hanfi104
Volt-Modder(in)
Bei kleinen CPUs macht sich schneller Ram allerdings bemerkbar.
https://www.youtube.com/watch?v=3G-7bfPG2dE&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=3G-7bfPG2dE&feature=youtu.be
Ryse soll bei DF mit einem i3 beim Wechsel von DDR3 1600 auf 2133 66% Performance zulegen und von DDR4 2133 auf 2666 nochmal 66%.Bei kleinen CPUs macht sich schneller Ram allerdings bemerkbar.
https://www.youtube.com/watch?v=3G-7bfPG2dE&feature=youtu.be
Kaum vorstellbar, da extrem überproportional. Auf der anderen Seite ist Ryse aber auch eines der Spiele, die extrem von PCIe 3.0 profitieren. Da werden wohl massig Daten hin und her kopiert.Bei kleinen CPUs macht sich schneller Ram allerdings bemerkbar.
https://www.youtube.com/watch?v=3G-7bfPG2dE&feature=youtu.be
indem er auf Rambus Speicher mit 400 MHz Realfrequenz gesetzt hat (erst DDR4 3200 hat diese erreicht)
Die Realtaktfrequenz ist aber völlig egal, die aus der Architektur resultierende Bandbreite ist entscheidend.
Um Cache in der CPU zu ersetzen müsste man noch mindestens Faltor 10 schneller werden, selbst der langsamste L3-Teil des Caches einer Skylake-CPU liegt bei etwa 250 GB/s. Und das bei vielleicht 10 ns Zugriffszeit wo RAM auch Welten entfernt ist.
Der Sweet Spot liegt zur Zeit bei 1833/2133 MHz. Alles darüber bringt nichts mehr. Und dann gibt es ja auch noch Anwendungen, die eher von den Timings profitieren.
2 Beispiele, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Total War - ab DDR3 1833 nur noch marginale 4% Verbesserung (und hier haben wir ein Spiel, dass extrem im CPU Limit hängt)
Speicher für Skylake: DDR3-1.333 bis DDR4-3.000 im Vergleich
The Witcher 3 - DDR3 1333 CL7 hat die höchsten fps (das Game hängt so gut wie nie im CPU Limit)
Speicher für Skylake: DDR3-1.333 bis DDR4-3.000 im Vergleich
Jajaja ich weiß auch die Latenzen sind entscheidend. Nur sind die im Vergleich zum uralten RAMBUS ähnlich viel schneller geworden wie auch der Rest. RAMBUS lag bei rund 50 ns, aktueller DDR4 bei 10-15 ns. Ich dachte das sei offensichtlich deswegen habe ichs nicht nochmal extra erwähnt.
Tatsache ist dass moderner DDR4 dem alten RAMBUS in allen Disziplinen um ein Vielfaches überlegen ist - teilweise genau WEIL der Grundtakt so gering ist (und der Stromverbrauch entsprechend auch - an DDR4 kannste dir im Vergleich zu RAMBUS nicht mehr die Finger verbrennen...).
Du meinst aber wohl 917 und 1067 MHz. Das sind die Taktraten mit denen der RAM läuft. Die höhere Bezeichnung kommt vom DoubleDataRate-Verfahren.
Nein - andersrum.
QuadChannel liefert die doppelte Bandbreite des DualChannels bei gleichem RAM-Takt. Sprich DDR4-2133 im Quad-Channel ist schon schneller als diese 4133er Riegel im DualChannel.
Wenn schon der UNterschied von 2000 zu 3000 MHz im DualChannel fast Null ist ist der Unterschied noch weiter oben noch geringer.
Vielleicht wirds klarer wenn mans auf andere Bereiche überträgt: Wenn du einen Verbrennungsmotor hast (CPU) und dieser Benzin benötigt (RAM-Daten) wird der Motor nicht mehr schneller, wenn du statt 2 Benzinpumpen jetzt 4 Pumpen einbaust oder noch viel schnellere Pumpen verwendest - der Motor schafft nunmal nicht mehr weil seine Drehzahl (Taktrate) begrenzt ist.
Genau so siehts bei der Bandbreite aus - ob dein RAM 25 GB/s oder 50 GB/s oder 200 GB/s liefern kann ist völlig egal wenn die Anwendung die läuft nur 2 GB/s benutzt. Alles darüber verpufft im nichts.![]()
Wir haben eine CPU mit 10 Kernen zB (wie jetzt Broadwell-E sein wird) - sind das dann 10 Zylinder oder immer nur 1 Zylinder (übertragen auf das Motorbeispiel) die an der Benzinpumpe nuckeln? Ich denke nur so, wenn 10 Kerne auf einen Quad Channel zugreifen kann kann das doch eng werden, oder nicht?

