News Fluch-der-Karibik-Regisseur: Unreal-Engine schuld an schlechtem CGI in Filmen - so antwortet Epic

Auch wenn ich dir zustimme, ist die Sache die: Kulissen und Kostüme sind ungleich teurer als CGI. Das hat Hollywood schnell gemerkt. Da wird dann natürlich gespart.
Gutes VFX ist nicht billig, siehe z.B. Avatar. Was es aber in jedem Fall bietet ist Flexibilität. Eine Szene, die vor einem Greenscreen geschossen wurde kann später angepasst werden. Bei einem echten Set ist das ungleich schwieriger.
Das Problem ist wie so oft das Geld. Früher waren diese Effekte ein Kern des Films und man hat da so richtig viel Geld reingebuttert. Heute wird das ganze, rund um visuelle Effekte, zum Festpreis ausgeschrieben, der billigste Gewinnt. Wenn das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten hat, für etwas länger braucht, dann bleibt es auf den Kosten sitzen. Es sind schon etliche Unternehmen so pleite gegangen. Also wird nur das nötigste gemacht, damit noch Gewinn hängen bleibt.
Ein weiteres Problem ist, dass heute VFX in einem modernen Blockbuster in so ziemlich jeder Szene vorkommt. Früher (tm) wurden große Teile am Set geschossen, und nur wenige Szenen (z.B. wenn rumgeballert wird) mussten per VFX aufgepeppt werden.

Heute sind sowohl Kostüme als auch Set oft komplett virtuell, was dazu führt, dass selbst eine Szene, in denen sich zwei Charactere in einem Raum unterhalten eine ganze Menge VFX braucht.
 
Zuerst lebt ein Film von der Story und den Schauspielern. Und da liegt das Problem der Filme und Serien von 2010 bis heute. Die Storys sind flacher als ein Diskus und teilweise sehr vorhersehbar. Auch das elend, gewissen Charaktere in in Filme und Serien unterzubringen zu MÜSSEN, obwohl es gar nicht passt (aber die Produzenten es fordern) und so beim Zuschauer ein regelmäßiges :klatsch: auszulösen, macht es nicht besser. Gerade Disney stich da extrem negativ heraus. Und wer hat die letzen Teile Produziert und Johny Depp ohne Prozess zu Unrecht rausgeworfen?

Nein CGI ist definitiv nicht das Problem der Filmindustrie. Es sind Produzenten und Regisseure die am Zuschauer vorbei Produzieren und einen schuldig suchen...Nur nicht sich selbst.
 
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Das Problem ist wie so oft das Geld. Früher waren diese Effekte ein Kern des Films und man hat da so richtig viel Geld reingebuttert. Heute wird das ganze, rund um visuelle Effekte, zum Festpreis ausgeschrieben, der billigste Gewinnt. Wenn das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten hat, für etwas länger braucht, dann bleibt es auf den Kosten sitzen. Es sind schon etliche Unternehmen so pleite gegangen. Also wird nur das nötigste gemacht, damit noch Gewinn hängen bleibt.

Ach ja: CGI (Computer generated Images) ist eigentlich für Filme reserviert, die ausschließlich am Computer entstanden sind (Toy Story, Shrek usw.). Hier sind allerdings die visuellen Effekte gemeint.
Und genau dadurch verliert das Medium Film an Magie. Ich war früher neben dem Gaming leidenschaftlicher Filme- und Serienjunkie. Das hat sich in den letzten 15 Jahren wirklich geändert. Es gibt zwar zwischendurch ein paar Highlights aber im großen und Ganzen ist dieses Medium leider für mich uninteressant geworden. Und eine Teilschild gebe ich tatsächlich auch der (schlechten) Effekthascherei.
 
Solange werden Spiele-Engines doch garnicht genutzt wurde Filme.

Das Problem mit CGI ist eher, dass es a) nicht soviele Studios gibt b) Jedes Studio auf bestimmte Effekte spezialisiert ist c) Viele Produktionen vorliegen Filme & Serien d) Geld könnte auch eine Rolle spielen

Die Menschen müssen sich entscheiden, Inhalte die mit Herzblut gemacht wurden oder Inhalten vom Laufband in der Hoffnung das mal was brauchbares entsteht.

Kreative sind heutzutage mehr den je von Investoren abhängig.

Seit dem Bankencrash oder Neo Liberal _> Finanzkrise hat verbrannte Erde hinterlassen.

