Gamescom 2019: Wie umweltfreundlich ist Spielen? - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

Wenn unsere Recycling Standards so wie hier aussehen, wird das nix mit der Kurve bekommen. Das nicht nur beim Thema Elektroschrott, sondern ebenso bei Autos, Batterien, Flugzeugen, Schiffen und überhaupt generell bei Müll der nur schwer und auch aus unserer Sicht, zu teuer ist, um ihn zu recyclen. Nachdem China unseren Plastik Müll nicht mehr haben will, geht er halt nun nach Südostasien oder dann halt irgendwann nach Afrika.

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Sehe übrigens nicht nur ich so.

"Die 'grüne Ökonomie' wird den Planeten nicht retten" - SZ 03.08.2017

Die Elektromobilität steht für eine ökologische Modernisierung der imperialen Lebensweise. Sie täuscht vor, dass wir an unserer Lebensweise festhalten können. Es ist eine Illusion zu denken, dass man unsere Gesellschaft so zukunftsfähig machen kann. Die "grüne Ökonomie" wird den Planeten nicht retten.

Bei Elektromobilität dreht sich alles darum, wie viel CO₂ die E-Autos ausstoßen. Wenn sie mit Ökostrom betrieben werden, dann emittieren sie nichts. Aber: Es wird schwer, die komplette Pkw-Flotte auf E-Autos umzustellen und mit Ökostrom zu betreiben. In der Diskussion wird auch ausgeblendet, welche Unmengen an Strom und Ressourcen nötig ist, um die Fahrzeuge herzustellen. Die Abhängigkeit von Öl nimmt ab, aber jene von Metallen nimmt zu.

Es ist wohl möglich, die Autos umweltverträglicher zu machen - aber in Zeiten, in denen sich zwei Drittel der Menschheit im Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft befinden, sind viel grundlegendere Änderungen nötig. Es geht um mehrere Milliarden Menschen, die all das anstreben, was wir besitzen und verbrauchen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/konsumverhalten-im-westen-sie-sitzen-in-ihren-kleinen-panzern-und-zerstoeren-natur-1.3610212-2

"Sind dem Untergang geweiht": Britischer Zukunftsforscher gibt Menschheit auf - THP 26.04.2018

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Der britische Forscher Mayer Hillman hat sich seit Jahrzehnten mit ihm beschäftigt – und glaubt nicht mehr an eine Rettung der Menschheit. Mayer Hillman ist sich sicher: Die Welt geht unter – und die Menschheit kann nichts mehr dagegen tun. Der Klimawandel wird sie vernichten. Nicht sofort. Aber wahrscheinlich noch in diesem Jahrhundert.

Hillman ist einer der bekanntesten Sozialwissenschaftler Großbritanniens. Vor Jahrzehnten setzte er sich mit Erfolg für sichereren Straßenverkehr ein – und wurde dadurch auch für die Themen Umweltverschmutzung und Klimawandel sensibilisiert. Hillmans Forschungsgebiet ist die Zukunft. Und die sieht er nun eben verloren. Die Folge des Klimawandels laut Hillman: unser aller Tod

“Wir sind dem Untergang geweiht”, sagte der 86-Jährige der britischen Tageszeitung “Guardian”. “Auf uns wartet der Tod, das Ende fast allen Lebens auf diesem Planeten.” Die Menschheit sei zu abhängig von fossilen Ressourcen, klagt Hillman. Der Prozess des Klimawandels, der die polaren Eiskappen zum schmelzen bringe, sei nicht mehr aufzuhalten. ► Früher hat sich Hillman um eine Verkehrsrevolution in Großbritanniens Städten bemüht.

“Aber wenn die Apokalypse bevorsteht, dann hat es keinen Sinn mehr, sich für das Fahrrad als wichtigstes Transportmittel einzusetzen”, sagt der Soziologe nun. Selbst wenn die Menschheit sofort aufhören würde, fossile Ressourcen zu verbrennen, würde sie das nicht retten, sagt Hillman. “Wir sind längst am point of no return.” Das heißt: Wir sind an dem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Die Lage ist aus Hillmans Sicht hoffnungslos.

Ein kompletter Verzicht auf klimaverseuchende Technologien – in der Landwirtschaft, im Flugbetrieb, im Straßenverkehr und bei der Energienutzung – würde laut ihm ohnehin nur dafür sorgen, dass die gesamte menschliche Zivilisation zusammenbricht.

