Fortnite-Streamer verdient 125.000 US-Dollar pro Monat

Kenn mich bei Twitch Null aus, aber ein Abo würde ich da auch nicht abschließen um jemanden beim Spielen zuzuschauen.
Unglaublich das mit sowas jemand eine Viertel Million pro Monat machen kann.
Sieh es als die Straßenkünstler des 21. Jahrhunderts. Es gibt ja viele verschiedene Richtungen. Bei so Dingen wie Hearthstone kann man in Streams dazulernen. Wenn es einen interessiert gibt es Speedrunner die das persönliche Lieblingsspiel "zerlegen". Es gibt Kreativstreams von Zeichnern, Programmierern, Cosplayern,... "Sozialexperimente" wie "Twitch plays Pokemon". E-Sport. Gelegentlich auch Serienmarathons wie zuletzt Yu-Gi-Oh, Power-Rangers oder Bob Ross.

Und hinzu kommt natürlich der Aspekt der Interaktion, vor allem in den kleineren Kanälen wo man sich "kennt".

Ist natürlich nicht jedermanns Sache. Aber ist genauso sinnvoll oder unsinnig wie Sport (im Stadion), Fernsehen oder Theater zu schauen.
 
Sieh es als die Straßenkünstler des 21. Jahrhunderts. Es gibt ja viele verschiedene Richtungen. Bei so Dingen wie Hearthstone kann man in Streams dazulernen. Wenn es einen interessiert gibt es Speedrunner die das persönliche Lieblingsspiel "zerlegen". Es gibt Kreativstreams von Zeichnern, Programmierern, Cosplayern,... "Sozialexperimente" wie "Twitch plays Pokemon". E-Sport. Gelegentlich auch Serienmarathons wie zuletzt Yu-Gi-Oh, Power-Rangers oder Bob Ross.

Und hinzu kommt natürlich der Aspekt der Interaktion, vor allem in den kleineren Kanälen wo man sich "kennt".

Ist natürlich nicht jedermanns Sache. Aber ist genauso sinnvoll oder unsinnig wie Sport (im Stadion), Fernsehen oder Theater zu schauen.

Naja im Stadion triffst du halt deine Freunde und Kollegen wirklich. Im Stream sitzt jeder zu Hause vor dem Medium. Also der soziale Aspekt eines Live-Events kann niemals durch ein elektronisches Medium erreicht werden. Ich sehe Theater auch lieber Live als es übertragen zu sehen.
 
Naja im Stadion triffst du halt deine Freunde und Kollegen wirklich. Im Stream sitzt jeder zu Hause vor dem Medium. Also der soziale Aspekt eines Live-Events kann niemals durch ein elektronisches Medium erreicht werden. Ich sehe Theater auch lieber Live als es übertragen zu sehen.

Wenn ich mich mit Freunden und Kollegen treffen will gehe ich lieber auf ein Bier im Pub anstatt uns im Stadion gegenseitig zu überbrüllen. Wenn ich ins Stadion gehe, dann wegen dem Spiel. Mit Freunden ist es zwar lustiger aber keine Notwendigkeit.
Vor allem ist es auch Geschmacksache. Ich war einmal mit Kumpels Eishockey im Stadion schauen und fand es sterbenslangweilig. Konnte halt leider schwer weg. Ihnen wiederum geht es so mit Fußball.
Und wie würdest du sowieso regelmäßig ein Spiel mit einem Freund ansehen der am anderen Ende des Erdballs lebt? Ich schau mir übrigens auch gern mal einen Stream mit Kumpels an, und es gibt eigene Conventions um sich persönlich zu treffen. Wer will kann also auch physischen Kontakt haben.

Dein "Argument" ist einfach nur persönliche Präferenz und Unkenntnis.
 
Finde ich ok. Das ist eben freie Marktwirtschaft. Ich biete etwas an, die Kunden zahlen, ich bekomme den Gewinn. Fertig!

Was mich wirklich ank... ist sowas wie GEZ. Ich muss zahlen für etwas was ich weder sehe noch sehen will. Darüber kann ich mich aufregen. Wenn aber Streamer von Freiwilligen mit Geld zugeschmissen werden finde ich das zwar irgendwie sonderlich aber da ich nicht gezwungen werde mich daran zu beteiligen ist es kein Problem, finde ich.

Ich gebe übrigens gerne zu: Auch ich habe mir schon Vengaard und den Wegrenner auf Twitch angesehen und fand es deutlich unterhaltsamer als das, was man gleichzeitig für horrende Zwangsgebühren in den Öffentlich-Rechtlichen geboten bekommt. Jeden Tag muss ich das zwar nicht haben aber 7 Stunden am Stück seine Zuschauer mit dummen Sprüchen zu unterhalten und dazu halbwegs brauchbar zu zocken ist durchaus ein Job, wenn auch keine Arbeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr verallgemeinernd.
[..]
So gesehen reduziert sich das Streamen eben doch darauf eine Webcam hinzustellen und loszuspielen. Wer damit Geld verdient entscheidet dann lediglich wer am besten spielen kann oder am lustigsten in die Kamera brüllt.

Ach, die Ironie...

