News Förderband statt Autobahn: Container sollen kein LKW mehr fahren

Aber ich kann Container in beide Richtungen fahren mit Ausweichgleisen usw. mit mehreren Zügen. Bei einem Band muss ich entweder erst das komplette Band leerfahren oder brauche zwei.
Und die Wartung stell ich mir furchtbar vor. Fällt ein Zug aus, kann er ersetzt werden. Fällt ein Band aus steht alles.

Am schlimmsten finde ich die rollenden Lagerhallen. Ist billiger einen teilbeladenen LKW irgendwo über die Autobahn zu schicken als entsprechenden Lagerraum zu betreiben :wall:
was anderes bleibt ja nicht mehr übrig wenns keine produktions mehr gibt. hat sich ein wenig geändert, weil bei uns an der a2 haufen lagerhallen/speditionen enstanden sind mit zeitarbeit etc.

hab gehört das ist die new economy die zeug aus china oder sonst wo her verkauft.
 
Weiß ich nicht, ob das wirklich sinnvoll ist. Die Japaner haben doch gute Züge, die auch überpünktlich sind. Entsprechend wäre das m. M. n. sinnvoller als eben so ein Förderband. Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren.
Du musst hier Shinkansen und restliche Züge unterscheiden.
Die Shinkansen haben ihre eigenen Gleise und Verspätung wird in Sekunden gemessen.

Der restliche Zugverkehr ist eher vergleichbar mit Europa. Jetzt nicht Deutschland-Level schlecht, aber auch nicht überpünktlich.
Aber stellt euch mal vor, wir würden das ist Deutschland planen. Vor 2080 dürfte man nicht damit rechnen, dass es fertig wäre :D
Ich sag nur Deutschlandtakt 2070 :what:
 
Wo und wie sollen diese Förderbänder verlaufen ?
Durch Wälder und Felder oder woanders in der Natur ?
Oder funktioniert das ganze unterirdisch ?
Und wie schaut es mit der Wartung aus ?
 
was anderes bleibt ja nicht mehr übrig wenns keine produktions mehr gibt. hat sich ein wenig geändert, weil bei uns an der a2 haufen lagerhallen/speditionen enstanden sind mit zeitarbeit etc.

hab gehört das ist die new economy die zeug aus china oder sonst wo her verkauft.
Das ist eine reine Kostenmaßnahme. Egal ob das Zeug aus China oder Deutschland kommt. Es ist scheinbar billiger es im LKW rumzukutschieren, als in der Lagerhalle zu halten.
Sicher auch aufgrund der externalisierten Kosten: Die Straße, die dadurch unnötig in Anspruch genommen wird, zahlt der Steuerzahler, und die Umweltschäden zahlen wir auf lange Sicht auch alle.
 
Klar, wenn das Schiff kommt stellst du beim Förderband den Container aufs Band(Abladen,weitertransport), beim Zug stellste den Container auf die Gleise, weil der Zug/die Züge gerade unterwegs sind(Abladen, zwischenparken/warten, weitertransport).
Förderband (für 40" Container zu je max 26,5to!!) ans Schiff stellen und "Container auf die Gleise" setzen

Alles klar, keine weiteren Fragen mehr Herr Logistik-Experte :-P
Wo und wie sollen diese Förderbänder verlaufen ?
Durch Wälder und Felder oder woanders in der Natur ?
Oder funktioniert das ganze unterirdisch ?
Und wie schaut es mit der Wartung aus ?
Man stelle sich die Dimensionen eines Förderbandes für zig tonnenschwere 20" oder 40" Container vor.
Samt Abzweigungen, Bypass & Co.

Bestimmt gar nicht aufwändig :ugly:

Das wäre -für DE- ähnlich zum Scheitern verurteilt, wie bisher sämtliche Versuche Straßentransporte auf die Schiene zu verlagern.
Hört sich immer toll an für den ökologisch interessierten "Laien", allerdings sind die grundlegenden Voraussetzungen bzgl. (Bahn-)Infrastruktur und (hpts. durch Verlader bestimmte) Logistikprozesse bis auf Weiteres nicht gegeben bzw. unbezahlbar.

Es hat (leider) schon seinen Grund, warum die Straßentransporte (räumliche, zeiliche und transportgutbezogene Flexibilität) kaum zu ersetzen sind. Gleichzeitig müssten -bei Bündelungen auf der Schiene- mindestens zunächst, wenn nicht grundsätzlich, bedeutende zeitliche Abstriche gemacht werden, was nicht zur aktuellen Logistiklandschaft bzw den Bedürfnissen der Empfänger/Käufer der Ware passt.
Das am Ende ohnehin die sogenannte "erste" und "letzte Meile" per LKW stattfinden wird, darf man auch nicht unerwähnt lassen.