Außerdem würde die Menschheit mit ihrem Kapitalismus “genau das Gegenteil davon tun, was wir eigentlich tun müssten”, sagt Hillman über die weltweite Klimakatastrophe. “Alle schweigen, alle lassen es einfach geschehen.”

https://www.huffingtonpost.de/entry/klimawandel-forscher-weltuntergang-menschheit_de_5ae1a09ae4b055fd7fc8906d
 
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Warum müssen diese Umweltschützer jetzt auch noch beim Thema Gaming anfangen? Das bisschen Strom das wird beim zocken verbrauchen ist doch nix im Gegensatz zu dem was in manchen Büros verbraten wird. EIn PC dort mag ja weniger verbrauchen, aber wenn der 8-9h und das 5 Tage die Woche läuft dann verbraucht der sicherlich mehr im selben Zeitraum, oder nicht? :)
 
Warum müssen diese Umweltschützer jetzt auch noch beim Thema Gaming anfangen?

MMn ist das die falsche Frage, wichtiger wäre, warum fangen sie erst jetzt damit an?
Und wie ich schon sagte, geht es mir nicht um den Energieverbrauch beim Spielen, sondern um den Resourcenverbrauch bei der Herstellunug und der Tatsache, dass Ottonormalzocker hierüber quasi null Infos findet.

EDIT: Ich hab dazu bisher nur folgenden Artikel finden können: Energieverbrauch: Die OEkobilanz von PC, Handy & Co. - FOCUS Online
Und das ist keine "neumodische Klimahisterie", der Artikel ist elf Jahre alt! Was hat sich seitdem geändert?
 
MMn ist das die falsche Frage, wichtiger wäre, warum fangen sie erst jetzt damit an?
Und wie ich schon sagte, geht es mir nicht um den Energieverbrauch beim Spielen, sondern um den Resourcenverbrauch bei der Herstellunug und der Tatsache, dass Ottonormalzocker hierüber quasi null Infos findet.

EDIT: Ich hab dazu bisher nur folgenden Artikel finden können: Energieverbrauch: Die OEkobilanz von PC, Handy & Co. - FOCUS Online
Und das ist keine "neumodische Klimahisterie", der Artikel ist elf Jahre alt! Was hat sich seitdem geändert?

Die meisten behalten ihren PC locker 10 Jahre lang und Spielkonsolen sicher mal bis der Nachfolger kommt, ich weiss das viele seltene Erden in den PCs verbaut sind und das eine gewisse Umweltbelastung da ist. Aber wenn wir schon von Herstellung von Elektronik und Umweltbelastung reden, braucht man alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone? Es gibt viele die genau das denken und ich würde eher da ansetzen.
 
Ich weis halt nicht was einige hier denken, wenn sie jeden Tag die Nachrichten schauen und lesen. Alles nur ein schlechter Film ?, der Euch nicht zu interessieren hat ? Bis die Realität und die Kausalität im Bezug auf die eigene Ignoranz, wieder einmal einen selbst trifft.

STUDIE ZUR GESELLSCHAFTSENTWICKLUNG: Das Ende ist nah - FAZ 24.03.2014

Die moderne Gesellschaft wird kollabieren, sagt eine neue Studie der amerikanischen Raumfahrtagentur Nasa. Die Menschheit verbraucht mehr Ressourcen, als nachwachsen können.

Eine Forschergruppe der Universität Maryland um den Mathematiker Safa Motesharrei hat die fünf größten Risikofaktoren, die zum Kollaps führen könnten, ausgemacht: Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch. Für die Berechnung verwendeten die Forscher ein etwa 100 Jahre altes Räuber-Beute-Modell. In der modernen Gesellschaft stellen die Menschen die Räuber dar, die Beute sind die natürlichen Ressourcen. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und die ungleiche Verteilung des Reichtums führen dem Modell zufolge zum totalen Kollaps der Zivilisation.

Kollaps kann verzögert, aber nicht verhindert werden

Die Menschheit verbrauche jährlich anderthalb Mal mehr Ressourcen, als in der gleichen Zeit nachwachsen können. Die Überausbeutung der Ökosysteme sei dabei mit einer Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und große arme Bevölkerungsschichten verbunden, die sich besonders fatal auswirke. Die Reichen würden den Kollaps ebenso wie Dürren, Fluten und Hungersnöte später spüren und ihr Verhalten deswegen nicht verändern.