Die Superreichen investieren ihr Geld nun in Lokale Wertsteigerung statt ihr Geld Zinses Zins technisch liegen zu lassen. Aber Gefühle können bekanntlich täuschen.
 
Ach ja: CGI (Computer generated Images) ist eigentlich für Filme reserviert, die ausschließlich am Computer entstanden sind (Toy Story, Shrek usw.). Hier sind allerdings die visuellen Effekte gemeint.
Der Begriff CGI (das I steht übrigens für Imagery, nicht Images) ist nicht für Filme reserviert, und schon gar nicht für komplette Filme.


"Computer-generated imagery (CGI) is a specific-technology or application of computer graphics for creating or improving images in art, printed media, simulators, videos and video games. These images are either static (i.e. still images) or dynamic (i.e. moving images). CGI both refers to 2D computer graphics and (more frequently) 3D computer graphics with the purpose of designing characters, virtual worlds, or scenes and special effects (in films, television programs, commercials, etc.)."
 
Nein CGI ist definitiv nicht das Problem der Filmindustrie. Es sind Produzenten und Regisseure die am Zuschauer vorbei Produzieren und einen schuldig suchen...Nur nicht sich selbst.


Trotzdem ist Hollywood besser dran als Gamingwood. Denn Gamingwood kriegt es ja nicht mal mehr gebacken, zwischen all der Marvelitis noch einigermaßen regelmäßig einen Nolan, del Toro oder George Miller zu finanzieren -- im übertragenen Sinne. (Fast) alles, was auch nur näherungsweise verhaltensauffälliger als ein Big Mac-Klon ist, müssen Indies wuppen -- oder solche, die das bis neulich de facto noch sind bis waren (Warhorse... Larian... Sandfall Interactive).

Anders als Hollywood kriegt Gamingwood aber noch nicht mal von den Kritikern großartig Fett weg. Weil Spieletests im Mittel noch immer Produkt- bis Staubsaugertests sind: Alles, was ganz fesch aussieht, funktioniert und nicht abschmiert, bevor die Credits über den Screen laufen, hat bereits gewonnen. (Glückwunsch, genau darauf haben Entwickler ihre Produkte bereits lange vor Launch getestet. Sie nennen es "Playtest", das Äquivalent zu Hollywods "Screentests": 100 Leute hamwer einjeladen und jefracht: "Wie finden Sie unser Produkt?" Eher selten, dass da noch ein Gollum durchrutscht -- aber ein hoher Maßstab ist ein "funktionierender Staubsauger" jetzt nicht).


Warum CGI nicht so schlecht machen, dass es wieder lustig ist? Wäre das vielleicht eine Marktlücke?

Es hätte zumindest Retro-Charme. ;)

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Aber meine These ist ja auch bei Videospielen:

In einer Spielewelt, in der demnächst alles so öde aussieht wie vor der Haustür (und auf Netflix), werden Pixel, so groß wie Untertassen, wieder die Straßenfeger, Systemseller und Hingucker. <3

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Gutes VFX ist nicht billig, siehe z.B. Avatar. Was es aber in jedem Fall bietet ist Flexibilität. Eine Szene, die vor einem Greenscreen geschossen wurde kann später angepasst werden. Bei einem echten Set ist das ungleich schwieriger.

Nicht ganz richtig, weil man da unterscheiden muss. Bei Avatar ist es eher die Quantität an VFX, welche die VFX teuer machte - nicht die Qualität. Da muss man unterscheiden.

Ein richtiges Set ist dennoch ungleich teurer, da du dazu Set-Designer, Bühnen- und Szenebildner, Beleuchtung und Material brauchst. SO etwas ist immer teurer, als die gleiche Szene als CGI zu erstellen.

Ein weiteres Problem ist, dass heute VFX in einem modernen Blockbuster in so ziemlich jeder Szene vorkommt. Früher (tm) wurden große Teile am Set geschossen, und nur wenige Szenen (z.B. wenn rumgeballert wird) mussten per VFX aufgepeppt werden.

Heute sind sowohl Kostüme als auch Set oft komplett virtuell, was dazu führt, dass selbst eine Szene, in denen sich zwei Charactere in einem Raum unterhalten eine ganze Menge VFX braucht.

Du befasst dich aber nicht wirklich mit 3D-Visualierisung/VFX, oder? Als 3D-Designer merkt man das anahand deiner Formulierungen. Sorry, ist nicht persönlich gemeint, aber als "Wissender" lese ich da Halbwissen heraus. Tw. stimmt es schon, was du schreibst, aber um ein Beispiel zu nennen: selbst Henry/Vecna bei Stranger Things trug oft als Vecna ein echtes Kostüm.

