News Gabe Newell spielt Stalker 2: Valve-Gründer hat es schon viermal durch

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Auf Nachfrage gab Valve-Gründer Gabe Newell an, dass er derzeit Stalker 2 spielt. Inzwischen dürfte er seinen vierten Durchgang abgeschlossen haben. Welcher Titel als Nächstes kommt, ist offenbar noch offen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gabe Newell spielt Stalker 2: Valve-Gründer hat es schon viermal durch

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Stalker ist definitiv kein Spiel für jeden, selbst wenn es komplett gepolished und gepatcht wäre. Es ist kantig und nicht einsteigerfreundlich, aber das war der Vorgänger im Prinzip ja auch nicht.
Selber spiele ich es aktuell zum zweiten Mal und werde definitiv noch eine Drittel Mal spielen.
Die Atmosphäre ist, meiner Meinung nach, einzigartig, gibt nicht sooo viele Spiele, die das in dem Umfang/Stile hinbekommen und wenn man dann noch Interesse an Chernobyl hat, macht es das noch besser.
Mittlerweile hat sich auch sehr viel getan, durch die Patches. AI Life ist nun vorhanden (wenn auch nicht immer perfekt), große Bugs die Quest zerstören oder zum Laden eines alten Spielstandes zwingen, hatte ich ebensowenig.
Dazu kommt eine anständige Story, mit mehreren Entscheidungsmöglichkeiten. Nicht jede bietet zwar einen großen Unterschied, aber eben doch genug, das ist auch einer der, für mich, animierenden Gründe das Spiel 3 zu spielen. Im zweiten durchlaufen haben sich einige Dinge maßgeblich verändert, als davor.
Das vierte Mal schiebe ich dann auf Ende des Jahres, also wenn das Game ein Jahr alt geworden und dann vermutlich komplett gepolisht wurde.
Gerade die Aimbot-Shotgun NPCs, das durchschießen von mehreren harten Gegenstände (vor allem mit Shotgun) sind an manchen Stellen extrem ärgerlich, am PC gibt es zwar mods, aber das sollte im Spiel selbst eigentlich angepasst werden. Auch die Ausdauer ist bei der riesen OW, vor allem im mid/Anfang Endgame (vor Prypiat) teils eine Tourtour. 9 Sekunden sprinten, Energie trinken, das ganze dreimal in Folge, essen und dann wieder alles in Folge finde ich als Fan der Vorgänger (da sprintet man schneller und hat mehr Ausdauer) nicht gerade Ideal.
Am liebsten wäre mir eine Schnellreise zu den Camps, sobald man sie einmal entdeckt hat. Das Reise System ist bei Größe einfach nicht ideal.
 
Stalker 2 is im Grund mehr ein Walking Simulator mit angelegter generischer Story in Form von 0815 Aufgaben wie geh dahin hol das, geh dahin töte das, geh dahin und mache das.

Ich hatte wirklich mehr erwartet!
 
Stalker 2 is im Grund mehr ein Walking Simulator mit angelegter generischer Story in Form von 0815 Aufgaben wie geh dahin hol das, geh dahin töte das, geh dahin und mache das.

Ich hatte wirklich mehr erwartet!
Das ist der Grund, warum ich aktuell ein wenig die Lust verloren habe. Wenn meine nächste Quest 30 Minuten laufen bedeutet, ist es leicht demotivierend, auch wenn der Rest absolut geil ist.
 
Wie viele Stunden haben Sie schon mit Stalker 2 verbracht?
Noch keine Minute, denn das Setting des Spiels gefällt mir nicht. Mit "Stalker" verbinde ich andere Vorstellungen - den Film "Stalker" von Andrej Tarkowski oder die Buchgrundlage "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki.
 
Wie viele Stunden haben Sie schon mit Stalker 2 verbracht?
Noch keine Minute, denn das Setting des Spiels gefällt mir nicht. Mit "Stalker" verbinde ich andere Vorstellungen - den Film "Stalker" von Andrej Tarkowski oder die Buchgrundlage "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki.
Dann wäre es ja eher ein literarisches Spiel ala The Vanishing of Ethan Carter oder What Remains of Edith Finch geworden, denn sowohl Buch als auch Film haben so gut wie keine Action-Komponente und auch keine Notwendigkeit einer Open-World um die Geschichte zu transportieren.
Bin schon sehr froh über das was GSC aus der Verschmelzung der beiden Hauptinspirationen gemacht hat und fand immer das GSCs Stalker eine der besten "neuen" IPs ist, in Zeiten in denen uns sowohl im Kino als auch in Games fast nur noch Remakes und Remasters vorgesetzt werden.