Wir werden -Stand jetzt- eher sehen, dass die Fernverkehr-LKWs auf deutschen Straßen sich elektrifizieren bzw. evtl. wasserstoffbasiert unterwegs sind.
HVO-Fuel wird wohl eine sinnvolle Zwischenstation oder parallele Entwicklung auf diesem Weg sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist eine reine Kostenmaßnahme. Egal ob das Zeug aus China oder Deutschland kommt. Es ist scheinbar billiger es im LKW rumzukutschieren, als in der Lagerhalle zu halten.
Sicher auch aufgrund der externalisierten Kosten: Die Straße, die dadurch unnötig in Anspruch genommen wird, zahlt der Steuerzahler, und die Umweltschäden zahlen wir auf lange Sicht auch alle.

Erzählt das bloß keinem Afd, CDU oder FDP Wähler. Das vergessen viele auch, dass wenn die Industrie ohne wenn und aber produzieren würde,

müssten die Kosten für Umwelctschäden & Co auf die allgemeinheit abgewälzt werden.
 
Wir werden -Stand jetzt- eher sehen, dass die Fernverkehr-LKWs auf deutschen Straßen sich elektrifizieren bzw. evtl. wasserstoffbasiert unterwegs sind.
Mit Akkus in LKW,s werden die Straßen deutlich mehr beansprucht. Dass ist nicht zu unterschätzen.
Dass gewicht von 2 zusätzlichen PKW bei einem E LKW mit 500km Reichweite stand 2024.
 
"Container sollen kein LKW mehr fahren"
Ist das eine ungeprüfte KI-Phrase?
Container sollen was tun? Kein(en) Lkw mehr durch die Gegend fahren. Irgendwie sinnfrei, da eigentlich Lkws Container fahren. Wenn die das aber nicht mehr tun sollen, dann muß das so heißen:
"Kein Lkw soll mehr Container fahren." oder "Container sollen nicht mehr von Lkws gefahren werden."
Da ist noch solch ein komischer Satz. "...Transportverpackung für allerhand von Gütern, die nicht geschüttet werden oder zu groß sind, um in eine der maximal 40 Fuß langen Stahlkisten zu passen. "

Fracht die zu groß für ein 40 Fuß Container ist, kommt nicht mit Container!
 
Erzählt das bloß keinem Afd, CDU oder FDP Wähler. Das vergessen viele auch, dass wenn die Industrie ohne wenn und aber produzieren würde,

müssten die Kosten für Umwelctschäden & Co auf die allgemeinheit abgewälzt werden.
Zu deren Glück bin ich in Deutschland nicht wahlberechtigt :ugly:
Und wenn jemand von Logik und Fakten einen Nervenzusammenbruch bekommt hat die Person sowieso andere Probleme.
Das wäre -für DE- ähnlich zum Scheitern verurteilt, wie bisher sämtliche Versuche Straßentransporte auf die Schiene zu verlagern.
Hört sich immer toll an für den ökologisch interessierten "Laien", allerdings sind die grundlegenden Voraussetzungen bzgl. (Bahn-)Infrastruktur und (hpts. durch Verlader bestimmte) Logistikprozesse bis auf Weiteres nicht gegeben bzw. unbezahlbar.
Uff, das hat in Deutschland aber sowohl Politik sowohl als auch Unfähigkeit und Gier zur Grundlage.
Die Bahnprivatisierung war nicht nur dämlich, sondern der vorhandene Deal vereint noch dazu das schlimmste aus beiden Welten. Wartung und Reparaturen zahlt die Bahn, Neubauten der Bund --> Man lässt Infrastruktur verkommen bis sie nicht mehr sicher benutzbar ist und neu gebaut werden muss, worunter der Service insgesamt leidet und es mehr Kosten verursacht als notwendig.

Verladen auf die Schiene wird mit ähnlichem "Elan" angegangen.
Gotthard-Basistunnel in der Schweiz ist seit 2016 fertig ausgebaut, in Deutschland, dass ähnlich fertig sein sollte hat man da erst nach Intervention der Schweizer und deren (permanentes) Ausweichen auf Frankreich und Belgien ernsthaft begonnen und erwartet eine Fertigstellung 2041.

Beim Ausbau der Verladekapazitäten nach Italien über den Brennerbasistunnel durch Österreich sind die Italiener fertig, Österreich beinahe, und Deutschland hat noch nicht einmal begonnen.