Neue Technologien wie das Fracking, durch das weitere Energieressourcen erschlossen werden sollen, lasse sich der Untergang zwar hinauszögern, aber nicht verhindern, heißt es weiter. Die Weltbevölkerung wird sich in absehbarer Zeit auf etwa zehn Milliarden Menschen vergrößern. Derzeit leben etwa 7,2 Milliarden Menschen auf der Erde.

Studie: Die moderne Gesellschaft wird untergehen
 
[...] braucht man alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone? Es gibt viele die genau das denken und ich würde eher da ansetzen.

Nein, braucht man nicht - privat habe ich gar kein Smartphone und dienstlich nutzen viele meiner Kollegen ihre Geräte teilweise bis zu sechs Jahren. Da braucht's höchstens mal einen neuen Akku oder Display, das sind neben fehlender Sicherheitsupdates seitens des Herstellers bei uns der Hauptgrund, dass bei uns ein Smartphone getauscht wird. Die Neugeräte sind dann zwar wieder von Apple bzw. Samsung & Co., was aber daran liegt, dass die Provider durch die Bank bei Vertragsverlängerungen Neugeräte der großen Hersteller massiv subventionieren, und dabei leider Hersteller wie Fairphone oder Sh1ft außen vor bleiben.
 
Die meisten behalten ihren PC locker 10 Jahre lang und Spielkonsolen sicher mal bis der Nachfolger kommt, ich weiss das viele seltene Erden in den PCs verbaut sind und das eine gewisse Umweltbelastung da ist. Aber wenn wir schon von Herstellung von Elektronik und Umweltbelastung reden, braucht man alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone? Es gibt viele die genau das denken und ich würde eher da ansetzen.
Ich glaube mit "locker 10 Jahre" liegst du daneben. Ohne es zu wissen, würde ich schätzen, dass von den meisten etwa alle 5 Jahre der PC gewechselt wird. Man kann auch nicht das Übel einfach auf einem anderen Träger abladen wie z.B. das Smartphone. Die Mischung macht's eben. Ich konsumiere auch liebend gerne und kaufe mir gerne schöne Dinge, von denen ich weiß, dass sie nicht fair produziert wurden, aber ich versuche so viel wie möglich davon gebraucht zu kaufen. Geht halt auch nicht immer, aber wie schon oft hier im Thread geschrieben, es gibt ganz viele verschiedene Aspekte, auf die man achten kann um ein bisschen umweltschonender zu leben.
 
Dieses Klima rumgemache geht mir langsam so dermaßen aufn Zeiger das ist unfassbar. Angefangen mit dieser Greta aus Schweden , Schule schwänzen und mit Boot fahren um sich fürs Klima einzusetzen.
Unsere Autoindustrie kommt mit den utopischen Zielen schon nichtmehr hinterher und jetzt lese ich noch eine News zum Thema Gaming.
Auf 60 fps reduzieren weil der Spieler merkt kein Unterschied wenns höher ist...ich rast aus. Ich würd chemisch kastrieren wieder einführen für solch einen Stuss.
 
Der Anbieter (unsere Stadtwerke) bietet doch, wie gesagt, seit 2008 außer Ökostrom gar nichts anderes mehr an - egal ob für Privat- oder Gewerbekunden? :huh:

Dann ist ja gut. Im geposteten Zitat Stand der Zusatz "Tarifkunden"; da das Großgewerbe Einzelverträge abschließt hätte sich dahinter ein Hintertürchen für die Lieferung des schwarzen Reststroms an nicht-Privatkunden verbergen können.


Nein, braucht man nicht - privat habe ich gar kein Smartphone und dienstlich nutzen viele meiner Kollegen ihre Geräte teilweise bis zu sechs Jahren. Da braucht's höchstens mal einen neuen Akku oder Display, das sind neben fehlender Sicherheitsupdates seitens des Herstellers bei uns der Hauptgrund, dass bei uns ein Smartphone getauscht wird. Die Neugeräte sind dann zwar wieder von Apple bzw. Samsung & Co., was aber daran liegt, dass die Provider durch die Bank bei Vertragsverlängerungen Neugeräte der großen Hersteller massiv subventionieren, und dabei leider Hersteller wie Fairphone oder Sh1ft außen vor bleiben.