Es gibt so viele Beispiele, bei denen der Zuschauer glaubt, es wäre CGI, ist es aber letztlich nicht. Auch sind oft Umgebungen (einzelne Räume) echte Kulissen.

Es wird aber viel kombiniert: tw. echte Kulissen mit CGI/VFX, wie beispielsweise die Partikel in Stranger Things oder die Demogorgons in "unserer Dimension". Die großen Umgebungen in der Schattenwelt sind natürlich alle CGI und die Darsteller mit Green Screen gedreht, das ist klar.

Also auch hier muss man differenzieren und unterscheiden. Immer "nur CGI/VFX" gibt es nicht, außer es ist ein reiner Animationsfilm und es gibt immer noch echte Kulissen und Kostüme - selbst bei Star Wars.
 
Du meinst sowas wie echte Kulisse mit Fantasie lebe Wesen wie der Meister dektiv pikatchu der hatte echte Kulisse mit pokemon die real ausgesehen hatten als Beispiel genannt .
 
Nicht ganz richtig, weil man da unterscheiden muss. Bei Avatar ist es eher die Quantität an VFX, welche die VFX teuer machte - nicht die Qualität. Da muss man unterscheiden.
???

Guck dir mal an was bei Avatar hinter den Kulissen abging, da wurden neue Technologien entwickelt nur um was Cameron wollte auf den Schirm zu bringen. Klar, die Quantität haut natürlich auch rein, habe ich ja weiter unten geschrieben.
Ein richtiges Set ist dennoch ungleich teurer, da du dazu Set-Designer, Bühnen- und Szenebildner, Beleuchtung und Material brauchst. SO etwas ist immer teurer, als die gleiche Szene als CGI zu erstellen.
Nein. Das mag für bombastische Szenen in Blockbustern gelten, oder ein paar wenigen Highlights in Filmen mit weniger Budget. Aber eine "normale" Szene, z.B. zwei Charaktere die sich in einem Büro unterhalten, ist natürlich billiger in echt abzudrehen, entweder in einem kleinen Set oder vor Ort.
Du befasst dich aber nicht wirklich mit 3D-Visualierisung/VFX, oder? Als 3D-Designer merkt man das anahand deiner Formulierungen. Sorry, ist nicht persönlich gemeint, aber als "Wissender" lese ich da Halbwissen heraus.
Hab dreieinhalb Jahre in der Branche gearbeitet, von daher würde ich mich jetzt nicht als Laien bezeichnen. Ist aber zugegebenermaßen schon ein paar Jahre her.
Es wird aber viel kombiniert: tw. echte Kulissen mit CGI/VFX, wie beispielsweise die Partikel in Stranger Things oder die Demogorgons in "unserer Dimension". Die großen Umgebungen in der Schattenwelt sind natürlich alle CGI und die Darsteller mit Green Screen gedreht, das ist klar.

Also auch hier muss man differenzieren und unterscheiden. Immer "nur CGI/VFX" gibt es nicht, außer es ist ein reiner Animationsfilm und es gibt immer noch echte Kulissen und Kostüme - selbst bei Star Wars.
Ok ich glaube das ist einfach ein Missverständniss. Vielleicht wird das auch überall anders gehandhabt. In meiner Umgebung hieß ein "VFX Shot" eine Szene die computergenerierte Effekte benötigte - also alles, was über normales Color grading hinaus geht. Das kann eine komplett virtuelle Szene sein, es kann eine "echte" Szene sein, in der der Hintergrund ersetzt werden muss, oder etwas hinzugefügt werden muss. Es muss noch nichtmal 3D gerendert sein, auch 2D Effekte wie das (vermeintlich triviale) rausretuschieren von Drahtseilen zählt.
 
???

Guck dir mal an was bei Avatar hinter den Kulissen abging, da wurden neue Technologien entwickelt nur um was Cameron wollte auf den Schirm zu bringen. Klar, die Quantität haut natürlich auch rein, habe ich ja weiter unten geschrieben.

Klar, Sonderwünsche des Regisseurs kosten auch. Vor allem, wenn dafür extra Tools geschrieben werden müssen, wird es teuer. James Cameron hat für Avatar Technologie erfunden, nicht einfach VFX eingekauft. Das ist R&D, nicht Produktionskosten. Das ist wie zu sagen: „Autos sind teuer. Guck dir mal an, was ein Formel‑1‑Team ausgibt.“

Zu unterscheiden ist da aber:

1. CGI/VFX als Technologieentwicklung: Avatar, neue Kameras, neue Renderpipelines, Performance‑Capture usw.

2. CGI/VFX als alltägliche Produktionspraxis: Hintergrund ersetzen, Set erweitern, Set digital bauen, Wire Removal, Compositing usw.