Bin auf den Vergleich Süden vs. Norden mit dem Projekt Fehmarnbelt gespannt, mit dem die Fahrtzeit zwischen Hamburg und Kopenhagen halbiert wird und die Fährverbindung wegfällt. Die Dänen machen den kompletten Tunnelbau und Ausbau von ihrer Seite, Fertigstellung geplant 2029 (und bisher auf gutem Weg, definitiv ein beeindruckendes Projekt wer sich das mal ansehen will.). In Deutschland braucht es die Gleiselektrifizierung und Ausbau der Autobahn.
 
Zu deren Glück bin ich in Deutschland nicht wahlberechtigt :ugly:
Und wenn jemand von Logik und Fakten einen Nervenzusammenbruch bekommt hat die Person sowieso andere Probleme.

Uff, das hat in Deutschland aber sowohl Politik sowohl als auch Unfähigkeit und Gier zur Grundlage.
Die Bahnprivatisierung war nicht nur dämlich, sondern der vorhandene Deal vereint noch dazu das schlimmste aus beiden Welten. Wartung und Reparaturen zahlt die Bahn, Neubauten der Bund --> Man lässt Infrastruktur verkommen bis sie nicht mehr sicher benutzbar ist und neu gebaut werden muss, worunter der Service insgesamt leidet und es mehr Kosten verursacht als notwendig.

Verladen auf die Schiene wird mit ähnlichem "Elan" angegangen.
Gotthard-Basistunnel in der Schweiz ist seit 2016 fertig ausgebaut, in Deutschland, dass ähnlich fertig sein sollte hat man da erst nach Intervention der Schweizer und deren (permanentes) Ausweichen auf Frankreich und Belgien ernsthaft begonnen und erwartet eine Fertigstellung 2041.

Beim Ausbau der Verladekapazitäten nach Italien über den Brennerbasistunnel durch Österreich sind die Italiener fertig, Österreich beinahe, und Deutschland hat noch nicht einmal begonnen.

Bin auf den Vergleich Süden vs. Norden mit dem Projekt Fehmarnbelt gespannt, mit dem die Fahrtzeit zwischen Hamburg und Kopenhagen halbiert wird und die Fährverbindung wegfällt. Die Dänen machen den kompletten Tunnelbau und Ausbau von ihrer Seite, Fertigstellung geplant 2029 (und bisher auf gutem Weg, definitiv ein beeindruckendes Projekt wer sich das mal ansehen will.). In Deutschland braucht es die Gleiselektrifizierung und Ausbau der Autobahn.
Es gibt mehrere Problemherde. Der durchwachsene Akademiker Apparat, der sich zuviele "Passiv Einkommen Videos" auf Yozubte angeschaut hatte.

Dann der andere glückliche Teil der Gesellschaft der zu der glücklichen Gruppe gehört, die jedes Jahr von den 500+ Mrd betroffen ist, die vererbt werden.

Dann wäre auch der übertriebene Ergeiz alles zehnfach abzusichern, bis zum erbrechen.
Danke auch hier an die Versichererlobby.

Wie sagte eins ein Comedian: "In Deutschland wird es keine Terroristen geben, den sie müssten Sicherheitshelm und Weste tragen, dazu noch eine Betriebsgenehmigung".

In Deutschland wird immer nur gelabbert, dann sinnvoll darüber debatiert wenn man dabei am Besten ausbeuten kann, also inoffiziell natürlich. Leider waren in den letzten Jahren keine passenden Fachkräfte in den Schlauchboten mitgekommen. Aber mit den Ukrainern sieht es etwas besser aus.

Polen hat zurzeit ein hohen Bedarf an Arbeitern, die 2 Millionen Ukrainer sind richtig fleißig und so schlecht gehts den Leuten dort auch nicht.
 
Uff, das hat in Deutschland aber sowohl Politik sowohl als auch Unfähigkeit und Gier zur Grundlage.
Die Bahnprivatisierung war nicht nur dämlich, sondern der vorhandene Deal vereint noch dazu das schlimmste aus beiden Welten. Wartung und Reparaturen zahlt die Bahn, Neubauten der Bund --> Man lässt Infrastruktur verkommen bis sie nicht mehr sicher benutzbar ist und neu gebaut werden muss, worunter der Service insgesamt leidet und es mehr Kosten verursacht als notwendig.
Volle Zustimmung !
Mit Akkus in LKW,s werden die Straßen deutlich mehr beansprucht. Dass ist nicht zu unterschätzen.
Dass gewicht von 2 zusätzlichen PKW bei einem E LKW mit 500km Reichweite stand 2024.
Meinst Du, da mehr LKW aufgrund der reduzierten Netto-Nutzlast fahren müssen?
Das wäre schiwerig auszurechnen, da ja nicht davon auszugehen ist, dass die reine Zuladung in kg stets oder zumindest überwiegend ausgeschöpft wird. Je nach Transportart natürlich. Im Stückgutverkehr limitiert zumeist das nutzbare Volumen, sprich der Rauminhalt von Trailer oder Wechselbrücke.