14 years + counting :-D
Wie viele Titans ich mir damit wohl rauslassen darf?
 
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Dieses Klima rumgemache geht mir langsam so dermaßen aufn Zeiger das ist unfassbar. Angefangen mit dieser Greta aus Schweden , Schule schwänzen und mit Boot fahren um sich fürs Klima einzusetzen.
Unsere Autoindustrie kommt mit den utopischen Zielen schon nichtmehr hinterher und jetzt lese ich noch eine News zum Thema Gaming.
Auf 60 fps reduzieren weil der Spieler merkt kein Unterschied wenns höher ist...ich rast aus. Ich würd chemisch kastrieren wieder einführen für solch einen Stuss.
Hast du Verstopfungen, oder wieso hast du so schlechte Laune?
 
Anstatt jetzt jeden kleinen Stein umzudrehen sollte man evlt. mal den Hauptverdächtigen für den immer größeren Schadstoffausstoss anprangern: das Bevölkerungswachstum auf der Erde.
Als ich Anfang der 80er auf die Welt kam gab es 4,5 Mrd. Menschen. Heute sind es 7 Mrd, Tendenz stark steigend. Da können wir soviel CO2 & Co reduzieren wie wir möchten, die Rechnung wird nicht aufgehen.
Schöne Umschreibung für die AfD/FPÖ-Einstellung die Afrikaner/armen Länder sollen weniger Kinder machen....
Nur mal so als Denkanstoß:
1980 war die pro Kopf Dichte an PKWs bei uns in Österreich bei 162/1000
30 Jahre später bei 469, aktuell bei knapp 520. (In Deutschland bei aktuell 576)
Und dann die Meinung mancher wir wären ja so sauber in Europa, und die Chinesen sollten mal nicht soviel Dreck produzieren. Der Dreck wird für die heutige urbane westliche Spaßgesellschaft produziert und sollte eigentlich bei jedem Produkt auf die Ökobilanz in dem Land es verkauft wird angerechnet werden.
Aber das will ja dann auch wieder keiner hören.....

Ich werde wohl nicht mehr lange genug leben um die Auswirkungen mitzuerleben die uns die ungezügelte Konsumgesellschaft eingebrockt hat.
Ich bin von Kindheit her gewohnt ökologisch zu leben; bin mit meinen Eltern auf der kleinen Landwirtschaft meiner Großeltern aufgewachsen.
Langsam setzt aber wenigstens ein Denkprozess bei einigen ein, und auch die Politik hat mittlerweile wohl begriffen dass "Schulschwänzer" die Wähler von heute/morgen sind...
FFF&Schulstreiks waren also doch nicht so umsonst, und ist noch lange nicht am Ende.
Auch kleine Veränderungen brauchen meist radikale Ideen, so war es halt schon immer.
 
Kondome in Afrika verteilen. :D

Bildung, steigender Wohlstand und Arbeit für (fast) alle,
würden schon reichen um das Bevölkerungswachstum dort zu drosseln - wie in allen modernen Industriestaaten.

Positiver Nebeneffekt:
Auch Migration- & Flucht (übers Mittelmeer) wären dann kein Thema mehr.

Wobei das in Afrikas "Armenhäusern" (z.B. Nigeria, Geburtenrate über 7) wohl nicht wirklich funktionieren wird.

@Kondome in Afrika: Beschwer dich bitte bei der röm. kath. Kirche!

Das sagt der primäre Stromversorger hier für unser Versorgungsgebiet:

Zu 100% Strom aus deutscher Wasserkraft. Wer nicht extra seinen Strom von einem anderem Anbieter bezieht,
bekommt hier also seit 2008 ganz automatisch nur noch 100% Ökostrom, und mMn auch zu fairen Preisen:
Die kWh kostet aktuell 26 Cent, die Grundgebühr afaik 90€/Jahr, und sogar die Umrüstung auf die neuen digitalen Stromzähler wird vom Versorger bezahlt.
Dazu kommen zahlreiche Windräder in der Gegend, und gefühlt jedes zweite Haus hat Solarzellen auf dem Dach. :top:

Löblich. Ändert aber auf kurze Sicht nichts an eurem (noch) bestehenden Kohle-Problem.

