News Forscher bauen Supercomputer aus Lego-Bausteinen und 64 Raspberry Pi-Platinen

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Ein Team von Computer-Ingenieuren der University of Southampten hat erfolgreich den weltweit ersten Supercomputer aus Legobausteinen und 64 Raspberry Pi-Platinen gebaut. Insgesamt kostet das System nicht mehr als 4.000 US-Dollar.

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Nettes Projekt, aber den nutzen sehe ich nicht wirklich darin.
PS:
4.000 US-Dollar, bzw. 2.500 britischen Pfund Sterling (Rund 3.000 Euro).
PCGH Leutchen, wir leben in der EU, also bitte nur €uro angeben, das reicht völlig.
Wir sind doch hier nicht in einer Wechselstube ^^
 
Trotzdem ein interessantes Projekt. Für unsere hochtechnologisierte Welt ist es vielleicht nicht so toll aber es interessant zu sehen was alles machbar ist. Und eventuell gibt es ja doch einen einsatzzweck in Afrika.
 
ΔΣΛ;4847838 schrieb:
Nettes Projekt, aber den nutzen sehe ich nicht wirklich darin.
PS:
PCGH Leutchen, wir leben in der EU, also bitte nur €uro angeben, das reicht völlig.
Wir sind doch hier nicht in einer Wechselstube ^^

So wie ich das verstehe, dient das Teil nun zu Testzwecken und damit Studenten mal die Programmierung eines Clusters erlernen können.
Und da das Teil (vermutlich) nicht in Euro bezahlt wurde und die Quelle die Preise zudem in Pfund Sterling angibt, ist eine hiesige Umrechnung nur konsequent und korrekt.

Die news ist doch nicht neu?!?

Ja, genau das ist doch aber auch nichts neues, oder? ;)

Im übrigen irgendwie schon lustig, dass die Platinen so genau in die Lego-Halterungen passen. :)
 
Und da das Teil (vermutlich) nicht in Euro bezahlt wurde und die Quelle die Preise zudem in Pfund Sterling angibt, ist eine hiesige Umrechnung nur konsequent und korrekt.
Wem interessiert schon Dollar oder Pfund, denn umrechnen wills niemand spaßeshalber, und dazu schreiben was es in anderen Quellen (und/oder Herkunftsland) kostet ist nicht konsequent sonder einfach nur überflüssig, denn das nutzt niemanden was.
 
gerade einmal 4.000 US-Dollar
...
Spätere Versionen waren in der Lage unter der Debian den bekannten Egoshooter Quake 3 und Videos mit Full-HD-Auflösung abzuspielen.

:ugly:

Eine bessere Workstation hat wohl mehr Rohleistung und kann diese auch effektiver nutzen; der Begriff "Supercomputer" scheint mir angesichts dessen etwas unangebracht; dient wohl vor allem Akademischen Zwecken.
 
Eine bessere Workstation hat wohl mehr Rohleistung und kann diese auch effektiver nutzen; der Begriff "Supercomputer" scheint mir angesichts dessen etwas unangebracht; dient wohl vor allem Akademischen Zwecken.

Die Definition eines "Supercomputers" ist nicht darin begründet, dass er superschnell ist, sondern, dass er aus mehreren zusammenhängenden Computern besteht. Und da das System mit dem Rasperry aus 64 Computern besteht, ist es per Definition ein Supercomputer.

Zudem ist das Ding nicht dafür da, hochkomplexe Dinge zu berechnen, sondern soll Studenten etc inspirieren bzw verdeutlichen, wie man sowas baut.

Ach ja, Rohleistung:

Die lassen ja über die GPU berechnen. Der Rasperry hat den Broadcom VideoCore IV als GPU, der knapp 24GFlops schafft. Bei 1.5W Leistung. Mal 64 sind das 1675GFlops bzw. 1.68TFlops bei 96 Watt (17,44 Glops/W). Eine 680er kommt auf 3.09 TFlops bei 195 Watt (15,8 GFlops/Watt) bzw eine Radeon 7970 Ghz Edition auf 4.3 TFlops bei 250W (17,2 GFlops/Watt).

So schlecht ist das nun nicht.