Dann sinds 10. Deswegen haben solche "großen" CPUs auch wesentlich mehr Cache sowie ein Quad-Channel RAM-Interface.
Bei den allermeisten Szenarien würde auch hier noch DualChannel reichen, der Performanceverlust wenn man eine solche Plattform nur mit 2 statt 4 RAM-Riegeln bestückt geht fast immer gegen Null. Nur sind diese Plattformen ja auch als Workstations gedacht wo es durchaus Anwendungen gibt die viel Bandbreite brauchen bzw wenn man 10 Kerne hat kann man ja auch mal sehr viele Dinge gleichzeitig tun... deswegen wurde hier das Interface stark aufgebohrt (übrigens kommen größtenteils daher die größeren Sockel/hoheren Pinzahlen, fast alle der zusätzlichen Pins beim 2011er Sockel gegenüber dem 1151er sind fürs RAM-Interface).
Deshalb sind ja die 20MB Cache dazwischen und nicht nur drei, damit nicht ständig auf das RAM zugegriffen werden muss.
Ansonsten ändert sich nix mit der Kern-Anzahl und dem Speicher. Ist genau so geregelt wie bei den 4-Kernern.
Zunächst mal: Alle aktuellen DDR4-Riegel laufen auch auf allen Boards die DDR4-Slots haben, das ist Voraussetzung ihrer Spezifikation.
Die extrem hohen Taktraten dagegen sind was anderes da der in der CPU integrierte Speichercontroller diese auch schaffen muss - und der ist bei Haswell-E aktuell bis 2133 MHz spezifiziert, Broadwell-E gerüchteweise bis 2400 MHz. Um hier auf Frequenzen jenseits der 3000 zu kommen muss man schon tiefer in die Trickkiste greifen und gewisse Dinge erzwingen, auf 4000 und mehr wirst du da aber nicht kommen - vermutlich auch mit Broadwell nicht.
Das ist aber auch nicht nötig - wie gesagt bereits 2133er RAM hat auf einem X99-Board mehr Bandbreite als die 4133er Riegel aus dem Artikel hier auf einem Skylake-Brett.
Beim Quad-Channel bewegst du dich in Regionen um 50 GB/s Bandbreite. Hier eine Anwendung zu finden wo dann von mir aus 80 GB/s noch nennenswert schneller sind dürfte (zumindest im privaten Bereich) sehr schwierig werden.
blöde Frage: würde mein Mainboard den RAM nicht vertragen, käme ich dann wenigstens noch ins BIOS oder ähnliches?
Was ich allerdings nicht so ganz verstanden habe - du sagst ja, dass DDR4 überall "läuft". Nun, überall wäre ja übertrieben, Dual Channel auf einem Rampage V Extreme mit H-E und Quad Channel wäre ja sinnlos - somit sollten die Ram also Quad Channel spezifiziert sein..

Hast du mal die Spannung des IMC angehoben? War bei meinem 3200er auch das Problem.Ich habe auch GSKILL Speicher mit 2800 MHz. Diese kann ich bei mir aber nicht betreiben. egal ob mit 1,2; 1,25; 1,3 oder 1,35V (max zugelassen von GSKILL). Von daher dürften diese Speicher wirklich nur auf den wenigsten Boards funktionieren und evtl auch wie angesprochen nicht in Vollbestückung. Ich kann meinen Speicher zumindest mit 2666MHz@1,2V betreiben - das ist auch okay![]()
Bei Intel geistert seit Jahren das HMC-Gespenst um. Erst kommen die Gerüchte, dass Ivy, Haswell, Skylake,... mit HMC kommen und am Ende haben wir DDR im PC.
An der Stelle ist der Druck einfach nicht besonders groß, einfach weil NOCH viel mehr Bandbreite wie man hier schon sehen kann keine Performance mehr bringt, entsprechend niedrig auf der Prioloste dürfte die HMC-Implementierung sein. Intel forciert aktuell da eher ihren 3D-XPoint als Flash-Ersatz.
In anderen Bereichen wo Bandbreite eine kritische Größe ist (etwa Grafikkarten) haben wir den HMC ja jetzt... nur heißts da eben HBM.^^