Dazu kommen zahlreiche Windräder in der Gegend, und gefühlt jedes zweite Haus hat Solarzellen auf dem Dach. :top:

Nichts gegen eure Energiewende, interessantes Projekt, aber warum ihr eure AKWs vor den Kohlekraftwerken abgeschaltet habt, kann ich aus ökologischer Sicht nicht nachvollziehen.
War das eine Fukushima-Überreaktion oder hattet ihr wirklich Angst vor Erdbeben und Tsunamis in Deutschland?

Andererseits, schauts da bei uns in AT auch nicht besser aus.
Bei uns hat die Umweltbewegung seit den 80ern mehrere AKWs, aber auch mehrere große Wasserkraftwerke verhindert.

Stattdessen wurden einige, große Kohle/Öl Kraftwerke errichtet, die seit 40 Jahren einen großen Anteil zu Österreichs Emissionen beitragen.
Die werden jetzt erst nach und nach abgeschaltet.

Leider sind diese Anlagen aber auch für die Fernwärmeversorgung von ~70.000 Menschen verantwortlich. Sollte diese komplett wegfallen,
muss wieder mit Strom, Gas oder Holz geheizt werden. Was die, durch die Kraftwerksabschaltungen eingesparten Emissionen, wieder relativiert.

Und von dem Aufwand, die riesigen Leitungen zuerst über dutzende Kilometer in die Ortschaften und Städte zu verlegen und nun wieder zu entfernen,
fange ich erst gar nicht an...

Das wird noch amüsant werden :-)


Läuft. Wird aber noch dauern. Vor 2030 rechne ich nicht mit dem ersten Leistungsreaktor dieser Art.
Und vor 2050 nicht mit einem Anteil von 10% an der Weltenergieerzeugung.

So sieht die Iter-Baustelle in Frankreich aktuell aus

Kontrollierte Kernfusion ist eben technisch erheblich komplizierter als kontrollierte Kernspaltung.

Fleisch ist sehr wohl ein Problem. Unmengen an Ressourcen und Energie gehen dafür drauf, und es entstehen Unmengen an Methan

Ein halbwegs annehmbarer Fleischkonsum sollte bei ~250g pro Woche liegen. Die geringsten Emmissionen erzeugt übrigens Geflügel, dicht gefolgt von Laborfleisch.
Rindfleisch ist am problematischsten.

Und zum Thema Alterung: Migranten sind der Grund, warum die Bevölkerungszahl in Deutschland seit Jahren stabil ist und nicht sinkt.

Einerseits ja. Andererseits sehe ich kein Problem punkto Lebensqualität, wenn z.B. im Deutschsprachigen Raum statt ~100 Millionen nur noch 50 Millionen Menschen leben.
Warum? Unser Ressourcen- und Flächenverbrauch ist abartig hoch und kann ohne Importe gar nicht mehr gedeckt werden.

Und wie sich Großstädte wie Wien in den letzten 15 Jahren entwickelt haben, ist ebenfalls nicht nur positiv:
Zu wenig Wohnungen, obwohl es da in AT besser aussieht als in Deutschland (weil massiver, sozialer Wohnungsbau), verschlafener Öffi-Ausbau,
zu viele, zu große Autos, immer mehr Touristen, Hitze weil Betonwüste;

Das Thema "Migration ja oder nein", spielt innerhalb der EU sowieso keine Rolle mehr.
Spielte es auch früher nicht: Weder im Römischen Reich, noch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
Und das spätere Österreich-Ungarn (Donaumonarchie) war als Vielvölkerstaat ohnehin ein "europäisches Projekt"
von Habsburg, mit allen Vor- und Nachteilen.

Das es aber lokal punkto Einwanderung sehr wohl Probleme gibt, sollte auch klar sein
und muss diskutiert und gelöst werden, sonst schnappen sich die Extremisten das Thema.
 