Bin ca. 20 Stunden in meinem 2. Playthrough, dieses Mal schlage ich mich auf Seiten der Aufseher.
Der letzte Patch hat die Lokalisation leider ziemlich zerschossen, sowohl bei Übersetzungen im UI, aber leider auch sagen NPCs gefühlt öfter mal Sätze die an diesem Gesprächspunkt eigentlich nicht zur Sprache kommen sollten. Wie als würde das Spiel auf die falschen Zeilen zugreifen. Gemeldet habe ich es schon direkt bei Release von 1.3 und wurde vom Support auch als größeres Problem bestätigt.

Hab jetzt aber auch erstmals nach Mods geschaut und überlege mich mal anhand dieses Videos etwas auszutoben und rumzuprobieren:
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Dann wäre es ja eher ein literarisches Spiel ala The Vanishing of Ethan Carter oder What Remains of Edith Finch geworden, denn sowohl Buch als auch Film haben so gut wie keine Action-Komponente und auch keine Notwendigkeit einer Open-World um die Geschichte zu transportieren.
Da bin ich anderer Meinung. Warum man das Spiel in die Gegend von Tschernobyl verlegen musste, zeugt meiner Meinung nach von einer gewissen Einfallslosigkeit.

Bei den Strugatzkis durchstreifen die Stalker verschiedene Zonen, in denen die Hinterlassenschaften offensichtlich außerirdischer Besucher verstreut liegen. Die Zonen bieten genug Raum für Action - gefährliche Artefakte, Anomalien, rivalisierende Banden etc. Manche Phänomene sind völlig unerklärlich, jeder Fehltritt kann tödlich sein. Sogar die Namen der Anomalien sind im Buch phantasievoller - statt Gravitationsanomalie gibt es bei den Strugatzkis die "Fliegenklatsche". Auch die Artefakte sind ungewöhnlicher. Wer weiß schon, was man sich unter einer "leeren Null" vorzustellen hat? Gern hätte ich mich auch auf die Suche nach der "goldenen Kugel" gemacht, einer Art Wunscherfüllungsmaschine.

Ein Besuch als Stalker in dieser Zone wäre für mich viel reizvoller gewesen.

Es gibt Elemente aus dem Buch oder dem Film, aber die Umsetzung im Spiel ist für mich nicht interessant und ansprechend.
 
Gabe hat Geschmack, allerdings würde ich es nicht 4 mal schaffen, Stalker 2 durchzuspielen. Muss iwann noch meinen ersten Run beenden :o
 
Wie viele Stunden haben Sie schon mit Stalker 2 verbracht?
Noch keine Minute, denn das Setting des Spiels gefällt mir nicht. Mit "Stalker" verbinde ich andere Vorstellungen - den Film "Stalker" von Andrej Tarkowski oder die Buchgrundlage "Picknick am Wegesrand" von Arkadi und Boris Strugatzki.
Alle 3 (Spiel, Film, Buch) sind Meisterwerke für sich und ihaben hre Uberschneidungen
Da bin ich anderer Meinung. Warum man das Spiel in die Gegend von Tschernobyl verlegen musste, zeugt meiner Meinung nach von einer gewissen Einfallslosigkeit.

Bei den Strugatzkis durchstreifen die Stalker verschiedene Zonen, in denen die Hinterlassenschaften offensichtlich außerirdischer Besucher verstreut liegen. Die Zonen bieten genug Raum für Action - gefährliche Artefakte, Anomalien, rivalisierende Banden etc. Manche Phänomene sind völlig unerklärlich, jeder Fehltritt kann tödlich sein. Sogar die Namen der Anomalien sind im Buch phantasievoller - statt Gravitationsanomalie gibt es bei den Strugatzkis die "Fliegenklatsche". Auch die Artefakte sind ungewöhnlicher. Wer weiß schon, was man sich unter einer "leeren Null" vorzustellen hat? Gern hätte ich mich auch auf die Suche nach der "goldenen Kugel" gemacht, einer Art Wunscherfüllungsmaschine.

Ein Besuch als Stalker in dieser Zone wäre für mich viel reizvoller gewesen.

Es gibt Elemente aus dem Buch oder dem Film, aber die Umsetzung im Spiel ist für mich nicht interessant und ansprechend.
So unterschiedlich können Geschmäcker sein.
Ich fand gerade deshalb weil es einen Bezug zu dieser realen, mystischen Zone rund um Chernobyl angesiedelt ist, war das Setting viel spannender, greifbarer, echter, realistischer.
Zwar hatte das Setting um die Alienzonen auch etwas, es hätte mich aber wohl weniger intensiv gepackt und ich finde Grade, dass man nicht einfach das Buch nachgemacht hat, sondern eigene Gegenden eingebracht hat das Spiel kreativer und mutiger. Der Fokus auf möglichst realistischen Nachbau der ukrainischen Umgebung damals hat mich fasziniert. Ein Spiel mit den gleichen Mechaniken und etwas fiktiverem Setting wäre aber wohl auch cool gewesen und hätte eine breitere Masse ansprechen können
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück