News Geschichte der Ladebildschirme

PCGH-Redaktion

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So sehr sie uns auch aufregen, kaum ein Videospiel kommt ohne Ladebildschirm aus. Doch aktuelle Spiele verstecken sich nur noch selten dahinter. Die Ladezeiten sind verschwunden - Oder?

Was sagt die PCGH-X-Community zu Geschichte der Ladebildschirme

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Schönes Video, aber ich finde, wenn man das so machen würde wie früher Namco mit den Minispielen im Ladebildschirm wäre alles ok.
 
was ich gar nicht nach voll ziehen kann ist die tatsache das heute ein pc oftmals über deutlich mehr ram verfügt als das spiel braucht, warum lädt man in so einem fall nicht einfach daten im vorraus? ich zum beispiel habe sicherlich genug speicher um in vielen spielen gleich ein halbes dutzend level im vorraus zu laden, wenn das nicht getan wird liegt das daran das die entwickler einfach nur panne sind, nicht kreativ und angst vor guten umsetzungen haben.
 
was ich gar nicht nach voll ziehen kann ist die tatsache das heute ein pc oftmals über deutlich mehr ram verfügt als das spiel braucht, warum lädt man in so einem fall nicht einfach daten im vorraus? ich zum beispiel habe sicherlich genug speicher um in vielen spielen gleich ein halbes dutzend level im vorraus zu laden, wenn das nicht getan wird liegt das daran das die entwickler einfach nur panne sind, nicht kreativ und angst vor guten umsetzungen haben.
Weil ein solches Vorgehen sofort in einen Internet-Rant von wegen irre hohen Systemanforderungen und manche schlecht recherchierten schlechten Bewertungen resultieren würde da Leute nicht zwischen "benötigt" und "benutzt" unterscheiden können.

Es gab spiele die es probiert haben, das erste Lords of thr Fallen beispielsweise hat überschüssigen vRam genutzt um Level vorzuladen - und bei benötigten 1,5 GB vRAM auch die 12 GB einer Profikarte vollgeklatscht bzw jede damals kaufbare Grafikkarte komplett "gefüllt" um Ladezeiten stark zu verkürzen.

Resultat: Rant im Netz, schlechte Bewertung, wieder rausgepatcht, Ladezeiten wieder länger aber alle zufrieden weil der vRam leer ist :klatsch:

Gleiches haben wir seit Ewigkeiten bei Windows. Hier hat MS nur die Option genutzt den Ram komplett zu nutzen aber es nicht so prominent anzuzeigen dass die Leute sich nicht aufregen.


Hoffentlich schaffen es die Leute irgendwann zu verstehen dass leerer Ram nicht gut sondern schlecht da nutzlos ist (oder was wahrscheinlicher ist die Gruppe die noch weiß was RAM ist ausreichend klein wird...), denn wie du sagst bei heutigen Kisten die 48 oder gar 96+ GiB haben kann man wirklich viele Spiele gefühlt komplett in den Ram klatschen - bei PCIe SSDs die mehrere GB/s lesen dauert das nicht mal besonders lange.
 
@Incredible Alk
da magst du recht haben, ist aber vollkommen bescheuert. ich erinnere mich gerne an die 90er jahre mit dem mac, da war es standart der software manuell ram zu geben und natürlich haben ich und kumpels dem game dann alles was geht gegeben. ob das immer sinnig war sei mal dahingestellt, aber als anwender ging ja nicht mehr.

ich habe jetzt 64gb und die werden eigentlich nie benutzt, letztens habe ich gesehen das ich 51% brauchte. war ein sonderfall da drei vm´s am laufen waren. insofern würde ich mich echt freuen wenn es zumindest in den optionen die möglichkeit geben würde mehr zu zuweisen, ich würde jedem game mal mindestens 40gb klar machen. jetzt mal so im ernst und so ...
 
ist aber vollkommen bescheuert.
Hab nix anderes behauptet ;-)

Arbeitspeicher ist die einzige Ressource die ich kenne, die man absichtlich nicht ausnutzt weil den Leuten in die Hirne gebrannt wurde dass das böse wäre... eine Kombination aus früher tatsächlich zu kleinen Rams und den passenden Schwachsinns Tools die Ram freischaufeln sollten (indem man alles qas geht allokiert, das OS dazu zwingt alles rauszuwerfen was an Cache drin war und dann die Allokation aufhebt).

Nachwirkungen der Tune-UP Zeiten vor 20+ Jahren.
 
was ich gar nicht nach voll ziehen kann ist die tatsache das heute ein pc oftmals über deutlich mehr ram verfügt als das spiel braucht, warum lädt man in so einem fall nicht einfach daten im vorraus?
Witzig. Ich habe vor Jahren mal eine 2 GB RAM Disk erzeugt und Mafia als komplettes Spiel reingepackt und gestartet. Funktioniert, aber Ladebildschirme gibt es immer noch und sie stottern kurz an denselben Stellen. Gegenüber der doch recht schnellen Festplatte als ganz ursprünglich, war der Geschwindkeitsgewinn doch eher gering. Ich meine: Wir reden von HDD vs. RAM und das zu Zeiten, wo so 80 MB/s sequenziell ein guter Wert war.

