Ich kann dazu nur sagen, dass man dieses Thema hier bei uns,
für "österreichische Verhältnisse" seit einiger Zeit ungewöhnlich ernst nimmt.
In den letzten Wochen gab es hier durch den Zivilschutz und andere Organisationen
öffentliche Vorträge über Verhaltensweisen und Bevorratung im Fall eines Blackouts.
Auch die Streitkräfte haben offiziell begonnen autarke Systeme in Kasernen auszubauen
und - was scheinbar seit dem Kalten Krieg nicht mehr gemacht wurde - große Vorratslager für Medikamente und Nahrungsmittel anzulegen.
Die Politik hat inzwischen öfter angemerkt, die Bürger mögen bitte für einige Tage Vorräte anlegen.
Wie gesagt, für Österreich sehr ungewöhnlich
und daher schließe ich daraus, dass das Thema durchaus relevant ist.
Ich habe jedenfalls begonnen zumindest Wasser, Notrationen, Batterien, Klopapier,
Taschenlampen und ein Kurbelradio vorrätig zu halten - für 7 Tage und 2 Personen.
Ist finanziell betrachtet nicht Kostenintensiv und problemlos machbar.
Mit dem Thema "Selbstschutz" hadere ich noch.
Ich frage mich nämlich wie viele Tage es in so einem Fall dauert,
bis die "dünne Zivilisationsdecke" wegbricht und geplündert wird.
Zumindest zwei, drei Dosen Pfefferspray werde ich wohl schon kaufen.