Wie Naiv kann man sein? Schauspieler wollen zum kritischen Denken anregen und anderen Kulturen kennenlernen? Auf wieviele trifft das zu? Ich weiß nicht wie "nachhaltig" da Avengers 1-10 und die zig zig anderen Action- und Unterhaltungsdarsteller sind. Da müssen genau so die Massen bewegt werden wie von den Online-Clowns - austauschbar und nutzlos.

Ähnliches hab ich mir auch gedacht, deshalb ist er bei mir auch einfach auf die Ignorierliste gewandert.
Leute, die mit solchen unsäglichen Verallgmeinerungen um sich werfen, kann ich einfach nicht ernst nehmen.
 
Wenn ich mich mit Freunden und Kollegen treffen will gehe ich lieber auf ein Bier im Pub anstatt uns im Stadion gegenseitig zu überbrüllen. Wenn ich ins Stadion gehe, dann wegen dem Spiel. Mit Freunden ist es zwar lustiger aber keine Notwendigkeit.
Vor allem ist es auch Geschmacksache. Ich war einmal mit Kumpels Eishockey im Stadion schauen und fand es sterbenslangweilig. Konnte halt leider schwer weg. Ihnen wiederum geht es so mit Fußball.
Und wie würdest du sowieso regelmäßig ein Spiel mit einem Freund ansehen der am anderen Ende des Erdballs lebt? Ich schau mir übrigens auch gern mal einen Stream mit Kumpels an, und es gibt eigene Conventions um sich persönlich zu treffen. Wer will kann also auch physischen Kontakt haben.

Dein "Argument" ist einfach nur persönliche Präferenz und Unkenntnis.

Nein es ist eine Tatsache. Persönliches treffen ist immernoch persönlicher und sozial umgänglicher als über ein Medium
 
Um ein guter Schauspieler zu sein braucht man in der Regel viele Jahre. Ein Schauspieler zu sein bedeutet eben auch, sich in andere Rollen zu versetzten-zum kritischen Denken anzuregen-andere Kulturen kennen zulernen-Wissen zu vermitteln-sich mit fremden und neuartigen Dingen zu befassen usw.....

Und der Twitchstreamer ist in der Regel nur daran interessiert, dass die Klickzahlen stimmen. Und wenn er dann noch Produkte verkaufen kann, umso besser für ihn. Für mich macht der Schauspieler eine wesentlich sinnvollere Arbeit als der Twitchstreamer. Gut, er mag zwar unterhalten-aber wirklich nachhaltig ist das meistens nicht.

Grundsätzlich hast du recht, erst mal. Beleuchtet man das Thema aber deutlicher nicht mehr so sehr.

Klar, der optimale Schauspieler der mit Herz bei der Sache ist und eine ehrliche Haut, der handelt nach deinen genannten Motiven. Das ist aber in der Realität auch nur einer von 100.
Die meisten Streamer mit Erfolg sind natürlich geil auf die schnelle große Kohle, wohl war. Nachhaltigkeit, Tiefgründigkeit und Denkanstöße kann man aber AUCH in dem Genre der Streamer finden.

Beispiel: der Streamer/Youtuber Gronkh. ( ob man den jetzt mag oder nicht sei dahin gestellt )

Spielerisches können? Kaum vorhanden :D Eigentlich ja ein Kernelement der Streamer-/Spielerschaft.
Er ist einfach ein sehr gebildeter und sympathischer Mensch mit guter Allgemeinbildung. Er regt zum nachdenken an, wirft Themen auf die im Alltag eventuell an einem vorbei gehen oder nicht richtig aufgestückelt werden. Er ist auch definitiv kein Model. Einfach ein normaler Otto von nebenan. ( Kein Productplacement by the way )

Ich schaue sehr viele Filme ( nicht nur Marvel und Konsorten, obwohl ich die Filme auch mag. Gern auch mal Anspruch wie die Verurteilten, oder Bildgewalt wie Planet Erde 1 oder 2 ), lese Bücher von Dan Brown, Biografien oder Fantasy. Aber ich zocke auch.

Hat der Schauspieler jetzt nachhaltigere Arbeit in die Waagschale geworfen? Ich denke nicht, weil du beide Formen der "Arbeit" nicht vergleichen kannst obwohl sie im selben Genre platziert sind, der Unterhaltung. Beide ( wenn es denn die "guten" Schauspieler oder Streamer sind ) leisten Arbeit mit Mehrwert und Nachhaltigkeit, nur eben anders.

Für mich bleibt da immer nur die Erkenntnis das man die "Perlen" in jedwedem Bereich gründlich suchen muss. Wer vorneweg etwas verteufelt, verpasst was und schießt sich nur selbst ins Knie.
(metaphorisch, nicht wie die dämliche Wache bei Skyrim)

LG
 
Twitchprime-abos bringen deutlich weniger Geld. Schade das man vom ach so seriösen GIGA ohne Eigenleistung abkupfert.
 
Faktisch falsch.
Bitte nicht ausm Popo reden.

Der Streamer bekommt exakt gleich viel Geld wie bei einem 5$ Abo.
Der einzige Unterschied ist, dass man jeden Monat wieder neu abonnieren muss.

Und du hast wieviele Prime-Abonnenten um dies zu wissen? Denn meine Erfahrungen aus der Praxis wiedersprechen deinen nicht aufgezeigten Fakten.
 
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