Ich werde wohl nicht mehr lange genug leben um die Auswirkungen mitzuerleben die uns die ungezügelte Konsumgesellschaft eingebrockt hat.
Ich bin von Kindheit her gewohnt ökologisch zu leben; bin mit meinen Eltern auf der kleinen Landwirtschaft meiner Großeltern aufgewachsen.
Langsam setzt aber wenigstens ein Denkprozess bei einigen ein, und auch die Politik hat mittlerweile wohl begriffen dass "Schulschwänzer" die Wähler von heute/morgen sind...
FFF&Schulstreiks waren also doch nicht so umsonst, und ist noch lange nicht am Ende.
Auch kleine Veränderungen brauchen meist radikale Ideen, so war es halt schon immer.
"Fridays for Future" hat zumindest für Diskussionen gesorgt und das ist schon mal ein Anfang. Völlig egal, was man vom Gretchen und Co. halten mag, aber es hat Aufmerksamkeit erlangt. Daher befürworte ich auch weiterhin FFF und Schulstreiks fürs Klima. Und es hält dem ein oder anderen auch (wieder mal) den Spiegel vor's Gesicht. Allein dafür würde es sich lohnen. :p
 
Was willst du denn machen? 2,5 Mrd. Menschen ins All schießen, um wieder auf 4,5 Mrd. zu kommen? An diesme Hebel anzusetzen, wird extrem schwierig, zumal eine dratische "Kappung" der Geburtenrate in vielen Ländern das (wie auch immer geartete) Altersvorsorgesystem lahmlegen dürfte.

Geburtenkontrolle richtig, das ist die einzig vernünftige Lösung. Ansonsten haben wir einen Kampf gegen Windmühlen vor uns.
Ja das gibt andere Probleme, aber die Probleme wenn es so weitergeht werden viel größer sein als das was eine überalterte Bevlökerung an Problemen mit sich bringen würde. Es gibt keine schöne Lösung, es geht jetzt darum die weniger hässlichere zu wählen.
 
Was willst du denn machen? 2,5 Mrd. Menschen ins All schießen, um wieder auf 4,5 Mrd. zu kommen? An diesme Hebel anzusetzen, wird extrem schwierig, zumal eine dratische "Kappung" der Geburtenrate in vielen Ländern das (wie auch immer geartete) Altersvorsorgesystem lahmlegen dürfte.

Selbst wenn wir 5 Milliarden Menschen ins All schießen würden, würde es an der jetzigen Situation nichts ändern. Denn von den fast mehr als 4 Milliarden Menschen in den Schwellenländern, die unsere Lebensweise anstreben, leben in etwa inklusive uns in den Industrienationen, in etwa 2-2.5 Milliarden so wie wir. Und wir brauchen jetzt schon mehr als 1-2 Erden um den Ressourcenbedarf zu decken. Geht sich also nicht wirklich aus.

Das witzige ist halt auch, das einige glauben das wenn wir in Deutschland und Europa mit etwa 500 Millionen Menschen, die vermeintlich "grüne" Kurve bekommen würden. Allein in China und Indien, mehr als 6 mal so viele Menschen dabei sind, unsere ignorante Lebensweise und unser Wohlstandslevel zu erreichen. Da es in ihren Augen ja das erstrebenswerte darstellt, genauso zu leben wie wir oder die Amerikaner. Die letztere, wenn jeder so leben würde wie sie, wir 5 Erden bräuchten.

So, nun kann sich ein jeder mal vorstellen, das die Inder und Chinesen nen scheiß drauf geben werden, wenn wir ihnen vordiktieren, nicht unsere hemmungslose Lebensweise zu erreichen. Daher, allein wenn China mit 1.4 Milliarden Menschen so weitermacht wie bisher und unsere Lebensweise als Ideal anstrebt. Wir in Zukunft, selbst mit China alleine, alle gemeinsam gen Abgrund fahren werden.

Glaubt ihr nicht ? ist aber so ! Das was wir jetzt und die letzten 20 Jahre an weltweit geopolitischen und ökologischen Auswirkungen sehen, ist erst der Anfang, vom Ende. Nach uns die Sintflut.

*edit*

Hat der gute Kerl hier übrigens, noch unter Obama von sich gegeben ! Nicht das einer hier noch wirklich wer glaubt, das es einen Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern geben würde.

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Joint Vision 2020 (engl. sinngemäß „Perspektive für die streitkräfteübergreifende Operationsführung im Jahre 2020“) ist ein Strategiepapier, welches das Verteidigungsministerium der USA am 30. Mai 2000 veröffentlichte und das Überlegungen zu einer „Überlegenheit auf breiter Front“ (englischer Originalausdruck: Full-spectrum dominance) der US-amerikanischen Streitkräfte enthielt, damit diese auch im Jahre 2020 Bedrohungen auf dem gesamten Erdball begegnen könnten. Dabei spielt die Fähigkeit zu einem Global Strike (etwa: weltweiter Schlag) eine zentrale Rolle.