Jetzt habe ich so viel RAM, dass ich so manches Spiel von dort ausführen könnte... und SSDs. Es ist eine reine Spielerei, aber interessant zu beobachten, was das theoretisch schnellste Medium im Rechner leisten könnte. Wobei SSDs mit PCIe 4.0+ mit direkter Anbindung zur CPU wohl mit einem Datei- und Betriebssystem dazwischen wohl ähnlich gut auf Ladebildschirmen sind. Ein Instant ins Spiel geht einfach nicht. Witzigerweise selbst das alte Age of Empires 2 zeigt seinen Ladebildschirm. Vermutlich einfach, weil es zu den Übergängen gezwungen wird. Einblenden, Ausblenden, Spiel.

Ich kann nicht erklären, was Programme und Spiele auf ihren Ladebildschirmen machen. Ich finde jedoch einigermaßen erfrischend, wenn die Ladebildschirme kurz oder interaktiv sind und ggfs. entfernte Objekte im Nachhinein noch nachladen. Das Kaschieren von Ladebildschirmen mit situativ passenden Kamerafahrten finde ich durchaus sehr geschickt gestaltet.
Gleiches haben wir seit Ewigkeiten bei Windows. Hier hat MS nur die Option genutzt den Ram komplett zu nutzen aber es nicht so prominent anzuzeigen dass die Leute sich nicht aufregen.
Speicherverwaltung ist ja schon etwas kompliziertes. In der einfachen Programmierung kenne ich auch erst mal nur allokierten Speicher. Caches und sofort freizugebener Speicher sind schon nette Konzepte, aber müssen in der Anwendung auch behandelt werden. Keine Ahnung, wie das funktioniert.
Wo Windows natürlich einhaken kann, sind Disk Zugriffe. Dateien in den RAM saugen und dann bei Bedarf direkt parat zu haben, war zumindest in HDD Zeiten ein gewaltiger Boost. Merkt man teilweise auch, wenn man einen (verdammt lahmen Explorer) startet, schließt und wieder startet. Es geht ein Stück schneller.
Linux macht das ja auch gerne. Alles in den RAM ziehen, und dann wegschreiben. Das merke ich immer bestens an meiner SMR Festplatte. Die puffert auch noch einmal. Bis das Betriebssystem dann den Sync als erfolgreich meldet und ein "sicheres Entfernen" möglich ist, können noch Minuten vergehen.

Mein großer Wunsch an Ladebildschirme wäre aber auf jeden Fall, dass sie die FPS begrenzen bzw. gar nicht in den 3D Modus wechseln. Der MS Flight Sim hat während des Downloads der Spielinhalte die GPU permanent heiß gehalten. Ebenso Forza bei der Shader Kompilierung. Die CPU arbeitet, es wird effektiv ein Standbild mit Ladebalken angezeigt, was auch ein Mikrocontroller übernehmen könnte und die GPU rendert 144 Frames davon mit entsprechender Abwärme, Geräuschkulisse und natürlich Energiebedarf.

Daten von RAM in den VRAM zu schieben lässt sowohl CPU als auch GPU eigentlich kalt, wenn es darum geht. Aber sich eine effiziente und vernünftige Ressourcennutzung zu wünschen, ist vergebene Hoffnung. Optimieren muss man nicht. Die Hardware kann das schon und wenn nicht, dann eben Upscaling und Frame Generation. Ist ja egal, dass wir 2 km weit Rendern, obwohl in 20m eine Nebelwand ist.
 
bei der ganzen diskussion frage ich mich wie man überhaupt darauf kommen kann auf das laden von code in den ram ein patent zu besitzen. das ist ja ungefähr so als wenn ich das wort hallo patentieren würde und jeder mir 5 euro im monat als abo zahlen muss wenn er es benutzt. das ist komplett fail.
 
Hab nix anderes behauptet ;-)

Arbeitspeicher ist die einzige Ressource die ich kenne, die man absichtlich nicht ausnutzt weil den Leuten in die Hirne gebrannt wurde dass das böse wäre... eine Kombination aus früher tatsächlich zu kleinen Rams und den passenden Schwachsinns Tools die Ram freischaufeln sollten (indem man alles qas geht allokiert, das OS dazu zwingt alles rauszuwerfen was an Cache drin war und dann die Allokation aufhebt).

Nachwirkungen der Tune-UP Zeiten vor 20+ Jahren.

Komischerweise gilt bei CPUs genau das Gegenteil: Titel A kann aussehen wie Grütze und laufen wie ein Sack Nüsse, aber wenn er 16 Kerne auslastet, gilt das als "gut optimiert". Titel B, der dreimal mehr bietet und dafür nur vier von acht Kernen nutzt, wird niedergemacht. :hmm:
 
Ein Hoch auf Ladebildschirme!
Der Segen für jeden Zocker!

Wann sonst hätte man Zeit zum Pinkeln, Bier holen, Rauchen oder TK-Pizza backen?

Ein Spiel pausieren!? WTF?! :-D
 
Ein Hoch auf Ladebildschirme!
Der Segen für jeden Zocker!

Wann sonst hätte man Zeit zum Pinkeln, Bier holen, Rauchen oder TK-Pizza backen?

Ein Spiel pausieren!? WTF?! :-D
geht ja auch gar nicht wenn man online zockt. seit dem ich vermehrt wieder singleplayer spiele kann man einfach jederzeit was anderes machen. ist bei mir teilweise extrem -> mache ein spiel an, pausiere es und arbeite dann zwei stunden im garten. ja ich weiss, etwas strange XD
 
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