Fraunhofer-Forscher warnen vor Dropbox & Co.

dj*viper

PCGH-Community-Veteran(in)
Fraunhofer-Institut warnt vor Online-Festplatten (Cloud-Speicher)
Speicherplatz im Internet ist einer Studie zufolge noch immer ein großes Sicherheitsrisiko. Das in Darmstadt ansässige Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) zeigt in einer am Montag vorgestellten Untersuchung Mängel bei gleich sieben Dienstleistern auf, darunter auch dem beliebten Anbieter Dropbox. "Der Nutzer kann nur darauf vertrauen, dass Dropbox die Daten nicht einsehen will", sagte der Fraunhofer-Forscher Michael Herfert der Nachrichtenagentur dapd.

In seiner Studie kommt Herfert zu dem Schluss, dass Dropbox gleich mehrere Sicherheitsstandards nicht erfüllt. So verschlüsselt der Dienst den Forschern zufolge die Daten seiner gut 50 Millionen Nutzer nur beim Transport zwischen den Computern, nicht aber, wenn diese auf den Rechnern abgelegt sind. Herfert leitet den Forschungsbereich Cloud-Sicherheit und kümmert sich damit um den Schutz von Daten im Netz.

Quelle:
Golem.de
 
Große Überraschung! :schief:

Mal ganz abgesehen davon, dass Dropbox aus den US und A kommt und die den Patriot Act haben...
Ich nutze den Dienst nicht, aber es sollte doch kein Problem sein, nochmal einen verschlüsselten Container über ein 3 rd Party Programm einzurichten, den man bei der Benutzung abgesehen von der Passwortabfrage nicht bemerkt?

Im Artikel steht ja nur was von Dateiweise verschlüsseln. Geht bestimmt einfacher :P
 
Große Überraschung! :schief:

Mal ganz abgesehen davon, dass Dropbox aus den US und A kommt und die den Patriot Act haben...
Ich nutze den Dienst nicht, aber es sollte doch kein Problem sein, nochmal einen verschlüsselten Container über ein 3 rd Party Programm einzurichten, den man bei der Benutzung abgesehen von der Passwortabfrage nicht bemerkt?

Im Artikel steht ja nur was von Dateiweise verschlüsseln. Geht bestimmt einfacher :P

Man kann in der Dropbox Truecrypt-Container-Dateien speichern, hat dann aber den Nachteil, dass die Synchronisation erst loslegt, wenn der Container wieder geschlossen wurde (Dismount). Das entspricht nicht gerade dem Komfort des permanenten Backups im Hintergrund, den man von Dropbox gewöhnt ist.

Alternativ kann man mit Boxcryptor arbeiten, das von den Dropbox-Dateien Inhalt und Namen verschlüsselt und dann in entschlüsselt einem virtuellen Laufwerk zur Verfügung stellt. Geht schön transparent, kostet aber im Vergleich zu Truecrypt massiv Performance, wenn auch nicht mehr so viel wie in der Anfangsversion, wo man sich beim Auflisten von Verzeichnisinhalten an seelige Diskettenzeiten erinnert fühlte.
 
Naja, es wäre mir recht egal ob es Performance kostet. Denn für große Dateien fehlt schlicht noch die Bandbreite und so einen Clouddienst würde ich maximal als letzte Backupmethode für sehr wichtige Dokumente (=klein) nutzen.

Problematisch ist nur, dass die Masse sich um so etwas nicht kümmert.
 
Wenn ich eine Cloud nutzen wollte, dann gäbs sie in Form eines kleinen Servers zu Hause!:D
Dann weiß ich was mit ihnen gemacht wird!
 
Sollen die Deutschen doch mal selbst gescheite Programme für Endkunden präsentieren, bevor auf anderen rumgemeckert wird.

Ich speichere da zwar auch meine privaten Daten, aber keine streng vertraulichen, was Dropbox interessieren würde oder welche, die die Sicherheit eines Staates gefährden könnten.
 
Unter Linux kann man einzelne Dateien (und nicht gleich einen ganzen Container) leicht mit EncFS verschlüsseln, damit wäre Dropbox dann wieder sicher..
Als Alternative kann man zb. mit ownCloud seinen eigenen Server aufsetzen. Dafür gibts auch Desktop Clients ala Dropbox für Linux und Windows.
 
Ja toll,hätt ich euch auch sagen können,aber auf mich hört ja wieder keiner...
 
Ich find Dropbox toll, gerade für Daten unter Gnu ect.

Wer seine kontodaten bei Dropbox ablegt kann eh nicht lange drüber nachgedacht haben,...
 
Sehr überraschend.:schief:
Wobei die Tatsache dass die Dateien bei Dropbox "zu Hause" zumindest kurzzeitig entschlüsselt werden einen sehr einfachen Grund hat: Nur so kann man auf Duplikate Checken und entsprechend Speicherplatz sparen. Und davon lebt das DP-System, ansonsten wäre es deutlich teurer.
 
Sollen die Deutschen doch mal selbst gescheite Programme für Endkunden präsentieren, bevor auf anderen rumgemeckert wird.

Und PCGH soll auch gefälligst schnellere Grakas produzieren, sobald die Performance schlecht ist? Logische Aussage.

@topic: dass die Dropbox nix für sensible Daten ist weiß sollte man wissen. Deswegen bin ich absolut gegen diesen Cloud-trend. Ich nutze zwar die Dropbox ab und zu, weil es praktisch ist, aber ich möchte nicht alles über Clouds (was wohl die Zukunftsvision einiger Firmen ist) machen.
 
Nunja, wer lagert schon wichtige Dinge in der Dropbox und Co? Wer das ggf. Passwörter usw. speichert ist selber Schuld!

Trotzdem ist es ein sehr sehr praktisches Programm. Wir nutzen die Dropbox in unserem Studiengang oft untereinander, einfach um ab und an Files zu tauschen. Das geht von Protokollen bis zu Scripten. Erleichert es einfach enorm und bei einer Datenpanne wären die Folgen wohl überschaubar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch das sie Microsofts Skydrive nicht getestet haben....
Vorallem da Skydrive direkt in Windows 8 eingebunden werden soll würde mich das extrem interessieren.
 
Naja.. Solang man da nix streng vertrauliches speichert ist's doch okay.
Nutze zwar auch nur iCloud.
 
Wer auf Cloud-Diensten wichtige Daten ablegt, ist selbst schuld.
Ich persönlich habe meine eigene Cloud zu Hause auf meiner NAS. Unterwegs kann ich per VPN drauf zugreifen. :daumen:
 
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