Nein. Das mag für bombastische Szenen in Blockbustern gelten, oder ein paar wenigen Highlights in Filmen mit weniger Budget.

Davon war auszugehen.

Aber eine "normale" Szene, z.B. zwei Charaktere die sich in einem Büro unterhalten, ist natürlich billiger in echt abzudrehen, entweder in einem kleinen Set oder vor Ort.

Kommt auf den Set oder die Szene an. Bei aufwendigen Realszenen ist es aber nach wie vor so, dass ein Realfilm selbst bei schon vorhandener Location Fixkosten hat, die CGI nicht hat:

- Location-Scouting
- Genehmigungen
- Miete
- Versicherung
- Set-Dressing
- Lichtaufbau
- Ton
- Catering
- Transport
- Schauspieler + Crew vor Ort
- Zeitdruck (Location nur X Stunden verfügbar)

Das alles kostet jeden einzelnen Drehtag Geld.

Eine digitale Szene dagegen:

- Einmal eine 3D‑Szene bauen (oder aus Asset-Bibliothek nehmen)
- Beleuchten
- Rendern
- Compositing
- Nachbearbeitung/After Effects

Und das kann ein kleines Team in Ruhe machen, ohne Tageskosten, ohne Logistik, ohne 40 Leute am Set. Zudem baut man das einmal in 2-5 Tagen, kann darin unendlich viele Shots drehen, die Kamera frei bewegen, das Licht ändern, Props hinzufügen und alles ohne neue Kosten pro Shot außer Renderzeit.

Beim Realfilm kostet jeder neue Shot Crewzeit, jede neue Kamerabewegung braucht einen neuen Aufbau, jede Änderung am Set verursacht Mehrkosten, jede zusätzliche Stunde kostet Miete, Personal, Logistik.

Realfilm skaliert linear mit Zeit und Aufwand. VFX skaliert nichtlinear und hat massive Skaleneffekte.

Nur in AUsnahmen ist Realfilm billiger: Location kostenlos, wirklich triviale Szenen, keine Umbauten nötig, keine Genehmigungen nötig, keine Stunts, keine Spezialeffekte, keine Set Extensions, keine Continuity-Probleme, keine Wiederholungen. Sobald du irgendeinen dieser Punkte antickst, wird Realfilm sofort teurer.

Hab dreieinhalb Jahre in der Branche gearbeitet, von daher würde ich mich jetzt nicht als Laien bezeichnen. Ist aber zugegebenermaßen schon ein paar Jahre her.

Ja, da hat sich viel getan und geändert.

Ok ich glaube das ist einfach ein Missverständniss. Vielleicht wird das auch überall anders gehandhabt. In meiner Umgebung hieß ein "VFX Shot" eine Szene die computergenerierte Effekte benötigte - also alles, was über normales Color grading hinaus geht. Das kann eine komplett virtuelle Szene sein, es kann eine "echte" Szene sein, in der der Hintergrund ersetzt werden muss, oder etwas hinzugefügt werden muss. Es muss noch nichtmal 3D gerendert sein, auch 2D Effekte wie das (vermeintlich triviale) rausretuschieren von Drahtseilen zählt.

Alles klar, dann reden wir tatsächlich über zwei verschiedene Ebenen. Du nutzt den Begriff VFX‑Shot im klassischen Postproduktionssinn: alles, was über Color Grading hinausgeht, egal ob 2D‑Compositing, Wire Removal oder ein ausgetauschter Hintergrund. Das ist völlig korrekt für die interne Terminologie in der Branche.

Ich sehe VFX ebenfalls als Zusatzarbeit zu Realfilm, also genau in diesem Sinne. Mein Punkt war aber ein anderer: Ich meinte nicht Realfilm plus VFX, sondern VFX als Ersatz für reale Sets. Also digitale Räume, digitale Umgebungen und digitale Props, die reale Drehtage, Locations, Setbau und Logistik ersetzen. Das ist ein anderes Produktionsmodell, auch wenn am Ende vieles in denselben Tools landet.

Damit haben wir im Grunde beide recht, wir haben nur unterschiedliche Ebenen gemeint. Genau da lag das Missverständnis.
 
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