Gegenüber seinem Vorgänger Joint Vision 2010 lockerte Joint Vision 2020 das Zeitlimit, ordnete Prioritäten neu und erweiterte die Full-spectrum dominance auf asymmetrisch vorgehende Gegner. Auch die Lektionen der jüngsten Militäreinsätze, vor allem die Informationsgewinnung und eine ungebremste Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden und Nationen, flossen in Joint Vision 2020 ein. Ebenfalls zu diesen Lektionen wurde gezählt, dass die Streitkräfte in Zukunft alle Arten von Einsätzen beherrschen müssten, allerdings hat der Kampfeinsatz absoluten Vorrang. Der ausgedehnte Informationsfluss soll die Wahlmöglichkeiten der Entscheidungsträger ausdehnen und Verbände jeglicher Größe über das Geschehen auf dem Laufenden halten.

Seit der Veröffentlichung sind diese Leitlinien Stück für Stück als Teil der allgemeinen Militärdoktrin umgesetzt worden. Das Ergebnis dieses Prozesses ist Network-Centric Warfare, eine vollständig vernetzte Operationsführung. Während die großen Strukturmaßnahmen wie die Transformation der United States Army, bis 2008 abgeschlossen sein sollen, dauert die Beschaffung der zur Umsetzung der Strategie notwendigen Ausrüstung, beispielsweise die Future Combat Systems inklusive des Infanteristenmoduls Future Force Warrior, noch mindestens bis 2020.

Mit der Umsetzung ist ein eigenes Kommando der Streitkräfte betraut, das Joint Forces Command.

https://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Vision_2020

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Geburtenkontrolle richtig, das ist die einzig vernünftige Lösung. Ansonsten haben wir einen Kampf gegen Windmühlen vor uns.
Ja das gibt andere Probleme, aber die Probleme wenn es so weitergeht werden viel größer sein als das was eine überalterte Bevlökerung an Problemen mit sich bringen würde. Es gibt keine schöne Lösung, es geht jetzt darum die weniger hässlichere zu wählen.
Geburtenkontrolle ist keine vernünftige Lösung, sondern eine äußerst radikale, viel zu einfache und damit keine richtige. Denn durch Geburtenkontrolle beschneidet man den Menschen in seiner Freiheit. Die Umsetzung dahingehend reicht von der "Ein Kind-Politik", die bis 2015 noch in China herrschte, was noch relativ harmlos ist, bis hin zu schlimmeren Szenarien. Im schlimmsten Fall gäbe es ne gesetzlich vorgeschriebene Vasektomie für Männer und Frauen müssen sich im Zweifelsfall Sterilisieren lassen, wenn es zu viele Kinder und junge Menschen im Land gibt. Was dann? "Muss ich halt mit klar kommen" ist nicht. Jeder hier will frei in dem sein, was er im Leben tun möchte. Auch du. Und Familiengründung gehört für viele dazu. Daher kann ich nicht verstehen, wie man guten Gewissens Geburtenkontrollen befürworten und vlt. sogar fordern kann.

Geburtenkontrolle ist eine der hässlichsten "Lösungen", die man sich vorstellen kann. Rein logisch betrachtet sicher effektiv. Aber rein logisch betrachtet könnte man auch mal eben alle Geräte in Krankenhäusern und Seniorenheimen abstellen. Dann wären einige Menschen schon mal weg vom Fenster und es wäre eine Last weniger. Aber Logik allein sollte nicht das Maß aller Dinge bei der Beurteilung einer Sache sein. Immerhin sind wir immer noch Menschen und Geburtenkontrolle halte ich für eine hochgradig unmenschliche Sache. Zumal das dann auch schon Diktatur wäre und sowas wollen wir alle nicht. Radikale Lösungen sind niemals die besten Lösungen.

Der beste Weg ist nach wie vor, dass die Menschen sich selbst darüber im Klaren werden, was sie für Klimaschutz tun müssen, und dies auch in die Tat umsetzen. Ob man dieses Ziel nun erreicht oder nicht, sei mal dahin gestellt, aber das ist mMn die einzig richtige Lösung. Und nur weil sie schwer bis nahezu unmöglich zu erreichen scheint, ist sie noch lange nicht die falsche Lösung.
 
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