (!):
Wir wählen einen direkten Kandidaten für den Bundestag und dann noch eine "Partei", nicht den/die Kanzler*in selbst!
Wer dann am Ende Kanzler*in wird, hängt vom Bundestag ab, und nicht von den Stimmen der Bevölkerung, die während der Bundestagswahl abgegeben werden.
Hat sich halt so bei uns eingebürgert: Die stärkste Partei stellt halt den/die Kanzler*in.
In Stein gemeißelt ist aber die Wahl des/der Bundeskanzler*in im Anschluss an die Bundestagswahl keineswegs!

Also, dass Frau Merkel oder Herr Kohl soo lange an der Macht waren, hängt im Grunde nur an parteiinternen Machtkämpfen, oder genau genommen an deren Absenz...

PS: Boah ist gendersprech beshcissen :ugly:
 
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Der 1. Akt ist endlich vorbei. Nun werden wohl die Klagen und Gerichte kommen.
Aber ein gutes Stück ist geschafft. Ein Idiot weniger an der Macht. Sorry, aber dieses Schimpfwort mußte einfach sein, wenn ich an die vielen absurden Aussagen Trump's denke.
Alleine die 500 "entführten" Kinder deren Eltern nicht mehr zu finden sind wären eine Klage gegen ihn wert. Das ist keine Bagatelle.
 
Bei Merkel sehen das halt sehr viele anders als du, man muss sich nur ihre Umfragewerte anschauen.
Aber sagen wir es mal so: sie ist mir lieber als ein Friedrich Merz.
Wenn der Kanzler werden sollte dann gute Nacht.
Ich hoffe das von den Dreien sich Laschet durchsetzt.
Der ist noch das geringste Übel.
 
Ich bin da etwas zwiegespalten mit den sehr langen Amtszeiten, aber die Argumente sind schon überzeugend.
Bis jetzt sind wir in Deutschland damit ja auch nicht ganz schlecht gefahren, obwohl ich denke, wenn die SPD nicht selber Schmidt gestürzt hätte,
Das war wohl die FDP, wenn ich mich recht entsinne.


Nebenbei bemerkt:
:banane: Die Watschelente ist weg! :banane:
Juhuuuuuuu!

Der Vollpfosten ist vom Volk voll vor die Wand genagelt worden.

Mein Beileid den unnötigen Corona-Toten.

Glückwunsch Präsident Biden!


Und nun bitte das Finanzamt wachrütteln, um die sehr dubiose Steuererklärung mal genauer zu durchforsten.
Die Beziehungen zur Deutschen Bank mit den Pleiterettungen und die russischen Verknüpfungen nicht vergessen.
 
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Das war wohl die FDP, wenn ich mich recht entsinne.
Das kann man von mehreren Seiten sehen, denn im Endeffekt ist die FDP nur aus der Regierung ausgeschehrt (und das nicht einheitlich), beim Misstrauensvotum, weil die SPD Fraktion, Schmidt den Natodoppelbeschluss verweigert hat, das war aber Bedingung der Genscher/Lamsdorf FDP. Hätte die SPD Fraktion den Natodoppelbeschluss mitgetragen, hätte es nie das Misstrauensvotum gegeben und das wussten die Jungs von der SPD schon vorher.
Erhard Eppler war ja da einer der Initiatoren, er und Schmidt hatten sich danach nie wieder etwas zu sagen.
 
Sooo schlecht is jetzt "Muttis" Amtszeit generell auch nicht, oder? :ka:
Meiner Meinung nach schon. Wenn man von normalen Zeiten ausgeht und nicht von der Welt heute mit ihren Trumps, Orbans und Co
Wer dann am Ende Kanzler*in wird, hängt von der Bundesversammlung ab, und nicht von den Stimmen der Bevölkerung, die während der Bundestagswahl abgegeben werden.
Du solltest echt nochmal nachlesen wen die Bundesversammlung wählt.
---Hatte nicht aktualisiert
 
Ich wurde gerade schon korrigiert, danke :schief:

Was meinst du aber jetzt mit normalen Zeiten und Trump, Orban und Co.? Worauf willst du hinaus?
Ich selbst habe nie "schwarz" gewählt, aber gänzlich unzufrieden bin ich trotzdem nicht mit der Regierung seit 2005.

Das wäre jetzt aber auch eigentlich ein komplett anderes Thema.
 
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