Hallo allerseits.
Wer die Zugangsdaten seiner Fritzbox auslesen möchte, verbindet seinen PC über WLan oder Lan mit dem Router,
startet am PC Telnet mit der IP-Adresse des Routers, bestätigt sein Fritzbox Zugangs-Passwort
und setzt normaler Weise bis Fritzbox Software Revision 6.03, diesen Befehl mittels Telnet ab:
allcfgconv -C ar7 -c -o - > /var/tmp/ar7.tmp
Danach findet man im Verzeichnis der Fritzbox "/var/tmp" die Datei "ar7.tmp", worin u.a. die unverschlüsselten Zugangsdaten für z.B. M-net stehen.
Da jedoch viele nicht wissen wie man mittels Telnet eine Datei editiert, kann für "/var/tmp" auch “var/media/ftp/name des USB-Stick/ar7.tmp“ stehen.
Insofern ein USB-Stick an der Fritzbox eingesteckt ist, wird die Datei „ar7.tmp“ auf diesen geschrieben.
Nun braucht man lediglich nur noch den USB.Stick in den PC stecken und diese Datei editieren......,
unter: "username = " + "passwd =" (im oberen 1/3 der Datei) findet man den Providerzugang und das Providerpasswort......... voilà geschafft.
Jedoch hat AVM ab Software Revision 6.05 und höher leider auch dahingehend einen Riegel vorgeschoben und dem Befehl „allcfgconv“ die Option „-C“ geraubt.
Von daher fragen sich alle was nun ?
Ein Downgrad der Software von z.B. Vers. 6.20 auf Vers. 6.03 wäre durchaus möglich, kann aber dazu führen das die M-net Zugangsdaten gelöscht werden.
Darüber hinaus sieht es u.a. auch M-net nicht gerne, wenn man einen laut deren AGB eine nicht zugelassenen Software Updatet, oder Downgrade vornimmt.
Was also tun ?
Die Lösung ist eigentlich recht simpel.
Zuerst besorgt man sich über das Internet für seine Fritzbox die entsprechende (Downgrade)Firmware mit z.B. der Revision 6.03.
Wer noch keinen 7-Zip Packer auf seinem PC hat, besorgt sich auch diesen, idealer Weise die Version 9.34 Alpha.
Mit dem 7-Zip Packer / Entpacker wird nun die Datei heruntergeladene Firmware 6.03 der FB geöffnet.
Dann sucht man in der Datei nach "kernel.image" und lässt sich dieses entpacken.
Danach wird mit 7-Zip "kernel.image" geladen und aus „/bin“ die Datei "allcfgconv" entpackt.
Die Datei "allcfgconv" wird nun auf einen USB-Stick kopiert und der Stick in die Fritzbox gesteckt.
Jetzt startet man wieder Telnet mit der IP-Adresse der Fritzbox, gibt sein Passwort ein und setz folgenden Befehl ab:
mount -o bind /var/media/ftp/name des USB-STICK/allcfgconv /bin/allcfgconv
Danach wie oben:
allcfgconv -C ar7 -c -o - > /var/tmp/ar7.tmp
oder
allcfgconv -C ar7 -c -o - > /var/media/ftp/name des USB-Stick/ar7.tmp
Und wieder wie oben,...., voilà geschafft !!!
Idealer Weise setzt man dann noch den Mount-Befehl zurück mit:
umount /bin/allcfgconv
löscht-, insofern vorhanden, noch die Datei "ar7.tmp" im Verzeichnis "/var/tmp" mit: "md ar7.tmp"
und kopiert nach o.g. Vorgehensweise die Datei "allcfgconv“ AUS DER ZUVOR INSTALLIERTEN FIRMWARE (aus dem Internet) ZURÜCK.
Dann weiß auch u.a. M-net NICHT was Sache war.
Von wegen Routerzwang....lol
Gruß an alle FB-Hacker

al-stone
p.s.
hatte ganz vergessen darauf hinzuweisen das bei der Fritzbox Telnet vor dessen Gebrauch eingeschaltet werden muss.
Dies geht in der Regel mittels Telefon: Abheben „#96*7*“ eingeben und wählen lassen.
Den Telnetzugang wieder abschalten mit: „#96*8*“
Bei der Fritzbox 7270 funktioniert dies m Menü "Telefonbuch"