Das zulässige Gesamtgewicht je LKW verändert sich nämlich ja nicht...
Korrektur: Es darf um 2to schwerer sein, also max. 42to erreichen.

Davon abgesehen sind die eLKW im Fernverkehr noch zu weit weg von sinnvoll einsetzbar (Akkukapazität und damit Reichweite zzgl. Ladeinfrastruktur) bzw. wirtschaftlich (Anschaffungskosten, weggefallene Förderung).
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, wenn das Schiff kommt stellst du beim Förderband den Container aufs Band(Abladen,weitertransport), beim Zug stellste den Container auf die Gleise, weil der Zug/die Züge gerade unterwegs sind(Abladen, zwischenparken/warten, weitertransport).

Die Container stellst du auf entsprechende Zwischenlagerflächen. Keine Rederei wird deinen Hafen noch einmal anlaufen, wenn du nur einzeln Container für Container entladen kannst, weil die einzeln einer nach dem anderen mit einem Band abtransportiert werden. Die Dinger haben 10000+ Kisten drauf und du hast 20 Stunden Zeit, um die gegen 10000+ andere Kisten auszutauschen. (Inklusive lösen und wieder anbringen von Sicherungen.) Dann ist auslaufen angesagt, Schiff im Hafen verdient nichts sondern kostet.


Mit Akkus in LKW,s werden die Straßen deutlich mehr beansprucht. Dass ist nicht zu unterschätzen.
Dass gewicht von 2 zusätzlichen PKW bei einem E LKW mit 500km Reichweite stand 2024.

10% mehr sind vielleicht nicht zu unterschätzen, aber ich glaube du überschätzt sie massiv. Wenn man bedenkt, dass Batterieautos eher so 50% gegenüber dem zulegen, was vor ein paar Jahren noch üblich war, ist der Unterschied bei LKW überschaubar.


Davon abgesehen sind die eLKW im Fernverkehr noch zu weit weg von sinnvoll einsetzbar (Akkukapazität und damit Reichweite zzgl. Ladeinfrastruktur) bzw. wirtschaftlich (Anschaffungskosten, weggefallene Förderung).

Passend dimensionierte Schnelllader sind noch nicht allzu weit verbreitet, weswegen die Anschaffung nur für feste, geeignete Routen lohnt. Dafür werden sie aberbereits kommerziell ver- und gekauft, weil sie sinnvoll einsetzbar und wirtschaftlich sind.
 
Dafür werden sie aberbereits kommerziell ver- und gekauft, weil sie sinnvoll einsetzbar und wirtschaftlich sind.
Dieser Kausalzusammenhang besteht nicht (zwingend).
Man sollte zwar davon ausgehen, dass Investitionsgüter aufgrund einer Investitionsplanung und -rechnung betriebswirtschaftlich meist rentabel sein müssen, aber hier kann es sich auch um Testprojekte oder Imageträger handeln.
eLadesäulen für LKW sind im Übrigen richtig teuer und rechnen sich ausschließlich über einen entsprechenden Abschreibungszeitraum (6-10 Jahre).

Korrekt ist letztlich nur: "Sie werden aber bereits ver- und gekauft bzw. gemietet."

Auch bezieht sich meine Aussage auf den Einsatz des eLKW im Fernverkehr.
Im Nah- bzw. Verteilerverkehr kann es aufgrund der geringeren täglichen Regelstrecken und der zeitlich meist gut einplanbaren Lademöglichkeit durchaus anders aussehen.

BTW:
Ich komme zufällig aus der Transportlogistik. Schwerpunkt Direkt- und Systemverkehre.
Noch hat sich der eLKW nicht flächendeckend beweisen können.
Wenn dann am ehesten noch punktuell im Nahverkehr, wenn der LKW nachmittags/abends wieder "an die Steckdose" kann, damit er morgens frisch aufgeladen parat steht.

Ich sehe (leider) auch nicht, dass auch nur ein mehr als sehr geringer Teil der Kundschaft bereit ist, dafür (mehr) Geld auszugeben.
Der Transport muss so günstig sein wie möglich, denn er ist letztlich nur ein lästiges Übel in den Augen der Verladerschaft. Er wird (kann ich irgendwo verstehen) nicht als wertschöpfend wahrgenommen.

Die Straßen verschleißen 20% schneller.
Ich glaube durchaus, dass es einen Mehrverschleiß gibt, aber gibt es da belastbare Studien?
20% kommt mir (zu) viel vor.
 
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