Nun mag man sagen: Die 64 Rechner gesamt sind aber 3-4x teurer als die Grafikkarten, dann stimmt das nur zum Teil. Für die Grafikkarten braucht man ja noch PCs, in die man sie stecken kann. Und da relativiert es sich wieder leicht. Zudem frisst ein PC ohne die Grafikkarte auch Strom. Langfristig (also auf Jahre) gerechnet wäre also ein Rasperry-Supercomputer günstiger als ein PC mit Grafikkarte ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das beste daran finde ich die Legokonstruktion.

Und das das alles so perfekt zusammenpasst.

Mfg:
Niza
 
Ach ja, Rohleistung:

Die lassen ja über die GPU berechnen. Der Rasperry hat den Broadcom VideoCore IV als GPU, der knapp 24GFlops schafft. Bei 1.5W Leistung. Mal 64 sind das 1675GFlops bzw. 1.68TFlops bei 96 Watt (17,44 Glops/W). Eine 680er kommt auf 3.09 TFlops bei 195 Watt (15,8 GFlops/Watt) bzw eine Radeon 7970 Ghz Edition auf 4.3 TFlops bei 250W (17,2 GFlops/Watt).

So schlecht ist das nun nicht.

Nun mag man sagen: Die 64 Rechner gesamt sind aber 3-4x teurer als die Grafikkarten, dann stimmt das nur zum Teil. Für die Grafikkarten braucht man ja noch PCs, in die man sie stecken kann. Und da relativiert es sich wieder leicht. Zudem frisst ein PC ohne die Grafikkarte auch Strom. Langfristig (also auf Jahre) gerechnet wäre also ein Rasperry-Supercomputer günstiger als ein PC mit Grafikkarte ;)

So wie ich das sehe, ist das eine ziemlich unsinnige Rechnung.
1.Ist der Verwaltungsaufwand von 160 Grafikchips enorm. (so viele wären nötig, um die Leistung einer HD 7970 zu erreichen)
2.Ist der Verwaltungsaufwand von den 160 Prozessoren unnötig hoch.
3.Würde der Betrieb von dem, für die HD7970 notwendigen Restrechner(CPU,MoBo,...) bei 10 Jahren Gebrauchzeit(und 100W Verbrauch) selbst bei extrem steigendem Strompreis ca 2000€ betragen.

Dementsprechend:
400€(HD7970)+500€(Restrechner)+2000€(Stromkosten) < 3000€+ ca 70€(Stromkosten)
Bei weniger Leistung vonseiten des "Supercomputers".

Gruß fragenbold
 
Zuletzt bearbeitet:
maybe das der irdis etwas schwach auf der brust, dafür ist er einfach zuerweitern und arm-multi-thread-progging, welches vlt bald an bedeutung gewinnen lässt sich wunderbar austesten.
 
Die Definition eines "Supercomputers" ist nicht darin begründet, dass er superschnell ist, sondern, dass er aus mehreren zusammenhängenden Computern besteht. Und da das System mit dem Rasperry aus 64 Computern besteht, ist es per Definition ein Supercomputer.

Ein Supercomputer (von "super" lat. für "darüber") ist ein Computer, der normalen Computern überlegen. Das ist ein Computer i.d.R. wenn er mehr leistet, in Ausnahmefällen könnte man vielleicht auch über andere herausragende Eigenschaften (z.B. einem super-mobilen Computer) gehen, was aber höchst ungewöhnlich wäre.

Mehrere zusammengeschaltete Systeme sind zunächst nichts weiter, als ein Cluster. Und in diesem Fall ist es ein arschlahmer Cluster, egal wie oft Schreiberlinge die Sache mit "Super" im Titel bringen.
 
Fragenbold said that the management performance costs are much higher with this Pi-Cluster as in a normal PC with equivalent power. Also that the Total cost of ownership are, compared to the ordering price, irrelevant. That's right.

And than came Omnachs comment. facepalm.gif

Ruyvenen, Cluster kommt der Sache schon näher, doch fehlen mir dafür wichtige Eigenschaften wie die Interne Datenverwaltung, sprich die Board-to-Board Verbindungen wie man es in einem Cluster hat. Ich würde es eher Distributed Computing nennen. Auch sind Rechen-Cluster mit ECC-RAM bestückt um Fehler bei langen Rechenprozessen zu vermeiden. Oder die Hardwarediagnose.
 
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