AW: Gehäuse für max. 50€ - Taugen die was
Sodele, der PC ist umgezogen und der Test vorbei.
Zuerst: Ich habe dem Gehäuse zusätzlich zu den beiden vorhandenen Lüftern noch einen 120mm vor die Festplatten spendiert.
Die beiden Lüfter des Gehäuses habe ich auf mittlere Geschwindigkeit gestellt (Es gibt 3 Stufen, wählbar per Schalter.)
Dann habe ich das selbe gemacht wie letzte Woche: Furmark, Prime95 und gib Schmackes.
Das Ergebniss nach 15 Minuten:
CPU max. 53°C
GPU max. 87°C
Es hat also ziemlich was bewirkt der Umbau
Zusätzlich habe ich noch eine neue Wärmeleitpaste geholt, da ich keine mehr hatte.
Was ich noch zum Gehäuse sagen muss:
Ein schickes Gehäuse, aber von der Kabellänge nicht optimal was den Soundanschluss angeht in Verbindung mit meinem Asrock-Board.
Zusätzlich kommt man an eine der oberen Schrauben zum befestigen des Mainboards mit einem Kühler wie dem Groß Clockner nicht mehr gut ran, da nicht mehr viel Platz zum oberen Lüfter ist. Hier hilft nur ein schmaler Schraubendreher oder extreme Vorsicht beim nachträglichen Einbau des Kühlers. Empfehlenswert ist natürlich der Kühlereinbau vor der Montage des Mainboards in das Gehäuse.
Da die GTX285 nicht gerade kurz ist, fallen auch 2 Festplattenplätze weg. Ebenfalls ein Manko: Es gibt keinen Floppy-Halter im Gehäuse, hier muss man wenn nötig einen Adapter kaufen und einen der drei 5 1/4" Schächte nutzen.
Da das Netzteil im unteren Teil montiert wird, beim ASRock-Board aber die beiden Stecker für die Mainboardversorgung ziemlich weit oben liegen sind die Kabel des Enermax Modu 82+ 525Watt an der Grenze. Kürzer dürften die nicht sein, aber Sie passen. Wer aber ein Fenster im Gehäuse hat und Wert auf eine gute Verlegung legt sollte entweder ein Netzteil mit längeren Kabeln nehmen oder sich anderes Überlegen
Morgen lade ich mal ein paar Bilder hoch wie ich die Kabel im Gehäuse untergebracht habe.
gruss,
Darth / Michael