Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Trump hat wichtige Swing-States Florida und Texas gewonnen.
Ich ahne nichts Gutes.
Das zeigt aber auch das Umfragen nicht viel taugen in den USA.

Biden ist laut Google aber noch knapp in Führung. Es bleibt spannend.

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Trump dürfte locker gewinnen. Bidden hat rund 10 Stimmen Vorsprung, aber nur noch 24 weitere Wahlmänner als wahrscheinlich, während Trump noch über 70 wahrscheinliche hat.
 
Trump erklärt sich zum sieger und will den Supreme Court einschalten um weiteres Auszählen zu beenden.

Was hab ich letztens noch darüber gesagt? Genau. ;)

 
Ich bin beileibe kein Trumpfan. Und trotzdem habe ich mich gestern gefragt, ob 4 weitere Jahre Trump nicht besser seien? Klingt erstmal krass dumm, ich weiß, doch wenn man sich vor Augen hält, wo die USA gesellschaftlich aktuell stehen, dann wäre Biden vermutlich ohnehin nicht in der Lage den Balanceakt einer "Wiedervereinigung" zu schaffen. Ein Biden wäre aus diesem Grunde auch weder dem Pariser Klimaabkommen treu geblieben, noch hätte er die USA wieder mehr zur Weltpolizie gemacht und auch die NATO Kritik wäre nicht verschwunden.

In den USA herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung das Gefühl vor, sie wären über Jahrzehnte von Ländern auf der Welt ausgenutzt worden. Erst wenn dieses Gefühl verändert wurde, wird man sich auch wieder einen Präsidenten wählen, der uns Europäern "genehmer" ist. So widerlich Trump ist, er hat das Zeug dazu binnen kurzer Zeit alte Strukturen aufzubrechen. Ich halte das für grundsätzlich gefährlich, so wie die meisten hier auch. Ich erkenne aber an, dass in den letzten 4 Jahren so manches Land auf der Welt aus seiner zu bequemen Komfortzone geholt wurde, was gar nicht mal so schlecht ist. Und daran hat Trump einen maßgeblichen Anteil.
 
Es würde ja garkeine "Wiedervereinigung" nötig sein ohne Trump.
Seine, teilweise hau-drauf, Politik hat die Gesellschaft ja erst so weit gespalten.
Obama hatte im "gegnerischen" Lager, bei den Republikanern deutlich mehr Zuspruch, als jetzt Trump bei den Demokraten.
Das ist halt das große Problem das eigentlich nur die Person gewählt wird und dass es halt nur 2 Parteien mit ernstzunehmender Reichweite gibt.
Wie oft hört man von dort sogar Stimmen, die einen bestimmten Kandidaten als "böse" bezeichnen. Da ist das eigentliche Wahlprogramm bei sehr vielen Wählern leider unwichtig.

Du hast in sofern recht, dass weitere 4 Jahre Trump auf jeden Fall erstmal mehr Stabilität für die USA versprechen, die ja immernoch sehr stark mit der Pandemie zu kämpfen haben.
Das sollte man nicht unterschätzen. Eine stabile Regierung ist viel wert.
 
Nach de neuesten Nachrichten darf man Trump nun wohl einen geistig durchgeknallten Diktator nennen, oder?
Er erklärt sich trotz Rücklage zum Sieger und will mit der republikanischen Mehrheit am obersten Gericht die Auszählung der Wahlbriefe stoppen. Egal wie es ausgeht, alleine diese Aussage macht ihn zum Fall für den Psychater und ungeeignet irgendeinen verantwortungsvollen Posten zu bekeiden.
Die USA könnte man nun zu Recht als Bananenstaat bezeichnen.
 
Ich bin beileibe kein Trumpfan. Und trotzdem habe ich mich gestern gefragt, ob 4 weitere Jahre Trump nicht besser seien? Klingt erstmal krass dumm, ich weiß, doch wenn man sich vor Augen hält, wo die USA gesellschaftlich aktuell stehen, dann wäre Biden vermutlich ohnehin nicht in der Lage den Balanceakt einer "Wiedervereinigung" zu schaffen. Ein Biden wäre aus diesem Grunde auch weder dem Pariser Klimaabkommen treu geblieben, noch hätte er die USA wieder mehr zur Weltpolizie gemacht und auch die NATO Kritik wäre nicht verschwunden.
Biden hat in seiner Rede in der Nacht erklärt, dass er dem Klimaabkommen wieder beitreten würde, wenn er Präsident ist.

Aber -- was kommt denn nach Trump? Wenn der die nächsten 4 Jahre weiter bleibt stellst sich die Frage, wer sich dann zum Präsidentschaftskandidat aufstellen lässt?
wenn ein Vollpfosten 8 Jahre lang Präsident war, kann das auch jeder andere Depp. Da kommen dann Leute angekrochen. an die man heute noch nicht mal nachdenken könnte.
 
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Jeder Depp kann dort Präsident werden.
Ich denke gerade, läuft auf allen Sendern eine Satiresendung und wir haben es noch nicht bemerkt?:lol:
 
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